Private Krankenversicherung 2026 vergleichen
Private Krankenversicherung Vergleich 2026
Mit einem Private Krankenversicherung Vergleich prüfst Du, ob die Krankenversicherung private für Deine Lebenssituation wirklich sinnvoll ist, welche Tarifmerkmale wichtig sind und wann ein strukturierter PKV Vergleich besser ist als ein reiner Schnellabschluss.
PKV Vergleichsrechner
Nutze den integrierten Vergleichsrechner, um Deine private Krankenversicherung strukturiert zu vergleichen und eine erste Tariforientierung zu erhalten. In der Smartphone-Hochansicht wird der Rechner automatisch skaliert, damit Rechner, Weiter-Button und Ergebnis nicht rechts aus dem sichtbaren Bereich laufen. Die Ergebnisliste ist innerhalb des Rechners scrollbar.
Die private Krankenversicherung lohnt sich vor allem für Beamte, Selbstständige, gut verdienende Angestellte oberhalb der Versicherungspflichtgrenze und bestimmte Studierende. Entscheidend sind nicht nur der Monatsbeitrag, sondern Leistungsniveau, Gesundheitsprüfung, Beitragsentwicklung, Selbstbeteiligung, Wechselrisiko, Familie, Beitragsentlastung und Absicherung im Alter.
Der Weg zum passenden PKV Tarifvergleich beginnt mit wenigen Eckdaten: Berufsstatus, Einkommen, gewünschtem Leistungsniveau, Gesundheitsangaben, Familienplanung, steuerlicher Einordnung und der Frage, ob Du neu wechseln, einen bestehenden Tarif prüfen oder eine spätere Beitragsentwicklung besser einschätzen möchtest.
Direkt zur passenden PKV Situation
Die private Krankenversicherung funktioniert je nach Berufsstatus unterschiedlich. Wähle den Einstieg, der am besten zu Deiner Situation passt.
Grundlagen der privaten Krankenversicherung
Die private Krankenversicherung ist kein gesetzlich einheitlicher Leistungskatalog, sondern ein privatrechtlicher Vertrag. Beitrag, Leistungen und Annahme hängen von Tarif, Alter, Gesundheitszustand, Berufsstatus und gewähltem Schutz ab. Genau deshalb ist ein strukturierter Private Krankenversicherung Vergleich wichtiger als ein reiner Preisvergleich.
In der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag vor allem nach dem Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze. In der privaten Krankenversicherung wird der Beitrag dagegen individuell kalkuliert. Der Tarif legt fest, welche Leistungen garantiert sind, welche Selbstbeteiligung gilt, welche Erstattungssätze vorgesehen sind und welche Regeln im Krankheitsfall gelten.
Der Beitrag orientiert sich an Eintrittsalter, Gesundheitsrisiko und gewähltem Leistungsumfang.
Ein Teil des Beitrags dient dazu, steigende Krankheitskosten im Alter abzufedern.
Angestellte können ab 77.400 € regelmäßigem Jahresarbeitsentgelt in die PKV wechseln.
Arzt- und Zahnarztrechnungen werden nach Gebührenordnungen und Tarifbedingungen erstattet.
Die PKV ist häufig eine langfristige Systementscheidung. Wer nur den heutigen Beitrag betrachtet, übersieht Gesundheitsprüfung, Familie, spätere Beitragsentwicklung, Tarifwechselrecht, Rückkehrgrenzen und Leistungsgrenzen.
Ist die private Krankenversicherung 2026 sinnvoll?
Die private Krankenversicherung ist sinnvoll, wenn Dein Berufsstatus, Dein Einkommen, Deine Gesundheitsdaten, Dein Leistungsanspruch und Deine langfristige Beitragsplanung zusammenpassen. Ein niedriger Startbeitrag allein ist kein gutes Entscheidungskriterium.
Ein Private Krankenversicherung Vergleich sollte nicht mit der Frage beginnen, welcher Tarif heute am billigsten ist. Besser ist die Reihenfolge: Darfst Du überhaupt in die PKV wechseln? Welche Leistungen brauchst Du wirklich? Wie stabil muss der Tarif langfristig sein? Wie hoch darf die Selbstbeteiligung sein? Und welche Folgen hätte ein späterer Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?
Passender Berufsstatus, stabile Einkünfte, planbare Familienlage, keine ungeklärten Gesundheitsrisiken und bewusster Wunsch nach höherem Leistungsniveau.
