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Neben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist die private Krankenversicherung (PKV) die zweite tragende Säule des deutschen Krankenversicherungssystems.

Nicht jeder kann - nicht jeder will auch – eine private Krankenvollversicherung abschließen.


Möglich ist dies z.B. für Selbstständige und freiberuflich Tätige, sowie für freiwillig GKV-versicherte Arbeitnehmer, die über der sog. Beitragsbemessungsgrenze verdienen, für Beamte oder Studenten.


Beihilfeberechtigte, z.B. Beamte, sind in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht versicherungspflichtig und können unabhängig vom Einkommen über eine private Krankenversicherung oder eine freiwillige GKV-Versicherung entscheiden, wobei ein Beihilfeanspruch nur in der privaten Krankenversicherung besteht, nicht aber in der GKV.
Der Beihilfeanspruch richtet sich nach dem Beihilfeträger und dem Familienstand des Beamten.


Im Jahr 2013 waren beispielsweise rund 11% der Bevölkerung privat krankenversichert, das entspricht ca. 8,9 Millionen versicherten Personen.

Der privaten Krankenversicherung fallen im Rahmen der sozialen Sicherung folgende Aufgaben zu:

  • Übernahme des vollen Krankheitskosten-Schutzes für Personen die nicht gesetzlich pflichtversichert sind.
    (Durch die Krankheitskosten-Vollversicherung)
  • Übernahme eines ergänzenden Versicherungsschutzes für in der GKV versicherte Personen, wie beispielsweise für Heilpraktikerbehandlungen, Sehhilfen, Zahnbehandlungen, Zahnersatz.
    (Durch die Krankheitskosten-Zusatzversicherung)
  • Absicherung zusätzlicher Aufwendungen, die durch einen Krankenhausaufenthalt entstehen.
    (Durch die Krankenhaustagegeld-Versicherung)
  • Ersatz des Verdienst- bzw. Einkommensausfalles wegen Arbeitunfähigkeit
    (Durch die Krankentagegeld-Versicherung)
  • Ersatz der wegen akuter Erkrankung bzw. Unfall im Ausland entstandenen Kosten medizinisch notwendiger Behandlung und der Mehrkosten eines medizinisch notwendigen Rücktransports.
    (Durch die Auslandsreise-Krankenversicherung)

Keine Leistungspflicht besteht unter anderem:

  • für solche Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen von Unfällen und für Todesfälle, die durch Kriegsereignisse verursacht, oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt sind;
  • für auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Unfälle einschließlich deren Folgen sowie für Entziehungsmaßnahmen einschließlich Entziehungskuren; sofern der Tarif nichts anderes vorsieht.
  • für Behandlungen durch Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker und in Krankenanstalten, deren Rechnungen der Versicherer aus wichtigem Grunde von der Erstattung ausgeschlossen hat;
  • für Kur- und Sanatoriumsbehandlungen sowie für Rehabilitationsmaßnahmen der gesetzlichen Rehabilitationsträger, sofern der Tarif nichts anderes vorsieht;
  • für Behandlungen durch Ehegatten, Eltern oder Kinder. Nachgewiesene Sachkosten werden erstattet;
  • für eine durch Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Unterbringung.
Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Versicherungsschein genannten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Abschluss des Versicherungsvertrages.

Der Vertrag gilt als abgeschlossen, wenn Ihnen der Versicherungsschein oder eine schriftliche Annahmeerklärung zugegangen ist. Sind Wartezeiten zu durchlaufen, so beginnt der Versicherungsschutz nach deren Ablauf.
Wartezeiten werden ab dem Versicherungsbeginn gerechnet.

Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate.
Sie entfällt:
  • bei Unfällen;
  • für den Ehegatten eines mindestens seit drei Monaten versicherten Person, sofern eine gleichartige Versicherung innerhalb zweier Monate nach der Eheschließung beantragt wird.

Die besonderen Wartezeiten betragen in der Regel für Entbindung, Psychotherapie, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate.

Die Wartezeiten entfallen zumeist bei Unfällen bzw. unfallbedingter Behandlungen.

Tipp: In der Regel können die Wartezeiten aufgrund besonderer Vereinbarung erlassen werden, wenn ein aktuelles ärztliches Zeugnis über den Gesundheitszustand vorgelegt wird.

Personen, die aus einer gesetzliche Krankenversicherung ausscheiden, wird die nachweislich dort ununterbrochen zurückgelegte Versicherungszeit auf die Wartezeiten angerechnet, so dass diese in aller Regel entfallen. Entsprechendes gilt beim Ausscheiden aus einem öffentlichen Dienst mit Anspruch auf Heilfürsorge.

Einige Versicherer rechnen auch die bei einem privaten Vorversicherer ununterbrochen zurückgelegte Versicherungszeit auf die Wartezeiten an.

Bei Antragstellung sind alle für die Beurteilung des Risikos erheblichen Umstände anzuzeigen.

Erheblich sind alle Umstände, nach denen im Versicherungsantrag gefragt wird. Alle Antragsfragen sind deshalb vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten. Unrichtige Angaben oder verschwiegene Tatsachen berechtigen den Versicherer vom Vertrag zurückzutreten bzw. keine Leistung zu erbringen.

