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Wer zahlt wenn Katze was kaputt macht?

Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Wer zahlt, wenn Ihre Katze etwas kaputt macht, hängt primär davon ab, ob Sie eine Privathaftpflichtversicherung haben. In der Regel deckt diese Versicherung Schäden ab, die Ihr Haustier bei Dritten verursacht – allerdings nur außerhalb Ihres Haushalts. Schäden in den eigenen vier Wänden sind typischerweise nicht versichert.

Wer zahlt, wenn Ihre Kat­ze etwas kaputt macht, hängt pri­mär davon ab, ob Sie eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung haben. In der Regel deckt die­se Ver­si­che­rung Schä­den ab, die Ihr Haus­tier bei Drit­ten ver­ur­sacht – aller­dings nur außer­halb Ihres Haus­halts. Schä­den in den eige­nen vier Wän­den sind typi­scher­wei­se nicht ver­si­chert. Ohne Haft­pflicht­schutz tra­gen Sie die vol­le finan­zi­el­le Verantwortung.

Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung und Katzenschäden

Die meis­ten moder­nen Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­run­gen decken Schä­den durch Haus­tie­re ab – dazu gehö­ren auch Kat­zen. Dies gilt ins­be­son­de­re dann, wenn Ihre Kat­ze bei einer ande­ren Per­son zu Hau­se etwas beschä­digt oder Ver­let­zun­gen ver­ur­sacht. Bei­spie­le sind zer­kratz­te Möbel bei Freun­den, beschä­dig­te Gegen­stän­de oder sogar Kratzverletzungen.

Aller­dings gibt es wich­ti­ge Aus­nah­men: Vie­le Poli­cen decken Schä­den am eige­nen Eigen­tum nicht ab. Wenn Ihre Kat­ze in Ihrer Woh­nung die Tape­te zer­kratzt oder Möbel beschä­digt, müs­sen Sie in der Regel selbst auf­kom­men. Eini­ge Ver­si­che­rer schlie­ßen auch bestimm­te Tier­ar­ten oder alte Kat­zen aus dem Ver­si­che­rungs­schutz aus. Des­halb ist es essen­ti­ell, die genau­en Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen zu prüfen.

Ohne Haft­pflicht­ver­si­che­rung: Ihre Haftung

Haben Sie kei­ne Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung, sind Sie per­sön­lich für alle Schä­den ver­ant­wort­lich, die Ihre Kat­ze ver­ur­sacht – unab­hän­gig davon, wo die­se ent­ste­hen. Das kann erheb­li­che finan­zi­el­le Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen. Der Geschä­dig­te kann Sie auf Scha­dens­er­satz ver­kla­gen und Sie müs­sen den Repa­ra­tur- oder Wie­der­be­schaf­fungs­wert voll­stän­dig ersetzen.

Dies unter­streicht die Wich­tig­keit einer Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung, die bereits ab ca. 40–80 Euro pro Jahr erhält­lich ist und damit eine kos­ten­güns­ti­ge Absi­che­rung darstellt.

Prak­ti­sche Tipps zur Absicherung

  • Ver­si­che­rungs­un­ter­la­gen prü­fen: Lesen Sie die All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen Ihrer aktu­el­len Haft­pflicht­ver­si­che­rung genau durch, um zu sehen, wel­che Haus­tier-Schä­den ver­si­chert sind
  • Deckungs­sum­me über­prü­fen: Eine Min­dest­de­ckungs­sum­me von 3–5 Mil­lio­nen Euro ist empfehlenswert
  • Aus­schlüs­se beach­ten: Klä­ren Sie, ob Schä­den im eige­nen Haus­halt, psy­chi­sche Schä­den oder Schä­den durch Bis­se aus­ge­schlos­sen sind
  • Ver­glei­chen lohnt sich: Nut­zen Sie Ver­si­che­rungs­ver­glei­che, um die bes­te und güns­tigs­te Poli­ce zu finden
  • Prä­ven­ti­on: Besor­gen Sie Ihrer Kat­ze hoch­wer­ti­ge Kratz­bäu­me, um Möbel­schä­den zu minimieren
  • Ver­si­che­rungs­be­ra­ter kon­tak­tie­ren: Ein Fach­ex­per­te kann Ihre indi­vi­du­el­le Situa­ti­on bewer­ten und eine pass­ge­naue Emp­feh­lung geben
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