Offene Familienplanung, Vorerkrankungen, schwankendes Einkommen, geplante Elternzeit, Teilzeit oder Wunsch nach späterer Rückkehr in die GKV.
Wenn Beitrag, Leistungsumfang, Gesundheitsfragen, Beitragsanpassungen und Rückkehrgrenzen noch nicht verstanden sind.
Für wen eignet sich die PKV?
Die PKV eignet sich besonders für Beamte mit Beihilfe, Selbstständige, Freiberufler, gut verdienende Angestellte oberhalb der Versicherungspflichtgrenze und bestimmte Studierende. Ob sie wirklich passt, hängt aber nicht nur vom Zugang ab, sondern von Einkommen, Familie, Gesundheit, Leistungswunsch und langfristiger Beitragsbelastung.
Beamte, Beihilfe und Restkostenabsicherung
Für Beamte ist die Krankenversicherung für Beamte besonders wichtig, weil die Beihilfe einen Teil der Krankheitskosten übernimmt und nur die verbleibenden Restkosten privat abgesichert werden. Prüfen solltest Du Beihilfesatz, Bundesland, Kinder, Ehepartner, Beihilfeergänzung, Öffnungsaktion, Anwärtertarife und mögliche pauschale Beihilfe.
Beihilfesatz, Beihilfeergänzung, Restkosten, stationäre Wahlleistungen, Zahn, Heilmittel, Hilfsmittel und mögliche Öffnungsaktion bei Vorerkrankungen.
Krankenversicherung für Beamte prüfenPauschale Beihilfe ist je nach Bundesland relevant. Sie kann für einzelne Beamte interessant sein, ist aber nicht automatisch besser als Restkostenabsicherung.
Selbstständige und Freiberufler
Selbstständige können häufig unabhängig von einer Einkommensgrenze zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen. Besonders wichtig sind Krankentagegeld ab passendem Zeitpunkt, Selbstbeteiligung, Beitragsrückerstattung, Liquiditätsreserve, Beitragsentlastung und die Frage, ob die PKV auch bei schwächeren Geschäftsjahren tragbar bleibt.
Angestellte oberhalb der Versicherungspflichtgrenze
Angestellte können 2026 grundsätzlich dann in die private Krankenversicherung wechseln, wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt über 77.400 € liegt. Wichtig sind Arbeitgeberzuschuss, Familienbeiträge, Gehaltsentwicklung, Teilzeitrisiko, Elternzeit, Jobwechsel und die Frage, ob ein späteres Unterschreiten der Grenze gewollt oder unerwünscht wäre.
Studierende, Kinder und Familien
Studierende haben zu Studienbeginn besondere Wahlrechte. Kinder und Ehepartner sind in der PKV nicht automatisch beitragsfrei mitversichert. Für Familien ist deshalb nicht nur der Einzelbeitrag entscheidend, sondern die Summe aller Beiträge, Arbeitgeberzuschüsse, Beihilfeansprüche, Kindernachversicherung und die spätere Entwicklung der Familienkonstellation.
Welche Leistungen sind bei der PKV wichtig?
Wichtige Leistungen sind ambulante Behandlung, stationäre Versorgung, Zahnbehandlung, Zahnersatz, Heilmittel, Hilfsmittel, Psychotherapie, Arzneimittel, Vorsorge, Auslandsleistungen, Kur- und Rehaleistungen, Krankentagegeld, Beitragsrückerstattung und klare Erstattungsregeln.
| Leistungsbereich | Prüfpunkte | Warum wichtig? |
|---|---|---|
| Ambulant | Freie Arztwahl, Primärarztprinzip, Arzneimittel, Sehhilfen, Vorsorge | Viele laufende Behandlungskosten entstehen außerhalb des Krankenhauses |
| Stationär | Einbettzimmer, Zweibettzimmer, Chefarzt, Spezialist, Privatklinik | Stationäre Tarifqualität entscheidet über Wahlmöglichkeiten im Krankenhaus |
| Zahn | Zahnersatz, Implantate, Inlays, Kieferorthopädie, Zahnstaffel | Schwache Zahnleistungen verursachen hohe Eigenanteile |
| Hilfsmittel | Offener Hilfsmittelkatalog, Prothesen, Hörgeräte, Rollstuhl, technische Hilfen | Ein enger Katalog kann bei schweren Erkrankungen teuer werden |
| Psychotherapie | Sitzungszahl, Genehmigung, ambulant und stationär | Begrenzungen fallen oft erst im Ernstfall auf |
| Krankentagegeld | Höhe, Karenzzeit, Berufsstatus, Nettoeinkommen | Besonders wichtig für Selbstständige und Besserverdiener |
Was kostet die private Krankenversicherung?