Durch die Unterschrift auf dem Antrag erklärt sich der Versicherte einverstanden mit Anfragen seitens des Versicherers bei behandelnden Ärzten, Versicherungsunternehmen und -trägern ( z.B. Berufsgenossenschaften ) und Behörden. Er entbindet diese mit seiner Unterschrift von der Schweigepflicht. Die Einwilligung für die Auskunftserteilung gilt für die gesamte Vertragsdauer.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse, bei der sämtliche Familienmitglieder in der Regel beitragsfrei mitversichert sind, ist in der privaten Krankenversicherung für jede versicherte Person ein eigener Beitrag zu entrichten.

Tipp: Die privaten Krankenversicherer erbringen üblicherweise keine Leistungen für stationäre Kuraufenthalte, da diese in der Regel über die gesetzlichen Rententräger abgedeckt sind. Für Personen ohne einen Anspruch an die gesetzliche Rentenversicherung empfiehlt sich - und wird auch von einigen Versicherern angeboten - der zusätzliche Abschluss eines Kurtarifes.

In der privaten Krankenversicherung werden üblicherweise Tarife mit unterschiedlichster Selbstbeteiligung angeboten, welche je höher sie gewählt werden, den monatlichen Beitrag reduzieren.

Keine oder nur geringe Selbstbeteiligungen und der daraus resultierende höhere Monatsbeitrag rechnet sich in der Regel nur für Angestellte und Arbeiter, welche zwar die Hälfte des höheren Beitrages vom Arbeitgeber bezahlt bekommen, den Selbstbehalt jedoch zu 100% alleine tragen müssen.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, bei der die behandelnden Ärzte oder Krankenhäuser direkt mit der gesetzlichen Kasse abrechnen, sind Sie als Privatversicherter der Vertragspartner des Arztes, und erhalten von diesem auch die entsprechenden Rechnungen. Für verordnete Medikamente etc. müssen Sie zunächst in Vorleistung gehen.

Damit eine Leistungspflicht seitens des Versicherers begründet wird, gilt es folgende Punkte zu beachten:

  • die Wartezeiten müssen grundsätzlich erfüllt sein.
  • ein Versicherungsfall ist nur die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer versicherten Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen.
  • Erstattungsfähig sind nur die Krankheitskosten, die den vereinbarten Selbstbehalt übersteigen.
  • die Rechnungen - auch unbezahlte - müssen im Original vorgelegt werden und spezifiziert sein.
  • Insbesondere müssen Sie den Namen der behandelten Person, die Bezeichnung der Krankheit, Behandlungsdaten und Leistungen des Arztes mit Ziffern der Gebührenordnung enthalten.
  • Die von einem anderen Versicherer oder Kostenträger erbrachten Leistungen müssen von diesem auf den betreffenden Rechnungsbelegen bestätigt sein.
  • Wird nur Krankenhaustagegeld beansprucht, ist als Nachweis eine Bescheinigung des Krankenhauses über die stationäre Heilbehandlung einzureichen, die den Namen der behandelten Person, die Bezeichnung der Krankheit sowie das Aufnahme und das Entlassungsdatum enthält.

Der Versicherungsnehmer kann das Versicherungsverhältnis mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf des Kalenderjahres (bei einigen Versicherern zum Ablauf des Versicherungsjahres) kündigen, frühestens jedoch nach Ablauf der vereinbarten Mindestvertragsdauer (üblich sind 2-3 Jahre).

Der Vertrag verlängert sich stillschweigend um ein weiteres Jahr, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird.

Bei Eintritt einer Krankenversicherungspflicht kann der Versicherungsnehmer den Vertrag binnen zwei Monaten nach Eintritt der Versicherungspflicht rückwirkend zum Eintritt kündigen.

Erhöht der Versicherer die Beiträge aufgrund der Beitragsanpassungsklausel oder vermindert er seine Leistungen, so kann das Versicherungsverhältnis innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung gekündigt werden.

Bei einer Beitragserhöhung kann der Versicherungsnehmer das Versicherungsverhältnis auch bis und zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung kündigen.

Bei Tod endet das Versicherungsverhältnis automatisch.

Kündigung im Schdensfall:
Hat der Versicherer einen anerkannten Schaden reguliert oder abgelehnt, so kann der Vertrag seitens des Versicherungsnehmers und auch seitens des Versicherers gekündigt werden.

Die Kündigung durch den Versicherungsnehmer muss mit einer Frist von 1 Monat nach Zahlung oder Ablehnung des Schadens durch den Versicherer erfolgen und kann entweder mit sofortiger Wirkung oder zum Ablauf der laufenden Versicherungsperiode ausgesprochen werden.

Kündigung bei Umzug
Ändert sich aufgrund eines Wohnungswechsels der Tarif des Versicherers und erhöht sich dieser dadurch, kann der Vertrag seitens des Versicherungsnehmers innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang der Mitteilung gekündigt werden.

Tipp: Eine Kündigung sollte stets durch eingeschriebenen Brief erfolgen.
Zu beachten ist, das nicht das Absendedatum, sondern der Eingang der Kündigung beim Versicherer als fristgerecht anzusehen ist.
(Dies gilt auch im Falle einer Kündigung seitens des Versicherers).

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