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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung 2026 vergleichen

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Ver­gleich 2026

Mit einem Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Ver­gleich prüfst Du, ob die Kran­ken­ver­si­che­rung pri­va­te für Dei­ne Lebens­si­tua­ti­on wirk­lich sinn­voll ist, wel­che Tarif­merk­ma­le wich­tig sind und wann ein struk­tu­rier­ter PKV Ver­gleich bes­ser ist als ein rei­ner Schnellabschluss.

PKV Ver­gleichs­rech­ner

Nut­ze den inte­grier­ten Ver­gleichs­rech­ner, um Dei­ne pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung struk­tu­riert zu ver­glei­chen und eine ers­te Tarif­ori­en­tie­rung zu erhal­ten. In der Smart­phone-Hoch­an­sicht wird der Rech­ner auto­ma­tisch ska­liert, damit Rech­ner, Wei­ter-But­ton und Ergeb­nis nicht rechts aus dem sicht­ba­ren Bereich lau­fen. Die Ergeb­nis­lis­te ist inner­halb des Rech­ners scrollbar.

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung lohnt sich vor allem für Beam­te, Selbst­stän­di­ge, gut ver­die­nen­de Ange­stell­te ober­halb der Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze und bestimm­te Stu­die­ren­de. Ent­schei­dend sind nicht nur der Monats­bei­trag, son­dern Leis­tungs­ni­veau, Gesund­heits­prü­fung, Bei­trags­ent­wick­lung, Selbst­be­tei­li­gung, Wech­sel­ri­si­ko, Fami­lie, Bei­trags­ent­las­tung und Absi­che­rung im Alter.

Aktua­li­siert am: 05.06.2026 Fach­lich geprüft durch Andre­as Quast am: 05.06.2026

Der Weg zum pas­sen­den PKV Tarif­ver­gleich beginnt mit weni­gen Eck­da­ten: Berufs­sta­tus, Ein­kom­men, gewünsch­tem Leis­tungs­ni­veau, Gesund­heits­an­ga­ben, Fami­li­en­pla­nung, steu­er­li­cher Ein­ord­nung und der Fra­ge, ob Du neu wech­seln, einen bestehen­den Tarif prü­fen oder eine spä­te­re Bei­trags­ent­wick­lung bes­ser ein­schät­zen möchtest.

Grund­la­gen der pri­va­ten Krankenversicherung

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ist kein gesetz­lich ein­heit­li­cher Leis­tungs­ka­ta­log, son­dern ein pri­vat­recht­li­cher Ver­trag. Bei­trag, Leis­tun­gen und Annah­me hän­gen von Tarif, Alter, Gesund­heits­zu­stand, Berufs­sta­tus und gewähl­tem Schutz ab. Genau des­halb ist ein struk­tu­rier­ter Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Ver­gleich wich­ti­ger als ein rei­ner Preisvergleich.

In der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung rich­tet sich der Bei­trag vor allem nach dem Ein­kom­men bis zur Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze. In der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung wird der Bei­trag dage­gen indi­vi­du­ell kal­ku­liert. Der Tarif legt fest, wel­che Leis­tun­gen garan­tiert sind, wel­che Selbst­be­tei­li­gung gilt, wel­che Erstat­tungs­sät­ze vor­ge­se­hen sind und wel­che Regeln im Krank­heits­fall gelten.

Äqui­va­lenz­prin­zip

Der Bei­trag ori­en­tiert sich an Ein­tritts­al­ter, Gesund­heits­ri­si­ko und gewähl­tem Leistungsumfang.

Alte­rungs­rück­stel­lun­gen

Ein Teil des Bei­trags dient dazu, stei­gen­de Krank­heits­kos­ten im Alter abzufedern.

JAEG 2026

Ange­stell­te kön­nen ab 77.400 € regel­mä­ßi­gem Jah­res­ar­beits­ent­gelt in die PKV wechseln.

GOÄ und GOZ

Arzt- und Zahn­arzt­rech­nun­gen wer­den nach Gebüh­ren­ord­nun­gen und Tarif­be­din­gun­gen erstattet.

Wich­tig für Dei­ne Entscheidung

Die PKV ist häu­fig eine lang­fris­ti­ge Sys­tem­ent­schei­dung. Wer nur den heu­ti­gen Bei­trag betrach­tet, über­sieht Gesund­heits­prü­fung, Fami­lie, spä­te­re Bei­trags­ent­wick­lung, Tarif­wech­sel­recht, Rück­kehr­gren­zen und Leistungsgrenzen.

Ist die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung 2026 sinnvoll?

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ist sinn­voll, wenn Dein Berufs­sta­tus, Dein Ein­kom­men, Dei­ne Gesund­heits­da­ten, Dein Leis­tungs­an­spruch und Dei­ne lang­fris­ti­ge Bei­trags­pla­nung zusam­men­pas­sen. Ein nied­ri­ger Start­bei­trag allein ist kein gutes Entscheidungskriterium.

Ein Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Ver­gleich soll­te nicht mit der Fra­ge begin­nen, wel­cher Tarif heu­te am bil­ligs­ten ist. Bes­ser ist die Rei­hen­fol­ge: Darfst Du über­haupt in die PKV wech­seln? Wel­che Leis­tun­gen brauchst Du wirk­lich? Wie sta­bil muss der Tarif lang­fris­tig sein? Wie hoch darf die Selbst­be­tei­li­gung sein? Und wel­che Fol­gen hät­te ein spä­te­rer Wech­sel zurück in die gesetz­li­che Krankenversicherung?

Gute Aus­gangs­la­ge

Pas­sen­der Berufs­sta­tus, sta­bi­le Ein­künf­te, plan­ba­re Fami­li­en­la­ge, kei­ne unge­klär­ten Gesund­heits­ri­si­ken und bewuss­ter Wunsch nach höhe­rem Leistungsniveau.

Genau prü­fen

Offe­ne Fami­li­en­pla­nung, Vor­er­kran­kun­gen, schwan­ken­des Ein­kom­men, geplan­te Eltern­zeit, Teil­zeit oder Wunsch nach spä­te­rer Rück­kehr in die GKV.