Die Kosten hängen vor allem von Eintrittsalter, Gesundheitszustand, Tarifleistungen, Selbstbeteiligung, Krankentagegeld, Berufsstatus, Beihilfe, Beitragsrückerstattung und gewählter Beitragsentlastung ab.
Ein private Krankenversicherung Rechner kann eine erste Orientierung geben. Für eine belastbare Entscheidung reicht ein pauschaler Beitrag aber nicht aus, weil die PKV risikobasiert kalkuliert wird.
Der Monatsbeitrag ist nur ein Teil der echten Belastung.
Sie senkt häufig den Beitrag, erhöht aber Deine Kosten im Krankheitsfall.
Sie kann attraktiv sein, ist aber oft an Leistungsfreiheit und Versicherererfolg geknüpft.
Für Angestellte wichtig, aber gedeckelt und nicht mit voller Familienentlastung gleichzusetzen.
Beiträge können teilweise als Vorsorgeaufwendungen relevant sein, ersetzen aber keine Tarifprüfung.
Kinder und Partner können eigene Beiträge auslösen und die Rechnung verändern.
Warum steigen PKV Beiträge und wie planst Du richtig?
PKV Beiträge können steigen, wenn medizinische Kosten, Lebenserwartung, Leistungsinanspruchnahme oder Rechnungsgrundlagen von der ursprünglichen Kalkulation abweichen. Wichtig ist, wie gut Tarif, Selbstbeteiligung, Beitragsentlastung und Alterungsrückstellungen langfristig zusammenpassen.
Viele Nutzer fragen nur: „Was kostet die PKV heute?“ Die bessere Frage lautet: „Welche Beitragsbelastung ist auch in 10, 20 oder 30 Jahren tragbar?“ Dazu gehören Rentenplanung, Beamtenversorgung, Versorgungswerk, erwartete Selbstständigen-Einkünfte, Rücklagen, Familienbeiträge und der Umgang mit späteren Tarifwechseloptionen.
Gesundheitsprüfung und anonyme Risikovoranfrage
Die Gesundheitsprüfung ist einer der wichtigsten Schritte vor dem Abschluss. Gesundheitsfragen müssen vollständig, wahrheitsgemäß und sorgfältig beantwortet werden. Bei Vorerkrankungen kann eine anonyme Risikovoranfrage sinnvoll sein, bevor ein offizieller Antrag gestellt wird.
Patientenakte, Diagnosen, Medikamente, Befunde, Therapien, Krankenhausaufenthalte, Zahnstatus und geplante Behandlungen.
Besonders bei Vorerkrankungen, damit nicht unnötig Ablehnungen oder ungünstige Einträge entstehen.
Tarifwechsel, Kündigung und Rückkehr in die GKV
Ein Wechsel innerhalb der PKV ist nicht dasselbe wie der Wechsel zu einem anderen Versicherer oder die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung. Besonders wichtig sind § 204 VVG, Alterungsrückstellungen, Kündigungsfristen, Versicherungspflicht, Rückkehrgrenzen und die 55-Jahres-Grenze.
Wer bereits privat versichert ist, sollte bei Beitragsproblemen zuerst einen internen Tarifwechsel beim bisherigen Versicherer prüfen. Ein Anbieterwechsel kann teuer werden, weil Alterungsrückstellungen nicht immer vollständig mitgenommen werden.
Ausschlüsse, Wartezeiten und Leistungsgrenzen
Eine private Krankenversicherung zahlt nicht automatisch jede medizinische Rechnung. Entscheidend sind medizinische Notwendigkeit, Tarifbedingungen, Wartezeiten, Ausschlüsse, Selbstbeteiligung, Höchstsätze und besondere Leistungsbegrenzungen.
Allgemeine und besondere Wartezeiten können je nach Tarif und Vorversicherung relevant sein.
Vorsatz, bestimmte Kuren, ausgeschlossene Behandler, Reha oder nicht medizinisch notwendige Maßnahmen können begrenzt sein.
Zahnstaffeln, Hilfsmittelkataloge, Psychotherapiesitzungen, Kurleistungen und Sehhilfen genau prüfen.
