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Wie funk­tio­niert die Kas­ko­ver­si­che­rung bei Wild­un­fäl­len mit dem Wohnmobil?

Wie funk­tio­niert die Kas­ko­ver­si­che­rung bei Wild­un­fäl­len mit dem Wohnmobil?

Wenn du mit dei­nem Wohn­mo­bil in einen Wild­un­fall ver­wi­ckelt bist, kommt in der Regel die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung oder Voll­kas­ko­ver­si­che­rung für die Schä­den am Fahr­zeug auf. Wild­un­fäl­le gehö­ren zu den klas­si­schen Schä­den, die durch die Teil­kas­ko abge­deckt sind, aller­dings gibt es je nach Ver­si­che­rungs­art und ‑umfang unter­schied­li­che Rege­lun­gen und Details, die du beach­ten soll­test. Hier erfährst du, wie die Kas­ko­ver­si­che­rung bei Wild­un­fäl­len funk­tio­niert und wel­che Schrit­te du beach­ten musst.

1. Teil­kas­ko­ver­si­che­rung: Grund­schutz bei Wildunfällen

Die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung deckt Schä­den ab, die durch den Zusam­men­stoß mit Haar­wild ent­ste­hen. Dazu zäh­len Tie­re wie Rehe, Hir­sche, Wild­schwei­ne, Füch­se und ande­re Wild­tie­re, die im Bun­des­jagd­ge­setz auf­ge­führt sind. Wenn du mit einem sol­chen Tier kol­li­dierst, über­nimmt die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung die Repa­ra­tur­kos­ten für dein Wohnmobil.

Typi­sche Leis­tun­gen der Teil­kas­ko bei Wildunfällen:

  • Schä­den durch Kol­li­si­on: Die Teil­kas­ko über­nimmt die Kos­ten für Schä­den, die durch den direk­ten Zusam­men­stoß mit einem Wild­tier ver­ur­sacht wurden.
  • Deckung für bestimm­te Tier­ar­ten: Stan­dard­mä­ßig deckt die Teil­kas­ko nur Schä­den durch Zusam­men­stö­ße mit Haar­wild (z. B. Rehe, Wild­schwei­ne). Eini­ge Ver­si­che­rer erwei­tern den Schutz jedoch auf ande­re Tier­ar­ten wie Kühe, Hun­de oder Kat­zen. Es lohnt sich, die genau­en Bedin­gun­gen dei­ner Ver­si­che­rung zu prüfen.
  • Kein Ein­fluss auf den Scha­den­frei­heits­ra­batt: Ein Wild­un­fall, der über die Teil­kas­ko regu­liert wird, beein­flusst in der Regel nicht den Scha­den­frei­heits­ra­batt, da die Teil­kas­ko kei­ne Scha­den­frei­heits­klas­sen hat.

2. Voll­kas­ko­ver­si­che­rung: Umfas­sen­der Schutz auch bei Wildunfällen

Die Voll­kas­ko­ver­si­che­rung bie­tet den glei­chen Schutz wie die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung und geht dar­über hin­aus. Sie über­nimmt zusätz­lich Schä­den, die durch selbst­ver­schul­de­te Unfäl­le oder Fahr­läs­sig­keit ent­stan­den sind, ein­schließ­lich Unfäl­len mit Tie­ren, die nicht unter den Begriff Haar­wild fal­len. Zudem schützt sie dich auch dann, wenn dein Wohn­mo­bil durch ein Aus­weich­ma­nö­ver beschä­digt wird.

Vor­tei­le der Voll­kas­ko­ver­si­che­rung bei Wildunfällen:

  • Schutz bei Aus­weich­ma­nö­vern: Wenn du ver­suchst, einem Wild­tier aus­zu­wei­chen und dabei einen Unfall ver­ur­sachst (z. B. indem du gegen einen Baum fährst oder in den Gra­ben rutschst), über­nimmt die Voll­kas­ko­ver­si­che­rung die Kos­ten für die Schä­den an dei­nem Wohnmobil.
  • Deckung für alle Tier­ar­ten: Die Voll­kas­ko deckt in der Regel Unfäl­le mit sämt­li­chen Tie­ren, nicht nur mit Haar­wild. Das ist beson­ders wich­tig, wenn du z. B. in länd­li­chen Gebie­ten oder Regio­nen mit Wei­de­tie­ren unter­wegs bist.
  • Selbst­ver­schul­de­te Unfäl­le: Auch wenn du den Unfall selbst ver­schul­dest, z. B. durch ein ris­kan­tes Aus­weich­ma­nö­ver, über­nimmt die Voll­kas­ko­ver­si­che­rung die Reparaturkosten.

3. Was tun nach einem Wildunfall?

Nach einem Wild­un­fall ist es wich­tig, bestimm­te Schrit­te zu unter­neh­men, um den Scha­den kor­rekt bei dei­ner Ver­si­che­rung zu mel­den und sicher­zu­stel­len, dass die Kos­ten über­nom­men werden.

