Pri­vat­haft­pflicht Ver­gleich

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Die gesetz­li­che Erst­in­for­ma­ti­on infor­miert Sie über unse­re Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­mak­ler. Die Ver­mitt­lerricht­li­nie sieht vor, dass wir Ihnen die­se Erst­in­for­ma­ti­on vor der Ver­gleichs­be­rech­nung zur Ver­fü­gung stel­len. Mit der Nut­zung unse­res Ver­gleichs­rech­ners bestä­ti­gen Sie, die Erst­in­for­ma­ti­on für Ver­si­che­rungs­mak­ler gemäß §15 Vers­Ver­mV gele­sen und her­un­ter­ge­la­den zu haben.

Infor­ma­tio­nen zur Privathaft­pflicht­versicherung

Wis­sens­wer­tes zu Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und für den Scha­den­fall

Die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung stellt den Ver­si­che­rungs­neh­mer von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen Drit­ter frei (der Geschä­dig­te hat kei­nen Direkt­an­spruch an den Ver­si­che­rer).

Der Ver­si­che­rer leis­tet bei Scha­dens­er­eig­nis­sen, die den Tod, eine Ver­let­zung oder eine sons­ti­ge Gesund­heits­schä­di­gung von Men­schen (Per­so­nen­scha­den) zur Fol­ge hat.

Des Wei­te­ren leis­tet der Ver­si­che­rer auch bei Scha­dens­er­eig­nis­sen, die die Beschä­di­gung oder Ver­nich­tung von Sachen (Sach­scha­den) zur Fol­ge hat, sowie bei Ver­mö­gens­schä­den, die nicht die Fol­ge eines Per­so­nen- oder Sach­scha­dens sind.
Hier­zu über­nimmt Sie fol­gen­de Auf­ga­ben:

  • Die Prü­fung der Haf­tungs­fra­ge (ob und in wel­cher Höhe Ver­pflich­tung zum Scha­den­er­satz besteht).
  • Die Wie­der­gut­ma­chung des Scha­dens bei berech­tig­ten Ansprü­chen.
  • Die Abwehr unbe­rech­tig­ter oder zu hoher Scha­den­er­satz­for­de­run­gen, wozu auch die Füh­rung und Kos­ten­über­nah­me eines Pro­zes­ses gehört.

Die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung bie­tet übli­cher­wei­se welt­wei­ten Ver­si­che­rungs­schutz, für Aus­lands­auf­ent­hal­te meist nur bis zu einem Jahr.

Maxi­ma­le Leis­tung

Je Scha­dens­fall leis­tet der Ver­si­che­rer gene­rell Scha­dens­er­satz bis zur maxi­ma­len Höhe der Ver­si­che­rungs­sum­me, bei meh­re­ren Schä­den wäh­rend des Ver­si­che­rungs­jah­res in der Regel jedoch nicht mehr als das Dop­pel­te der bean­trag­ten Deckungs­sum­me.

Zusatz­leis­tun­gen

Vie­le Ver­si­che­rer bie­ten eine Rei­he von Zusatz­leis­tun­gen als Ein­schluss in die Pri­vat­haft­pflicht an, die den Ver­si­che­rungs­schutz opti­mie­ren. Dazu gehö­ren z.B. fol­gen­de Leis­tun­gen:

For­de­rungs­aus­fall­de­ckung:

Die Aus­fall­de­ckung leis­tet bei Schä­den, die Ihnen selbst zuge­fügt wer­den und die der Scha­den­ver­ur­sa­cher auf­grund einer feh­len­den Pri­vat­haft­pflicht oder wegen Zah­lungs­un­fä­hig­keit nicht beglei­chen kann. In die­sem Fall begleicht Ihre eige­ne Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung ihren Scha­dens­er­satz­an­spruch.

Um die Zusatz­leis­tung der For­de­rungs­aus­fall­de­ckung im Rah­men Ihrer eige­nen Haft­pflicht­ver­si­che­rung in Anspruch zu neh­men, muss ein gericht­li­cher Voll­stre­ckungs­ti­tel vor­lie­gen und die Scha­dens­hö­he muss in der Regel eine im Ver­si­che­rungs­ver­trag ver­ein­bar­te Min­dest­hö­he über­stei­gen. Da es in Deutsch­land immer noch vie­le Per­so­nen ohne eine Pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung gibt, soll­te man auf die­sen Schutz nicht ver­zich­ten.