Nicht vor­schnell wech­seln

Wenn Bei­trag, Leis­tungs­um­fang, Gesund­heits­fra­gen, Bei­trags­an­pas­sun­gen und Rück­kehr­gren­zen noch nicht ver­stan­den sind.

Für wen eig­net sich die PKV?

Die PKV eig­net sich beson­ders für Beam­te mit Bei­hil­fe, Selbst­stän­di­ge, Frei­be­ruf­ler, gut ver­die­nen­de Ange­stell­te ober­halb der Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze und bestimm­te Stu­die­ren­de. Ob sie wirk­lich passt, hängt aber nicht nur vom Zugang ab, son­dern von Ein­kom­men, Fami­lie, Gesund­heit, Leis­tungs­wunsch und lang­fris­ti­ger Beitragsbelastung.

Beam­te, Bei­hil­fe und Restkostenabsicherung

Für Beam­te ist die Kran­ken­ver­si­che­rung für Beam­te beson­ders wich­tig, weil die Bei­hil­fe einen Teil der Krank­heits­kos­ten über­nimmt und nur die ver­blei­ben­den Rest­kos­ten pri­vat abge­si­chert wer­den. Prü­fen soll­test Du Bei­hil­fe­satz, Bun­des­land, Kin­der, Ehe­part­ner, Bei­hil­fe­er­gän­zung, Öff­nungs­ak­ti­on, Anwär­ter­ta­ri­fe und mög­li­che pau­scha­le Beihilfe.

Unbe­dingt prü­fen

Bei­hil­fe­satz, Bei­hil­fe­er­gän­zung, Rest­kos­ten, sta­tio­nä­re Wahl­leis­tun­gen, Zahn, Heil­mit­tel, Hilfs­mit­tel und mög­li­che Öff­nungs­ak­ti­on bei Vorerkrankungen.

Kran­ken­ver­si­che­rung für Beam­te prüfen
Lücken-The­ma

Pau­scha­le Bei­hil­fe ist je nach Bun­des­land rele­vant. Sie kann für ein­zel­ne Beam­te inter­es­sant sein, ist aber nicht auto­ma­tisch bes­ser als Restkostenabsicherung.

Selbst­stän­di­ge und Freiberufler

Selbst­stän­di­ge kön­nen häu­fig unab­hän­gig von einer Ein­kom­mens­gren­ze zwi­schen gesetz­li­cher und pri­va­ter Kran­ken­ver­si­che­rung wäh­len. Beson­ders wich­tig sind Kran­ken­ta­ge­geld ab pas­sen­dem Zeit­punkt, Selbst­be­tei­li­gung, Bei­trags­rück­erstat­tung, Liqui­di­täts­re­ser­ve, Bei­trags­ent­las­tung und die Fra­ge, ob die PKV auch bei schwä­che­ren Geschäfts­jah­ren trag­bar bleibt.

Ange­stell­te ober­halb der Versicherungspflichtgrenze

Ange­stell­te kön­nen 2026 grund­sätz­lich dann in die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung wech­seln, wenn ihr regel­mä­ßi­ges Jah­res­ar­beits­ent­gelt über 77.400 € liegt. Wich­tig sind Arbeit­ge­ber­zu­schuss, Fami­li­en­bei­trä­ge, Gehalts­ent­wick­lung, Teil­zeit­ri­si­ko, Eltern­zeit, Job­wech­sel und die Fra­ge, ob ein spä­te­res Unter­schrei­ten der Gren­ze gewollt oder uner­wünscht wäre.

Stu­die­ren­de, Kin­der und Familien

Stu­die­ren­de haben zu Stu­di­en­be­ginn beson­de­re Wahl­rech­te. Kin­der und Ehe­part­ner sind in der PKV nicht auto­ma­tisch bei­trags­frei mit­ver­si­chert. Für Fami­li­en ist des­halb nicht nur der Ein­zel­bei­trag ent­schei­dend, son­dern die Sum­me aller Bei­trä­ge, Arbeit­ge­ber­zu­schüs­se, Bei­hil­fe­an­sprü­che, Kin­der­nach­ver­si­che­rung und die spä­te­re Ent­wick­lung der Familienkonstellation.

Wel­che Leis­tun­gen sind bei der PKV wichtig?

Wich­ti­ge Leis­tun­gen sind ambu­lan­te Behand­lung, sta­tio­nä­re Ver­sor­gung, Zahn­be­hand­lung, Zahn­ersatz, Heil­mit­tel, Hilfs­mit­tel, Psy­cho­the­ra­pie, Arz­nei­mit­tel, Vor­sor­ge, Aus­lands­leis­tun­gen, Kur- und Reha­leis­tun­gen, Kran­ken­ta­ge­geld, Bei­trags­rück­erstat­tung und kla­re Erstattungsregeln.

Leis­tungs­be­rei­che, die Du vor dem Abschluss prü­fen solltest
Leis­tungs­be­reich Prüf­punk­te War­um wichtig?
Ambu­lantFreie Arzt­wahl, Pri­mär­arzt­prin­zip, Arz­nei­mit­tel, Seh­hil­fen, VorsorgeVie­le lau­fen­de Behand­lungs­kos­ten ent­ste­hen außer­halb des Krankenhauses
Sta­tio­närEin­bett­zim­mer, Zwei­bett­zim­mer, Chef­arzt, Spe­zia­list, PrivatklinikSta­tio­nä­re Tarif­qua­li­tät ent­schei­det über Wahl­mög­lich­kei­ten im Krankenhaus
ZahnZahn­ersatz, Implan­ta­te, Inlays, Kie­fer­or­tho­pä­die, ZahnstaffelSchwa­che Zahn­leis­tun­gen ver­ur­sa­chen hohe Eigenanteile
Hilfs­mit­telOffe­ner Hilfs­mit­tel­ka­ta­log, Pro­the­sen, Hör­ge­rä­te, Roll­stuhl, tech­ni­sche HilfenEin enger Kata­log kann bei schwe­ren Erkran­kun­gen teu­er werden
Psy­cho­the­ra­pieSit­zungs­zahl, Geneh­mi­gung, ambu­lant und stationärBegren­zun­gen fal­len oft erst im Ernst­fall auf
Kran­ken­ta­ge­geldHöhe, Karenz­zeit, Berufs­sta­tus, NettoeinkommenBeson­ders wich­tig für Selbst­stän­di­ge und Besserverdiener

Was kos­tet die pri­va­te Krankenversicherung?