Krankheitsfall, Rechnung und Erstattung
Privatversicherte erhalten häufig Rechnungen vom Arzt, Zahnarzt, Therapeuten oder Krankenhaus und reichen diese zur Erstattung ein. Wichtig sind korrekte Rechnungen, Diagnosen, Gebührenziffern, Selbstbeteiligung, Vorleistung, Direktabrechnung bei Klinikaufenthalten und die Prüfung von Teilerstattungen.
Versicherer und Tarifqualität vergleichen
Ein guter PKV Vergleich bewertet nicht nur Tarifbeitrag und Leistungsversprechen, sondern auch Tarifqualität, Finanzstärke, Beitragsstabilität, Service, Marktabdeckung, digitale Prozesse, Beschwerdeverhalten und Erfahrung in der jeweiligen Zielgruppe.
Sonderfälle, die viele PKV Vergleiche auslassen
Neben Beitrag und Leistung gibt es Sonderfälle, die für Nutzer sehr wichtig sein können: Elternzeit, Teilzeit, Sabbatical, Ausland, Rückkehr aus dem Ausland, Anwartschaft, Kindernachversicherung, Beamten-Öffnungsaktion, Künstlersozialkasse, Versorgungswerk, Scheidung, Pflegepflichtversicherung und Notlagen bei Beitragsproblemen.
Sinnvoll, wenn die PKV vorübergehend ruht und Gesundheitszustand oder Eintrittsalter gesichert werden sollen.
Können Einkommen, Zuschuss und Rückkehrmöglichkeiten verändern. Vorher prüfen statt später reagieren.
Fristen und Voraussetzungen sind wichtig, damit Kinder ohne neue Gesundheitsprüfung abgesichert werden können.
Dann ist eine besonders sorgfältige Prüfung wichtiger als ein reiner Schnellvergleich, weil Standardtarife Deine Situation möglicherweise nicht korrekt abbilden.
PKVVergleich startenPKV Kompass: Welcher Versicherungstyp bist Du?
Der PKV Kompass übernimmt die Profilidee der Referenzseite und macht sie robuster: Du wählst Deine Situation und erhältst eine konkrete Orientierung, welche Kapitel, Leistungsbausteine und Risiken für Dich besonders wichtig sind.
Wähle ein Profil aus.
PKV Schnellcheck: Passt die private Krankenversicherung zu Dir?
Der Schnellcheck ersetzt keine Beratung, hilft Dir aber bei der ersten Einordnung. Besonders wichtig sind Berufsstatus, Einkommen, Gesundheitslage, Familienplanung und die Frage, ob Du langfristig privat krankenversichert bleiben möchtest.
Wähle bitte Deinen Status und Dein Ziel aus. Danach erhältst Du eine erste Orientierung für Deinen nächsten Schritt.
PKVVergleich startenPKV Kostenrechner: Beitrag grob einschätzen
Der Kostenrechner liefert eine grobe Orientierung und ersetzt kein verbindliches Angebot. Er hilft Dir aber, die Wirkung von Alter, Berufsstatus, Leistungsniveau und Selbstbeteiligung besser zu verstehen.
Starte die Berechnung.
Interaktiver Bedarfsanalysator: Welche Tarifmerkmale zählen?
Der Bedarfsanalysator ergänzt den Vergleich um Prioritäten. Er zeigt, ob Du eher auf maximale Leistung, Beitragsbalance, alternative Heilmethoden, Familienplanung oder Beitragsstabilität achten solltest.
Wähle eine Priorität aus.
7 häufige PKV Irrtümer vor dem Abschluss
Viele Fehlentscheidungen entstehen, weil die private Krankenversicherung nur über Beitrag oder Leistungsversprechen bewertet wird. Der folgende Wahr Falsch Check zeigt sieben typische Denkfehler, die Du vor einem PKV Vergleich vermeiden solltest.
Ein günstiger Startbeitrag ist automatisch der beste PKV Tarif.
Gesundheitsfragen dürfen grob beantwortet werden, wenn man sich nicht mehr genau erinnert.
Für Beamte spielt die Beihilfe bei der PKV Entscheidung eine zentrale Rolle.
Checklisten vor dem PKV Abschluss
Eine gute Vorbereitung spart Zeit und reduziert Fehler beim PKV Vergleich. Wähle die passende Checkliste, hake Deine Punkte ab und drucke bei Bedarf ausschließlich diese einzelne Checkliste aus.
