Es gibt weltweit über 20 etablierte Trike-Hersteller, die von luxuriösen Touring-Modellen bis zu sportlichen Reverse-Trikes alles anbieten. Die bekanntesten sind Harley-Davidson, Can-Am, Polaris und deutsche Qualitätshersteller wie Rewaco und Boom Trikes. Die Wahl hängt von Ihren Anforderungen ab – ob Langstreckenkomfort, Sportlichkeit oder Umweltfreundlichkeit.
Das Wichtigste in Kürze
- Harley-Davidson und Can-Am dominieren das internationale Touring- bzw. Reverse-Trike-Segment.
- Deutsche Hersteller wie Rewaco und Boom Trikes stehen für individuelle Einzelanfertigungen.
- Preisspanne: von ca. 8.000–10.000 € (Einsteiger) bis über 30.000 € (Luxus-Touring).
- Das Segment der E‑Trikes wächst deutlich.
- Hersteller und Modell beeinflussen die Versicherungsprämie – vor dem Kauf Tarife vergleichen.
Welche internationalen Trike-Hersteller gibt es?
Der Trike-Markt ist geprägt durch Hersteller mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Harley-Davidson dominiert mit dem luxuriösen Tri Glide Ultra und dem sportlicheren Freewheeler das Premium-Segment für Langstreckenfahrten. Can-Am (BRP) revolutionierte den Markt mit Reverse-Trike-Designs wie der Spyder-Serie und dem kostengünstigen Ryker-Modell, die moderne Stabilitätskontrolle bieten. Polaris Slingshot positioniert sich als sportlicher Roadster mit offenem Cockpit. Elektrische Mobilität ermöglicht Arcimoto mit dem FUV – ideal für umweltbewusste Pendler.
Deutsche Traditionsmarken wie Rewaco und Boom Trikes sind spezialisiert auf hochwertige Einzelanfertigungen mit Maximum an Komfort und Individualisierungsmöglichkeiten. Britische Hersteller wie Morgan Motor Company, Triking und Grinnall (Scorpion) verbinden handwerkliche Tradition mit Retro- und Sportdesign. Campagna Motors aus Kanada setzt auf High-Performance-Modelle wie den T‑Rex.
Bekannte Trike-Hersteller im Überblick
| Hersteller | Land | Schwerpunkt | Preisniveau (ca.) |
|---|---|---|---|
| Harley-Davidson | USA | Touring-Trikes (Tri Glide, Freewheeler) | ab 30.000 € |
| Can-Am (BRP) | Kanada | Reverse-Trikes (Spyder, Ryker) | 8.000–30.000 € |
| Polaris | USA | Sport-Roadster (Slingshot) | ab 25.000 € |
| Rewaco | Deutschland | Custom-Touring-Trikes | 15.000–25.000 € |
| Boom Trikes | Deutschland | Einzelanfertigungen, Family-Trikes | 15.000–25.000 € |
| Campagna Motors | Kanada | High-Performance (T‑Rex) | ab 40.000 € |
| Arcimoto | USA | Elektro-Trikes (FUV) | ab 15.000 € |
Welche Nischenhersteller und Trends gibt es?
Neben den Hauptanbietern gibt es spezialisierte Produzenten für unterschiedliche Fahrsituationen. Ural konzentriert sich auf robuste, langlebige Gespanne für Abenteuerfahrten. Der britische Grinnall Scorpion und weitere europäische Kleinserien-Hersteller runden das Portfolio ab. Deutlich wächst derzeit das Segment der E‑Trikes – neben Arcimoto entwickeln auch etablierte Hersteller elektrische Varianten.
Die Preisspanne ist enorm: Einsteigermodelle wie der Can-Am Ryker starten bei ca. 8.000–10.000 EUR, während luxuriöse Touring-Trikes wie die Harley Tri Glide Ultra über 30.000 EUR kosten. Custom-Trikes von Boom oder Rewaco liegen bei 15.000–25.000 EUR.
Wie wählen Sie den richtigen Trike-Hersteller aus?
- Testfahrten: Probieren Sie mehrere Modelle verschiedener Hersteller – Ergonomie und Fahrgefühl unterscheiden sich erheblich
- Kundenservice: Deutsche und europäische Hersteller bieten oft bessere Wartungsnetzwerke als exotische Marken
- Versicherung beachten: Unterschiedliche Modelle führen zu verschiedenen Prämien – ein Trike-Versicherungsvergleich vor dem Kauf ist kostenlos und unverbindlich
- Wiederverkaufswert: Etablierte Marken halten ihren Wert besser als exotische Hersteller
- Ersatzteilverfügbarkeit: Bei etablierten Marken sind Ersatzteile günstiger und schneller verfügbar
- Individualisierung: Deutsche Hersteller bieten umfangreiche Ausstattungs-Optionen
- Elektrische Zukunft: Prüfen Sie, ob der Hersteller E‑Trike-Modelle plant
Häufig gestellte Fragen
Welcher Trike-Hersteller ist der größte?
Im klassischen Touring-Segment Harley-Davidson, bei Reverse-Trikes Can-Am (BRP) – beide produzieren in Großserie, während deutsche Anbieter wie Rewaco auf Einzelanfertigung setzen.
Was ist der Unterschied zwischen einem klassischen Trike und einem Reverse-Trike?
Beim klassischen Trike sitzen zwei Räder hinten (z. B. Harley Tri Glide), beim Reverse-Trike zwei vorn (z. B. Can-Am Spyder). Reverse-Trikes gelten durch die breite Vorderachse als fahrstabiler in Kurven.
Gibt es deutsche Trike-Hersteller?
Ja – Rewaco und Boom Trikes fertigen seit Jahrzehnten in Deutschland, überwiegend als konfigurierbare Einzelstücke mit umfangreicher Sonderausstattung.
Was kostet ein neues Trike?
Einsteigermodelle beginnen bei ca. 8.000–10.000 Euro, deutsche Custom-Trikes liegen bei 15.000–25.000 Euro, Luxus-Touring-Modelle über 30.000 Euro.
Beeinflusst der Hersteller die Versicherungskosten?
Ja. Leistung, Fahrzeugwert und Ersatzteilpreise fließen in die Prämie ein – ein leistungsstarker Sport-Trike kostet mehr Versicherung als ein moderates Touring-Modell. Vergleichen lohnt sich vor dem Kauf.