Die Kos­ten hän­gen vor allem von Ein­tritts­al­ter, Gesund­heits­zu­stand, Tarif­leis­tun­gen, Selbst­be­tei­li­gung, Kran­ken­ta­ge­geld, Berufs­sta­tus, Bei­hil­fe, Bei­trags­rück­erstat­tung und gewähl­ter Bei­trags­ent­las­tung ab.

Ein pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Rech­ner kann eine ers­te Ori­en­tie­rung geben. Für eine belast­ba­re Ent­schei­dung reicht ein pau­scha­ler Bei­trag aber nicht aus, weil die PKV risi­ko­ba­siert kal­ku­liert wird.

Bei­trag

Der Monats­bei­trag ist nur ein Teil der ech­ten Belastung.

Selbst­be­tei­li­gung

Sie senkt häu­fig den Bei­trag, erhöht aber Dei­ne Kos­ten im Krankheitsfall.

Bei­trags­rück­erstat­tung

Sie kann attrak­tiv sein, ist aber oft an Leis­tungs­frei­heit und Ver­si­che­rer­er­folg geknüpft.

Arbeit­ge­ber­zu­schuss

Für Ange­stell­te wich­tig, aber gede­ckelt und nicht mit vol­ler Fami­li­en­ent­las­tung gleichzusetzen.

Steu­er­li­che Wir­kung

Bei­trä­ge kön­nen teil­wei­se als Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen rele­vant sein, erset­zen aber kei­ne Tarifprüfung.

Fami­li­en­kos­ten

Kin­der und Part­ner kön­nen eige­ne Bei­trä­ge aus­lö­sen und die Rech­nung verändern.

War­um stei­gen PKV Bei­trä­ge und wie planst Du richtig?

PKV Bei­trä­ge kön­nen stei­gen, wenn medi­zi­ni­sche Kos­ten, Lebens­er­war­tung, Leis­tungs­in­an­spruch­nah­me oder Rech­nungs­grund­la­gen von der ursprüng­li­chen Kal­ku­la­ti­on abwei­chen. Wich­tig ist, wie gut Tarif, Selbst­be­tei­li­gung, Bei­trags­ent­las­tung und Alte­rungs­rück­stel­lun­gen lang­fris­tig zusammenpassen.

Vie­le Nut­zer fra­gen nur: „Was kos­tet die PKV heu­te?“ Die bes­se­re Fra­ge lau­tet: „Wel­che Bei­trags­be­las­tung ist auch in 10, 20 oder 30 Jah­ren trag­bar?“ Dazu gehö­ren Ren­ten­pla­nung, Beam­ten­ver­sor­gung, Ver­sor­gungs­werk, erwar­te­te Selbst­stän­di­gen-Ein­künf­te, Rück­la­gen, Fami­li­en­bei­trä­ge und der Umgang mit spä­te­ren Tarifwechseloptionen.

Gesund­heits­prü­fung und anony­me Risikovoranfrage

Die Gesund­heits­prü­fung ist einer der wich­tigs­ten Schrit­te vor dem Abschluss. Gesund­heits­fra­gen müs­sen voll­stän­dig, wahr­heits­ge­mäß und sorg­fäl­tig beant­wor­tet wer­den. Bei Vor­er­kran­kun­gen kann eine anony­me Risi­ko­vor­anfra­ge sinn­voll sein, bevor ein offi­zi­el­ler Antrag gestellt wird.

Vor Antrag­stel­lung sam­meln

Pati­en­ten­ak­te, Dia­gno­sen, Medi­ka­men­te, Befun­de, The­ra­pien, Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te, Zahn­sta­tus und geplan­te Behandlungen.

Anony­me Risi­ko­vor­anfra­ge nut­zen

Beson­ders bei Vor­er­kran­kun­gen, damit nicht unnö­tig Ableh­nun­gen oder ungüns­ti­ge Ein­trä­ge entstehen.

Tarif­wech­sel, Kün­di­gung und Rück­kehr in die GKV

Ein Wech­sel inner­halb der PKV ist nicht das­sel­be wie der Wech­sel zu einem ande­ren Ver­si­che­rer oder die Rück­kehr in die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung. Beson­ders wich­tig sind § 204 VVG, Alte­rungs­rück­stel­lun­gen, Kün­di­gungs­fris­ten, Ver­si­che­rungs­pflicht, Rück­kehr­gren­zen und die 55-Jahres-Grenze.

Wer bereits pri­vat ver­si­chert ist, soll­te bei Bei­trags­pro­ble­men zuerst einen inter­nen Tarif­wech­sel beim bis­he­ri­gen Ver­si­che­rer prü­fen. Ein Anbie­ter­wech­sel kann teu­er wer­den, weil Alte­rungs­rück­stel­lun­gen nicht immer voll­stän­dig mit­ge­nom­men werden.

Aus­schlüs­se, War­te­zei­ten und Leistungsgrenzen

Eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung zahlt nicht auto­ma­tisch jede medi­zi­ni­sche Rech­nung. Ent­schei­dend sind medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit, Tarif­be­din­gun­gen, War­te­zei­ten, Aus­schlüs­se, Selbst­be­tei­li­gung, Höchst­sät­ze und beson­de­re Leistungsbegrenzungen.

War­te­zei­ten

All­ge­mei­ne und beson­de­re War­te­zei­ten kön­nen je nach Tarif und Vor­ver­si­che­rung rele­vant sein.

