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Was sind offe­ne und geschlos­se­ne Zahnlisten?

Offe­ne vs. geschlos­se­ne Zahn­lis­ten – was sie bedeu­ten und wie sie dei­ne Erstat­tung beeinflussen

War­um Zahn­lis­ten über­haupt existieren

Ver­si­che­rer legen in ihren Bedin­gun­gen fest, wel­che Mate­ria­li­en, Metho­den und Labor­leis­tun­gen sie bezah­len. Eine „Zahn­lis­te“ ist dabei eine Art Posi­tiv- oder Negativkatalog:

  • Geschlos­se­ne Zahn­lis­te → der Tarif nennt aus­drück­lich alle erstat­tungs­fä­hi­gen Posi­tio­nen. Alles, was nicht auf­ge­führt ist – etwa voll­ke­ra­mi­sche CAD/­CAM-Inlays, neue Implan­tat­sys­te­me oder Soft-Laser-The­ra­pie – zahlt die Poli­ce nicht.

  • Offe­ne Zahn­lis­te → der Ver­trag ver­zich­tet auf sol­che Ein­schrän­kun­gen: Jede in der Gebüh­ren­ord­nung für Zahn­ärz­te (GOZ) abre­chen­ba­re Leis­tung wird bis zur ver­ein­bar­ten Quo­te erstat­tet, unab­hän­gig von Mate­ri­al oder Technik.

Was eine geschlos­se­ne Lis­te prak­tisch bedeutet

Bei­spiel­leis­tung Steht in der Liste? Fol­ge für dich
Vollkeramik­krone (Zir­kon) ✔ („Voll­ke­ra­mik bis GOZ 2210“) Kos­ten wer­den übernommen
Indi­vi­du­el­les Zirkon-Abutment Du zahlst den vol­len Mehrpreis
Laser-Des­in­fek­ti­on Parodontitis kei­ne Erstat­tung, vol­ler Eigenanteil
Gold-Inlay 
(> 65 % Au) antei­li­ge oder vol­le Kostendeckung

Selbst ein Premium­tarif mit 100 % Zahn­ersatz kann dich also auf hohen Kos­ten sit­zen las­sen, wenn das Wunsch­material nicht in der Lis­te steht.

Vor­tei­le einer offe­nen Mate­ri­al- und Maßnahmenliste

  1. Zukunfts­si­cher – neue High-Tech-Kera­mi­ken oder Implantat­systeme sind auto­ma­tisch mitversichert.

  2. Voll­stän­di­ge Kos­ten­de­ckung – egal ob Lithi­um-Disi­li­kat-Inlay, Kera­mik-Abut­ment oder 3‑D-gedruck­te Prothese.

  3. Fle­xi­bi­li­tät beim Zahn­arzt – du wählst Mate­ri­al und Labor frei, ohne vor­her ins Klein­ge­druck­te zu schauen.

Tipp: Beson­ders bei 100-Pro­zent-Tari­fen lohnt sich eine offe­ne Lis­te, sonst bleibt vom „Null-Euro-Ver­spre­chen“ nicht viel übrig.

Check­lis­te – so erkennst du offe­ne Lis­ten in den Bedingungen

  • For­mu­lie­run­gen wie „sämt­li­che medi­zi­nisch not­wen­di­gen Leis­tun­gen nach GOZ/BEMA ohne Einschränkung.

  • Kein eigen­stän­di­ger Anhang mit Mate­ri­al- oder Prozessnummern.

  • Pas­sa­gen, die expli­zit „anders­ar­ti­ge Ver­sor­gun­gen“ (z. B. voll­ke­ra­mi­sche Implantat­aufbauten) einschließen.

  • Leis­tungs­bei­spie­le lis­ten Laser‑, Vec­tor- oder CAD/­CAM-Pro­ce­de­re kom­men­tar­los als erstattungsfähig.

Was pas­siert, wenn eine Leis­tung NICHT in der geschlos­se­nen Lis­te steht?

Du trägst die vol­len Kos­ten. Ein Implan­tat-Auf­bau aus Zir­kon kann 300 € Mehr­preis bedeu­ten; bei fünf Implan­ta­ten wächst der Eigen­an­teil schnell auf 1 500 € – trotz Zahn­zusatzversicherung.

Stra­te­gien, um böse Über­ra­schun­gen zu vermeiden

  1. Ver­trag VOR dem HKP lesen – notie­re dir Posi­tio­nen, die nicht genannt sind.

  2. Zahn­arzt fra­gen – wel­che Mate­ria­li­en plant er? Ste­hen sie im Katalog?

  3. Im Zwei­fel Tarif wech­seln – mit dem Vergleichs­tool fin­dest du inner­halb von Minu­ten offe­ne-Lis­ten-Pake­te mit hoher Einstiegsstaffel.

  4. Bonus­heft pfle­gen – der höhe­re Kassen­zuschuss schont dein Staf­fel­bud­get, falls du kurz­fris­tig upgraden musst.

  5. Sofort­schutz + offe­ne Lis­te kom­bi­nie­ren – per­fekt, wenn eine teu­re, moder­ne Behand­lung schon vor der Tür steht.

Für wen offe­ne Zahn­lis­ten beson­ders wich­tig sind

  • Ästhe­tik-Bewuss­te, die Wert auf voll­ke­ra­mi­sche Kro­nen, Veneers oder Zir­kon-Inlays legen.

  • Implantat-Patient*innen, die indi­vi­du­el­le Abut­ments und Knochen­aufbau brauchen.

  • Angstpatient*innen, die Laser- oder Lach­gas­the­ra­pien bevorzugen.

  • Viel­rei­sen­de, die im Aus­land behan­del­ba­re Sys­te­me nut­zen möchten.

Fazit – offe­ne Lis­te = offe­ne Erstattung

Eine offe­ne Zahn­lis­te macht dei­ne ** Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ** zukunfts­si­cher, weil alle GOZ-Leis­tun­gen bis zur ver­ein­bar­ten Quo­te erstat­tet wer­den. Wer sich mit moder­nen Kera­mi­ken, Implan­ta­ten oder Laser­techniken ver­sor­gen las­sen will, soll­te daher unbe­dingt auf offe­ne Mate­ri­al- und Maß­nah­men­lis­ten set­zen. Ver­glei­che Tari­fe sorg­fäl­tig, ach­te auf hohe Start­staf­feln und – falls nötig – ** Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ohne War­te­zeit **. So bleibt dein Lächeln frei von Kom­pro­mis­sen – und dein Bud­get genauso.

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