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Zahlt die Zahnzusatzversicherung Teleskopprothesen?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 26. Juli 2025
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Ja, gute Zahnzusatzversicherungen zahlen Teleskopprothesen zu 90–100 %. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur den Festzuschuss zur Regelversorgung. Eine Premium-Zahnzusatzversicherung erstattet die hohen Restkosten für Material, Labor, Funktionsanalyse und später auch Reparaturen – bei optimaler Tarifwahl oft zu 100 %.

Ja, gute Zahn­zu­satz­ver­si­che­run­gen zah­len Tele­s­kop­p­ro­the­sen zu 90–100 %. Die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt nur den Fest­zu­schuss zur Regel­ver­sor­gung. Eine Pre­mi­um-Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung erstat­tet die hohen Rest­kos­ten für Mate­ri­al, Labor, Funk­ti­ons­ana­ly­se und spä­ter auch Repa­ra­tu­ren – bei opti­ma­ler Tarif­wahl oft zu 100 %.

Tele­s­kop­p­ro­the­sen: Auf­bau, Kos­ten und GKV-Leistung

Tele­s­kop­p­ro­the­sen zäh­len zu den hoch­wer­tigs­ten Zahn­ersatz­lö­sun­gen. Pri­mär­kro­nen sit­zen fest auf Pfei­ler­zäh­nen oder Implan­ta­ten, Sekun­där­kro­nen sind in die Pro­the­se inte­griert. Dies ergibt eine sta­bi­le, erwei­ter­ba­re Ver­sor­gung mit aus­ge­zeich­ne­ter Ästhe­tik und Reinigungsmöglichkeit.

Die GKV zahlt einen befund­be­zo­ge­nen Fest­zu­schuss – den­sel­ben wie für eine ein­fa­che Modell­guss-Teil­pro­the­se. Mit lücken­lo­sem Bonus­heft steigt die­ser Zuschuss um bis zu 15 % (nach 10 Jah­ren). Die Kos­ten für hoch­wer­ti­ge Dop­pel­kro­nen, Gal­va­no-Tech­nik, CAD/­CAM-Frä­sun­gen und inten­si­ve Labor­ar­beit sind hin­ge­gen voll­stän­dig Rest­kos­ten. Hier springt eine star­ke Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ein.

Kos­ten­fak­tor Funk­ti­ons­dia­gnos­tik: Prä­zi­se Regis­terung mit Gesichts­bo­gen, Arti­ku­la­tor und Axio­gra­phie kos­tet ca. 150–400 €, ver­hin­dert aber Nach­ar­bei­ten und Druck­stel­len. Ach­te dar­auf, dass dein Tarif die­se Posi­tio­nen expli­zit mitversichert.

Die rich­ti­ge Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung für Teleskopprothesen

Eine geeig­ne­te Poli­ce soll­te fol­gen­de Merk­ma­le erfüllen:

  • Rest­kos­ten­er­stat­tung 90–100 %: Pre­mi­um-Tari­fe über­neh­men die kom­plet­te Dif­fe­renz zwi­schen Kas­sen­an­teil und tat­säch­li­chen Kosten.
  • Mate­ri­al und Labor ohne Abschlä­ge: Gal­va­no-Tech­nik, hoch­gold­hal­ti­ge Legie­run­gen, Zir­kon, Titan und CAD/­CAM-Frä­sun­gen müs­sen voll­stän­dig erstat­tungs­fä­hig sein.
  • Funktionsanalyse/Funktionsdiagnostik: Aus­drück­li­che Ver­si­che­rung die­ser Leis­tun­gen ist essentiell.
  • Repa­ra­tu­ren und Unter­füt­te­run­gen 100 %: Kei­ne engen Stück­zahl­gren­zen – wich­tig, da sich der Kie­fer­kamm ver­än­dert und Repa­ra­tu­ren anfallen.
  • Erwei­te­run­gen: Falls die Tele­s­kop­p­ro­the­se spä­ter erwei­tert wer­den soll, muss dies mit­ver­si­chert sein.
  • Hohe Jahresgrenzen/großzügige Staf­feln: Jahr 1 min­des­tens 1.500–3.000 €, Jahr 2 min­des­tens 3.000–6.000 €, danach idea­ler­wei­se sehr hoch oder unbegrenzt.
  • Implan­ta­te mit hohen Limits: Beson­ders bei implan­tat­ge­stütz­ten Tele­sko­pen soll­ten pro Implan­tat ca. 2.500 € oder mehr erstat­tungs­fä­hig sein – inklu­si­ve Knochenaufbau.
  • Unfall 100 % staf­fel­frei: Leis­tung ab Tag 1, falls die Ver­sor­gung unfall­be­dingt nötig wird.

Kos­ten­spie­gel und prak­ti­sche Rechenbeispiele

Typi­sche Gesamtkosten:

  • Zahn­ge­tra­ge­ne Tele­s­kop­p­ro­the­se (ohne Implan­ta­te): ca. 2.500–5.500 €
  • Implan­tat­ge­stütz­te Tele­sko­pe (mit Chir­ur­gie, 2 Implan­ta­te): ca. 4.500–9.500 €

Rechen­bei­spiel 1 – Stan­dard­fall:
Gesamt­kos­ten 3.900 € | GKV-Zuschuss (mit 5‑Jah­res-Bonus): 800 € | Rest­kos­ten: 3.100 €
→ Tarif mit 100 %, Jah­res­li­mit 6.000 €: 3.100 € Erstat­tung, 0 € Eigenanteil
→ Tarif mit 90 %, Jah­res­li­mit 3.000 €: 2.700 € Erstat­tung, 400 € Eigenanteil

Rechen­bei­spiel 2 – Mit Funk­ti­ons­dia­gnos­tik:
Gesamt­kos­ten 3.400 € (inklu­si­ve 250 € Funk­ti­ons­ana­ly­se) | Zuschuss: 700 € | Rest­kos­ten: 2.700 €
→ Tarif 100 % ohne Funk­ti­ons­ana­ly­se im Leis­tungs­um­fang: 2.450 € Erstat­tung, 250 € Eigenanteil
→ Tarif 100 % mit Funk­ti­ons­ana­ly­se: 2.700 € Erstat­tung, 0 € Eigenanteil

Rechen­bei­spiel 3 – Implan­tat­ge­stütz­te Tele­sko­pe:
Gesamt­kos­ten 6.100 € (2 Implant

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