Aus­schlüs­se

Vor­satz, bestimm­te Kuren, aus­ge­schlos­se­ne Behand­ler, Reha oder nicht medi­zi­nisch not­wen­di­ge Maß­nah­men kön­nen begrenzt sein.

Leis­tungs­gren­zen

Zahn­staf­feln, Hilfs­mit­tel­ka­ta­lo­ge, Psy­cho­the­ra­pie­sit­zun­gen, Kur­leis­tun­gen und Seh­hil­fen genau prüfen.

Krank­heits­fall, Rech­nung und Erstattung

Pri­vat­ver­si­cher­te erhal­ten häu­fig Rech­nun­gen vom Arzt, Zahn­arzt, The­ra­peu­ten oder Kran­ken­haus und rei­chen die­se zur Erstat­tung ein. Wich­tig sind kor­rek­te Rech­nun­gen, Dia­gno­sen, Gebüh­ren­zif­fern, Selbst­be­tei­li­gung, Vor­leis­tung, Direkt­ab­rech­nung bei Kli­nik­auf­ent­hal­ten und die Prü­fung von Teilerstattungen.

Ver­si­che­rer und Tarif­qua­li­tät vergleichen

Ein guter PKV Ver­gleich bewer­tet nicht nur Tarif­bei­trag und Leis­tungs­ver­spre­chen, son­dern auch Tarif­qua­li­tät, Finanz­stär­ke, Bei­trags­sta­bi­li­tät, Service, Markt­ab­de­ckung, digi­ta­le Pro­zes­se, Beschwer­de­ver­hal­ten und Erfah­rung in der jewei­li­gen Zielgruppe.

Son­der­fäl­le, die vie­le PKV Ver­glei­che auslassen

Neben Bei­trag und Leis­tung gibt es Son­der­fäl­le, die für Nut­zer sehr wich­tig sein kön­nen: Eltern­zeit, Teil­zeit, Sab­ba­ti­cal, Aus­land, Rück­kehr aus dem Aus­land, Anwart­schaft, Kin­der­nach­ver­si­che­rung, Beam­ten-Öff­nungs­ak­ti­on, Künst­ler­so­zi­al­kas­se, Ver­sor­gungs­werk, Schei­dung, Pfle­ge­pflicht­ver­si­che­rung und Not­la­gen bei Beitragsproblemen.

Anwart­schaft

Sinn­voll, wenn die PKV vor­über­ge­hend ruht und Gesund­heits­zu­stand oder Ein­tritts­al­ter gesi­chert wer­den sollen.

Eltern­zeit und Teil­zeit

Kön­nen Ein­kom­men, Zuschuss und Rück­kehr­mög­lich­kei­ten ver­än­dern. Vor­her prü­fen statt spä­ter reagieren.

Neu­ge­bo­re­nen­nach­ver­si­che­rung

Fris­ten und Vor­aus­set­zun­gen sind wich­tig, damit Kin­der ohne neue Gesund­heits­prü­fung abge­si­chert wer­den können.

Du erkennst Dich in einem Son­der­fall wieder?

Dann ist eine beson­ders sorg­fäl­ti­ge Prü­fung wich­ti­ger als ein rei­ner Schnell­ver­gleich, weil Stan­dard­ta­ri­fe Dei­ne Situa­ti­on mög­li­cher­wei­se nicht kor­rekt abbilden.

PKVVer­gleich starten

PKV Kom­pass: Wel­cher Ver­si­che­rungs­typ bist Du?

Der PKV Kom­pass über­nimmt die Pro­fil­idee der Refe­renz­sei­te und macht sie robus­ter: Du wählst Dei­ne Situa­ti­on und erhältst eine kon­kre­te Ori­en­tie­rung, wel­che Kapi­tel, Leis­tungs­bau­stei­ne und Risi­ken für Dich beson­ders wich­tig sind.

PKV Schnell­ch­eck: Passt die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung zu Dir?

Der Schnell­ch­eck ersetzt kei­ne Bera­tung, hilft Dir aber bei der ers­ten Ein­ord­nung. Beson­ders wich­tig sind Berufs­sta­tus, Ein­kom­men, Gesund­heits­la­ge, Fami­li­en­pla­nung und die Fra­ge, ob Du lang­fris­tig pri­vat kran­ken­ver­si­chert blei­ben möchtest.

Wel­che Aus­sa­ge trifft am ehes­ten auf Dich zu?

PKV Kos­ten­rech­ner: Bei­trag grob einschätzen

Der Kos­ten­rech­ner lie­fert eine gro­be Ori­en­tie­rung und ersetzt kein ver­bind­li­ches Ange­bot. Er hilft Dir aber, die Wir­kung von Alter, Berufs­sta­tus, Leis­tungs­ni­veau und Selbst­be­tei­li­gung bes­ser zu verstehen.

Inter­ak­ti­ver Bedarfs­ana­ly­sa­tor: Wel­che Tarif­merk­ma­le zählen?

Der Bedarfs­ana­ly­sa­tor ergänzt den Ver­gleich um Prio­ri­tä­ten. Er zeigt, ob Du eher auf maxi­ma­le Leis­tung, Bei­trags­ba­lan­ce, alter­na­ti­ve Heil­me­tho­den, Fami­li­en­pla­nung oder Bei­trags­sta­bi­li­tät ach­ten solltest.

Was ist Dir am wichtigsten?

7 häu­fi­ge PKV Irr­tü­mer vor dem Abschluss

Vie­le Fehl­ent­schei­dun­gen ent­ste­hen, weil die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung nur über Bei­trag oder Leis­tungs­ver­spre­chen bewer­tet wird. Der fol­gen­de Wahr Falsch Check zeigt sie­ben typi­sche Denk­feh­ler, die Du vor einem PKV Ver­gleich ver­mei­den solltest.

Ein güns­ti­ger Start­bei­trag ist auto­ma­tisch der bes­te PKV Tarif.

Gesund­heits­fra­gen dür­fen grob beant­wor­tet wer­den, wenn man sich nicht mehr genau erinnert.

