Haus­rat­ver­si­che­run­gen Vergleich
Haus­rat Ver­si­che­rung Kosten

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Haus­rat­ver­si­che­run­gen im Vergleich! 

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Und so kön­nen Sie bei uns güns­ti­ge Haus­rat­ver­si­che­run­gen fin­den bzw. Ihren per­sön­li­chen einen Haus­rat Ver­si­che­rung Ver­gleich erstellen:

Geben Sie dazu bit­te in unse­rem Haus­rat­ver­si­che­run­gen Ver­gleich Ihre indi­vi­du­el­len Daten zu der Grö­ße Ihres aktu­el­len Haus­halts an, also wie­viel Wohn­flä­che Ihre Woh­nung oder Ihr Haus hat, um wel­che Immo­bi­li­en­art (Ein­fa­mi­li­en­haus, Zwei­fa­mi­li­en­haus oder Mehr­fa­mi­li­en­haus) und um wel­che Bau­art­klas­se es sich handelt.

Man unter­schei­det zwi­schen 5 Bau­art­klas­sen bei klas­sisch gebau­ten Häu­sern und 3 Bau­art­klas­sen bei einem Fertighaus.

Geben Sie bit­te auch an, ob Sie zusätz­li­che Ein­schlüs­se wie z.B. Fahr­rad­dieb­stahl, Dieb­stahl von E‑Bikes, Über­span­nungs­schä­den oder eine Glas­ver­si­che­rung wün­schen. Auch der Ein­schluss eines Cer­an­feld oder das Risi­ko von Ele­men­tar­schä­den sind mög­lich und fin­den Sie so die bes­ten Haus­rat­ver­si­che­run­gen, die zu Ihnen per­sön­lich passt!

Um im Scha­dens­fall rich­tig ver­si­chert zu sein und nicht zu ris­kie­ren, einen Abzug wegen einer even­tu­el­len Unter­ver­si­che­rung zu bekom­men, soll­ten Sie auf jeden Fall min­des­tens die Ver­si­che­rungs­sum­me gemäß Unter­ver­si­che­rungs­ver­zicht aus­wäh­len. Die Unter­ver­si­che­rungs­ver­zicht-Sum­me beträgt je nach Haus­rat-Ver­si­che­rer zwi­schen 600 Euro bis 750 Euro pro Qua­drat­me­ter Wohnfläche.

Nut­zen Sie jetzt unse­ren Haus­rat Ver­si­che­rung Ver­gleich kos­ten­frei und fin­den Sie so die bes­te Haus­rat­ver­si­che­rung, um dann Ihre even­tu­ell bestehen­de Haus­rat­ver­si­che­rung zu kün­di­gen und um dann in einen güns­ti­ge­ren Ver­si­che­rungs­ta­rif oder eine neue leis­tungs­star­ke Haus­rat­ver­si­che­rung zu wechseln.

Die gesetz­li­che Erst­in­for­ma­ti­on infor­miert Sie über unse­re Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­mak­ler. Die Ver­mitt­lerricht­li­nie sieht vor, dass wir Ihnen die­se Erst­in­for­ma­ti­on vor der Ver­gleichs­be­rech­nung zur Ver­fü­gung stel­len. Mit der Nut­zung unse­res Ver­gleichs­rech­ners bestä­ti­gen Sie, die Erst­in­for­ma­ti­on für Ver­si­che­rungs­mak­ler gemäß §15 Vers­VermV gele­sen und her­un­ter­ge­la­den zu haben.

Infor­ma­tio­nen zum Haus­rat­ver­si­che­rung Ver­gleich und der Haus­rat­ver­si­che­rung allgemein

Wis­sens­wer­tes zu Haus­rat­ver­si­che­rung Kos­ten, Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und für den Scha­den­fall in der Hausratversicherung

Jeder, der über einen eige­nen Haus­stand ver­fügt, soll­te eine Haus­rat­ver­si­che­rung besitzen.

Haus­rat­ver­si­che­run­gen gehö­ren zu den gän­gigs­ten Ver­si­che­rungs­ar­ten und sind in den meis­ten Haus­hal­ten zu fin­den. Bei Umzug soll­te auf alle Fäl­le die Ver­si­che­rungs­sum­me erneut über­prüft und gege­be­nen­falls ent­spre­chend ange­passt werden.