Schlüs­sel­ver­lust:

Für Mie­ter und Arbeit­neh­mer ist der Ein­schluss des Risi­kos eines Schlüs­sel­ver­lust sinn­voll. Dabei wer­den Leis­tung für den Ersatz von z.B. einer Schließ­an­la­ge beim Ver­lust frem­der pri­va­ter Schlüs­sel (z.B. bei einer Miet­woh­nung) und – je nach Anbie­ter und Tarif – frem­de beruf­li­che Schlüs­sel (zum Bei­spiel bei einem Büro­ge­bäu­de)

Gefäl­lig­keits­schä­den:

Wenn Sie öfter Freund­schafts­diens­te über­neh­men wie z.B. Blu­men gie­ßen wäh­rend des Urlaubs oder Ihren Freun­den beim Umzug hel­fen, dann ist der Ein­schluss der Zusatz­leis­tung von Gefäl­lig­keits­schä­den sinn­voll.

Geleis­tet wird bei Schä­den, die Sie ver­ur­sa­chen, wäh­rend Sie unent­gelt­lich jeman­dem hel­fen. Sie sind zwar bei Gefäl­lig­keits­schä­den gesetz­lich nicht zur Haf­tung ver­pflich­tet, aber häu­fig jedoch mora­lisch.

Mietsach­schä­den:

Über die­sen Zusatz­ein­schluss wer­den von Ihnen ver­ur­sach­te Schä­den an der gemie­te­ten Woh­nung oder am Gebäu­de, am Inven­tar von Hotels und Feri­en­woh­nun­gen sowie an gelie­he­nen, gemie­te­ten und gepach­te­ten Sachen ersetzt.

Ehren­amt:

Sofern Sie ehren­amt­lich tätig sind, zum Bei­spiel in einem Ver­ein, dann ist auch der Ein­schluss der Zusatz­leis­tung einer ehren­amt­li­chen Tätig­keit für Sie sinn­voll. Hier­über wird auch für Per­so­nen- und Sach­schä­den geleis­tet, die Sie wäh­rend der Aus­übung die­ser frei­wil­li­gen Tätig­keit ver­ur­sa­chen. 

Hin­weis:

Kom­men wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit neue Risi­ken (z.B. Anschaf­fung eines Hun­des oder Pfer­des) hin­zu, so sind die­se in der Regel über die soge­nann­te Vor­sor­ge­ver­si­che­rung bis zur nächs­ten Haupt­fäl­lig­keit auto­ma­tisch mit­ver­si­chert. Aller­dings ist der Ver­si­che­rungs­neh­mer ver­pflich­tet, auf Auf­for­de­rung des Ver­si­che­rers wel­che nor­ma­ler­wei­se als bei­gedruck­ter Hin­weis auf der Prä­mi­en­rech­nung erfolgt, mit Frist von einem Monat die­se neu­en Risi­ken anzu­zei­gen.

Da der Ver­si­che­rungs­schutz im Rah­men der Vor­sor­ge­ver­si­che­rung häu­fig deut­lich begrenzt ist, emp­fiehlt es sich jedes neue Risi­ko dem Ver­si­che­rer sofort mit­zu­tei­len.

Die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung stellt den Ver­si­che­rungs­neh­mer von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen frei (der Geschä­dig­te hat kei­nen Direkt­an­spruch an den Ver­si­che­rer).

Der Ver­si­che­rer leis­tet bei Scha­dens­er­eig­nis­sen, die den Tod, eine Ver­let­zung oder eine sons­ti­ge Gesund­heits­schä­di­gung von Men­schen (Per­so­nen­scha­den) zur Fol­ge hat.

Des Wei­te­ren leis­tet der Ver­si­che­rer auch bei Scha­dens­er­eig­nis­sen, die die Beschä­di­gung oder Ver­nich­tung von Sachen (Sach­scha­den) zur Fol­ge hat, sowie bei Ver­mö­gens­schä­den, die nicht die Fol­ge eines Per­so­nen- oder Sach­scha­dens sind.
Hier­zu über­nimmt Sie fol­gen­de Auf­ga­ben:

  • Die Prü­fung der Haf­tungs­fra­ge (ob und in wel­cher Höhe Ver­pflich­tung zum Scha­den­er­satz besteht).
  • Die Wie­der­gut­ma­chung des Scha­dens bei berech­tig­ten Ansprü­chen.
  • Die Abwehr unbe­rech­tig­ter oder zu hoher Scha­den­er­satz­for­de­run­gen, wozu auch die Füh­rung und Kos­ten­über­nah­me eines Pro­zes­ses gehört.