Für Beam­te spielt die Bei­hil­fe bei der PKV Ent­schei­dung eine zen­tra­le Rolle.

Check­lis­ten vor dem PKV Abschluss

Eine gute Vor­be­rei­tung spart Zeit und redu­ziert Feh­ler beim PKV Ver­gleich. Wäh­le die pas­sen­de Check­lis­te, hake Dei­ne Punk­te ab und dru­cke bei Bedarf aus­schließ­lich die­se ein­zel­ne Check­lis­te aus.

Check­lis­te für den PKV Neuabschluss

Häu­fi­ge Fra­gen zur pri­va­ten Krankenversicherung

Die wich­tigs­ten Fra­gen zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung betref­fen Zugang, Kos­ten, Gesund­heits­prü­fung, Leis­tun­gen, Fami­lie, Wech­sel, Alter, Bera­tung und die Abgren­zung zur gesetz­li­chen Krankenversicherung.

Wer kann in die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung wechseln?

Beam­te, Selbst­stän­di­ge, Frei­be­ruf­ler, bestimm­te Stu­die­ren­de und Ange­stell­te ober­halb der Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze kön­nen grund­sätz­lich in die PKV wech­seln. Ent­schei­dend sind Berufs­sta­tus, Ein­kom­men und indi­vi­du­el­le Voraussetzungen.

Ab wel­chem Ein­kom­men kann ich 2026 in die PKV wechseln?

Für Ange­stell­te liegt die all­ge­mei­ne Jah­res­ar­beits­ent­gelt­gren­ze 2026 bei 77.400 € jähr­lich bezie­hungs­wei­se 6.450 € monatlich.

Was kos­tet eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung monatlich?

Die Kos­ten hän­gen von Ein­tritts­al­ter, Gesund­heits­zu­stand, Tarif­leis­tun­gen, Selbst­be­tei­li­gung, Kran­ken­ta­ge­geld, Berufs­sta­tus und Bei­trags­ent­las­tung ab.

Wel­che pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ist die beste?

Die bes­te pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ist nicht für jeden gleich. Ein pas­sen­der Tarif muss zu Berufs­sta­tus, Gesund­heits­da­ten, Leis­tungs­wunsch, Selbst­be­tei­li­gung, Fami­li­en­pla­nung und lang­fris­ti­ger Bei­trags­be­las­tung passen.

Ist die PKV für Beam­te sinnvoll?

Für Beam­te kann die Kran­ken­ver­si­che­rung für Beam­te beson­ders sinn­voll sein, weil Bei­hil­fe und Rest­kos­ten­ab­si­che­rung anders funk­tio­nie­ren als bei Ange­stell­ten oder Selbstständigen.

Fach­li­che Prü­fung und trans­pa­ren­te Methodik

Die­se Sei­te zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung wur­de für Nut­zer erstellt, die nicht nur einen schnel­len Bei­trag sehen möch­ten, son­dern eine belast­ba­re Ent­schei­dung vor­be­rei­ten wol­len. Bewer­tet wer­den Zugang, Berufs­sta­tus, Gesund­heits­prü­fung, Leis­tun­gen, Kos­ten, Bei­trags­ent­wick­lung, Wech­sel­ri­si­ken, Krank­heits­fall, Son­der­fäl­le, Alters­pla­nung und die Fra­ge, ob ein struk­tu­rier­ter PKV Ver­gleich sinn­voll ist.

Andreas Quast, Versicherungsexperte und Gründer von versicherungsvergleiche.de
Fach­lich geprüft durch Andre­as Quast

Andre­as Quast ist Ver­si­che­rungs­exper­te, Grün­der von versicherungsvergleiche.de und regis­trier­ter Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler nach § 34d GewO. Die fach­li­che Ein­ord­nung die­ser Sei­te berück­sich­tigt die beson­de­ren Ent­schei­dungs­ri­si­ken der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung: Gesund­heits­prü­fung, lang­fris­ti­ge Bei­trags­pla­nung, Leis­tungs­gren­zen, Ziel­grup­pen­lo­gik, Wech­sel­mög­lich­kei­ten, Tarif­qua­li­tät und Sonderfälle.

Aktua­li­siert am: 05.06.2026

Fach­lich geprüft durch Andre­as Quast am: 05.06.2026

IHK Reg. Nr.: D‑3L74-BQI3F-65

So wird die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung auf die­ser Sei­te eingeordnet

Die redak­tio­nel­le Bewer­tung folgt kei­ner pau­scha­len Test­sie­ger Logik. Statt­des­sen wird geprüft, wel­che Ent­schei­dungs­si­tua­ti­on vor­liegt: Neu­ab­schluss, Wech­sel aus der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, PKV für Beam­te, PKV für Selbst­stän­di­ge, PKV für Ange­stell­te, Stu­die­ren­de, Fami­li­en, bestehen­de pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung, Tarif­wech­sel, Son­der­fall oder rei­ne Ori­en­tie­rung vor einem Vergleich.

Refe­renz­in­halt über­nom­men und aktualisiert

PKV Kom­pass, Leis­tungs­ana­ly­se, Kos­ten­lo­gik, Bei­trags­an­pas­sun­gen, Hür­den beim Wech­sel, Bedarfs­ana­ly­sa­tor, Anbiet­er­lo­gik, FAQ, Aus­schlüs­se, War­te­zei­ten, Krank­heits­fall und Kün­di­gung wur­den neu struk­tu­riert und auf 2026 aktualisiert.

Top-10-Ergän­zun­gen verarbeitet

Bera­tung, Mak­ler­prü­fung, anony­me Risi­ko­vor­anfra­ge, Basis‑, Kom­fort- und Pre­mi­um­ta­ri­fe, Arbeit­ge­ber­zu­schuss, Fami­lie, Kin­der, Rück­kehr­gren­zen, Bei­trags­ent­wick­lung und Tarif­qua­li­tät wur­den sicht­bar ergänzt.

