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Wie erkennt man Lungenwürmer beim Pferd?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 09. Juli 2023
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Lungenwürmer beim Pferd erkennt man primär an chronischem Husten, Atemnot und Leistungsabfall. Eine sichere Diagnose erfolgt durch eine Kotuntersuchung beim Tierarzt, die Larven des Parasiten Dictyocaulus arnfieldi nachweist. Bei Verdacht sollten Sie schnell handeln, um Komplikationen zu vermeiden.

Lun­gen­wür­mer beim Pferd erkennt man pri­mär an chro­ni­schem Hus­ten, Atem­not und Leis­tungs­ab­fall. Eine siche­re Dia­gno­se erfolgt durch eine Kot­un­ter­su­chung beim Tier­arzt, die Lar­ven des Para­si­ten Dic­tyo­cau­lus arn­fiel­di nach­weist. Bei Ver­dacht soll­ten Sie schnell han­deln, um Kom­pli­ka­tio­nen zu vermeiden.

Sym­pto­me eines Lun­gen­wurm­be­falls erkennen

Lun­gen­wür­mer sind Atem­wegs­pa­ra­si­ten, die in den Bron­chi­en und Lun­gen­bläs­chen von Pfer­den leben. Die Erkran­kung ver­läuft oft schlei­chend und wird des­halb häu­fig über­se­hen. Fol­gen­de Anzei­chen soll­ten Sie auf­hor­chen lassen:

  • Chro­ni­scher Hus­ten: Das Haupt­sym­ptom – meist tro­cken, ver­stärkt sich bei Anstren­gung oder in stau­bi­ger Umgebung
  • Erhöh­te Atem­fre­quenz und Atem­not: Beson­ders nach Belas­tung oder in schwe­ren Fäl­len auch in Ruhe
  • Leis­tungs­ab­fall: Das Pferd wirkt kraft­los, unlust­los und zeigt ver­min­der­te Trainingstoleranz
  • Wäss­ri­ger bis schlei­mi­ger Nasen­aus­fluss: Oft mit leicht grün­li­chem Schimmer
  • Gewichts­ver­lust und Appe­tit­lo­sig­keit: Bei län­ge­rem Befall
  • Fie­ber: Nur in Ein­zel­fäl­len und meist bei aku­tem Befall

Dia­gno­se durch den Tierarzt

Eine genaue Dia­gno­se ist ent­schei­dend, da die­se Sym­pto­me auch auf ande­re Atem­wegs­er­kran­kun­gen hin­deu­ten kön­nen. Der Tier­arzt führt eine Kot­un­ter­su­chung durch – idea­ler Wei­se mehr­fach, da die Lar­ven­aus­schei­dung schwan­kend ver­läuft. Bei Bedarf kom­men auch Blut­un­ter­su­chun­gen oder eine Endo­sko­pie der Atem­we­ge zum Ein­satz, um die Dia­gno­se zu sichern.

Die Behand­lung erfolgt mit moder­nen Ant­hel­m­in­thi­ka (Wurm­mit­teln), die gezielt gegen Lun­gen­wür­mer wir­ken. Gleich­zei­tig soll­ten alle Pfer­de im Bestand behan­delt wer­den, um Neu­in­fek­tio­nen zu ver­hin­dern. Eine gute Stall­hy­gie­ne und regel­mä­ßi­ger Wei­del­wech­sel redu­zie­ren das Anste­ckungs­ri­si­ko erheblich.

Kos­ten und Versicherungsschutz

Dia­gno­se und Behand­lung von Lun­gen­wür­mern kön­nen je nach Tarif ca. 200–500 Euro kos­ten. Eine Pfer­de­kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt die­se Aus­ga­ben oft voll­stän­dig oder teil­wei­se und schützt vor uner­war­te­ten Tier­arzt­kos­ten. Ver­glei­chen Sie gezielt OP-Ver­si­che­run­gen und Kran­ken­ver­si­che­run­gen für Pfer­de, um den opti­ma­len Schutz zu finden.

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