Die Kos­ten für güns­ti­ge Haus­rat­ver­si­che­run­gen hän­gen von unter­schied­li­chen indi­vi­du­el­len Fak­to­ren ab. So rich­tet sich der Bei­trag für eine Haus­rat­ver­si­che­rung ins­be­son­de­re nach der Grö­ße der Woh­nung oder des Hau­ses und dem Wert, also der Haus­rat­ver­si­che­rung Ver­si­che­rungs­sum­me,  des zu ver­si­chern­den Haus­rats.  Die Ver­si­che­rungs­sum­me in der Haus­rat­ver­si­che­rung, wird übli­cher­wei­se, je nach Tarif und Haus­rat­ver­si­che­rer, pro qm-Wohn­flä­che mit einem fes­ten Wert in Höhe von 650 Euro oder 700 Euro fest­ge­legt.  Bei einer Woh­nungs­grö­ße von z.B. 100 Qua­drat­me­tern kommt somit eine Ver­si­che­rungs­sum­me für die Haus­rat­ver­si­che­rung von rund 65.000 Euro heraus.

Bei einem höher­wer­ti­gen Haus­halt reicht die­se pau­scha­le Sum­men­fest­le­gung in der Regel nicht aus, son­dern hier muss indi­vi­du­ell die Ver­si­che­rungs­sum­me anhand der vor­han­de­nen Wer­te ermit­telt werden.

Wei­te­re ent­schei­den­de Ein­flüs­se auf die Haus­rat­ver­si­che­rung Kos­ten haben auch:

  • der Wohn­ort
  • das Ein­bruch­ri­si­ko am Wohnort
  • das Sturm bzw. Unwet­ter­ri­si­ko am Wohnort
  • der gewähl­te Haus­ratta­rif und Einschlüsse

Die Haus­rat­ver­si­che­rung umfasst Schä­den am gesam­ten Haus­rat durch:

  • Brand, Blitz­schlag, Explosion
  • Ein­bruch­dieb­stahl, Raub und Vandalismus
  • Sturm und Hagel

Zum ver­si­cher­ten Haus­rat gehören

  • Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de (z.B. Möbel, Gar­di­nen, Tep­pi­che usw.)
  • Gebrauchs­ge­gen­stän­de (z.B. Klei­dung, Elek­tro­ge­rä­te usw.)
  • Ver­brauchs­ge­gen­stän­de (z.B. Lebens­mit­tel, Gefriergut)
  • Wert­sa­chen (zum Bei­spiel Bar­geld, Schmuck, Urkun­den, Brief­mar­ken- und Münz­samm­lun­gen usw.)

Ersetzt wer­den über eine gute Haus­rat­ver­si­che­rung auch Schä­den durch die oben genann­ten Gefah­ren an:

  • Rund­funk- und Fern­seh­an­ten­nen­an­la­gen sowie Mar­ki­sen, wenn die­se nicht meh­re­ren Woh­nun­gen oder gewerb­li­chen Zwe­cken dienen
  • in das Gebäu­de ein­ge­füg­te Sachen, wie z.B. sani­tä­re Anla­gen, Ein­bau­schrän­ke, Ein­bau­kü­che oder Holz­de­cken, die der Ver­si­che­rungs­neh­mer auf eige­ne Kos­ten beschafft hat und für die er die Gefahr trägt
  • Kanus, Ruder‑, Falt- und Schlauch­boo­te ein­schließ­lich Ihrer Motoren
  • Arbeits­ge­rä­ten und Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­den, die dem Beruf oder dem Gewer­be des Ver­si­che­rungs­neh­mers oder einer mit Ihm in häus­li­cher Gemein­schaft leben­den Per­son dienen

In der Regel in guten und leis­tungs­star­ken Haus­rat­ver­si­che­rung Tari­fen bereits ent­hal­ten, aber teil­wei­se auch gegen Mehr­prä­mie ver­si­cher­bar sind u.a. fol­gen­de Gefahren:

  • Über­span­nungs­schä­den durch Blitzschlag
  • Fahr­rad­dieb­stahl
  • Glas­bruch­schä­den an Mobi­li­ar- und Gebäudeverglasungen
  • Glas­ke­ra­mik­koch­flä­chen

Im Rah­men eines ver­si­cher­ten Scha­dens­er­eig­nis­ses wer­den u.a. auch Kos­ten ersetzt