Die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung bie­tet übli­cher­wei­se welt­wei­ten Ver­si­che­rungs­schutz, für Aus­lands­auf­ent­hal­te meist nur bis zu einem Jahr.

Maxi­ma­le Leis­tung
Je Scha­dens­fall leis­tet der Ver­si­che­rer gene­rell Scha­dens­er­satz bis zur maxi­ma­len Höhe der Ver­si­che­rungs­um­me, bei meh­re­ren Schä­den wäh­rend des Ver­si­che­rungs­jah­res in der Regel jedoch nicht mehr als das Dop­pel­te der bean­trag­ten Deckungs­sum­me.

Hin­weis:

Kom­men wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit neue Risi­ken (z.B. Anschaf­fung eines Hun­des oder Pfer­des) hin­zu, so sind die­se in der Regel über die soge­nann­te Vor­sor­ge­ver­si­che­rung auto­ma­tisch mit­ver­si­chert. Aller­dings ist der Ver­si­che­rungs­neh­mer ver­pflich­tet, auf Auf­for­de­rung des Ver­si­che­rers wel­che nor­ma­ler­wei­se als bei­gedruck­ter Hin­weis auf der Prä­mi­en­rech­nung erfolgt, mit Frist von einem Monat die­se neu­en Risi­ken anzu­zei­gen.

Da der Ver­si­che­rungs­schutz im Rah­men der Vor­sor­ge­ver­si­che­rung häu­fig begrenzt ist, emp­fiehlt es sich jedes neue Risi­ko dem Ver­si­che­rer sofort mit­zu­tei­len.

Eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung, die für alle Scha­dens­er­eig­nis­se auf­kommt, gibt es nicht!

Die Pri­vat­haft­pflicht deckt nur Schä­den im pri­va­ten Bereich ab. Für eine beruf­li­che oder betrieb­li­che Tätig­keit kön­nen Sie jedoch eine Berufs- oder Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung abschlie­ßen.

In jeder Haft­pflicht­ver­si­che­rung gibt es des­halb soge­nann­te Aus­schlüs­se!

Nicht ver­si­chert sind zum Bei­spiel:

  • Schä­den, die vor­sätz­lich her­bei­ge­führt wur­den
  • Schä­den die grob fahr­läs­sig ver­ur­sacht wur­den (Man­che leis­tungs­star­ke Tari­fe garan­tie­ren auch bei grob fahr­läs­sig ver­ur­sach­ten Schä­den eine Kos­ten­über­nah­me
  • Eigen­schä­den, das heißt Schä­den, die Sie sich, mit­ver­si­cher­ten Per­so­nen oder Ihrem Eigen­tum selbst zufügt haben
  • Schä­den an gemie­te­ten, gepach­te­ten oder gelie­he­nen Gegen­stän­den (kann durch Ein­schluss einer Zusatz­leis­tung ver­ein­bart wer­den)
  • Schä­den von Ange­hö­ri­gen, die mit dem Ver­si­che­rungs­neh­mer in häus­li­cher Gemein­schaft leben oder von mit­ver­si­cher­ten Per­so­nen
  • Schä­den, die durch den Gebrauch eines Kraft‑, Luft- oder Was­ser­fahr­zeu­ges ver­ur­sacht wer­den (Man­che leis­tungs­star­ke Tari­fe über­neh­men auch hier bis zu vor­ge­ge­be­nen Gren­zen eben­falls Ver­si­che­rungs­schutz)
  • Schä­den, die bei Gefäl­lig­keits­ar­bei­ten bzw. /Freundschaftsdiensten ent­ste­hen (kann durch Ein­schluss einer Zusatz­leis­tung ver­ein­bart wer­den)
  • Schä­den die durch Ihren Hund oder Ihr Pferd ver­ur­sacht wer­den (Hier ist eine sepa­ra­te Hun­de­haft­pflicht bzw. Pfer­de­haft­pflicht abzu­schlies­sen!)

Schä­den die Sie hob­by­mä­ßig als Jäger ver­ur­sa­chen (Hier ist der geson­der­te Abschluss einer Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung erfor­der­lich!)