Checkliste für den PKV Neuabschluss
Häufige Fragen zur privaten Krankenversicherung
Die wichtigsten Fragen zur privaten Krankenversicherung betreffen Zugang, Kosten, Gesundheitsprüfung, Leistungen, Familie, Wechsel, Alter, Beratung und die Abgrenzung zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Wer kann in die private Krankenversicherung wechseln?
Beamte, Selbstständige, Freiberufler, bestimmte Studierende und Angestellte oberhalb der Versicherungspflichtgrenze können grundsätzlich in die PKV wechseln. Entscheidend sind Berufsstatus, Einkommen und individuelle Voraussetzungen.
Ab welchem Einkommen kann ich 2026 in die PKV wechseln?
Für Angestellte liegt die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze 2026 bei 77.400 € jährlich beziehungsweise 6.450 € monatlich.
Was kostet eine private Krankenversicherung monatlich?
Die Kosten hängen von Eintrittsalter, Gesundheitszustand, Tarifleistungen, Selbstbeteiligung, Krankentagegeld, Berufsstatus und Beitragsentlastung ab.
Welche private Krankenversicherung ist die beste?
Die beste private Krankenversicherung ist nicht für jeden gleich. Ein passender Tarif muss zu Berufsstatus, Gesundheitsdaten, Leistungswunsch, Selbstbeteiligung, Familienplanung und langfristiger Beitragsbelastung passen.
Ist die PKV für Beamte sinnvoll?
Für Beamte kann die Krankenversicherung für Beamte besonders sinnvoll sein, weil Beihilfe und Restkostenabsicherung anders funktionieren als bei Angestellten oder Selbstständigen.
Fachliche Prüfung und transparente Methodik
Diese Seite zur privaten Krankenversicherung wurde für Nutzer erstellt, die nicht nur einen schnellen Beitrag sehen möchten, sondern eine belastbare Entscheidung vorbereiten wollen. Bewertet werden Zugang, Berufsstatus, Gesundheitsprüfung, Leistungen, Kosten, Beitragsentwicklung, Wechselrisiken, Krankheitsfall, Sonderfälle, Altersplanung und die Frage, ob ein strukturierter PKV Vergleich sinnvoll ist.
Andreas Quast ist Versicherungsexperte, Gründer von versicherungsvergleiche.de und registrierter Versicherungsvermittler nach § 34d GewO. Die fachliche Einordnung dieser Seite berücksichtigt die besonderen Entscheidungsrisiken der privaten Krankenversicherung: Gesundheitsprüfung, langfristige Beitragsplanung, Leistungsgrenzen, Zielgruppenlogik, Wechselmöglichkeiten, Tarifqualität und Sonderfälle.
Aktualisiert am: 05.06.2026
Fachlich geprüft durch Andreas Quast am: 05.06.2026
IHK Reg. Nr.: D‑3L74-BQI3F-65
So wird die private Krankenversicherung auf dieser Seite eingeordnet
Die redaktionelle Bewertung folgt keiner pauschalen Testsieger Logik. Stattdessen wird geprüft, welche Entscheidungssituation vorliegt: Neuabschluss, Wechsel aus der gesetzlichen Krankenversicherung, PKV für Beamte, PKV für Selbstständige, PKV für Angestellte, Studierende, Familien, bestehende private Krankenversicherung, Tarifwechsel, Sonderfall oder reine Orientierung vor einem Vergleich.
PKV Kompass, Leistungsanalyse, Kostenlogik, Beitragsanpassungen, Hürden beim Wechsel, Bedarfsanalysator, Anbieterlogik, FAQ, Ausschlüsse, Wartezeiten, Krankheitsfall und Kündigung wurden neu strukturiert und auf 2026 aktualisiert.
Beratung, Maklerprüfung, anonyme Risikovoranfrage, Basis‑, Komfort- und Premiumtarife, Arbeitgeberzuschuss, Familie, Kinder, Rückkehrgrenzen, Beitragsentwicklung und Tarifqualität wurden sichtbar ergänzt.
Elternzeit, Teilzeit, Anwartschaft, Ausland, KSK, Neugeborenennachversicherung, pauschale Beihilfe, Öffnungsaktion, Notlagentarif und steuerliche Einordnung wurden aufgenommen, weil sie für echte Entscheidungen wichtig sind.
Die Seite wurde am 05.06.2026 erweitert: Full-Width-Hero mit H1, Einleitung und PKV Vergleichsrechner, mobile Skalierung des Rechners, strukturierte Zielgruppenführung und aktualisierte FAQ.