  • für das Auf- und Weg­räu­men ver­si­cher­ter Sachen (Auf­räu­mungs­kos­ten)
  • die auf­ge­wen­det wer­den müs­sen, um einen Scha­den abzu­wen­den oder mög­lichst gering zu hal­ten — auch wenn die­se Bemü­hun­gen unvor­her­ge­se­hen­er­wei­se erfolg­los geblie­ben sind (Scha­den­ab­wen­dungs- oder Scha­den­min­de­rungs­kos­ten)
  • die auf­zu­wen­den sind, weil zur Wie­der­her­stel­lung oder Wie­der­be­schaf­fung ver­si­cher­ter Sachen ande­re Sachen bewegt, ver­än­dert oder geschützt wer­den müs­sen (Bewe­gungs- und Schutz­kos­ten)
  • für Schloss­än­de­run­gen, wenn Woh­nungs­tür­schlüs­sel anläss­lich eines Ver­si­che­rungfal­les abhan­den gekom­men sind (Schloß­än­de­rungs­kos­ten)
  • für Trans­port und Lage­rung (meist bis zu einer Dau­er von 100 Tagen) des ver­si­cher­ten Haus­rats bei unbe­nutz­ba­rer Woh­nung (Trans­port- und Lager­kos­ten)
  • für Repa­ra­tu­ren von Gebäu­de­be­schä­di­gun­gen durch Ein­bruch­dieb­stahl, Raub oder den Ver­such einer sol­chen Tat oder durch Van­da­lis­mus (Repa­ra­tur­kos­ten für Gebäu­de­be­schä­di­gun­gen)
  • für Repa­ra­tu­ren in gemie­te­ten Woh­nun­gen, um Lei­tungs­was­ser­schä­den an Boden­be­lä­gen, Innen­an­stri­chen oder Tape­ten der Woh­nung zu besei­ti­gen (Repa­ra­tur­kos­ten für gemie­te­te Woh­nun­gen)
  • für Hotel- oder ähn­li­che Unter­brin­gung (meist bis zu einer Dau­er von 100 Tagen) wenn die Woh­nung unbe­wohn­bar wur­de (Hotel­kos­ten)

Im Rah­men der sog. Außen­ver­si­che­rung ist in der Haus­rat­ver­si­che­rung zusätz­lich auch der Haus­rat ver­si­chert, der sich vor­über­ge­hend nicht in der ver­si­cher­ten Woh­nung oder Haus befin­det. Die Ver­si­che­rung zahlt als auch dann, wenn z.B. im Urlaub der Hotel­tre­sor auf­ge­bro­chen und dort ver­wahr­ter Schmuck gestoh­len wird.

Stu­den­ten sind in der Regel auch über die Außen­ver­si­che­rung ihrer Eltern abge­si­chert, wenn sie ein Zim­mer in einer Wohn­ge­mein­schaft haben. Aller­dings sind die­se Leis­tun­gen häu­fig von der Höhe auf einen bestimm­ten Erstat­tungs­satz im Rah­men der ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me gedeckelt.

Ob und in wel­cher Höhe Leis­tun­gen aus einer Haus­rat­ver­si­che­rung erbracht wer­den hängt jeweils von dem im indi­vi­du­el­len Ver­trag ent­hal­te­nen Bedin­gungs­werk ab. 

In den meis­ten Haus­rat­ver­si­che­rung Ver­trä­gen aus­ge­schlos­sen sind übli­cher­wei­se z.B.:

  • Schä­den, die der Ver­si­che­rungs­neh­mer vor­sätz­lich her­bei­ge­führt hat
  • Ein­bruch­dieb­stahl- oder Raub­schä­den durch vor­sätz­li­che Hand­lung von Haus­an­ge­stell­ten oder von Per­so­nen, die beim Ver­si­che­rungs­neh­mer wohnen
  • Schä­den, die durch Kriegs­er­eig­nis­se jeder Art, inne­re Unru­hen oder Erd­be­ben ent­stan­den sind
  • Schä­den, die durch Kern­ener­gie ent­stan­den sind
  • Seng­schä­den
  • Schä­den durch Plansch- und Reinigungswasser
  • Ein­drin­gen von Regen, Hagel, Schnee oder Schmutz durch nicht ord­nungs­ge­mäß geschlos­se­ne Fens­ter, Außen­tü­ren oder sons­ti­ge Öff­nun­gen, es sei denn, dass die­se Öff­nun­gen durch Sturm oder Hagel ent­stan­den sind

Die Ver­si­che­rung von Schä­den durch wei­te­re Ele­men­tar­ge­fah­ren wie Über­schwem­mung, Schnee­druck, Erd­be­ben oder Erd­rutsch ist geson­dert über den Ein­schluss einer Ele­men­tar­ver­si­che­rung zu vereinbaren.

