Ver­si­che­rungs­ver­gleich Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung

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Geben Sie in unse­ren Pri­vat­haft­pflicht-Ver­gleich an, ob es sich bei Ihrer Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung um eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Fami­li­en, eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Sin­gles oder eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Paa­re han­delt. Zusätz­lich kön­nen Sie wei­te­re Ein­schlüs­se wie z.B. eine Aus­fall­de­ckung, den Ein­schluss von delikt­un­fä­hi­gen Kin­dern und Schlüs­sel­ver­lust aus­wäh­len. Sofern im Rah­men Ihrer Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung auch das Risi­ko einer Dienst­haft­pflicht mit­ver­si­chert wer­den soll, kön­nen hier­zu Anga­ben zu Dienst­ei­gen­schaft und Zuge­hö­rig­keit zu unter­schied­li­chen Ver­bän­den gemacht wer­den. Nut­zen Sie jetzt unse­ren kos­ten­frei­en Pri­vat­haft­pflicht-Ver­gleich und fin­den Sie so, mit nur ein paar Klicks die güns­ti­ge Pri­vat­haft­pflicht, um Ihre bestehen­de Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung zu kün­di­gen und in einen güns­ti­ge­ren Pri­vat­haft­pflicht-Tarif zu wechseln.

Die gesetz­li­che Erst­in­for­ma­ti­on infor­miert Sie über unse­re Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­mak­ler. Die Ver­mitt­lerricht­li­nie sieht vor, dass wir Ihnen die­se Erst­in­for­ma­ti­on vor der Ver­gleichs­be­rech­nung zur Ver­fü­gung stel­len. Mit der Nut­zung unse­res Ver­gleichs­rech­ners bestä­ti­gen Sie, die Erst­in­for­ma­ti­on für Ver­si­che­rungs­mak­ler gemäß §15 Vers­VermV gele­sen und her­un­ter­ge­la­den zu haben.

Infor­ma­tio­nen zum Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung Preis­ver­gleich und zu Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung im Test

Wis­sens­wer­tes zu Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung Kos­ten, Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und für den Scha­den­fall Ihrer Privathaftpflichtversicherung

Die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung stellt den Ver­si­che­rungs­neh­mer von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen Drit­ter frei (der Geschä­dig­te hat kei­nen Direkt­an­spruch an den Versicherer).

Die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung leis­tet bei Scha­dens­er­eig­nis­sen, die den Tod, eine Ver­let­zung oder eine sons­ti­ge Gesund­heits­schä­di­gung von Men­schen (Per­so­nen­scha­den) zur Fol­ge haben.

Des Wei­te­ren leis­tet eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung auch bei Scha­dens­er­eig­nis­sen, die die Beschä­di­gung oder Ver­nich­tung von Sachen (Sach­scha­den) zur Fol­ge haben, sowie bei Ver­mö­gens­schä­den, die nicht die Fol­ge eines Per­so­nen- oder Sach­scha­dens sind.
Hier­zu über­nimmt Sie fol­gen­de Aufgaben:

  • Die Prü­fung der Haf­tungs­fra­ge (ob und in wel­cher Höhe Ver­pflich­tung zum Scha­den­er­satz besteht).
  • Die Wie­der­gut­ma­chung des Scha­dens bei berech­tig­ten Ansprüchen.
  • Die Abwehr unbe­rech­tig­ter oder zu hoher Scha­den­er­satz­for­de­run­gen, wozu auch die Füh­rung und Kos­ten­über­nah­me eines Pro­zes­ses gehört.

Die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung bie­tet übli­cher­wei­se welt­wei­ten Ver­si­che­rungs­schutz, für Aus­lands­auf­ent­hal­te meist nur bis zu einem Jahr.

Maxi­ma­le Leistung

Je Scha­dens­fall leis­tet der Ver­si­che­rer gene­rell Scha­dens­er­satz bis zur maxi­ma­len Höhe der Ver­si­che­rungs­sum­me, bei meh­re­ren Schä­den wäh­rend des Ver­si­che­rungs­jah­res in der Regel jedoch nicht mehr als das Dop­pel­te der bean­trag­ten Deckungssumme.