Ver­si­chert ist der Ver­si­che­rungs­neh­mer als Pri­vat­per­son aus den Gefah­ren des täg­li­chen Lebens, zum Bei­spiel:

  • als Fami­li­en- und Haus­halts­vor­stand
  • als Dienst­herr der in sei­nem Haus­halt täti­gen Per­so­nen
  • als Rad­fah­rer
  • bei der Aus­übung von Sport, aus­ge­nom­men Jagd
  • als Hal­ter oder Hüter von zah­men Haus­tie­ren — nicht jedoch von Hun­den, Rin­dern, Pfer­den und sons­ti­gen Reit- und Zug­tie­ren
  • als Inha­ber…
  • einer oder meh­re­rer im Inland gele­ge­ner Woh­nun­gen ein­schließ­lich Feri­en­woh­nung
  • eines im Inland gele­ge­nen Ein­fa­mi­li­en­hau­ses
  • eines im Inland gele­ge­nen Wochen­end­hau­ses…
  • sofern sie vom Ver­si­che­rungs­neh­mer nur zu Wohn­zwe­cken ver­wen­det wer­den


Als mit­ver­si­chert gel­ten in Fami­li­ent­a­ri­fen auch:

  • der Ehe­gat­te des Ver­si­che­rungs­neh­mers
  • die unver­hei­ra­te­ten Kin­der (auch Stief‑, Adop­tiv- und Pfle­ge­kin­der),
  • bei voll­jäh­ri­gen Kin­dern jedoch nur, solan­ge Sie sich noch in einer Schul- oder sich unmit­tel­bar anschlie­ßen­den Berufs­aus­bil­dung befin­den
  • Beim Grund­wehr- oder Bun­des­frei­wi­li­gen­dienst vor, wäh­rend oder im Anschluss an die Berufs­aus­bil­dung bleibt der Ver­si­che­rungs­schutz eben­falls bestehen


Tipp:

Bei unver­hei­ra­te­ten Lebens­part­nern, wel­che in einer häuslichen/ ehe­ähn­li­chen Gemein­schaft leben, ist nur eine Pri­vat­haft­pflicht erfor­der­lich.

Hier­zu ist es not­wen­dig, den Lebens­part­ner dem Ver­si­che­rer nament­lich anzu­zei­gen und in den Ver­trag ein­schlie­ßen zu las­sen.

Soll­ten bei­de Part­ner bereits eine eige­ne Pri­vat­haft­pflicht besit­zen, so kann ein Ver­trag auf­ge­löst wer­den. Hier­bei ist zu beach­ten, dass nicht der teu­re­re, son­dern der kür­zer bestehen­de Ver­trag been­det wer­den kann.

Bei einem Sin­gle-Tarif sind Part­ner und Kin­der nicht auto­ma­tisch mit­ver­si­chert. Sie kön­nen  aber in den Tarif auf­ge­nom­men wer­den.

Da Sie nach dem Gesetz unbe­grenzt und ein Leben lang für Schä­den auf­kom­men müs­sen, emp­fiehlt sich der Abschluss einer mög­lichst hohen Deckungs­sum­me. Gera­de bei Per­so­nen­schä­den kön­nen durch Ver­dienst­aus­fall, Reha­mass­nah­men, behin­der­ten­ge­rech­ten Woh­nungs- oder Hau­sum­bau usw. sehr hohe Kos­ten ent­ste­hen.

Emp­feh­lens­wert sind daher Deckungs­sum­men von min­des­tens 5.000.000 EUR oder 10.000.000 EUR.

Schlie­ßen Sie mög­lichst nur Jah­res­ver­trä­ge ab und mei­den Sie die Bin­dung für 3 oder 5 Jah­re, damit Sie die Mög­lich­keit haben, jähr­lich Ihren bestehen­den Ver­trag kün­di­gen zu kön­nen, um even­tu­ell zu einen güns­ti­ge­ren Anbie­ter zu wech­seln.

Ver­ein­ba­ren Sie jähr­li­che Zah­lungs­wei­se, da Ihnen bei halb­jähr­li­cher, vier­tel­jähr­li­cher und monat­li­cher Bei­trags­zah­lung meist ein Raten­zah­lungs­zu­schlag berech­net wird.