Eine Haus­rat­ver­si­che­rung ist immer von dem­je­ni­gen abzu­schlie­ßen, dem der Haus­rat auch gehört.

Eine Ver­pflich­tung eine Haus­rat­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen gibt es nicht.

Jedoch ist jedem, der einen eige­nen Haus­stand in einer Woh­nung oder einem Haus besitzt, der Abschluß einer leis­tungs­star­ken Haus­rat­ver­si­che­rung immer zu emp­feh­len, da die finan­zi­el­le Belas­tung bei einem Scha­dens­er­eig­nis rela­tiv hoch aus­fal­len kann und oft­mals das vor­han­de­ne Spar­gut­ha­ben über­stei­gen kann.

Hin­weis:

Wenn Sie zur Mie­te woh­nen, kann der Ver­mie­ter im Miet­ver­trag den Abschluss bzw. das Bestehen einer Haus­rat­ver­si­che­rung von Ihnen verlangen. 

 

Die Ver­si­che­rungs­sum­me in der Haus­rat­ver­si­che­rung wird indi­vi­du­ell nach den per­sön­li­chen Erfor­der­nis­sen bestimmt.

Um im Scha­dens­fall aller­dings einen Abzug wegen Unter­ver­si­che­rung zu ver­mei­den, soll­te min­des­tens eine Ver­si­che­rungs­sum­me von EUR 650,00 oder EUR 700,00 pro Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che abge­schlos­sen wer­den. Ab die­ser Grö­ßen­ord­nung ver­zich­ten die Ver­si­che­rer in der Regel bedin­gungs­ge­mäß auf eine Anrech­nung von Unter­ver­si­che­rung im Schadensfall.

Wenn Sie in unse­rem Haus­rat­ver­si­che­rung Ver­gleichs­rech­ner Ihre Wohn­flä­che kor­rekt ein­tra­gen, wird die Ver­si­che­rungs­sum­me auto­ma­tisch gemäß den jewei­li­gen Unter­ver­zichts­re­ge­lun­gen der Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­mens ermit­telt und berechnet.

Eini­ge Ver­si­che­rungs­ri­si­ken wie z.B. Über­span­nung, Fahr­rad­dieb­stahl oder Glas­bruch las­sen sich nor­ma­ler­wei­se nur gegen Mehr­bei­trag in den Ver­trag ein­schlie­ßen. Ob und in wel­chem Umfang die­se in Ihre Haus­rat­ver­si­che­rung ein­ge­schlos­sen wer­den sol­len, hängt von Ihren jewei­li­gen per­sön­li­chen Bedürf­nis­sen ab.

Eben­so zusätz­lich ver­si­chert wer­den muss das Risi­ko von Ele­men­tar­schä­den (Stark­re­gen, Über­schwem­mung, Hoch­was­ser, Schneedruck)

Tipps:

Ach­ten Sie dar­auf, dass u.a. auch die Gro­be Fahr­läs­sig­keit als mit­ver­si­chert gilt. Ver­zich­tet der Ver­si­che­rer auf den Ein­wand der gro­ben Fahr­läs­sig­keit, gel­ten sol­che Schä­den eben­falls als ver­si­chert. (offe­nes Fens­ter bei Unwet­ter, unbe­auf­sich­tig­te bren­nen­de Ker­ze auf dem Weih­nachts­kranz usw.)

Der Abschluss einer Glas­ver­si­che­rung lohnt sich auf­grund der doch rela­tiv hohen Prä­mie und dem gerin­gen Scha­den­ri­si­ko in der Regel nur bei sehr gro­ßen Glas­flä­chen und Wintergärten.

Schä­den wer­den in der Haus­rat­ver­si­che­rung maxi­mal bis zur Höhe der ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me ersetzt. Bei höher­wer­ti­ger Ein­rich­tung kann daher eine Ver­si­che­rungs­sum­me von ca. EUR 650,00 pro Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che unter Umstän­den nicht ausreichen.

