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Was ist der Unterschied zwischen einer Hausrat- und einer Wohngebäudeversicherung?

Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Die Hausratversicherung schützt Ihren beweglichen Besitz (Möbel, Elektrogeräte, Kleidung), während die Wohngebäudeversicherung das Gebäude selbst und fest installierte Teile (Wände, Dach, Fenster) absichert. Beide Versicherungen sind notwendig, um Ihr Zuhause vollständig zu schützen – besonders als Hausbesitzer sollten Sie beide abschließen.

Die Haus­rat­ver­si­che­rung schützt Ihren beweg­li­chen Besitz (Möbel, Elek­tro­ge­rä­te, Klei­dung), wäh­rend die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung das Gebäu­de selbst und fest instal­lier­te Tei­le (Wän­de, Dach, Fens­ter) absi­chert. Bei­de Ver­si­che­run­gen sind not­wen­dig, um Ihr Zuhau­se voll­stän­dig zu schüt­zen – beson­ders als Haus­be­sit­zer soll­ten Sie bei­de abschließen.

Haus­rat­ver­si­che­rung: Schutz für Ihren beweg­li­chen Besitz

Die Haus­rat­ver­si­che­rung sichert alles ab, was Sie theo­re­tisch mit­neh­men könn­ten, wenn Sie umzie­hen: Möbel, Elek­tro­ge­rä­te, Klei­dung, Geschirr, Deko­ra­ti­on und per­sön­li­che Gegen­stän­de. Sie zahlt bei Schä­den den Wie­der­be­schaf­fungs- oder Neu­wert – egal, ob die Gegen­stän­de alt oder neu sind.

Typi­sche ver­si­cher­te Gefahren:

  • Feu­er und Blitzschlag
  • Lei­tungs­was­ser­schä­den (z. B. Rohrbruch)
  • Ein­bruch­dieb­stahl und Einbruchvandalismus
  • Sturm und Hagel
  • Raub und Überfälle

Wer braucht eine Haus­rat­ver­si­che­rung? Sowohl Mie­ter als auch Eigen­tü­mer soll­ten die­se abschlie­ßen. Sie ist beson­ders sinn­voll, wenn Sie wert­vol­len Haus­rat besit­zen – der Ersatz nach einem Total­scha­den kann schnell fünf- oder sechs­stel­lig werden.

Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung: Schutz für Ihre Immobilie

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung deckt das Gebäu­de und alle fest ver­bun­de­nen Tei­le ab: Wän­de, Dach, Fens­ter, Türen, Sani­tär­an­la­gen, Ein­bau­kü­chen und sogar die Hei­zungs­an­la­ge. Sie zahlt Repa­ra­tur- und Wie­der­auf­bau­kos­ten, wenn das Gebäu­de beschä­digt wird – inklu­si­ve Auf­räum­ar­bei­ten und Nebenkosten.

Typi­sche ver­si­cher­te Gefahren:

  • Feu­er, Explo­si­on und Blitzschlag
  • Lei­tungs­was­ser­schä­den und Rohrbruch
  • Sturm und Hagel (ab bestimm­ter Windgeschwindigkeit)
  • Frost­schä­den an Wasserleitungen
  • Schnee­las­ten und Dachlawinen

Wer braucht eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung? Nur Eigen­tü­mer von Häu­sern oder Eigen­tums­woh­nun­gen. Als Mie­ter zahlt der Ver­mie­ter die­se Ver­si­che­rung. Bei Eigen­tums­woh­nun­gen läuft häu­fig eine gemein­schaft­li­che Gebäu­de­ver­si­che­rung – über­prü­fen Sie, ob Ihre Woh­nung aus­rei­chend abge­si­chert ist.

Prak­ti­sche Unter­schie­de im Überblick

  • Haus­rat: beweg­li­che Gegen­stän­de → Mie­ter und Eigentümer
  • Gebäu­de: fes­te Bestand­tei­le der Immo­bi­lie → nur Eigentümer
  • Haus­rat: Neu­wert (vol­le Ent­schä­di­gung) → güns­ti­ger als Zeitwert
  • Gebäu­de: Wie­der­auf­bau-/Re­pa­ra­tur­kos­ten → ori­en­tiert sich an Baupreisen
  • Haus­rat: Ein­bruch­schutz inbe­grif­fen → wich­tig bei Mietern
  • Gebäu­de: Ele­men­tar­schä­den optio­nal → Hoch­was­ser, Erd­be­ben extra

Check­lis­te: Was Sie tun sollten

  • Als Mie­ter: Haus­rat­ver­si­che­rung abschlie­ßen (meist ca. 5–15 Euro/Monat je nach Wohnungsgröße)
  • Als Haus­be­sit­zer: Bei­de Ver­si­che­run­gen kom­bi­nie­ren – prü­fen Sie, ob Ihre aktu­el­le Poli­ce aus­rei­chen­de Deckungs­sum­men hat
  • Deckungs­sum­me prü­fen: Bei Haus­rat soll­te die Sum­me den rea­len Wie­der­be­schaf­fungs­wert abdecken
  • Aus­schlüs­se beach­ten: Bei­de Ver­si­che­run­gen schlie­ßen regel­mä­ßi­ge Abnut­zung aus
  • Zusatz­leis­tun­gen ver­glei­chen: Glas­bruch­ver­si­che­rung, Fahr­rad­dieb­stahl oder Ele­men­tar­schutz sind oft optional
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