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Kann ich mein gebrauchtes Handy versichern?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 30. Dezember 2024
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Ja, gebrauchte Handys lassen sich versichern – allerdings nicht bei jedem Anbieter und unter bestimmten Voraussetzungen. Die meisten Versicherer nehmen Smartphones bis zu 36 Monaten Alter an, sofern sie in einwandfreiem Zustand sind. Ein Kaufnachweis und eine Zustandsprüfung sind oft erforderlich.

Ja, gebrauch­te Han­dys las­sen sich ver­si­chern – aller­dings nicht bei jedem Anbie­ter und unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen. Die meis­ten Ver­si­che­rer neh­men Smart­phones bis zu 36 Mona­ten Alter an, sofern sie in ein­wand­frei­em Zustand sind. Ein Kauf­nach­weis und eine Zustands­prü­fung sind oft erfor­der­lich. Die Ver­si­che­rungs­kos­ten für gebrauch­te Gerä­te lie­gen je nach Tarif ca. 5–15 € monatlich.

Anfor­de­run­gen für die Ver­si­che­rung gebrauch­ter Handys

Ver­si­che­rer haben spe­zi­fi­sche Kri­te­ri­en, um gebrauch­te Smart­phones in ihren Ver­si­che­rungs­schutz aufzunehmen:

  • Gerä­te­al­ter: Die meis­ten Anbie­ter ver­si­chern nur Han­dys bis maxi­mal 36 Mona­te nach Kauf­da­tum. Älte­re Gerä­te wer­den häu­fig abgelehnt.
  • Tech­ni­scher Zustand: Das Smart­phone muss funk­ti­ons­fä­hig und frei von Vor­schä­den sein. Ris­se, Del­len oder bestehen­de Defek­te füh­ren zur Ableh­nung oder zu Aus­schlüs­sen in den Versicherungsbedingungen.
  • Kauf­be­leg: Vie­le Ver­si­che­rer for­dern Nach­wei­se – auch für Second-Hand-Käu­fe von eBay, Klein­an­zei­gen oder Fach­händ­lern. Online-Rech­nun­gen oder Kauf­be­stä­ti­gun­gen genü­gen meist.
  • Zustands­prü­fung: Eini­ge Anbie­ter nut­zen spe­zi­el­le Apps oder for­dern Fotos des Geräts zur Doku­men­ta­ti­on des Zustands vor Versicherungsbeginn.

Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen für gebrauch­te Geräte

Der Leis­tungs­um­fang einer Han­dy­ver­si­che­rung für gebrauch­te Smart­phones unter­schei­det sich nicht wesent­lich von Neu­ge­rä­ten. Der Schutz umfasst typischerweise:

  • Dis­play­schä­den und Bruch­schutz: Repa­ra­tur­kos­ten bei Stür­zen, Ris­sen und Gehäu­se­de­fek­ten (je nach Tarif mit oder ohne Selbstbeteiligung)
  • Was­ser­schä­den: Abde­ckung von Repa­ra­tu­ren nach Kon­takt mit Flüs­sig­kei­ten oder Feuchtigkeit
  • Dieb­stahl­schutz: Ersatz­leis­tung bei Raub oder Ein­bruch­dieb­stahl (oft als optio­na­les Zusatzmodul)
  • Elek­tronik­schä­den: Schutz vor Defek­ten durch Über­span­nung, Akku­pro­ble­me oder tech­ni­sche Ausfälle

Wich­tig: Vor Ver­si­che­rungs­be­ginn vor­lie­gen­de Schä­den und Ver­schleiß­erschei­nun­gen sind ausgeschlossen.

Prak­ti­sche Check­lis­te beim Versicherungsabschluss

  • Anbie­ter-Ver­gleich: Nicht alle Ver­si­che­rer akzep­tie­ren gebrauch­te Han­dys. Nut­ze einen Ver­si­che­rungs­ver­gleich, um pas­sen­de Tari­fe zu finden.
  • Kauf­nach­weis sam­meln: Spei­che­re Rech­nun­gen und Kauf­be­stä­ti­gun­gen dau­er­haft, auch digital.
  • Aktu­el­ler Zustand doku­men­tie­ren: Foto­gra­fie­re Dein Han­dy vor Ver­si­che­rungs­be­ginn aus meh­re­ren Winkeln.
  • Ver­si­che­rungs­sum­me prü­fen: Ach­te dar­auf, dass der Zeit­wert Dei­nes gebrauch­ten Smart­phones rea­lis­tisch fest­ge­legt ist – ca. 50–70 % des Neu­werts ist üblich.
  • Ver­trags­be­din­gun­gen lesen: Über­prü­fe Selbst­be­tei­li­gung, Lauf­zeit und mög­li­che Aus­schlüs­se für älte­re Geräte.
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