Zusatz­leis­tun­gen

Vie­le Ver­si­che­rer bie­ten eine Rei­he von Zusatz­leis­tun­gen als Ein­schluss in die Pri­vat­haft­pflicht an, die den Ver­si­che­rungs­schutz opti­mie­ren. Dazu gehö­ren z.B. fol­gen­de Leistungen:

For­de­rungs­aus­fall­de­ckung:

Die Aus­fall­de­ckung leis­tet bei Schä­den, die Ihnen selbst zuge­fügt wer­den und die der Scha­den­ver­ur­sa­cher auf­grund einer feh­len­den Pri­vat­haft­pflicht oder wegen Zah­lungs­un­fä­hig­keit nicht beglei­chen kann. In die­sem Fall begleicht Ihre eige­ne Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung ihren Schadensersatzanspruch.

Um die Zusatz­leis­tung der For­de­rungs­aus­fall­de­ckung im Rah­men Ihrer eige­nen Haft­pflicht­ver­si­che­rung in Anspruch zu neh­men, muss ein gericht­li­cher Voll­stre­ckungs­ti­tel vor­lie­gen und die Scha­dens­hö­he muss in der Regel eine im Ver­si­che­rungs­ver­trag ver­ein­bar­te Min­dest­hö­he über­stei­gen. Da es in Deutsch­land immer noch vie­le Per­so­nen ohne eine Pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung gibt, soll­te man auf die­sen Schutz nicht verzichten.

Schlüs­sel­ver­lust:

Für Mie­ter und Arbeit­neh­mer ist der Ein­schluss des Risi­kos eines Schlüs­sel­ver­lust sinn­voll. Dabei wer­den Leis­tung für den Ersatz von z.B. einer Schließ­an­la­ge beim Ver­lust frem­der pri­va­ter Schlüs­sel (z.B. bei einer Miet­woh­nung) und – je nach Anbie­ter und Tarif – frem­de beruf­li­che Schlüs­sel (zum Bei­spiel bei einem Bürogebäude)

Gefäl­lig­keits­schä­den:

Wenn Sie öfter Freund­schafts­diens­te über­neh­men wie z.B. Blu­men gie­ßen wäh­rend des Urlaubs oder Ihren Freun­den beim Umzug hel­fen, dann ist der Ein­schluss der Zusatz­leis­tung von Gefäl­lig­keits­schä­den sinnvoll.

Geleis­tet wird bei Schä­den, die Sie ver­ur­sa­chen, wäh­rend Sie unent­gelt­lich jeman­dem hel­fen. Sie sind zwar bei Gefäl­lig­keits­schä­den gesetz­lich nicht zur Haf­tung ver­pflich­tet, aber häu­fig jedoch moralisch.

Mietsach­schä­den:

Über die­sen Zusatz­ein­schluss wer­den von Ihnen ver­ur­sach­te Schä­den an der gemie­te­ten Woh­nung oder am Gebäu­de, am Inven­tar von Hotels und Feri­en­woh­nun­gen sowie an gelie­he­nen, gemie­te­ten und gepach­te­ten Sachen ersetzt.

Ehren­amt:

Sofern Sie ehren­amt­lich tätig sind, zum Bei­spiel in einem Ver­ein, dann ist auch der Ein­schluss der Zusatz­leis­tung einer ehren­amt­li­chen Tätig­keit für Sie sinn­voll. Hier­über wird auch für Per­so­nen- und Sach­schä­den geleis­tet, die Sie wäh­rend der Aus­übung die­ser frei­wil­li­gen Tätig­keit verursachen. 