Grenzen dieser Information
Diese Seite ersetzt keine individuelle Prüfung Deiner persönlichen Versicherungs- und Gesundheitsdaten. Die private Krankenversicherung ist stark einzelfallabhängig. Allgemeine Hinweise erklären den Entscheidungsrahmen, ersetzen aber keine konkrete Tarif‑, Gesundheits- und Bedarfsprüfung.
Weiterführende Themen zur privaten Krankenversicherung
Die private Krankenversicherung ist nur ein Teil Deiner gesamten Absicherungsentscheidung. Je nach Lebenssituation können zusätzliche Themen wichtig sein, etwa Berufsunfähigkeit, Pflege, Zahnzusatzschutz, Krankentagegeld, Krankenhauszusatzschutz oder die Absicherung speziell für Beamte.
Fazit: PKV Vergleich 2026 mit klarer Entscheidung statt Schnellabschluss
Ein Private Krankenversicherung Vergleich ist 2026 besonders sinnvoll, wenn Du nicht nur Beiträge vergleichen, sondern eine langfristig tragfähige Entscheidung treffen möchtest. Die passende private Krankenversicherung hängt von Berufsstatus, Gesundheitsprüfung, Leistungswunsch, Familie, Einkommen, Selbstbeteiligung, Beitragsentwicklung, Tarifqualität und Planung im Alter ab.
Die Krankenversicherung private kann für Beamte, Selbstständige, gut verdienende Angestellte und bestimmte Studierende sehr attraktiv sein. Sie kann aber auch zur falschen Entscheidung werden, wenn Gesundheitsfragen unterschätzt, Familienbeiträge vergessen, Rückkehrmöglichkeiten falsch eingeschätzt, Beitragsrückerstattung überschätzt oder Leistungsgrenzen nicht geprüft werden.
Deshalb ist der beste nächste Schritt nicht der vorschnelle Abschluss, sondern ein strukturierter PKV Vergleich. So lassen sich Deine persönlichen Daten, Dein gewünschtes Leistungsniveau, mögliche Gesundheitsrisiken, Sonderfälle und Deine langfristige Beitragsplanung sinnvoll zusammenführen.
Informationen zum Private Krankenversicherung Preisvergleich und nützliche Informationen zur Privaten Krankenversicherung
Wissenswertes zu Private Krankenversicherung Kosten, Leistungen, Abschluss, Kündigung und Änderung
Wer kann sich privat krankenversichern?
Arbeitnehmer:
Jeder Arbeitnehmer, dessen Einkommen regelmäßig über der Versicherungspflichtgrenze (Stand 2021: EUR 64.350 brutto) liegt, kann sich privat krankenversichern und eine Private Krankenversicherung statt der gesetzlichen Krankenversicherung wählen.
Selbstständige und Freiberufler:
Selbständige und Freiberufler können unabhängig von ihrem Einkommen, jederzeit eine günstige Private Krankenversicherung abschließen.
Beamte und Beamtenanwärter:
Beamte und Beamtenanwärter können sich ebenfalls unabhängig von ihrem Einkommen eine Private Krankenversicherung abschließen und sich privat versichern.
Beamte und Beamtenanwärter erhalten grundsätzlich über ihren Dienstherrn bereits einen Großteil ihrer Krankheitskosten erstattet, die sogenannte Beihilfe. Zur Abdeckung der restlichen Krankheitskosten kann eine private Restkostenversicherung bzw. Private Krankenversicherung abgeschlossen werden.
Studenten:
Studenten haben zu Beginn Ihres Studiums die Wahlmöglichkeit zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV).
Kinder:
Kinder können immer privat krankenversichert werden.
Dies ist sogar dann möglich, wenn beide Elternteile gesetzlich krankenversichert sind.
Was zahlt die Private Krankenversicherung (PKV)?