Jeder Ver­si­che­rungs­fall ist unver­züg­lich (spä­tes­tens inner­halb einer Woche) dem Ver­si­che­rer schrift­lich anzu­zei­gen. Sie sind ver­pflich­tet alles zur Abwen­dung und Min­de­rung des Scha­dens zu unter­neh­men. Die Umstän­de, die zu dem Scha­den geführt haben sind aus­führ­lich und wahr­heits­ge­mäß mit­zu­tei­len.

Ohne Rück­spra­che mit dem Ver­si­che­rer sind Sie sind nicht berech­tigt, einen Scha­dens­er­satz­an­spruch ganz oder teil­wei­se anzu­er­ken­nen oder Zah­lun­gen zu leis­ten. Gegen Mahn­be­schei­de oder Ver­fü­gun­gen von Ver­wal­tungs­be­hör­den auf Scha­dens­er­satz, ist ohne Rück­spra­che mit dem Ver­si­che­rer frist­ge­recht Wider­spruch zu erhe­ben. Kommt es zu einem Pro­zess über den Haft­pflicht­an­spruch, so ist die Pro­zess­füh­rung dem Haft­pflicht­ver­si­che­rer zu über­las­sen.

Tipp:

Im Scha­dens­fall soll­ten Sie sich umge­hend mit Ihrem Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler bzw. Ver­si­che­rungs­mak­ler in Ver­bin­dung set­zen. Er ist Ihnen in der Regel bei der gesam­ten Scha­dens­ab­wick­lung behilf­lich. Soll­ten Sie Ihren Ver­trag bei einem Direkt­ver­si­che­rer abge­schlos­sen haben, der über kei­nen Außen­dienst ver­fügt, so wen­den Sie sich bit­te direkt an die für Sie zustän­di­ge Ver­wal­tungs­stel­le.

Der Wech­sel Ihrer bestehen­den Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung ist nicht schwer.

Grund­sätz­lich ver­län­gern sich Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge, die für die Dau­er von min­des­tens einem Jahr abge­schlos­sen wur­den, auto­ma­tisch um ein wei­te­res Jahr, wenn die­se nicht frist­ge­recht durch eine ordent­li­che Kün­di­gung been­det wer­den.

Sie haben nach­fol­gend meh­re­re Mög­lich­kei­ten zur Been­di­gung Ihrer bestehen­den Haft­pflicht­ver­si­che­rung:

Ordent­li­che Kün­di­gung:

Die Kün­di­gung ist wirk­sam, wenn der Ver­trag mit einer übli­chen Frist von 3 Mona­ten zum Ablauf gekün­digt wird.

Aus­ser­or­dent­li­che Kün­di­gung bei Prä­mi­en­er­hö­hung:

Erhöht Ihr Ver­si­che­rer auf Grund einer Prä­mi­en­an­glei­chung die Bei­trä­ge für Ihre Pri­vat­haft­pflicht, ohne dass sich der Ver­si­che­rungs­um­fang ändert, so kön­nen Sie inner­halb von 1 Monat nach Ein­gang der Mit­tei­lung des Ver­si­che­rers, den Ver­trag mit sofor­ti­ger Wir­kung, frü­hes­tens jedoch zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Erhö­hung kün­di­gen.

Kün­di­gung im Scha­dens­fall:

Hat Ihr Ver­si­che­rer einen aner­kann­ten Scha­den regu­liert oder abge­lehnt, so kann der Ver­trag sowohl von Ihnen als auch von Sei­ten des Ver­si­che­rers gekün­digt wer­den.

Ihre Kün­di­gung muss mit einer Frist von 1 Monat nach Zah­lung oder Ableh­nung des Scha­dens durch den Ver­si­che­rer erfol­gen und kann ent­we­der mit sofor­ti­ger Wir­kung oder zum Ablauf der lau­fen­den Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode aus­ge­spro­chen wer­den.

Tipp:

Eine Kün­di­gung soll­te stets per Post durch ein­ge­schrie­be­nen Brief erfol­gen. Eini­ge Ver­si­che­rer akzep­tie­ren mitt­ler­wei­le auch eine Kün­di­gung per E‑Mail.

Zu beach­ten ist, dass nicht das Absen­de­da­tum, son­dern der Ein­gang der Kün­di­gung beim Ver­si­che­rer als frist­ge­recht anzu­se­hen ist.
(Dies gilt auch im Fal­le einer Kün­di­gung sei­tens des Ver­si­che­rers).

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