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Was ist bei vorsätzlichen Schäden?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 30. Dezember 2024
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Vorsätzliche Schäden sind in jeder Handyversicherung ausgeschlossen – das ist gesetzlich zwingend vorgegeben. Wenn Du Dein Handy absichtlich zerstörst oder beschädigst, übernimmt die Versicherung weder die Reparatur noch den Ersatz. Der Grund: Versicherungen schützen vor unvorhersehbaren Unfällen, nicht vor mutwilliger Sabotage oder Versicherungsbetrug.

Vor­sätz­li­che Schä­den sind in jeder Han­dy­ver­si­che­rung aus­ge­schlos­sen – das ist gesetz­lich zwin­gend vor­ge­ge­ben. Wenn Du Dein Han­dy absicht­lich zer­störst oder beschä­digst, über­nimmt die Ver­si­che­rung weder die Repa­ra­tur noch den Ersatz. Der Grund: Ver­si­che­run­gen schüt­zen vor unvor­her­seh­ba­ren Unfäl­len, nicht vor mut­wil­li­ger Sabo­ta­ge oder Versicherungsbetrug.

Was genau gilt als vor­sätz­li­cher Schaden?

Vor­sätz­li­che Schä­den zeich­nen sich durch bewuss­tes und absicht­li­ches Han­deln aus. Die Abgren­zung zu Fahr­läs­sig­keit ist entscheidend:

  • Mut­wil­li­ge Zer­stö­rung: Das Han­dy absicht­lich fal­len las­sen, wer­fen oder zerschmettern
  • Bewuss­te Was­ser­schä­den: Das Gerät gezielt in Was­ser tau­chen oder übergießen
  • Ver­si­che­rungs­be­trug: Schä­den insze­nie­ren, um eine Leis­tung zu erhalten
  • Mani­pu­la­tio­nen: Das Gerät beschä­di­gen und einen fal­schen Scha­dens­her­gang angeben

Im Gegen­satz dazu decken moder­ne Han­dy­ver­si­che­run­gen meist gro­be Fahr­läs­sig­keit ab – also Situa­tio­nen wie ein ver­se­hent­li­cher Sturz oder unbe­ab­sich­tig­ter Flüssigkeitskontakt.

Kon­se­quen­zen bei vor­sätz­li­chen Schäden

  • Leis­tungs­ver­wei­ge­rung: Der Ver­si­che­rer zahlt nicht und trägt kei­ne Kosten
  • Ver­trags­kün­di­gung: Bei Ver­dacht auf Betrug kann der Ver­si­che­rer sofort­kün­di­gen – ohne Kün­di­gungs­frist und ohne Erstat­tung gezahl­ter Prämien
  • Straf­recht­li­che Ver­fol­gung: Ver­si­che­rungs­be­trug ist eine Straf­tat und kann Geld­stra­fen oder Frei­heits­stra­fen nach sich ziehen
  • Scha­dens­er­satz­an­sprü­che: Die Ver­si­che­rung kann Scha­dens­er­satz for­dern, wenn Betrug nach­ge­wie­sen wird

Prak­ti­sche Handlungsempfehlungen

  • Ehr­lich mel­den: Beschrei­be Schä­den exakt, wie sie ent­stan­den sind – auch wenn es pein­lich wirkt. Falsch­aus­sa­gen füh­ren zu erheb­li­chen Konsequenzen
  • Tarif mit Fahr­läs­sig­keits­schutz wäh­len: Ach­te beim Ver­gleich expli­zit auf Tari­fe, die gro­be Fahr­läs­sig­keit ein­schlie­ßen – die­se bie­ten deut­lich bes­se­ren Schutz
  • Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen stu­die­ren: Prü­fe vor Ver­trags­ab­schluss, wel­che Scha­dens­fäl­le kon­kret aus­ge­schlos­sen sind
  • Ver­gleich nut­zen: Ein aktu­el­ler Han­dy­ver­si­che­rungs­ver­gleich zeigt Dir Anbie­ter mit unter­schied­li­chen Leis­tungs­um­fän­gen und fai­rer Preisstaffelung
  • Doku­men­ta­ti­on: Foto­gra­fie­re das beschä­dig­te Han­dy und samm­le Bele­ge – das hilft bei legi­ti­men Schadensansprüchen
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