Schrit­te nach einem Wildunfall:

  1. Unfall­stel­le sichern: Stel­le dein Wohn­mo­bil sicher ab und schal­te die Warn­blink­an­la­ge ein. Set­ze ein Warn­drei­eck auf, um ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer zu warnen.
  2. Poli­zei ver­stän­di­gen: Infor­mie­re die Poli­zei über den Unfall. Ein Wild­un­fall soll­te immer doku­men­tiert wer­den, da die Ver­si­che­rung einen Poli­zei­be­richt oder eine Bestä­ti­gung des Jägers benötigt.
  3. Totes Wild nicht anfas­sen: Fas­se das Tier nicht an, da es sich um Wil­de­rei han­deln könn­te. Die Poli­zei oder der zustän­di­ge Jäger küm­mert sich um das ver­en­de­te Tier.
  4. Fotos machen: Doku­men­tie­re den Scha­den am Wohn­mo­bil und die Unfall­stel­le mit Fotos. Die­se kön­nen der Ver­si­che­rung bei der Scha­dens­re­gu­lie­rung helfen.
  5. Scha­den bei der Ver­si­che­rung mel­den: Mel­de den Scha­den so schnell wie mög­lich bei dei­ner Ver­si­che­rung. Rei­che alle not­wen­di­gen Doku­men­te ein, dar­un­ter den Poli­zei­be­richt, Fotos und even­tu­ell eine Wild­un­fall­be­schei­ni­gung des Jägers.

4. Wild­un­fäl­le mit ande­ren Tierarten

Wäh­rend die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung in der Regel nur Unfäl­le mit Haar­wild abdeckt, bie­ten vie­le Ver­si­che­rer die Mög­lich­keit, den Schutz auf ande­re Tier­ar­ten zu erwei­tern. Das ist beson­ders wich­tig, wenn du durch länd­li­che Gegen­den oder Regio­nen mit Nutz­tie­ren fährst.

Erwei­ter­ter Versicherungsschutz:

  • Zusätz­li­che Tier­ar­ten: Eini­ge Ver­si­che­rer erwei­tern die Deckung auf Unfäl­le mit Tie­ren wie Kühen, Pfer­den, Hun­den oder Kat­zen. Es lohnt sich, die­sen erwei­ter­ten Schutz in dei­ne Ver­si­che­rungs­po­li­ce auf­zu­neh­men, um bes­ser abge­si­chert zu sein.
  • Aus­weich­ma­nö­ver ohne Kol­li­si­on: Bei der Teil­kas­ko sind Unfäl­le durch Aus­weich­ma­nö­ver ohne direk­te Kol­li­si­on mit dem Tier meist nicht abge­deckt. Eine Voll­kas­ko bie­tet hier einen umfas­sen­de­ren Schutz.

5. Wohn­mo­bil Ver­si­che­rung Ver­gleich und Wohn­mo­bil Versicherungsvergleich

Um den bes­ten Schutz für Wild­un­fäl­le mit dei­nem Wohn­mo­bil zu fin­den, emp­fiehlt es sich, einen Wohn­mo­bil Ver­si­che­rung Ver­gleich oder Wohn­mo­bil Ver­si­che­rungs­ver­gleich durch­zu­füh­ren. Dabei kannst du die ver­schie­de­nen Ver­si­che­rungs­an­bie­ter und ihre Tari­fe ver­glei­chen, um die pas­sen­de Kas­ko­ver­si­che­rung zu fin­den, die Unfäl­le mit Wild­tie­ren oder ande­ren Tie­ren abdeckt.

Wich­ti­ge Punk­te beim Vergleich:

  • Deckung für Tier­un­fäl­le: Prü­fe, ob die Ver­si­che­rung Wild­un­fäl­le abdeckt und ob der Schutz auf ande­re Tier­ar­ten erwei­tert wer­den kann.
  • Scha­den­frei­heits­ra­batt: Ach­te dar­auf, dass die Regu­lie­rung von Wild­un­fäl­len durch die Kas­ko­ver­si­che­rung kei­ne Aus­wir­kun­gen auf dei­nen Scha­den­frei­heits­ra­batt hat.
  • Schutz bei Aus­weich­ma­nö­vern: Wenn du oft in Regio­nen mit vie­len Wild­tie­ren unter­wegs bist, soll­test du eine Ver­si­che­rung wäh­len, die auch Schä­den durch Aus­weich­ma­nö­ver ohne Kol­li­si­on abdeckt.

Fazit

Die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung über­nimmt bei Wild­un­fäl­len mit Haar­wild die Repa­ra­tur­kos­ten für dein Wohn­mo­bil. Eine Voll­kas­ko­ver­si­che­rung bie­tet dar­über hin­aus Schutz bei Unfäl­len durch Aus­weich­ma­nö­ver und deckt auch Schä­den durch ande­re Tier­ar­ten. Nach einem Wild­un­fall soll­test du die Poli­zei infor­mie­ren, den Scha­den doku­men­tie­ren und die Ver­si­che­rung zeit­nah benach­rich­ti­gen. Ein Wohn­mo­bil Ver­si­che­rung Ver­gleich hilft dir, den bes­ten Ver­si­che­rungs­schutz für Wild­un­fäl­le zu finden.

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