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Was kostet die TÜV und Gasprüfung bei Wohnmobilen?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 20. Mai 2023
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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TÜV-Hauptuntersuchung und Gasanlageprüfung kosten bei Wohnmobilen zusammen ca. 110–270 Euro. Die HU mit AU liegt bei ca.

TÜV-Haupt­un­ter­su­chung und Gas­an­la­ge­prü­fung kos­ten bei Wohn­mo­bi­len zusam­men ca. 110–270 Euro. Die HU mit AU liegt bei ca. 70–160 Euro, die Gas­an­la­ge­prü­fung bei ca. 40–130 Euro. Die genau­en Gebüh­ren vari­ie­ren je nach Prüf­or­ga­ni­sa­ti­on, Gesamt­mas­se des Wohn­mo­bils und aktu­el­lem Fahr­zeug­zu­stand erheblich.

Haupt­un­ter­su­chung (HU) und Abgas­un­ter­su­chung (AU) für Wohnmobile

Die Haupt­un­ter­su­chung mit Abgas­un­ter­su­chung ist alle 24 Mona­te Pflicht und kos­tet ca. 70–160 Euro. Bei Wohn­mo­bi­len bis 3,5 Ton­nen zGG zah­len Sie eher am unte­ren Ende, schwe­re­re Model­le (7,5–12 Ton­nen) kos­ten deut­lich mehr. Amt­lich aner­kann­te Prüf­or­ga­ni­sa­tio­nen wie TÜV, Dekra und tech­ni­sche Prüf­stel­len füh­ren die­se Unter­su­chung durch. Kon­trol­liert wer­den Brem­sen, Len­kung, Lich­ter, Rei­fen, Abgas­an­la­ge und die Gesamt­ver­kehrs­taug­lich­keit. Wer­den Män­gel erkannt, haben Sie vier Wochen Zeit, die­se zu behe­ben. Eine Nach­prü­fung kos­tet dann ca. 25–45 Euro zusätz­lich. Wich­tig: Ohne gül­ti­ge HU-Pla­ket­te ist die Zulas­sung des Wohn­mo­bils gefähr­det und Ver­si­che­rungs­schutz kann erlöschen.

Gas­an­la­ge­prü­fung – sicher­heits­kri­ti­sche Kontrolle

Die Prü­fung der Gas­an­la­ge muss eben­falls alle 24 Mona­te erfol­gen und kos­tet ca. 40–130 Euro. Die­se Kon­trol­le ist für die Betriebs­si­cher­heit essen­ti­ell und wird aus­schließ­lich von zer­ti­fi­zier­ten Fach­be­trie­ben mit ent­spre­chen­der Berech­ti­gung durch­ge­führt. Geprüft wer­den Gas­be­häl­ter auf Ver­schleiß und Kor­ro­si­on, Hoch­druck­schläu­che auf Ris­se, Reg­ler und Sicher­heits­ven­ti­le auf Funk­ti­ons­fä­hig­keit sowie alle Ver­bin­dun­gen auf Dicht­heit mit­tels Druck­pro­be. Häu­fi­ge Män­gel sind porös gewor­de­ne Schläu­che, defek­te Sicher­heits­ven­ti­le oder locke­re Anschlüs­se. Ver­schleiß­tei­le wie Schläu­che oder Ven­ti­le ver­ur­sa­chen Zusatz­kos­ten (ca. 30–80 Euro). Ohne aktu­el­le Gas­an­la­ge­prü­fung darf die Gas­hei­zung, der Gas­herd und Gas­kühl­schrank nicht betrie­ben werden.

Kos­ten­op­ti­mie­rung und prak­ti­sche Tipps

  • Kom­bi­nier­te Ter­mi­ne buchen: Vie­le Prüf­stel­len füh­ren HU und Gas­prü­fung am sel­ben Tag durch – das spart bis zu 20 Euro Gesamt­kos­ten und erspart meh­re­re Fahrten.
  • Prüf­stel­len ver­glei­chen: Preis­un­ter­schie­de zwi­schen TÜV, Dekra und frei­en Werk­stät­ten betra­gen oft 30–50 Euro – loh­nens­wert zu recherchieren.
  • Jähr­li­che Wartung ein­pla­nen: Eine zwi­schen­zeit­li­che Wartung der Gas­an­la­ge durch einen Fach­be­trieb (ca. 60–100 Euro) redu­ziert Män­gel bei der amt­li­chen Prü­fung deutlich.
  • Ver­si­che­rungs­ra­bat­te nut­zen: Man­che Wohn­mo­bil-Ver­si­che­rer gewäh­ren 5–10 % Bei­trags­er­spar­nis für doku­men­tier­te regel­mä­ßi­ge Inspek­tio­nen und war­tungs­freund­li­che Fahrzeugführung.
  • Sai­so­na­le Pla­nung: Ver­ein­ba­ren Sie Ter­mi­ne in den Mona­ten Novem­ber bis März – in der Rei­se­sai­son (April bis Sep­tem­ber) sind Prüf­plät­ze oft Mona­te im Vor­aus ausgebucht.
  • Prüf­be­rich­te archi­vie­ren: Bewah­ren Sie alle TÜV-Pla­ket­ten, Gas­prüf­zer­ti­fi­ka­te und War­tungs­be­le­ge auf – die­se sind für Ver­si­che­rungs­an­trä­ge, Scha­dens­re­gu­lie­rung und beim Fahr­zeug­ver­kauf unverzichtbar.

Nach bestan­de­ner Gas- und TÜV-Prü­fung lohnt der Blick auf den Bei­trag: Ein aktu­el­ler Wohn­mo­bil­ver­si­che­rungs-Ver­gleich zeigt, ob ein Wech­sel meh­re­re hun­dert Euro im Jahr spart.

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