Zusätz­li­che Lücken-Themen

Eltern­zeit, Teil­zeit, Anwart­schaft, Aus­land, KSK, Neu­ge­bo­re­nen­nach­ver­si­che­rung, pau­scha­le Bei­hil­fe, Öff­nungs­ak­ti­on, Not­la­gen­ta­rif und steu­er­li­che Ein­ord­nung wur­den auf­ge­nom­men, weil sie für ech­te Ent­schei­dun­gen wich­tig sind.

Ände­rungs­jour­nal

Die Sei­te wur­de am 05.06.2026 erwei­tert: Full-Width-Hero mit H1, Ein­lei­tung und PKV Ver­gleichs­rech­ner, mobi­le Ska­lie­rung des Rech­ners, struk­tu­rier­te Ziel­grup­pen­füh­rung und aktua­li­sier­te FAQ.

Gren­zen die­ser Information

Die­se Sei­te ersetzt kei­ne indi­vi­du­el­le Prü­fung Dei­ner per­sön­li­chen Ver­si­che­rungs- und Gesund­heits­da­ten. Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ist stark ein­zel­fall­ab­hän­gig. All­ge­mei­ne Hin­wei­se erklä­ren den Ent­schei­dungs­rah­men, erset­zen aber kei­ne kon­kre­te Tarif‑, Gesund­heits- und Bedarfsprüfung.

Wei­ter­füh­ren­de The­men zur pri­va­ten Krankenversicherung

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ist nur ein Teil Dei­ner gesam­ten Absi­che­rungs­ent­schei­dung. Je nach Lebens­si­tua­ti­on kön­nen zusätz­li­che The­men wich­tig sein, etwa Berufs­un­fä­hig­keit, Pfle­ge, Zahn­zu­satz­schutz, Kran­ken­ta­ge­geld, Kran­ken­haus­zu­satz­schutz oder die Absi­che­rung spe­zi­ell für Beamte.

Fazit: PKV Ver­gleich 2026 mit kla­rer Ent­schei­dung statt Schnellabschluss

Ein Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Ver­gleich ist 2026 beson­ders sinn­voll, wenn Du nicht nur Bei­trä­ge ver­glei­chen, son­dern eine lang­fris­tig trag­fä­hi­ge Ent­schei­dung tref­fen möch­test. Die pas­sen­de pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung hängt von Berufs­sta­tus, Gesund­heits­prü­fung, Leis­tungs­wunsch, Fami­lie, Ein­kom­men, Selbst­be­tei­li­gung, Bei­trags­ent­wick­lung, Tarif­qua­li­tät und Pla­nung im Alter ab.

Die Kran­ken­ver­si­che­rung pri­va­te kann für Beam­te, Selbst­stän­di­ge, gut ver­die­nen­de Ange­stell­te und bestimm­te Stu­die­ren­de sehr attrak­tiv sein. Sie kann aber auch zur fal­schen Ent­schei­dung wer­den, wenn Gesund­heits­fra­gen unter­schätzt, Fami­li­en­bei­trä­ge ver­ges­sen, Rück­kehr­mög­lich­kei­ten falsch ein­ge­schätzt, Bei­trags­rück­erstat­tung über­schätzt oder Leis­tungs­gren­zen nicht geprüft werden.

Des­halb ist der bes­te nächs­te Schritt nicht der vor­schnel­le Abschluss, son­dern ein struk­tu­rier­ter PKV Ver­gleich. So las­sen sich Dei­ne per­sön­li­chen Daten, Dein gewünsch­tes Leis­tungs­ni­veau, mög­li­che Gesund­heits­ri­si­ken, Son­der­fäl­le und Dei­ne lang­fris­ti­ge Bei­trags­pla­nung sinn­voll zusammenführen.

Infor­ma­tio­nen zum Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Preis­ver­gleich und nütz­li­che Infor­ma­tio­nen zur Pri­va­ten Krankenversicherung

Wis­sens­wer­tes zu Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Kos­ten, Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und Änderung

Arbeit­neh­mer:

Jeder Arbeit­neh­mer, des­sen Ein­kom­men regel­mä­ßig über der Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze (Stand 2021: EUR 64.350 brut­to) liegt, kann sich pri­vat kran­ken­ver­si­chern und eine Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung statt der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung wählen.

Selbst­stän­di­ge und Freiberufler:

Selb­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler kön­nen unab­hän­gig von ihrem Ein­kom­men, jeder­zeit eine güns­ti­ge Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung abschließen.

Beam­te und Beamtenanwärter:

Beam­te und Beam­ten­an­wär­ter kön­nen sich eben­falls unab­hän­gig von ihrem Ein­kom­men eine Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung abschlie­ßen und sich pri­vat versichern.

Beam­te und Beam­ten­an­wär­ter erhal­ten grund­sätz­lich über ihren Dienst­herrn bereits einen Groß­teil ihrer Krank­heits­kos­ten erstat­tet, die soge­nann­te Bei­hil­fe. Zur Abde­ckung der rest­li­chen Krank­heits­kos­ten kann eine pri­va­te Rest­kos­ten­ver­si­che­rung bzw. Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung abge­schlos­sen werden.

Stu­den­ten:

Stu­den­ten haben zu Beginn Ihres Stu­di­ums die Wahl­mög­lich­keit zwi­schen der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) und der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV).

Kin­der:

Kin­der kön­nen immer pri­vat kran­ken­ver­si­chert werden.

Dies ist sogar dann mög­lich, wenn bei­de Eltern­tei­le gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert sind.

