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Gibt es E‑Scooter-Versicherungen mit Selbstbehalt und ohne Selbstbehalt?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 07. Juni 2025
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Ja, es gibt E-Scooter-Versicherungen mit und ohne Selbstbehalt. Die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung ist üblicherweise selbstbehaltfrei, während optionale Zusatzleistungen wie Teilkasko oder Diebstahlschutz oft einen Selbstbehalt von ca. 100–300 Euro pro Schadenfall vorsehen.

Ja, es gibt E‑S­coo­ter-Ver­si­che­run­gen mit und ohne Selbst­be­halt. Die gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Haft­pflicht­ver­si­che­rung ist übli­cher­wei­se selbst­be­halt­frei, wäh­rend optio­na­le Zusatz­leis­tun­gen wie Teil­kas­ko oder Dieb­stahl­schutz oft einen Selbst­be­halt von ca. 100–300 Euro pro Scha­den­fall vor­se­hen. Du kannst beim Ver­gleich gezielt zwi­schen bei­den Vari­an­ten wählen.

Haft­pflicht­ver­si­che­rung: Die Basis ohne Selbstbehalt

Die gesetz­lich ver­pflich­ten­de Haft­pflicht­ver­si­che­rung für E‑Scooter deckt alle Schä­den ab, die Du Drit­ten zufügst – bei­spiels­wei­se bei Unfäl­len mit Fuß­gän­gern, Fahr­zeu­gen oder frem­dem Eigen­tum. Die­se Stan­dard-Tari­fe sind in der Regel voll­stän­dig selbst­be­halt­frei. Das bedeutet:

  • Die Ver­si­che­rung über­nimmt Scha­den­er­satz­an­sprü­che ohne Dei­ne Eigenleistung
  • Gesetz­lich fest­ge­leg­te Min­dest­de­ckungs­sum­men grei­fen auto­ma­tisch (ab 1 Mio. € für Sachschäden)
  • Beson­ders kos­ten­güns­tig und rechts­si­cher für alle Fahrer

Sol­che rei­nen Haft­pflicht-Tari­fe sind die wirt­schaft­lichs­te Lösung, wenn Du pri­mär vor Haf­tungs­ri­si­ken geschützt sein möch­test – ohne zusätz­li­che Aus­ga­ben im Schadensfall.

Zusatz­ver­si­che­run­gen: Hier kommt der Selbst­be­halt ins Spiel

Wenn Du Dei­ne E‑S­coo­ter-Ver­si­che­rung um optio­na­le Bau­stei­ne erwei­terst, kann ein Selbst­be­halt rele­vant wer­den. Die­se erwei­ter­ten Leis­tun­gen schüt­zen Dei­nen eige­nen Scooter:

  • Teil­kas­ko: Deckt Brand, Van­da­lis­mus, Dieb­stahl und Ele­men­tar­schä­den ab – oft mit Selbstbehalt
  • Akku­schutz: Schützt vor Schä­den durch Kurz­schluss, Über­hit­zung oder Explo­sio­nen beim Laden
  • Elek­tronik­schutz: Ersetzt feh­ler­haf­te Kom­po­nen­ten durch Feuch­tig­keit oder Frostschäden
  • Pan­nen­hil­fe und Trans­port: Ber­gung und Abschlepp­diens­te bei Defekten

Bei die­sen Zusatz­leis­tun­gen liegt der typi­sche Selbst­be­halt zwi­schen 100 und 300 Euro pro Scha­den­fall. Dies redu­ziert die Prä­mie, da klei­ne­re Schä­den nicht sofort regu­liert wer­den müssen.

Voll­schutz ohne Selbst­be­halt – Die Premium-Variante

Eini­ge Ver­si­che­rer bie­ten auch erwei­ter­te Tari­fe kom­plett ohne Selbst­be­tei­li­gung an – selbst bei Teil­kas­ko und Zusatz­leis­tun­gen. Die­se Pre­mi­um-Ver­si­che­run­gen sind ca. 10–20 % teu­rer, garan­tie­ren aber maxi­ma­le Sicher­heit ohne Eigen­kos­ten im Scha­dens­fall. Das lohnt sich für:

  • Beruf­li­che Viel­nut­zer und Kurierfahrer
  • Hoch­wer­ti­ge oder teu­re E‑S­coo­ter-Model­le
  • Per­so­nen, die Kal­ku­la­ti­ons­si­cher­heit bevorzugen

Prak­ti­sche Tipps zur rich­ti­gen Wahl

  • Nut­zer­ver­hal­ten prü­fen: Pend­ler mit gerin­ge­ren Scha­dens­ri­si­ken spa­ren mit Selbst­be­halt, Viel­fah­rer pro­fi­tie­ren von selbst­be­halt­frei­en Tarifen
  • Ver­si­che­rungs­ver­gleich nut­zen: Fil­ter gezielt nach „mit Selbst­be­halt” oder „ohne Selbst­be­halt” um pas­sen­de Optio­nen zu finden
  • Bei­trag vs. Leis­tung abwä­gen: Nied­ri­ge­rer Bei­trag mit Selbst­be­halt oder höhe­rer Bei­trag ohne finan­zi­el­le Belas­tung im Schadensfall?
  • Deckungs­sum­men prü­fen: Hoch­wer­ti­ge Scoo­ter soll­ten mit ange­pass­ten Ver­si­che­rungs­sum­men ver­si­chert werden
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