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Wie wirken sich Mehrkosten bei Edelmetallen aus?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 26. Juli 2025
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Edelmetall-Mehrkosten entstehen, weil die gesetzliche Krankenkasse nur einen Festzuschuss zahlt, während Materialpreis und Laborarbeit bei hochgoldhaltigen oder palladiumhaltigen Legierungen deutlich teurer werden. Diese Differenz deckt eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung zu 90–100 %, wenn sie Material und Labor ohne Abschläge erstattet und ausreichend hohe Jahreslimits bietet. Ohne die richtige Police zahlen Sie den Edelmetall-Aufpreis selbst – typischerweise 300–900 € pro Einzelkrone, bei Brücken und Teleskoparbeiten oft 1.

Edel­me­tall-Mehr­kos­ten ent­ste­hen, weil die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se nur einen Fest­zu­schuss zahlt, wäh­rend Mate­ri­al­preis und Labor­ar­beit bei hoch­gold­hal­ti­gen oder pal­la­di­um­hal­ti­gen Legie­run­gen deut­lich teu­rer wer­den. Die­se Dif­fe­renz deckt eine leis­tungs­star­ke Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung zu 90–100 %, wenn sie Mate­ri­al und Labor ohne Abschlä­ge erstat­tet und aus­rei­chend hohe Jah­res­li­mits bie­tet. Ohne die rich­ti­ge Poli­ce zah­len Sie den Edel­me­tall-Auf­preis selbst – typi­scher­wei­se 300–900 € pro Ein­zel­kro­ne, bei Brü­cken und Tele­skop­ar­bei­ten oft 1.000–2.700 € und mehr.

War­um Edel­me­tall teu­rer ist – und die GKV nicht hilft

Die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se zahlt unab­hän­gig von der Mate­ri­al­wahl einen befund­be­zo­ge­nen Fest­zu­schuss zur Regel­ver­sor­gung – die­ser bleibt iden­tisch, egal ob Sie sich für Nicht­edel­me­tall (NEM), Voll­ke­ra­mik oder hoch­wer­ti­ges Edel­me­tall ent­schei­den. Die Mehr­kos­ten ent­ste­hen bei:

  • Mate­ri­al: Legie­rungs­kur­se für Gold, Pal­la­di­um und Pla­tin schwan­ken; der Mate­ri­al­ge­winn ist höher als bei NEM, und Edel­me­tall­zu­schlä­ge im Labor sind üblich.
  • Labor­ar­beit: Guss­tech­nik, Gal­va­no-Ver­fah­ren, Lötun­gen und indi­vi­du­el­ler Schicht­auf­bau erfor­dern mehr Hand­werk und Prä­zi­si­on als stan­dar­di­sier­te Verfahren.
  • Pro­the­ti­sche Kom­ple­xi­tät: Mehr­span­ni­ge Brü­cken mit Edel­me­tall­ge­rüst und Tele­skop-Pri­mär-/Se­kun­där­kro­nen ver­lan­gen hoch­wer­ti­ge Ver­ar­bei­tung – das schlägt sich in Mate­ri­al und Zeit nieder.
  • Funk­ti­ons­ana­ly­se: Regis­tra­te, Gesichts­bo­gen, Arti­ku­la­tor und Axio­gra­phie fal­len unab­hän­gig vom Mate­ri­al an, müs­sen aber ver­si­chert sein.

Das Resul­tat: Rest­kos­ten (Gesamt­kos­ten minus Fest­zu­schuss) kön­nen bei einer EM-Kro­ne um 200–400 € höher lie­gen als bei NEM/Keramik. Bei Brü­cken und Groß­ver­sor­gun­gen addiert sich die­ser Unter­schied schnell auf 1.000–2.000 € und mehr.

Typi­sche Preis­un­ter­schie­de: NEM/Vollkeramik vs. Edelmetall

Nach­fol­gend typi­sche Band­brei­ten im Jahr 2026 (regio­nal unter­schied­lich, abhän­gig von Labor und Zahngröße):

Ver­sor­gung Gesamt­kos­ten NEM/Vollkeramik Gesamt­kos­ten mit Edelmetall GKV-Fest­zu­schuss (z. B. 75 %) Rest­kos­ten NEM Rest­kos­ten EM Dif­fe­renz
Ein­zel­kro­ne Sei­ten­zahn (Metall­ke­ra­mik) ca. 750–1.050 € ca. 950–1.350 € ca. 450–600 € ca. 150–600 € ca. 350–900 € 200–300 €
Voll­ke­ra­mik­kro­ne Front (Zirkon/Disilikat) ca. 900–1.400 € ca. 1.100–1.600 € (EM-Gerüst) ca. 450–600 € ca. 300–950 € ca. 500–1.150 € 200–400 €
Drei­glied­ri­ge Brücke ca. 1.900–3.000 € ca. 2.400–3.800 € ca. 700–1.100 € ca. 800–2.300 € ca. 1.300–2.700 € 500–800 €
Gold-Inlay ca. 650–1.700 € (Kera­mik-Ver­gleich) ca. 600–1.600 € ca. 80–200 € ca. 450–1.500 € ca. 400–1.500 € −100 bis +50 €*
Tele­skop­ar­beit (3 Pfei­ler, Pri­mär + Sekundär) ca. 3.000–5.000 € ca. 3.800–6.500 € ca. 700–1.100 € ca. 1.900–3.300 € ca. 2.700–5.800 € 800–2.500 €

*Gold-Inlays kön­nen je nach Gesamt-Labor

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