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Was durften Katzen essen und was nicht?

Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Katzen sind obligatorische Fleischfresser und benötigen eine proteinreiche Ernährung. Während Huhn, Truthahn und gekochter Fisch grundsätzlich sicher sind, gibt es viele Lebensmittel, die für Katzen giftig oder gefährlich wirken – darunter Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch, Trauben und Rosinen. Eine ausgewogene Katzenfutter-Ernährung ist deutlich sicherer als Tischreste.

Kat­zen sind obli­ga­to­ri­sche Fleisch­fres­ser und benö­ti­gen eine pro­te­in­rei­che Ernäh­rung. Wäh­rend Huhn, Trut­hahn und gekoch­ter Fisch grund­sätz­lich sicher sind, gibt es vie­le Lebens­mit­tel, die für Kat­zen gif­tig oder gefähr­lich wir­ken – dar­un­ter Scho­ko­la­de, Zwie­beln, Knob­lauch, Trau­ben und Rosi­nen. Eine aus­ge­wo­ge­ne Kat­zen­fut­ter-Ernäh­rung ist deut­lich siche­rer als Tischreste.

Lebens­mit­tel, die Kat­zen sicher fres­sen dürfen

  • Mage­res Fleisch: Gekoch­tes Huhn, Trut­hahn und Rind­fleisch ohne Gewür­ze sind her­vor­ra­gen­de Pro­te­in­quel­len und kön­nen gele­gent­lich als Lecker­li ange­bo­ten werden.
  • Fisch: Gekoch­ter Fisch wie Lachs ent­hält wert­vol­le Ome­ga-3-Fett­säu­ren. Begren­zen Sie die Men­ge jedoch auf 1–2 mal pro Woche, da zu viel Fisch zu Thi­amin-Man­gel führt.
  • Gekoch­te Eier: Eine siche­re, pro­te­in­rei­che Ergän­zung, die Kat­zen gut ver­tra­gen – maxi­mal 1–2 mal pro Woche.
  • Bestimm­tes Gemü­se: Gekoch­te Karot­ten, Erb­sen und grü­ne Boh­nen kön­nen in klei­nen Men­gen ange­bo­ten wer­den. Gemü­se soll­te jedoch maxi­mal 10 % der täg­li­chen Kalo­rien­auf­nah­me ausmachen.
  • Spei­se­kür­bis: Gekoch­ter Kür­bis kann bei Ver­dau­ungs­pro­ble­men hilf­reich sein.

Gif­ti­ge und gefähr­li­che Lebens­mit­tel für Katzen

  • Scho­ko­la­de und Kakao: Ent­hal­ten Theo­bro­min, das zu Herz­rhyth­mus­stö­run­gen und neu­ro­lo­gi­schen Schä­den führt.
  • Zwie­beln und Knob­lauch: Gif­tig in roher und gekoch­ter Form – zer­stö­ren rote Blut­kör­per­chen und ver­ur­sa­chen Anämie.
  • Trau­ben und Rosi­nen: Kön­nen aku­tes Nie­ren­ver­sa­gen aus­lö­sen; bereits klei­ne Men­gen sind gefährlich.
  • Milch und Milch­pro­duk­te: Die meis­ten erwach­se­nen Kat­zen sind lak­to­se­into­le­rant und ent­wi­ckeln Durch­fall oder Magenverstimmungen.
  • Rohes Fleisch und Fisch: Risi­ko für Salmonellen‑, E. coli- und Listerien-Infektionen.
  • Alko­hol und Kof­fe­in: Bei­de sind hoch­gif­tig und kön­nen zu ernst­haf­ten Ver­gif­tun­gen führen.
  • Avo­ca­do: Das Toxin Per­sin kann Magen-Darm-Pro­ble­me verursachen.
  • Xyli­tol: In zucker­frei­en Pro­duk­ten ent­hal­ten – führt zu Hypo­glyk­ämie und Leberversagen.

Prak­ti­sche Tipps zur Katzenfütterung

  • Füt­tern Sie hoch­wer­ti­ges Kat­zen­fut­ter (Nass- oder Tro­cken­fut­ter), das spe­zi­ell auf Kat­zen­nähr­stoff­be­darf abge­stimmt ist.
  • Mensch­li­che Lebens­mit­tel soll­ten höchs­tens 10 % der täg­li­chen Kalo­rien­auf­nah­me ausmachen.
  • Alle Fleisch- und Fisch-Ange­bo­te müs­sen voll­stän­dig gekocht und unge­würzt sein.
  • Bei Unsi­cher­heit oder Ver­dacht auf Ver­gif­tung kon­tak­tie­ren Sie sofort den Tier­arzt oder die Tiergiftnotzentrale.
  • Eine Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­rung kann bei Ernäh­rungs­ver­gif­tun­gen und Behand­lungs­kos­ten wich­tig sein – prü­fen Sie, ob Ihre Poli­ce Toxi­ko­lo­gie-Behand­lun­gen abdeckt.
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