Der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung fällt im Rah­men der sozia­len Siche­rung fol­gen­de Auf­ga­ben zu:

Über­nah­me des vol­len Krank­heits­kos­ten-Schut­zes für Per­so­nen die nicht gesetz­lich pflicht­ver­si­chert sind. (Durch die Krank­heits­kos­ten-Voll­ver­si­che­rung)

Über­nah­me eines ergän­zen­den Ver­si­che­rungs­schut­zes für in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) ver­si­cher­te Per­so­nen, wie bei­spiels­wei­se für Heil­prak­ti­ker­be­hand­lun­gen, Seh­hil­fen, Zahn­be­hand­lun­gen und Zahn­ersatz. (Durch die Krank­heits­kos­ten-Zusatz­ver­si­che­rung)

Absi­che­rung zusätz­li­cher Auf­wen­dun­gen, die durch einen Kran­ken­haus­auf­ent­halt ent­ste­hen. (Durch die Kran­ken­haus­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung)

Ersatz des Ver­dienst- bzw. Ein­kom­mens­aus­fal­les wegen Arbeits­un­fä­hig­keit. (Durch die Kran­ken­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung)

Ersatz der wegen aku­ter Erkran­kung bzw. Unfall im Aus­land ent­stan­de­nen Kos­ten medi­zi­nisch not­wen­di­ger Behand­lun­gen und der Mehr­kos­ten eines medi­zi­nisch not­wen­di­gen Rück­trans­ports. (Durch die Aus­lands­rei­se-Kran­ken­ver­si­che­rung)

Kei­ne Leis­tungs­pflicht in der Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung besteht unter anderem:

…für sol­che Krank­hei­ten ein­schließ­lich ihrer Fol­gen sowie für Fol­gen von Unfäl­len und für Todes­fäl­le, die durch Kriegs­er­eig­nis­se ver­ur­sacht, oder als Wehr­dienst­be­schä­di­gung aner­kannt sind;

…für auf Vor­satz beru­hen­de Krank­hei­ten und Unfäl­le ein­schließ­lich deren Fol­gen sowie für Ent­zie­hungs­maß­nah­men ein­schließ­lich Ent­zie­hungs­ku­ren; sofern der Tarif nichts ande­res vorsieht;

…für Behand­lun­gen durch Ärz­te, Zahn­ärz­te, Heil­prak­ti­ker und in Kran­ken­an­stal­ten, deren Rech­nun­gen der Ver­si­che­rer aus wich­ti­gem Grun­de von der Erstat­tung aus­ge­schlos­sen hat;

…für Kur- und Sana­to­ri­ums­be­hand­lun­gen, sowie für Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men der gesetz­li­chen Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger, sofern der Tarif nichts ande­res vorsieht;

…für Behand­lun­gen durch Ehe­gat­ten, Eltern oder Kin­der. Nach­ge­wie­se­ne Sach­kos­ten wer­den jedoch erstattet;

…für eine durch Pfle­ge­be­dürf­tig­keit oder Ver­wah­rung beding­te Unterbringung.

Der Ver­si­che­rungs­schutz beginnt zu dem im Ver­si­che­rungs­schein genann­ten Zeit­punkt, jedoch nicht vor Abschluss des Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag.

Der Ver­trag gilt als abge­schlos­sen, wenn Ihnen der Ver­si­che­rungs­schein oder eine schrift­li­che Annah­me­er­klä­rung des Kran­ken­ver­si­che­rers zuge­gan­gen ist. Sind im Rah­men der Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung zu Beginn War­te­zei­ten zu durch­lau­fen, so beginnt der Ver­si­che­rungs­schutz erst nach deren Ablauf. War­te­zei­ten wer­den ab dem Ver­si­che­rungs­be­ginn gerechnet.

Die all­ge­mei­ne War­te­zeit beträgt drei Monate.

Sie ent­fällt bei Unfäl­len und für den Ehe­gat­ten einer min­des­tens seit drei Mona­ten ver­si­cher­ten Per­son, sofern eine gleich­ar­ti­ge Ver­si­che­rung inner­halb zwei­er Mona­te nach der Ehe­schlie­ßung bean­tragt wird.

Die beson­de­ren War­te­zei­ten betra­gen in der Regel für Ent­bin­dung, Psy­cho­the­ra­pie, Zahn­ersatz und Kie­fer­or­tho­pä­die acht Monate.

Die War­te­zei­ten ent­fal­len zumeist bei Unfäl­len bzw. unfall­be­ding­ter Behandlungen.

Tipp: In der Regel kön­nen die War­te­zei­ten auf­grund beson­de­rer Ver­ein­ba­rung erlas­sen wer­den, wenn ein aktu­el­les ärzt­li­ches Zeug­nis über den Gesund­heits­zu­stand vor­ge­legt wird.

Per­so­nen, die aus einer gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung aus­schei­den bzw. wech­seln, wird die nach­weis­lich dort unun­ter­bro­chen zurück­ge­leg­te Ver­si­che­rungs­zeit auf die War­te­zei­ten ange­rech­net, so dass die­se in aller Regel ent­fal­len. Ent­spre­chen­des gilt beim Aus­schei­den aus einem öffent­li­chen Dienst mit Anspruch auf Heil­für­sor­ge.

Übli­cher­wei­se wird auch die bei einem pri­va­ten Vor­ver­si­che­rer unun­ter­bro­chen zurück­ge­leg­te Ver­si­che­rungs­zeit auf die War­te­zei­ten angerechnet.

Bei der Antrag­stel­lung für eine Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung, sind alle für die Beur­tei­lung des Risi­kos erheb­li­chen Umstän­de anzugeben.

Erheb­lich sind alle Umstän­de, nach denen im Ver­si­che­rungs­an­trag aus­drück­lich gefragt wird. Alle Fra­gen im Kran­ken­ver­si­che­rungs­an­trag sind des­halb voll­stän­dig und wahr­heits­ge­mäß zu beant­wor­ten. Unrich­ti­ge Anga­ben oder ver­schwie­ge­ne Tat­sa­chen berech­ti­gen den Kran­ken­ver­si­che­rer vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten bzw. kei­ne Leis­tung zu erbringen.

Durch die Unter­schrift auf dem Antrag erklärt sich der Ver­si­cher­te ein­ver­stan­den mit Anfra­gen sei­tens des Kran­ken­ver­si­che­rers bei behan­deln­den Ärz­ten, Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men und ‑trä­gern (z.B. Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten) und Behör­den. Er ent­bin­det die­se mit sei­ner Unter­schrift auf dem Kran­ken­ver­si­che­rungs­an­trag von der ärzt­li­chen  Schwei­ge­pflicht. Die Ein­wil­li­gung für die Aus­kunfts­er­tei­lung gilt für die gesam­te Vertragsdauer.