Für eini­ge ver­si­cher­te Risi­ken wer­den von den Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men in den Haus­ratta­ri­fen Höchs­ter­stat­tungs­gren­zen fest­ge­legt. So sind Wert­sa­chen in den Haus­rat­ver­si­che­rung Stan­dard­ver­trä­gen meist nur mit ca. 20 Pro­zent der ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me ver­si­chert. Dar­über hin­aus gibt es auch für z.B. Bar­geld, Schmuck und ande­re Wert­sa­chen maxi­ma­le Erstattungsbeträge.

Wel­che die bes­te Haus­rat­ver­si­che­rung ist, lässt sich pau­schal nicht beant­wor­ten und hängt auch ganz indi­vi­du­ell von dem vor­han­de­nen Haus­rat und den Wün­schen an den Umfang des Ver­si­che­rungs­schutz ab.

Um die für sich bes­te Haus­rat­ver­si­che­rung her­aus­zu­fin­den, ist ein Markt­ver­gleich der Haus­rat-Tari­fe und der ver­schie­de­nen Haus­rat­ver­si­che­rer über einen Ver­gleichs­rech­ner für den Haus­rat­ver­si­che­run­gen Ver­gleich auf jeden Fall zu emp­feh­len und anzuraten.

 

Die Ver­si­che­rungs­sum­me in der Haus­rat­ver­si­che­rung stellt die Höchst­ent­schä­di­gungs­sum­me dar, bis zu deren maxi­ma­len Höhe der Haus­rat­ver­si­che­rer im Rah­men einer Haus­rat­ver­si­che­rung den Scha­den bezah­len muss. 

Um im Scha­dens­fall einer Haus­rat­ver­si­che­rung kei­ne Nach­tei­le wegen einer mög­li­chen Unter­ver­si­che­rung zu haben, emp­feh­len die Ver­si­che­rer, je nach Umfang des vor­han­de­nen Haus­rats, pro Qua­drat­me­ter Wohn­flä­che eine Ver­si­che­rungs­sum­me von 500 Euro bis 800 Euro.

Bei einer Wohn­flä­che von 100 Qua­drat­me­tern ent­spricht das einer Ver­si­che­rungs­sum­me von 50.000 Euro bis 75.000 Euro. Ab die­ser pau­scha­len Sum­me ver­zich­ten dann auch vie­le Haus­rat­ver­si­che­rer auf die Prü­fung und Anrech­nung einer mög­li­chen Unter­ver­si­che­rung und bezah­len Schä­den bis zur Höhe der gewähl­ten Ver­si­che­rungs­sum­me ohne Abzüge.

Wenn Ihre per­sön­li­che Ver­si­che­rungs­sum­me aller­dings mög­lichst exakt an den tat­säch­li­chen Wert Ihres Haus­rats her­an­kom­men soll, so emp­feh­len wir Ihnen, eine genaue Wert­auf­stel­lung Ihres gesam­ten Haus­rats vor­zu­neh­men. Hier­zu müs­sen Sie alle vor­han­de­nen Möbel und Gegen­stän­de, Klei­dung und Tep­pi­che und Wert­sa­chen (Schmuck, Bil­der, Mün­zen, BRief­mar­ken usw.) mit dem jewei­li­gen Neu­wert kalkulieren. 

Die Ver­si­che­rungs­sum­me in der Haus­rat­ver­si­che­rung soll­te immer so bemes­sen sein, dass sie den gesam­ten Wert des vor­han­de­nen Haus­rats abdeckt.

Wer hier zu wenig ver­si­chert, ris­kiert im Scha­dens­fall einen Abzug wegen Unter­ver­si­che­rung.

Da es für Vie­le nicht ganz ein­fach ist, den Wert des gesam­ten Haus­rats zuver­läs­sig zu bestim­men, bie­ten die meis­ten Haus­rat­ver­si­che­rer mitt­ler­wei­le an, die Ver­si­che­rungs­sum­me in der Haus­rat­ver­si­che­rung anhand der vor­han­de­nen Wohn­flä­che zu bestimmen. 

Die Qua­drat­me­ter­wer­te der ein­zel­nen Haus­rat­ver­si­che­rer kön­nen hier variieren.

Sie lie­gen übli­cher­wei­se bei ca. EUR 500 — EUR 800 je qm-Wohnfläche.

Bei einem höher­wer­ti­gen Haus­rat kann die­ser Wert auch noch höher liegen.

Zum Haus­rat im Sinn der ver­bun­de­nen Haus­rat­ver­si­che­rung zäh­len alle Gegen­stän­de, die in Ihrem Haus­halt zur Ein­rich­tung, dem Gebrauch oder dem Ver­brauch die­nen, ein­schliess­lich Schmuck, Uhren Bar­geld, Urkun­den, Wert­pa­pie­re, Spar­bü­cher, Brief­mar­ken­samm­lun­gen usw.

