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Welche Versicherungen braucht ein Hausbesitzer?

Aktualisiert: 19. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 19. Juni 2026
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Ein Hausbesitzer braucht in der Regel mindestens eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschutz, eine Hausratversicherung für den Inhalt und eine Privathaftpflichtversicherung – je nach Situation kommen weitere Policen hinzu. Welche Versicherungen sinnvoll oder sogar nötig sind, hängt davon ab, ob Sie selbst im Haus wohnen, vermieten oder besondere Risiken wie einen Heizöltank haben.

Ein Haus­be­sit­zer braucht in der Regel min­des­tens eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­schutz, eine Haus­rat­ver­si­che­rung für den Inhalt und eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung – je nach Situa­ti­on kom­men wei­te­re Poli­cen hin­zu. Wel­che Ver­si­che­run­gen sinn­voll oder sogar nötig sind, hängt davon ab, ob Sie selbst im Haus woh­nen, ver­mie­ten oder beson­de­re Risi­ken wie einen Heiz­öl­tank haben.

Die wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen für Hausbesitzer

Ein Eigen­heim ist für die meis­ten Men­schen die größ­te Inves­ti­ti­on ihres Lebens. Die­se Ver­si­che­run­gen bil­den die Grundabsicherung:

  • Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung: Sie schützt das Gebäu­de selbst vor Schä­den durch Feu­er, Lei­tungs­was­ser, Sturm und Hagel. Ein Ele­men­tar­scha­den­schutz gegen Über­schwem­mung, Stark­re­gen und Erd­rutsch ist ange­sichts zuneh­men­der Wet­ter­ex­tre­me drin­gend zu empfehlen.
  • Haus­rat­ver­si­che­rung: Sie ersetzt beweg­li­che Gegen­stän­de im Haus – Möbel, Elek­tro­nik, Klei­dung – nach Feu­er, Ein­bruch, Lei­tungs­was­ser oder Sturm.
  • Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung: Sie deckt Schä­den ab, die Sie oder Ihre Fami­lie ande­ren zufü­gen, und gehört zur Grund­aus­stat­tung jedes Haushalts.

Zusätz­li­che Ver­si­che­run­gen je nach Situation

Über die Grund­ab­si­che­rung hin­aus kön­nen je nach Nut­zung des Hau­ses wei­te­re Poli­cen nötig werden:

  • Haus- und Grund­be­sit­zer­haft­pflicht: Sinn­voll, wenn Sie das Haus oder Tei­le davon ver­mie­ten. Sie deckt Schä­den, die Drit­ten auf dem Grund­stück ent­ste­hen, etwa durch nicht geräum­te Wege.
  • Gewäs­ser­scha­den­haft­pflicht: Not­wen­dig bei einem Heiz­öl­tank, da Ölaus­tritt teu­re Boden- und Gewäs­ser­schä­den ver­ur­sa­chen kann.
  • Bau­her­ren­haft­pflicht und Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung: Rele­vant wäh­rend eines Neu­baus oder grö­ße­rer Umbauten.

Wel­che Bau­stei­ne Sie kon­kret benö­ti­gen, rich­tet sich nach Ihrer per­sön­li­chen Lage. Eine Über­sicht und einen Ver­gleich der Gebäu­de- und Haus­rat­ab­si­che­rung fin­den Sie auf unse­rer Sei­te Haus­rat- und Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung.

Selbst­nut­zer und Ver­mie­ter im Vergleich

Wer selbst im Haus wohnt, kommt meist mit Wohngebäude‑, Haus­rat- und Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung aus. Ver­mie­ter benö­ti­gen statt der Haus­rat­ver­si­che­rung für den Mie­ter­in­halt vor allem die Haus- und Grund­be­sit­zer­haft­pflicht und soll­ten den Ver­si­che­rungs­schutz an die Ver­mie­tung anpassen.

Pra­xis­tipp: Über­prü­fen Sie Ihren Ver­si­che­rungs­schutz nach jeder grö­ße­ren Ver­än­de­rung – etwa nach einem Anbau, dem Ein­bau einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge oder dem Beginn einer Ver­mie­tung. So ver­mei­den Sie Deckungs­lü­cken, die im Scha­dens­fall teu­er werden.

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