Der privaten Krankenversicherung fällt im Rahmen der sozialen Sicherung folgende Aufgaben zu:
Übernahme des vollen Krankheitskosten-Schutzes für Personen die nicht gesetzlich pflichtversichert sind. (Durch die Krankheitskosten-Vollversicherung)
Übernahme eines ergänzenden Versicherungsschutzes für in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versicherte Personen, wie beispielsweise für Heilpraktikerbehandlungen, Sehhilfen, Zahnbehandlungen und Zahnersatz. (Durch die Krankheitskosten-Zusatzversicherung)
Absicherung zusätzlicher Aufwendungen, die durch einen Krankenhausaufenthalt entstehen. (Durch die Krankenhaustagegeld-Versicherung)
Ersatz des Verdienst- bzw. Einkommensausfalles wegen Arbeitsunfähigkeit. (Durch die Krankentagegeld-Versicherung)
Ersatz der wegen akuter Erkrankung bzw. Unfall im Ausland entstandenen Kosten medizinisch notwendiger Behandlungen und der Mehrkosten eines medizinisch notwendigen Rücktransports. (Durch die Auslandsreise-Krankenversicherung)
Was zahlt die Privaten Krankenversicherung (PKV) nicht?
Keine Leistungspflicht in der Privaten Krankenversicherung besteht unter anderem:
…für solche Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie für Folgen von Unfällen und für Todesfälle, die durch Kriegsereignisse verursacht, oder als Wehrdienstbeschädigung anerkannt sind;
…für auf Vorsatz beruhende Krankheiten und Unfälle einschließlich deren Folgen sowie für Entziehungsmaßnahmen einschließlich Entziehungskuren; sofern der Tarif nichts anderes vorsieht;
…für Behandlungen durch Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker und in Krankenanstalten, deren Rechnungen der Versicherer aus wichtigem Grunde von der Erstattung ausgeschlossen hat;
…für Kur- und Sanatoriumsbehandlungen, sowie für Rehabilitationsmaßnahmen der gesetzlichen Rehabilitationsträger, sofern der Tarif nichts anderes vorsieht;
…für Behandlungen durch Ehegatten, Eltern oder Kinder. Nachgewiesene Sachkosten werden jedoch erstattet;
…für eine durch Pflegebedürftigkeit oder Verwahrung bedingte Unterbringung.
Wann beginnt der Versicherungsschutz in der Privaten Krankenversicherung (PKV)?
Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Versicherungsschein genannten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Abschluss des Krankenversicherungsvertrag.
Der Vertrag gilt als abgeschlossen, wenn Ihnen der Versicherungsschein oder eine schriftliche Annahmeerklärung des Krankenversicherers zugegangen ist. Sind im Rahmen der Privaten Krankenversicherung zu Beginn Wartezeiten zu durchlaufen, so beginnt der Versicherungsschutz erst nach deren Ablauf. Wartezeiten werden ab dem Versicherungsbeginn gerechnet.
Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate.
Sie entfällt bei Unfällen und für den Ehegatten einer mindestens seit drei Monaten versicherten Person, sofern eine gleichartige Versicherung innerhalb zweier Monate nach der Eheschließung beantragt wird.
Die besonderen Wartezeiten betragen in der Regel für Entbindung, Psychotherapie, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate.
Die Wartezeiten entfallen zumeist bei Unfällen bzw. unfallbedingter Behandlungen.
Tipp: In der Regel können die Wartezeiten aufgrund besonderer Vereinbarung erlassen werden, wenn ein aktuelles ärztliches Zeugnis über den Gesundheitszustand vorgelegt wird.
Personen, die aus einer gesetzlichen Krankenversicherung ausscheiden bzw. wechseln, wird die nachweislich dort ununterbrochen zurückgelegte Versicherungszeit auf die Wartezeiten angerechnet, so dass diese in aller Regel entfallen. Entsprechendes gilt beim Ausscheiden aus einem öffentlichen Dienst mit Anspruch auf Heilfürsorge.
Üblicherweise wird auch die bei einem privaten Vorversicherer ununterbrochen zurückgelegte Versicherungszeit auf die Wartezeiten angerechnet.
Was muss man beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung beachten?
Bei der Antragstellung für eine Private Krankenversicherung, sind alle für die Beurteilung des Risikos erheblichen Umstände anzugeben.
Erheblich sind alle Umstände, nach denen im Versicherungsantrag ausdrücklich gefragt wird. Alle Fragen im Krankenversicherungsantrag sind deshalb vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten. Unrichtige Angaben oder verschwiegene Tatsachen berechtigen den Krankenversicherer vom Vertrag zurückzutreten bzw. keine Leistung zu erbringen.
Durch die Unterschrift auf dem Antrag erklärt sich der Versicherte einverstanden mit Anfragen seitens des Krankenversicherers bei behandelnden Ärzten, Versicherungsunternehmen und ‑trägern (z.B. Berufsgenossenschaften) und Behörden. Er entbindet diese mit seiner Unterschrift auf dem Krankenversicherungsantrag von der ärztlichen Schweigepflicht. Die Einwilligung für die Auskunftserteilung gilt für die gesamte Vertragsdauer.