Man kann auch sagen, alles was Sie bei einem Aus­zug mit­neh­men kön­nen, gehört zum Hausrat.

Eine ande­re Sicht­wei­se ist:

Wenn Sie ihr Haus oder Ihre Woh­nung auf den Kopf stel­len und schüt­teln, dann ist alles was dabei her­aus­fällt Hausrat.

Eige­ne Küchen­zei­len oder Anbau­kü­chen gehö­ren eben­falls mit in die Haus­rat­ver­si­che­rung.

Ein­bau­kü­chen, wel­che nicht expli­zit indi­vi­du­ell hand­werk­lich ange­fer­tigt wur­den, gehö­ren eben­falls mit zum Haus­rat.

Nicht zur Haus­rat­ver­si­che­rung gehö­ren Gegen­stän­de, wel­che zur Berufs­aus­übung benutzt wer­den, wie z.B. Arbeits­klei­dung, Werk­zeu­ge oder ein beruf­lich genutz­ter Computer/Laptop.

Ja, Schmuck ist über die ver­bun­de­ne  Haus­rat­ver­si­che­rung mitversichert.

Schmuck fällt bedin­gungs­ge­mäß unter die sog. Wert­sa­chen.

Für Wert­sa­chen sehen die Bedin­gun­gen der Haus­rat­ver­si­che­run­gen übli­cher­wei­se Höchst­ent­schä­di­gungs­gren­zen vor.

So ste­hen in vie­len Haus­rat­ver­si­che­run­gen z.B. (nur) ca. 25% der Ver­si­che­rungs­sum­me für Wert­sa­chen zur Verfügung.

Die­se Ent­schä­di­gungs­gren­ze kann aber gegen Zusatz­bei­trag in der Haus­rat­ver­si­che­rung erhöht wer­den.

Wich­ti­ger Hinweis:

In den meis­ten Haus­rat­ver­si­che­run­gen ist der Schmuck aller­dings nicht ver­si­chert, wenn die­ser sich außer Haus befin­det oder ein­fach nur ver­lo­ren geht.

Wenn man sei­nen Schmuck und sei­ne wert­vol­len Uhren über den Ver­si­che­rungs­schutz der Haus­rat­ver­si­che­rung hin­aus voll­um­fäng­lich absi­chern möch­te, so kann man hier­für eine spe­zi­el­le Valo­ren-Ver­si­che­rung oder Uhren­ver­si­che­rung abschließen.

 

 

In der nor­ma­len, ver­bun­de­nen Haus­rat­ver­si­che­rung ist der Glas­bruch des Cer­an­koch­feld nicht mitversichert.

Damit auch das Cer­an­koch­feld ent­spre­chend ver­si­chert ist, kön­nen Sie aber eine Glas­ver­si­che­rung zu Ihrer Haus­rat­ver­si­che­rung abschließen.

Gene­rell ist ein Mäh­ro­bo­ter bzw. Auto­mower in der Haus­rat­ver­si­che­rung mitversichert.

Aber!

Der Mäh­ro­bo­ter ist nur gegen die klas­si­schen Haus­rat­ver­si­che­rung Gefah­ren wie z.B.  Feu­er, Lei­tungs­was­ser, Sturm/Hagel versichert.

Der ein­fa­che Dieb­stahl des Mäh­ro­bo­ters ist nicht über die Haus­rat­ver­si­che­rung versichert.

Mitt­ler­wei­le bie­ten eini­ge Haus­rat­ver­si­che­rer jedoch die ent­spre­chen­de erwei­ter­te Mit­ver­si­che­rung sol­cher Mäh­ro­bo­ter in Ihren höher­wer­ti­gen Haus­rat-Tari­fen an, so dass ein ent­spre­chen­der Haus­rat­ver­si­che­rung Ver­gleich rat­sam ist.

 

Die Wohn­flä­che spielt eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Bestim­mung der kor­rek­ten Ver­si­che­rungs­sum­me in der Haus­rat­ver­si­che­rung

Grund­sätz­lich wer­den zur Ermitt­lung der Ver­si­che­rungs­sum­me in der Haus­rat­ver­si­che­rung und in der Kon­se­quenz auch für die Bei­trags­er­mitt­lung, alle vor­han­de­nen Wohn­flä­chen von pri­va­ten und beruf­lich genutz­ten Räum­lich­kei­ten her­an­ge­zo­gen, die Wohn­zwe­cken dienen.

