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Was brauche ich um ein Trike zu fahren?

Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Um ein Trike legal zu fahren, benötigen Sie einen passenden Führerschein (je nach Leistung: AM, A1, A, oder B), eine Haftpflichtversicherung, ein technisch zugelassenes Fahrzeug und persönliche Schutzausrüstung. Die genauen Anforderungen hängen von der Leistung und Gewichtsklasse Ihres Trikes ab. In Deutschland müssen Sie zudem alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung und die Kfz-Steuer entrichten.

Um ein Trike legal zu fah­ren, benö­ti­gen Sie einen pas­sen­den Füh­rer­schein (je nach Leis­tung: AM, A1, A, oder B), eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung, ein tech­nisch zuge­las­se­nes Fahr­zeug und per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung. Die genau­en Anfor­de­run­gen hän­gen von der Leis­tung und Gewichts­klas­se Ihres Trikes ab. In Deutsch­land müs­sen Sie zudem alle zwei Jah­re zur Haupt­un­ter­su­chung und die Kfz-Steu­er entrichten.

Füh­rer­schein und recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für Trikefahrer

Die erfor­der­li­che Füh­rer­schein­klas­se rich­tet sich nach der Motor­leis­tung und dem Hub­raum Ihres Trikes:

  • Klas­se AM: Min­dest­al­ter 15 Jah­re – für leich­te Trikes bis 45 km/h und max. 50 cm³, geeig­net für E‑Trikes und Kleinkraftfahrzeuge
  • Klas­se A1: Min­dest­al­ter 16 Jah­re – für Trikes bis 11 kW Leis­tung und max. 125 cm³ Hubraum
  • Klas­se A: Min­dest­al­ter 24 Jah­re (oder 20 Jah­re nach 2 Jah­ren Besitz von A2) – für alle Trikes unab­hän­gig von Leis­tung und Hubraum
  • Klas­se B: Min­dest­al­ter 21 Jah­re – für drei­räd­ri­ge Kraft­fahr­zeu­ge über 15 kW, die wie Autos bedient werden

Ein wich­ti­ger Unter­schied zu Motor­rä­dern: Trikes mit auto­ma­ti­scher Kraft­über­tra­gung und beson­de­rer Kon­struk­ti­on kön­nen unter Klas­se B fal­len. Prü­fen Sie die Fahr­zeug­pa­pie­re, um die kor­rek­te Füh­rer­schein­klas­se zu ermitteln.

Ver­si­che­rung, Zulas­sung und tech­ni­sche Anforderungen

Die Haft­pflicht­ver­si­che­rung ist gesetz­lich vor­ge­schrie­ben und deckt Schä­den ab, die Sie ande­ren zufü­gen. Die Ver­si­che­rungs­prä­mie liegt je nach Tarif bei ca. 80–200 Euro pro Jahr. Eine Kas­ko­ver­si­che­rung (Teil­kas­ko ab ca. 50 Euro, Voll­kas­ko ab ca. 150 Euro monat­lich) ist optio­nal, aber empfohlen.

Ihr Trike benö­tigt eine gül­ti­ge Zulas­sung mit Fahr­zeug­schein und Fahr­zeug­brief. Die Typ­ge­neh­mi­gung bestä­tigt, dass das Fahr­zeug den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen ent­spricht. Alle zwei Jah­re ist die Haupt­un­ter­su­chung (TÜV) obli­ga­to­risch. Die Kfz-Steu­er berech­net sich nach Hub­raum und Schad­stoff­klas­se (ca. 50–100 Euro jähr­lich); elek­tri­sche Trikes sind steuerfrei.

Tech­ni­sche Vor­aus­set­zun­gen: Das Trike muss über funk­tio­nie­ren­de Brem­sen (idea­ler­wei­se mit ABS), funk­tio­nie­ren­de Beleuch­tung (Schein­wer­fer, Rück­lich­ter, Blin­ker), zwei Rück­spie­gel und Rei­fen mit aus­rei­chen­dem Pro­fil verfügen.

Per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung und prak­ti­sche Checkliste

Das Tra­gen eines ECE-zer­ti­fi­zier­ten Helms ist gesetz­lich vor­ge­schrie­ben. Zusätz­lich soll­ten Sie inves­tie­ren in:

  • Robus­te Motor­rad­ja­cke und ‑hose mit Pro­tek­to­ren an Schul­tern, Ell­bo­gen und Knien
  • Hand­schu­he mit Pal­men­schutz und Knöchelschutz
  • Fes­te, knö­chel­ho­he Schu­he oder Motorradstiefel
  • Reflek­tie­ren­de Klei­dung oder Warn­wes­te für bes­se­re Sichtbarkeit
  • Optio­nal: Rücken­pro­tek­tor für zusätz­li­chen Schutz der Wirbelsäule

Vor der ers­ten Fahrt: Absol­vie­ren Sie ein Fahr­si­cher­heits­trai­ning spe­zi­ell für Trikes – die­se unter­schei­den sich deut­lich von Motor­rä­dern in Hand­ling und Kur­ven­ver­hal­ten. Trai­nie­ren Sie zunächst auf kur­zen Stre­cken und ver­schie­de­nen Stra­ßen­ar­ten, um Ver­trau­en in Ihr Fahr­zeug zu gewin­nen. Über­prü­fen Sie regel­mä­ßig Rei­fen, Brems­flüs­sig­keit, Öl und alle Lich­ter. Beach­ten Sie beim Über­ho­len und Par­ken die grö­ße­re Brei­te des Trikes. Pla­nen Sie län­ge­re Rei­sen mit regel­mä­ßi­gen Pau­sen ein.

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