Im Gegen­satz zur gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se, bei der sämt­li­che Fami­li­en­mit­glie­der in der Regel bei­trags­frei mit­ver­si­chert sind, ist in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung für jede ver­si­cher­te Per­son ein eige­ner Bei­trag zu entrichten.

Tipp:

Die pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rer erbrin­gen übli­cher­wei­se kei­ne Leis­tun­gen für sta­tio­nä­re Kur­auf­ent­hal­te, da die­se in der Regel über die gesetz­li­chen Ren­ten­trä­ger abge­deckt sind. Für Per­so­nen ohne einen Anspruch an die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung emp­fiehlt sich — und wird auch von eini­gen Kran­ken­ver­si­che­rern ange­bo­ten — der zusätz­li­che Abschluss eines Kur­ta­ri­fes.

In der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung wer­den übli­cher­wei­se Tari­fe mit unter­schied­lichs­ter Selbst­be­tei­li­gung ange­bo­ten wel­che, je höher sie gewählt wer­den, den monat­li­chen Bei­trag für Ihre pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung reduzieren.

Kei­ne oder nur gerin­ge Selbst­be­tei­li­gun­gen und der dar­aus resul­tie­ren­de höhe­re Monats­bei­trag für die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung rech­net sich in der Regel nur für Ange­stell­te und Arbei­ter, wel­che zwar die Hälf­te des höhe­ren Bei­tra­ges vom Arbeit­ge­ber bezahlt bekom­men, den Selbst­be­halt jedoch zu 100% allei­ne tra­gen müssen.

Im Gegen­satz zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, bei der die behan­deln­den Ärz­te oder Kran­ken­häu­ser direkt mit der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se abrech­nen, sind Sie als Pri­vat­ver­si­cher­ter der Ver­trags­part­ner des Arz­tes und erhal­ten von die­sem auch die ent­spre­chen­den Rech­nun­gen. Für ver­ord­ne­te Medi­ka­men­te etc. müs­sen Sie zunächst in Vor­leis­tung gehen.

Damit eine Leis­tungs­pflicht sei­tens des Ver­si­che­rers begrün­det wird, gilt es fol­gen­de Punk­te zu beachten:

  • die War­te­zei­ten müs­sen grund­sätz­lich erfüllt sein.
  • ein Ver­si­che­rungs­fall ist nur die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Heil­be­hand­lung einer ver­si­cher­ten Per­son wegen Krank­heit oder Unfallfolgen.
  • Erstat­tungs­fä­hig sind nur die Krank­heits­kos­ten, die den ver­ein­bar­ten Selbst­be­halt übersteigen.
  • Rech­nun­gen — auch unbe­zahl­te — müs­sen im Ori­gi­nal vor­ge­legt wer­den und spe­zi­fi­ziert sein. Ins­be­son­de­re müs­sen Sie den Namen der behan­del­ten Per­son, die Bezeich­nung der Krank­heit, Behand­lungs­da­ten und Leis­tun­gen des Arz­tes mit Zif­fern der Gebüh­ren­ord­nung ent­hal­ten. Die even­tu­ell von einem ande­ren Ver­si­che­rer oder Kos­ten­trä­ger erbrach­ten Leis­tun­gen müs­sen von die­sem auf den betref­fen­den Rech­nungs­be­le­gen bestä­tigt sein.
  • Wird nur Kran­ken­haus­ta­ge­geld bean­sprucht, ist als Nach­weis eine Beschei­ni­gung des Kran­ken­hau­ses über die sta­tio­nä­re Heil­be­hand­lung ein­zu­rei­chen, die den Namen der behan­del­ten Per­son, die Bezeich­nung der Krank­heit sowie das Auf­nah­me- und das Ent­las­sungs­da­tum enthält.

Als Ver­si­che­rungs­neh­mer kön­nen Sie das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis immer mit einer Frist von drei Mona­ten zum Ablauf des Ver­si­che­rungs­jah­res kün­di­gen, frü­hes­tens jedoch nach Ablauf der ver­ein­bar­ten Min­dest­ver­trags­dau­er (üblich sind bei den meis­ten Kran­ken­ver­si­che­rern 2–3 Jahre).

Der Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag ver­län­gert sich still­schwei­gend um jeweils ein wei­te­res Jahr, sofern er nicht frist­ge­recht gekün­digt wird.

Bei Ein­tritt einer Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer den Ver­trag bin­nen zwei Mona­ten nach Ein­tritt der Ver­si­che­rungs­pflicht rück­wir­kend zum Ein­tritt kündigen.

Erhöht Ihr Kran­ken­ver­si­che­rer die Bei­trä­ge für Ihre Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung, so kann das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis inner­halb eines Monats nach Zugang der Ände­rungs­mit­tei­lung zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Ände­rung gekün­digt werden.

Bei einer Bei­trags­er­hö­hung kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis auch bis und zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Erhö­hung kündigen.

Bei Tod endet das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis Ihrer Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung automatisch.

Tipp: Eine Kün­di­gung soll­te stets durch ein­ge­schrie­be­nen Brief erfolgen.

Zu beach­ten ist, dass nicht das Datum der Absen­dung der Kün­di­gung, son­dern der Ein­gang der Kün­di­gung beim Kran­ken­ver­si­che­rer als frist­ge­recht anzu­se­hen ist. (Dies gilt auch im Fal­le einer Kün­di­gung sei­tens des Versicherers).

Unser Ver­si­che­rungs­ver­gleich beinhal­tet die meis­ten bekann­ten Ver­si­che­rer, spe­zi­el­le Deckungs­kon­zep­te, die Test­sie­ger diver­ser Fach­me­di­en und mehr…
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Gemäß §60 VVG wei­sen wir auf eine ein­ge­schränk­te Ver­si­che­rer- und Tarif­aus­wahl hin. ➡ mehr erfahren

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