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Wel­che Trike Her­stel­ler gibt es?

Aktualisiert: 24. August 2026  ·  Veröffentlicht: 04. August 2024

Es gibt welt­weit über 20 eta­blier­te Trike-Her­stel­ler, die von luxu­riö­sen Tou­ring-Model­len bis zu sport­li­chen Rever­se-Trikes alles anbie­ten. Die bekann­tes­ten sind Har­ley-David­son, Can-Am, Pola­ris und deut­sche Qua­li­täts­her­stel­ler wie Rewa­co und Boom Trikes. Die Wahl hängt von Ihren Anfor­de­run­gen ab – ob Lang­stre­cken­kom­fort, Sport­lich­keit oder Umweltfreundlichkeit.

Das Wich­tigs­te in Kürze

  • Har­ley-David­son und Can-Am domi­nie­ren das inter­na­tio­na­le Tou­ring- bzw. Reverse-Trike-Segment.
  • Deut­sche Her­stel­ler wie Rewa­co und Boom Trikes ste­hen für indi­vi­du­el­le Einzelanfertigungen.
  • Preis­span­ne: von ca. 8.000–10.000 € (Ein­stei­ger) bis über 30.000 € (Luxus-Tou­ring).
  • Das Seg­ment der E‑Trikes wächst deutlich.
  • Her­stel­ler und Modell beein­flus­sen die Ver­si­che­rungs­prä­mie – vor dem Kauf Tari­fe vergleichen.

Wel­che inter­na­tio­na­len Trike-Her­stel­ler gibt es?

Der Trike-Markt ist geprägt durch Her­stel­ler mit unter­schied­li­chen Schwer­punk­ten. Har­ley-David­son domi­niert mit dem luxu­riö­sen Tri Gli­de Ultra und dem sport­li­che­ren Free­whee­ler das Pre­mi­um-Seg­ment für Lang­stre­cken­fahr­ten. Can-Am (BRP) revo­lu­tio­nier­te den Markt mit Rever­se-Trike-Designs wie der Spy­der-Serie und dem kos­ten­güns­ti­gen Ryker-Modell, die moder­ne Sta­bi­li­täts­kon­trol­le bie­ten. Pola­ris Slingshot posi­tio­niert sich als sport­li­cher Roads­ter mit offe­nem Cock­pit. Elek­tri­sche Mobi­li­tät ermög­licht Arci­mo­to mit dem FUV – ide­al für umwelt­be­wuss­te Pendler.

Deut­sche Tra­di­ti­ons­mar­ken wie Rewa­co und Boom Trikes sind spe­zia­li­siert auf hoch­wer­ti­ge Ein­zel­an­fer­ti­gun­gen mit Maxi­mum an Kom­fort und Indi­vi­dua­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten. Bri­ti­sche Her­stel­ler wie Mor­gan Motor Com­pa­ny, Triking und Grinn­all (Scor­pi­on) ver­bin­den hand­werk­li­che Tra­di­ti­on mit Retro- und Sport­de­sign. Cam­pa­gna Motors aus Kana­da setzt auf High-Per­for­mance-Model­le wie den T‑Rex.

Bekann­te Trike-Her­stel­ler im Überblick

Her­stel­ler Land Schwer­punkt Preis­ni­veau (ca.)
Har­ley-David­son USA Tou­ring-Trikes (Tri Gli­de, Freewheeler) ab 30.000 €
Can-Am (BRP) Kana­da Rever­se-Trikes (Spy­der, Ryker) 8.000–30.000 €
Pola­ris USA Sport-Roads­ter (Slingshot) ab 25.000 €
Rewa­co Deutsch­land Cus­tom-Tou­ring-Trikes 15.000–25.000 €
Boom Trikes Deutsch­land Ein­zel­an­fer­ti­gun­gen, Family-Trikes 15.000–25.000 €
Cam­pa­gna Motors Kana­da High-Per­for­mance (T‑Rex) ab 40.000 €
Arci­mo­to USA Elek­tro-Trikes (FUV) ab 15.000 €

Wel­che Nischen­her­stel­ler und Trends gibt es?

