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Wie hoch ist die Deckungssumme bei der Pferdehaftpflichtversicherung im Durchschnitt?

Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Die Deckungssummen einer Pferdehaftpflichtversicherung bewegen sich typischerweise zwischen 5 und 10 Millionen Euro pro Schadensart – abhängig von Versicherer und gewähltem Tarif. Für Personenschäden gelten dabei meist die höchsten Limits, während Vermögensschäden oft niedriger gedeckelt sind. Die richtige Deckungssumme hängt von deiner individuellen Situation ab, etwa von der Nutzung des Pferdes oder dem Veranstaltungsort.

Die Deckungs­sum­men einer Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung bewe­gen sich typi­scher­wei­se zwi­schen 5 und 10 Mil­lio­nen Euro pro Scha­dens­art – abhän­gig von Ver­si­che­rer und gewähl­tem Tarif. Für Per­so­nen­schä­den gel­ten dabei meist die höchs­ten Limits, wäh­rend Ver­mö­gens­schä­den oft nied­ri­ger gede­ckelt sind. Die rich­ti­ge Deckungs­sum­me hängt von dei­ner indi­vi­du­el­len Situa­ti­on ab, etwa von der Nut­zung des Pfer­des oder dem Veranstaltungsort.

Deckungs­sum­men nach Scha­dens­art im Detail

Per­so­nen­schä­den sind bei Pfer­de­un­fäl­len oft die kost­spie­li­ge­re Scha­dens­art. Wenn ein Pas­sant oder Rei­ter durch dein Pferd ver­letzt wird, kön­nen Behand­lungs­kos­ten, Schmer­zens­geld, Inva­li­di­täts­ren­ten oder Pfle­ge­auf­wen­dun­gen erheb­li­che finan­zi­el­le Belas­tun­gen dar­stel­len. Daher bie­ten Ver­si­che­rer für Per­so­nen­schä­den ca. 5 bis 10 Mil­lio­nen Euro an – man­che sogar bis zu 20 Mil­lio­nen Euro.

Bei Sach­schä­den – etwa beschä­dig­te Autos, Zäu­ne oder Rei­ter­aus­rüs­tung – pen­deln sich Deckungs­sum­men im Schnitt zwi­schen 3 und 10 Mil­lio­nen Euro ein. Pre­mi­um­ta­ri­fe decken auch hier bis zu 10 Mil­lio­nen Euro ab. Ver­mö­gens­schä­den, wie ent­gan­ge­ne Gewin­ne durch eine Stra­ßen­sper­rung nach Unfall, wer­den meist mit 3 bis 10 Mil­lio­nen Euro gedeckelt.

Erhöh­te Deckungs­sum­men für spe­zi­el­le Nutzung

Pfer­de­hal­ter, die ihre Tie­re pro­fes­sio­nell nut­zen – etwa im Tur­nier­sport, in der Zucht oder als Schul­pfer­de – soll­ten erwei­ter­te Deckungs­sum­men in Betracht zie­hen. Hier bie­ten vie­le Ver­si­che­rer 2024/2025 Limits von ca. 20 bis 50 Mil­lio­nen Euro an. Dies ist beson­ders sinn­voll bei Groß­ver­an­stal­tun­gen, wo die Scha­dens­wahr­schein­lich­keit höher aus­fällt oder Unfäl­le grö­ße­re Per­so­nen­grup­pen betref­fen könnten.

Auch Pfer­de­hal­ter mit wert­vol­len Zucht­tie­ren pro­fi­tie­ren von höhe­ren Limits – etwa wenn regel­mä­ßig Besu­cher oder Trai­ner den Hof nut­zen. Die Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge unter­schei­den sich je nach Deckungs­sum­me und Tarif teils erheblich.

Prak­ti­sche Tipps zur Wahl der rich­ti­gen Deckungssumme

  • Mini­mal­schutz: Für pri­va­te Hob­by-Rei­ter ist eine Basis­de­ckung von 5 Mil­lio­nen Euro meist ausreichend
  • Tur­nier­pfer­de: Wäh­le min­des­tens 10 Mil­lio­nen Euro oder höhe­re Limits für regel­mä­ßi­ge Veranstaltungen
  • Berufs­rei­ter & Züch­ter: 20–50 Mil­lio­nen Euro emp­foh­len, um Groß­schä­den voll­stän­dig abzudecken
  • Ver­gleichs­rech­ner nut­zen: Ein Pfer­de­haft­pflicht-Ver­gleich zeigt dir aktu­el­le Tari­fe 2025/2026 mit ver­schie­de­nen Deckungs­sum­men und deren Prämien
  • Selbst­be­tei­li­gung prü­fen: Nicht nur die Deckungs­sum­me, son­dern auch die Selbst­be­tei­li­gung beein­flus­sen dei­ne Gesamtbelastung
  • Jähr­lich über­prü­fen: Dei­ne Risi­ko­si­tua­ti­on kann sich ändern – über­prü­fe regel­mä­ßig, ob dein Ver­si­che­rungs­schutz noch passt
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