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Wie kann ich den Beitrag meiner Hausratversicherung senken?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 18. September 2024
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Die Hausratversicherung Kosten lassen sich durch mehrere Maßnahmen senken: Erhöhen Sie die Selbstbeteiligung, passen Sie die Versicherungssumme an den tatsächlichen Wert an, und nutzen Sie Rabatte für Sicherheitsmaßnahmen oder Bündelungen. Ein aktueller Versicherungsvergleich offenbart oft erhebliche Sparpotenziale bei gleichbleibendem Schutzumfang.

Die Haus­rat­ver­si­che­rung Kos­ten las­sen sich durch meh­re­re Maß­nah­men sen­ken: Erhö­hen Sie die Selbst­be­tei­li­gung, pas­sen Sie die Ver­si­che­rungs­sum­me an den tat­säch­li­chen Wert an, und nut­zen Sie Rabat­te für Sicher­heits­maß­nah­men oder Bün­de­lun­gen. Ein aktu­el­ler Ver­si­che­rungs­ver­gleich offen­bart oft erheb­li­che Spar­po­ten­zia­le bei gleich­blei­ben­dem Schutzumfang.

Selbst­be­tei­li­gung und Ver­si­che­rungs­sum­me optimieren

Die bei­den größ­ten Hebel zur Prä­mi­en­re­duk­ti­on sind die Selbst­be­tei­li­gung und die Ver­si­che­rungs­sum­me. Eine höhe­re Selbst­be­tei­li­gung (ca. 500–1.000 Euro statt 0 Euro) redu­ziert Ihre Prä­mie regel­mä­ßig um ca. 10–20 %, je nach Ver­si­che­rer. Dies lohnt sich beson­ders, wenn Sie finan­zi­el­le Rück­la­gen für klei­ne­re Schä­den haben.

Bei der Ver­si­che­rungs­sum­me gilt: Ori­en­tie­ren Sie sich am tat­säch­li­chen Wert Ihres Haus­rats. Vie­le Ver­si­che­rer emp­feh­len ca. 650–750 Euro pro Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che. Zu hohe Sum­men füh­ren zu unnö­ti­gen Kos­ten, wäh­rend Unter­ver­si­che­rung im Scha­dens­fall zu Kür­zun­gen führt. Erstel­len Sie eine ehr­li­che Bestands­auf­nah­me Ihrer Möbel, Elek­tro­nik und per­sön­li­chen Gegenstände.

Rabat­te durch Sicher­heit und Bün­de­lung nutzen

Inves­ti­tio­nen in Ein­bruch­schutz zah­len sich aus: Geprüf­te Sicher­heits­schlös­ser, Alarm­an­la­gen oder ver­stärk­te Fens­ter brin­gen bei vie­len Ver­si­che­rern Rabat­te von bis zu 15 %. Doku­men­tie­ren Sie sol­che Maß­nah­men und tei­len Sie die­se dem Ver­si­che­rer mit.

Ein wei­te­res Spar­po­ten­zi­al liegt in der Ver­si­che­rungs­bün­de­lung. Wer Hausrat‑, Haft­pflicht- und Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung beim glei­chen Anbie­ter abschließt, erhält oft 5–10 % Rabatt. Prü­fen Sie auch, ob Sie durch Zah­lung der Jah­res­prä­mie statt monat­li­cher Raten ca. 3–5 % spa­ren können.

Prak­ti­sche Check­lis­te zum Bei­trag senken

  • Ver­si­che­rungs­sum­me über­prü­fen: Basie­rend auf Inven­tar neu berech­nen und ggf. redu­zie­ren – poten­zi­el­le Erspar­nis: 5–15 %
  • Selbst­be­tei­li­gung erhö­hen: Von 0 auf 500–1.000 Euro – poten­zi­el­le Erspar­nis: 10–20 %
  • Unnö­ti­ge Zusatz­bau­stei­ne strei­chen: Glas­ver­si­che­rung, Fahr­rad­dieb­stahl oder Wert­sa­chen­schutz nur bei ech­tem Bedarf – Erspar­nis: 2–8 %
  • Sicher­heits­maß­nah­men doku­men­tie­ren: Alarm­an­la­ge, Sicher­heits­schlös­ser, Rauch­mel­der mel­den – Rabatt: bis 15 %
  • Zah­lungs­wei­se anpas­sen: Jähr­li­che statt monat­li­che Zah­lung – Erspar­nis: 3–5 %
  • Ver­si­che­run­gen bün­deln: Meh­re­re Poli­cen beim glei­chen Ver­si­che­rer – Rabatt: 5–10 %
  • Aktu­el­len Ver­gleich durch­füh­ren: Alle 2–3 Jah­re wech­seln oder neu ver­han­deln – Erspar­nis: 10–30 %
  • Kei­ne Klein­schä­den mel­den: Gute Scha­dens­bi­lanz führt zu bes­se­ren Kon­di­tio­nen bei Wechsel

Tipp: Ein regel­mä­ßi­ger Ver­si­che­rungs­ver­gleich ist die effek­tivs­te Metho­de, um Kos­ten zu sen­ken. Ver­si­che­rer ändern ihre Tari­fe regel­mä­ßig, und es gibt oft güns­ti­ge­re Alter­na­ti­ven mit iden­ti­schem oder bes­se­re­r­em Leis­tungs­um­fang. Ein jähr­li­cher Check zahlt sich aus – durch­schnitt­lich kön­nen Sie 15–25 % spa­ren, wenn Sie den Anbie­ter wechseln.

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