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Ist der Gar­ten in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung mitversichert?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 17. September 2024

Der Gar­ten selbst ist in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung nicht mit­ver­si­chert. Die Poli­ce deckt jedoch fest instal­lier­te Gar­ten­struk­tu­ren wie Zäu­ne, Mau­ern, Ter­ras­sen und Gar­ten­häu­ser ab, die als Gebäu­de­be­stand­tei­le gel­ten. Beweg­li­che Gegen­stän­de wie Gar­ten­mö­bel, Pflan­zen oder Spiel­ge­rä­te sind aus­drück­lich nicht enthalten.

Wel­che Gar­ten­ele­men­te sind versichert?

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung schützt aus­schließ­lich bau­li­che Struk­tu­ren im Gar­ten, die dau­er­haft mit dem Grund­stück ver­bun­den sind. Dazu gehören:

  • Zäu­ne und Mau­ern – auch wenn sie durch Sturm oder Frost beschä­digt werden
  • Ter­ras­sen und Bal­ko­ne – inklu­si­ve Beschä­di­gun­gen durch Naturgewalten
  • Gar­ten­häu­ser und Car­ports – sofern sie fest fun­da­men­tiert sind
  • Per­go­las und Gar­ten­pa­vil­lons – wenn sie bau­lich mit dem Grund­stück ver­bun­den sind
  • Außen­lei­tun­gen und Was­ser­lei­tun­gen – die im Erd­reich ver­legt sind

Die­se Ele­men­te sind typi­scher­wei­se gegen Schä­den durch Sturm, Hagel, Blitz­schlag und Brand ver­si­chert. Aller­dings müs­sen sie gemäß Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen als not­wen­di­ge Gebäu­de­tei­le aner­kannt sein – nicht alle Ver­si­che­rer hand­ha­ben dies identisch.

Was ist nicht ver­si­chert und wel­che Alter­na­ti­ven gibt es?

Fol­gen­de Gar­ten­ge­gen­stän­de fal­len defi­ni­tiv nicht unter die Wohngebäudeversicherung:

  • Gar­ten­mö­bel und Gar­ten­be­darf – Stüh­le, Tische, Grills, Beete
  • Bäu­me, Sträu­cher und Blu­men – auch bei Sturmschäden
  • Gar­ten­ge­rä­te und Werk­zeu­ge – Rasen­mä­her, Hecken­sche­re, Spaten
  • Deko­ra­ti­ons­ge­gen­stän­de – Sta­tu­en, Beleuch­tung, Springbrunnen
  • Rasen und Pflan­zen – auch bei Naturkatastrophen

Für opti­ma­len Schutz im Außen­be­reich soll­test du zusätz­lich eine Haus­rat­ver­si­che­rung abschlie­ßen, die beweg­li­che Gegen­stän­de bis zu einem bestimm­ten Wert ver­si­chert. Man­che Ver­si­che­rer bie­ten spe­zi­el­le Gar­ten­ge­rä­te-Zusatz­ver­si­che­run­gen oder erhöh­te Außen­de­ckun­gen an. Beson­ders wert­voll sind die­se für Besit­zer von Pools, hoch­wer­ti­gen Gar­ten­mö­beln oder wert­vol­len Pflanzen.

Prak­ti­sche Check­lis­te für dei­nen Gartenversicherungsschutz

  • Über­prü­fe die genau­en Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen dei­ner Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung – fest instal­lier­te Gar­ten­ele­men­te sind nicht bei allen Ver­si­che­rern iden­tisch abgedeckt
  • Stel­le fest, wel­che Gar­ten­ele­men­te du besitzt und wel­che davon wert­voll sind (Ter­ras­sen­über­da­chung, Pool, Zaun)
  • Prü­fe, ob dei­ne Haus­rat­ver­si­che­rung Gegen­stän­de im Frei­en deckt – vie­le Poli­cen begren­zen den Außenschutz
  • Fra­ge nach Zusatz­op­tio­nen wie erwei­ter­te Gar­ten­ver­si­che­rung oder Elementarschadenversicherung
  • Nut­ze einen Ver­si­che­rungs­ver­gleich, um Tari­fe zu fin­den, die dei­nen indi­vi­du­el­len Gar­ten­an­sprü­chen genügen

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