Nicht zur Wohn­flä­che in der Haus­rat­ver­si­che­rung ein­ge­rech­net werden:

  • Ter­ras­sen
  • Bal­ko­ne
  • Log­gi­en
  • Gemein­schafts­räu­me (z.B. Fahr­rad­kel­ler, Wasch- und Trockenkellerräume)
  • sons­ti­ge Kel­ler­räu­me und Spei­cher, wel­che auch nicht zu Wohn- oder Hob­by­zwe­cken aus­ge­baut sind.

Wenn Sie umzie­hen, brau­chen bzw. kön­nen Sie Ihre Haus­rat­ver­si­che­rung nicht kün­di­gen. Den bestehen­den Ver­si­che­rungs­schutz neh­men Sie auch wie­der in Ihr neue Zuhau­se mit. In der Regel wird aller­dings der Ver­si­che­rungs­schutz Ihrer Haus­rat­ver­si­che­rung ange­passt wer­den müs­sen, da sich die Qua­drat­me­ter­an­zahl Ihrer Woh­nung oder Ihres Hau­ses geän­dert hat, eben­so wie die Post­leit­zahl des neu­en Risikoortes.

Unter Außen­ver­si­che­rung in der Haus­rat­ver­si­che­rung ver­steht man die vor­über­ge­hen­de (in der Regel max. 3 Mona­te) welt­wei­te Erwei­te­rung Ihres Ver­si­che­rungs­or­tes, also die  Mit­ver­si­che­rung von Tei­len des Haus­rats, wel­cher sich vor­über­ge­hend außer­halb der übli­chen Woh­nung oder Haus befin­det, z.B. im Rah­men einer Urlaubsreise.

Die Ver­si­che­rungs­sum­me bzw. Ent­schä­di­gungs­sum­me ist im Rah­men der Außen­ver­si­che­rung übli­cher­wei­se auf ca. 20% der ver­ein­bar­ten Haus­rat-Ver­si­che­rungs­sum­me begrenzt.

Jeder Ver­si­che­rungs­fall in der Haus­rat­ver­si­che­rung ist unver­züg­lich (spä­tes­tens inner­halb einer Woche) dem Haus­rat­ver­si­che­rer schrift­lich anzu­zei­gen. Sie sind ver­pflich­tet alles zur Abwen­dung und Min­de­rung des Scha­dens zu unter­neh­men. Die Umstän­de, die zu dem Scha­den geführt haben sind aus­führ­lich und wahr­heits­ge­mäß mitzuteilen.

Tipp:

Im Scha­dens­fall soll­ten Sie sich umge­hend mit Ihrem Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler bzw. Ver­si­che­rungs­mak­ler in Ver­bin­dung set­zen. Er ist Ihnen in der Regel bei der gesam­ten Scha­dens­ab­wick­lung behilf­lich. Soll­ten Sie Ihren Ver­trag bei einem Direkt­ver­si­che­rer abge­schlos­sen haben, der über kei­nen Außen­dienst ver­fügt, so wen­den Sie sich bit­te direkt an die für Sie zustän­di­ge Verwaltungsstelle.

Ein Wech­sel Ihrer bestehen­den Haus­rat­ver­si­che­rung ist in der Regel nicht schwer.

Grund­sätz­lich ver­län­gert sich Ihre Haus­rat­ver­si­che­rung, die für die Dau­er von min­des­tens einem Jahr abge­schlos­sen wur­de, auto­ma­tisch um ein wei­te­res Jahr, wenn die­se nicht frist­ge­recht durch eine ordent­li­che Kün­di­gung been­det werden.

Sie haben nach­fol­gend meh­re­re Mög­lich­kei­ten zur Been­di­gung Ihrer bestehen­den Haus­rat­ver­si­che­rung:

Ordent­li­che Kündigung:

Die Kün­di­gung ist wirk­sam, wenn der Ver­trag mit einer übli­chen Frist von 3 Mona­ten zum Ablauf gekün­digt wird.