Neben den Haupt­an­bie­tern gibt es spe­zia­li­sier­te Pro­du­zen­ten für unter­schied­li­che Fahr­si­tua­tio­nen. Ural kon­zen­triert sich auf robus­te, lang­le­bi­ge Gespan­ne für Aben­teu­er­fahr­ten. Der bri­ti­sche Grinn­all Scor­pi­on und wei­te­re euro­päi­sche Klein­se­ri­en-Her­stel­ler run­den das Port­fo­lio ab. Deut­lich wächst der­zeit das Seg­ment der E‑Trikes – neben Arci­mo­to ent­wi­ckeln auch eta­blier­te Her­stel­ler elek­tri­sche Varianten.

Die Preis­span­ne ist enorm: Ein­stei­ger­mo­del­le wie der Can-Am Ryker star­ten bei ca. 8.000–10.000 EUR, wäh­rend luxu­riö­se Tou­ring-Trikes wie die Har­ley Tri Gli­de Ultra über 30.000 EUR kos­ten. Cus­tom-Trikes von Boom oder Rewa­co lie­gen bei 15.000–25.000 EUR.

Wie wäh­len Sie den rich­ti­gen Trike-Her­stel­ler aus?

  • Test­fahr­ten: Pro­bie­ren Sie meh­re­re Model­le ver­schie­de­ner Her­stel­ler – Ergo­no­mie und Fahr­ge­fühl unter­schei­den sich erheblich
  • Kun­den­ser­vice: Deut­sche und euro­päi­sche Her­stel­ler bie­ten oft bes­se­re War­tungs­netz­wer­ke als exo­ti­sche Marken
  • Ver­si­che­rung beach­ten: Unter­schied­li­che Model­le füh­ren zu ver­schie­de­nen Prä­mi­en – ein Trike-Ver­si­che­rungs­ver­gleich vor dem Kauf ist kos­ten­los und unverbindlich
  • Wie­der­ver­kaufs­wert: Eta­blier­te Mar­ken hal­ten ihren Wert bes­ser als exo­ti­sche Hersteller
  • Ersatz­teil­ver­füg­bar­keit: Bei eta­blier­ten Mar­ken sind Ersatz­tei­le güns­ti­ger und schnel­ler verfügbar
  • Indi­vi­dua­li­sie­rung: Deut­sche Her­stel­ler bie­ten umfang­rei­che Ausstattungs-Optionen
  • Elek­tri­sche Zukunft: Prü­fen Sie, ob der Her­stel­ler E‑Trike-Model­le plant

Häu­fig gestell­te Fragen

Wel­cher Trike-Her­stel­ler ist der größte?

Im klas­si­schen Tou­ring-Seg­ment Har­ley-David­son, bei Rever­se-Trikes Can-Am (BRP) – bei­de pro­du­zie­ren in Groß­se­rie, wäh­rend deut­sche Anbie­ter wie Rewa­co auf Ein­zel­an­fer­ti­gung setzen.

Was ist der Unter­schied zwi­schen einem klas­si­schen Trike und einem Reverse-Trike?

Beim klas­si­schen Trike sit­zen zwei Räder hin­ten (z. B. Har­ley Tri Gli­de), beim Rever­se-Trike zwei vorn (z. B. Can-Am Spy­der). Rever­se-Trikes gel­ten durch die brei­te Vor­der­ach­se als fahr­sta­bi­ler in Kurven.

Gibt es deut­sche Trike-Hersteller?

Ja – Rewa­co und Boom Trikes fer­ti­gen seit Jahr­zehn­ten in Deutsch­land, über­wie­gend als kon­fi­gu­rier­ba­re Ein­zel­stü­cke mit umfang­rei­cher Sonderausstattung.

Was kos­tet ein neu­es Trike?

Ein­stei­ger­mo­del­le begin­nen bei ca. 8.000–10.000 Euro, deut­sche Cus­tom-Trikes lie­gen bei 15.000–25.000 Euro, Luxus-Tou­ring-Model­le über 30.000 Euro.

Beein­flusst der Her­stel­ler die Versicherungskosten?

Ja. Leis­tung, Fahr­zeug­wert und Ersatz­teil­prei­se flie­ßen in die Prä­mie ein – ein leis­tungs­star­ker Sport-Trike kos­tet mehr Ver­si­che­rung als ein mode­ra­tes Tou­ring-Modell. Ver­glei­chen lohnt sich vor dem Kauf.

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