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Wel­che Daten wer­den für eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung benötigt?

Aktualisiert: 24. Juli 2026  ·  Veröffentlicht: 26. April 2023

Für eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung brau­chen Sie vor allem Gebäu­de­da­ten (Adres­se, Bau­jahr, Bau­wei­se, Wohn­flä­che), Anga­ben zur tech­ni­schen Aus­stat­tung und Nut­zung sowie Ihren gewünsch­ten Deckungs­um­fang. Auf die­ser Grund­la­ge kal­ku­liert der Ver­si­che­rer das Risi­ko und die Prä­mie. Genaue und voll­stän­di­ge Anga­ben sind wich­tig – fal­sche Anga­ben kön­nen im Scha­dens­fall die Leis­tung gefährden.

Das Wich­tigs­te in Kürze

  • Gebäu­de­da­ten: Adres­se, Gebäu­de­art, Bau­jahr, Bau­wei­se, Wohnfläche.
  • Tech­nik: Alter von Elek­trik, Hei­zung und Wasserleitungen.
  • Nut­zung: Eigen­nut­zung, Ver­mie­tung oder gemischt.
  • Deckung: Feu­er, Sturm, Hagel – optio­nal Lei­tungs­was­ser und Elementarschäden.
  • Die Scha­den­his­to­rie der letz­ten Jah­re offen angeben.

Wel­che Gebäu­de­da­ten wer­den abgefragt?

Zuerst geht es um die Immo­bi­lie selbst: genaue Adres­se, Gebäu­de­art (Ein-/Mehr­fa­mi­li­en­haus, Dop­pel­haus­hälf­te, Eigen­tums­woh­nung) und Wohn­flä­che. Das Bau­jahr ist ent­schei­dend für die Risi­ko­be­ur­tei­lung – älte­re Gebäu­de wei­sen oft höhe­re Scha­den­ri­si­ken auf. Die Bau­wei­se (Massiv‑, Holz- oder Leicht­bau) sowie Dach­form und ‑deckung flie­ßen eben­falls ein.

Daten­ka­te­go­rie Bei­spie­le
Objekt Adres­se, Gebäu­de­art, Bau­jahr, Wohnfläche
Bau­wei­se Mas­siv-/Holz-/Leicht­bau, Dach­form und ‑deckung
Tech­nik Alter von Elek­trik, Hei­zung, Wasserleitungen
Nut­zung Eigen­nut­zung, Ver­mie­tung, Leerstand
Deckung & Historie gewünsch­te Bau­stei­ne, Schä­den der letz­ten Jahre

War­um Tech­nik, Nut­zung und Deckung so wich­tig sind

Das Alter der elek­tri­schen Anla­ge, der Hei­zung und der Was­ser­lei­tun­gen beein­flusst das Risi­ko für Brand- und Lei­tungs­was­ser­schä­den – ver­al­te­te Lei­tun­gen erhö­hen die Prä­mie. Bei der Nut­zung ist ent­schei­dend, ob Sie selbst woh­nen oder ver­mie­ten; län­ge­re Leer­stän­de gel­ten als ris­kan­ter. Beim Deckungs­um­fang legen Sie fest, ob nur die Grund­de­ckung (Feu­er, Sturm, Hagel) gilt oder ob Lei­tungs­was­ser und – gera­de in gefähr­de­ten Lagen drin­gend zu emp­feh­len – Ele­men­tar­schä­den (Hoch­was­ser, Stark­re­gen, Schnee­druck) ein­ge­schlos­sen sind. Grund­la­ge der Ver­si­che­rungs­sum­me ist der Wie­der­her­stel­lungs­wert des Gebäudes.

Check­lis­te für den Antrag

  • Grund­riss oder Bau­plä­ne für Wohn­flä­che und Bau­wei­se bereitlegen.
  • Ener­gie­aus­weis für den ener­ge­ti­schen Stan­dard und Sanierungen.
  • Kauf­ver­trag oder Expo­sé mit den Gebäudeeckdaten.
  • Bau­jahr genau recher­chie­ren (bei Sanie­rung ggf. das Jahr des Umbaus).
  • Wie­der­her­stel­lungs­wert kor­rekt ermit­teln (Rech­ner oder Gutachten).
  • Umbau­ten, Hei­zungs­wech­sel oder neue Ver­mie­tung zeit­nah melden.

Einen Über­blick über Leis­tun­gen und Bau­stei­ne fin­den Sie auf unse­rer Sei­te zur Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung – der Ver­gleich ist kos­ten­los und unverbindlich.

Häu­fig gestell­te Fragen

Wel­che Daten brau­che ich für die Wohngebäudeversicherung?

Adres­se, Gebäu­de­art, Bau­jahr, Bau­wei­se und Wohn­flä­che, dazu Anga­ben zu Tech­nik, Nut­zung, gewünsch­ter Deckung und Schadenhistorie.

War­um ist das Bau­jahr so wichtig?

Es lässt Rück­schlüs­se auf Bau­sub­stanz und Lei­tungs­al­ter zu. Älte­re Gebäu­de gel­ten oft als risi­ko­rei­cher und wer­den ent­spre­chend eingestuft.

Wie wird die Ver­si­che­rungs­sum­me bestimmt?

Über den Wie­der­her­stel­lungs­wert des Gebäu­des – also die Kos­ten, es im Scha­dens­fall neu zu errich­ten. Vie­le Ver­si­che­rer nut­zen dafür den glei­ten­den Neuwert.

Muss ich alte Schä­den angeben?

Ja. Die Scha­den­his­to­rie der letz­ten Jah­re gehört voll­stän­dig offen­ge­legt, sonst ris­kie­ren Sie den Versicherungsschutz.

Was pas­siert bei fal­schen Angaben?

Der Ver­si­che­rer kann die Leis­tung kür­zen oder ver­wei­gern. Genau­ig­keit beim Antrag schützt Sie im Ernstfall.

Muss ich Umbau­ten melden?

Ja, gera­de Hei­zungs­wech­sel, Anbau­ten oder eine neue Ver­mie­tung. Sie ver­än­dern das Risi­ko und damit den Vertrag.

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