Aus­ser­or­dent­li­che Kün­di­gung bei Prämienerhöhung:

Erhöht Ihr Ver­si­che­rer auf Grund einer Prä­mi­en­an­glei­chung die Bei­trä­ge für Ihre Haus­rat­ver­si­che­rung, ohne dass sich der Ver­si­che­rungs­um­fang ändert, so kön­nen Sie inner­halb von 1 Monat nach Ein­gang der Mit­tei­lung des Ver­si­che­rers, den Ver­trag mit sofor­ti­ger Wir­kung, frü­hes­tens jedoch zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Erhö­hung kündigen.

Kün­di­gung im Scha­dens­fall:

Hat Ihr Ver­si­che­rer einen aner­kann­ten Haus­ratscha­den regu­liert oder abge­lehnt, so kann der Ver­trag sowohl von Ihnen als auch von Sei­ten des Ver­si­che­rers gekün­digt werden.

Ihre Kün­di­gung muss mit einer Frist von 1 Monat nach Zah­lung oder Ableh­nung des Haus­ratscha­dens durch den Ver­si­che­rer erfol­gen und kann ent­we­der mit sofor­ti­ger Wir­kung oder zum Ablauf der lau­fen­den Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode aus­ge­spro­chen werden.

Tipp:

Eine Kün­di­gung soll­te stets per Post durch ein­ge­schrie­be­nen Brief erfol­gen. Eini­ge Ver­si­che­rer akzep­tie­ren mitt­ler­wei­le auch eine Kün­di­gung per E‑Mail.
Zu beach­ten ist, dass nicht das Absen­de­da­tum, son­dern der Ein­gang der Kün­di­gung beim Ver­si­che­rer als frist­ge­recht anzu­se­hen ist.
(Dies gilt auch im Fal­le einer Kün­di­gung sei­tens des Versicherers).

Eine fes­te Frist, bis zu der die Haus­rat­ver­si­che­rung einen Scha­den bezah­len muss, gibt es nicht.

Übli­cher­wei­se wer­den Schä­den inner­halb von ca. 2–3 Wochen nach der ent­spre­chen­den Scha­den­mel­dung bzw. Scha­den­an­zei­ge beim Haus­rat­ver­si­che­rer bezahlt, sofern die Schuld­fra­ge ein­deu­tig bzw. der Scha­den unstrit­tig ist.

Der Begriff ver­bun­de­ne Haus­rat­ver­si­che­rung drückt aus, dass in der Haus­rat­ver­si­che­rung ver­schie­de­ne Gefah­ren mit­ein­an­der ver­bun­den ver­si­chert sind.

Die­se sind in der Haus­rat­ver­si­che­rung:

  • Feu­er
  • Lei­tungs­was­ser
  • Sturm/Hagel
  • Ein­bruch­dieb­stahl
  • Raub
  • Van­da­lis­mus

Übli­cher­wei­se kön­nen Sie eine Haus­rat­ver­si­che­rung nicht steu­er­lich gel­tend machen und von der Steu­er absetzen.

Aus­nah­me:

Wenn Sie ein oder meh­re­re Arbeits­zim­mer zu Hau­se nut­zen, dann deckt die Haus­rat­ver­si­che­rung in der Regel auch die sog. Arbeits­ge­rä­te mit ab.

Hier kön­nen Sie zumin­dest ent­spre­chend antei­lig die Haus­rat­ver­si­che­rung Kos­ten steu­er­lich gel­tend machen.

Sie fah­ren mit Ihrer Fami­lie in den Urlaub. Bei der Rück­kehr in Ihr Hotel­zim­mer nach dem Abend­essen stel­len Sie fest, das Ihr noch nicht aus­ge­pack­ten Kof­fer gestoh­len wurden

Sie kom­men nach der Arbeit nach Hau­se und stel­len fest, dass die Ter­ras­sen­tür auf­ge­bro­chen wur­de und Ihr Schmuck und wei­te­re Wert­sa­chen fehlen.

Der gera­de aus­ge­tausch­te und neu ange­schlos­se­ne Herd gerät durch einen tech­ni­schen Defekt in Brand. der Brand brei­tet sich schnell in der gan­zen Küche aus.

Ihr alter Fern­se­her gerät in Brand und zer­stört die Wohnzimmereinrichtung.

Ein Was­ser­rohr­bruch setzt die Woh­nung unter Was­ser und nahe­zu die gesam­ten Möbel wer­den unbrauch­bar beschädigt.

Ein star­ker Sturm deckt das Dach des Hau­ses ab und Regen und Hagel drin­gen durch das offe­ne Dach ein und beschä­di­gen das Mobiliar.

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