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse, bei der sämtliche Familienmitglieder in der Regel beitragsfrei mitversichert sind, ist in der privaten Krankenversicherung für jede versicherte Person ein eigener Beitrag zu entrichten.
Tipp:
Die privaten Krankenversicherer erbringen üblicherweise keine Leistungen für stationäre Kuraufenthalte, da diese in der Regel über die gesetzlichen Rententräger abgedeckt sind. Für Personen ohne einen Anspruch an die gesetzliche Rentenversicherung empfiehlt sich — und wird auch von einigen Krankenversicherern angeboten — der zusätzliche Abschluss eines Kurtarifes.
In der privaten Krankenversicherung werden üblicherweise Tarife mit unterschiedlichster Selbstbeteiligung angeboten welche, je höher sie gewählt werden, den monatlichen Beitrag für Ihre private Krankenversicherung reduzieren.
Keine oder nur geringe Selbstbeteiligungen und der daraus resultierende höhere Monatsbeitrag für die private Krankenversicherung rechnet sich in der Regel nur für Angestellte und Arbeiter, welche zwar die Hälfte des höheren Beitrages vom Arbeitgeber bezahlt bekommen, den Selbstbehalt jedoch zu 100% alleine tragen müssen.
Was muss man im Krankheitsfall beachten?
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, bei der die behandelnden Ärzte oder Krankenhäuser direkt mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen, sind Sie als Privatversicherter der Vertragspartner des Arztes und erhalten von diesem auch die entsprechenden Rechnungen. Für verordnete Medikamente etc. müssen Sie zunächst in Vorleistung gehen.
Damit eine Leistungspflicht seitens des Versicherers begründet wird, gilt es folgende Punkte zu beachten:
- die Wartezeiten müssen grundsätzlich erfüllt sein.
- ein Versicherungsfall ist nur die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer versicherten Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen.
- Erstattungsfähig sind nur die Krankheitskosten, die den vereinbarten Selbstbehalt übersteigen.
- Rechnungen — auch unbezahlte — müssen im Original vorgelegt werden und spezifiziert sein. Insbesondere müssen Sie den Namen der behandelten Person, die Bezeichnung der Krankheit, Behandlungsdaten und Leistungen des Arztes mit Ziffern der Gebührenordnung enthalten. Die eventuell von einem anderen Versicherer oder Kostenträger erbrachten Leistungen müssen von diesem auf den betreffenden Rechnungsbelegen bestätigt sein.
- Wird nur Krankenhaustagegeld beansprucht, ist als Nachweis eine Bescheinigung des Krankenhauses über die stationäre Heilbehandlung einzureichen, die den Namen der behandelten Person, die Bezeichnung der Krankheit sowie das Aufnahme- und das Entlassungsdatum enthält.
Wie kann ich meine privaten Krankenversicherung kündigen bzw. wechseln?
Als Versicherungsnehmer können Sie das Versicherungsverhältnis immer mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf des Versicherungsjahres kündigen, frühestens jedoch nach Ablauf der vereinbarten Mindestvertragsdauer (üblich sind bei den meisten Krankenversicherern 2–3 Jahre).
Der Krankenversicherungsvertrag verlängert sich stillschweigend um jeweils ein weiteres Jahr, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird.
Bei Eintritt einer Krankenversicherungspflicht kann der Versicherungsnehmer den Vertrag binnen zwei Monaten nach Eintritt der Versicherungspflicht rückwirkend zum Eintritt kündigen.
Erhöht Ihr Krankenversicherer die Beiträge für Ihre Private Krankenversicherung, so kann das Versicherungsverhältnis innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung gekündigt werden.
Bei einer Beitragserhöhung kann der Versicherungsnehmer das Versicherungsverhältnis auch bis und zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung kündigen.
Bei Tod endet das Versicherungsverhältnis Ihrer Privaten Krankenversicherung automatisch.
Tipp: Eine Kündigung sollte stets durch eingeschriebenen Brief erfolgen.
Zu beachten ist, dass nicht das Datum der Absendung der Kündigung, sondern der Eingang der Kündigung beim Krankenversicherer als fristgerecht anzusehen ist. (Dies gilt auch im Falle einer Kündigung seitens des Versicherers).
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