Hin­weis:

Kom­men wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit neue Risi­ken (z.B. Anschaf­fung eines Hun­des oder Pfer­des) hin­zu, so sind die­se in der Regel über die soge­nann­te Vor­sor­ge­ver­si­che­rung bis zur nächs­ten Haupt­fäl­lig­keit auto­ma­tisch mit­ver­si­chert. Aller­dings ist der Ver­si­che­rungs­neh­mer ver­pflich­tet, auf Auf­for­de­rung des Ver­si­che­rers wel­che nor­ma­ler­wei­se als bei­ge­druck­ter Hin­weis auf der Prä­mi­en­rech­nung erfolgt, mit Frist von einem Monat die­se neu­en Risi­ken anzuzeigen.

Da der Ver­si­che­rungs­schutz im Rah­men der Vor­sor­ge­ver­si­che­rung häu­fig deut­lich begrenzt ist, emp­fiehlt es sich jedes neue Risi­ko dem Ver­si­che­rer sofort mitzuteilen.

Eine güns­ti­ge Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung kos­tet im Ver­hält­nis zu dem mög­li­chen Scha­den­po­ten­ti­al nicht viel.

So bekommt man am Markt eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung für Sin­gle schon bereits für unter 30 Euro.

Eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung für Fami­li­en ist ab 40 Euro erhältlich.

Die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung stellt den Ver­si­che­rungs­neh­mer von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen frei (der Geschä­dig­te hat kei­nen Direkt­an­spruch an den Versicherer).

Die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung leis­tet bei Scha­dens­er­eig­nis­sen, die den Tod, eine Ver­let­zung oder eine sons­ti­ge Gesund­heits­schä­di­gung von Men­schen (Per­so­nen­scha­den) zur Fol­ge hat.

Des Wei­te­ren leis­tet eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung auch bei Scha­dens­er­eig­nis­sen, die die Beschä­di­gung oder Ver­nich­tung von Sachen (Sach­scha­den) zur Fol­ge hat, sowie bei Ver­mö­gens­schä­den, die nicht die Fol­ge eines Per­so­nen- oder Sach­scha­dens sind.

Hier­zu über­nimmt Sie fol­gen­de Aufgaben:

  • Die Prü­fung der Haf­tungs­fra­ge (ob und in wel­cher Höhe Ver­pflich­tung zum Scha­den­er­satz besteht).
  • Die Wie­der­gut­ma­chung des Scha­dens bei berech­tig­ten Ansprüchen.
  • Die Abwehr unbe­rech­tig­ter oder zu hoher Scha­den­er­satz­for­de­run­gen, wozu auch die Füh­rung und Kos­ten­über­nah­me eines Pro­zes­ses gehört.

Eine gute Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung bie­tet übli­cher­wei­se welt­wei­ten Ver­si­che­rungs­schutz. Für Aus­lands­auf­ent­hal­te meist aber nur bis zu einem Jahr.

Maxi­ma­le Leis­tung
Je Scha­dens­fall leis­tet die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung gene­rell Scha­dens­er­satz bis zur maxi­ma­len Höhe der ver­ein­bar­ten Deckungs­sum­me, bei meh­re­ren Schä­den inner­halb eines Ver­si­che­rungs­jah­res, in der Regel jedoch nicht mehr als das Dop­pel­te der bean­trag­ten Deckungssumme.

Hin­weis:

Kom­men wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit neue Risi­ken (z.B. Anschaf­fung eines Hun­des oder Pfer­des) hin­zu, so sind die­se in der Regel in der Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung über die soge­nann­te Vor­sor­ge­ver­si­che­rung auto­ma­tisch mit­ver­si­chert. Aller­dings ist der Ver­si­che­rungs­neh­mer ver­pflich­tet, auf Auf­for­de­rung des Pri­vat­haft­pflicht-Ver­si­che­rers, wel­che nor­ma­ler­wei­se als zusätz­li­cher Hin­weis auf der Prä­mi­en­rech­nung erfolgt, mit Frist von einem Monat die­se neu­en Risi­ken anzuzeigen.

Da der Ver­si­che­rungs­schutz im Rah­men der Vor­sor­ge­ver­si­che­rung häu­fig begrenzt ist, emp­fiehlt es sich jedoch, jedes neue Risi­ko dem Ver­si­che­rer sofort mitzuteilen.

Eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung, die für jeden Scha­den auf­kommt, gibt es nicht!

Auch die bes­te Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung deckt nur Schä­den im pri­va­ten Bereich ab. Für eine beruf­li­che oder betrieb­li­che Tätig­keit kön­nen Sie jedoch eine Berufs- oder Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung abschließen.

In jeder Haft­pflicht­ver­si­che­rung gibt es nicht ver­si­cher­te Schadenereignisse!

Nicht ver­si­chert sind zum Beispiel:

  • Schä­den, die vor­sätz­lich her­bei­ge­führt wurden
  • Schä­den die durch gro­be Fahr­läs­sig­keit ver­ur­sacht wur­den (Man­che leis­tungs­star­ke Tari­fe garan­tie­ren auch bei grob fahr­läs­sig ver­ur­sach­ten Schä­den eine Kostenübernahme
  • Eigen­schä­den, das heißt Schä­den, die Sie sich, mit­ver­si­cher­ten Per­so­nen oder Ihrem Eigen­tum selbst zufügt haben
  • Schä­den an gemie­te­ten, gepach­te­ten oder gelie­he­nen Gegen­stän­den (kann durch Ein­schluss einer Zusatz­leis­tung ver­ein­bart werden)
  • Schä­den von Ange­hö­ri­gen, die mit dem Ver­si­che­rungs­neh­mer in häus­li­cher Gemein­schaft leben oder von mit­ver­si­cher­ten Personen
  • Schä­den, die durch den Gebrauch eines Kraft‑, Luft- oder Was­ser­fahr­zeu­ges ver­ur­sacht wer­den (Man­che leis­tungs­star­ke Tari­fe über­neh­men auch hier bis zu vor­ge­ge­be­nen Gren­zen eben­falls Versicherungsschutz)
  • Schä­den, die bei Gefäl­lig­keits­ar­bei­ten bzw. /Freundschaftsdiensten ent­ste­hen (kann durch Ein­schluss einer Zusatz­leis­tung ver­ein­bart werden)
  • Schä­den die durch Ihren Hund oder Ihr Pferd ver­ur­sacht wer­den (Hier ist eine sepa­ra­te Hun­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung bzw. Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung abzuschliessen!)

Schä­den die Sie hob­by­mä­ßig als Jäger ver­ur­sa­chen (Hier ist der geson­der­te Abschluss einer Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung erforderlich!)

Ver­si­chert über eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung ist immer der Ver­si­che­rungs­neh­mer als Pri­vat­per­son aus den Gefah­ren des täg­li­chen Lebens, zum Beispiel:

  • als Fami­li­en- und Haushaltsvorstand
  • als Dienst­herr der in sei­nem Haus­halt täti­gen Personen
  • als Rad­fah­rer
  • bei der Aus­übung von Sport, aus­ge­nom­men Jagd
  • als Hal­ter oder Hüter von zah­men Haus­tie­ren — nicht jedoch von Hun­den, Rin­dern, Pfer­den und sons­ti­gen Reit- und Zugtieren
  • als Inha­ber…
  • einer oder meh­re­rer im Inland gele­ge­ner Woh­nun­gen ein­schließ­lich Ferienwohnung
  • eines im Inland gele­ge­nen Einfamilienhauses
  • eines im Inland gele­ge­nen Wochenendhauses…
  • sofern sie vom Ver­si­che­rungs­neh­mer nur zu Wohn­zwe­cken ver­wen­det werden

Als mit­ver­si­chert gel­ten in der Fami­li­en-Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung auch:

  • der Ehe­gat­te des Versicherungsnehmers
  • die unver­hei­ra­te­ten Kin­der (auch Stief‑, Adop­tiv- und Pflegekinder),
  • bei voll­jäh­ri­gen Kin­dern jedoch nur, solan­ge Sie sich noch in einer Schul- oder sich unmit­tel­bar anschlie­ßen­den Berufs­aus­bil­dung befinden
  • Beim Grund­wehr- oder Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst vor, wäh­rend oder im Anschluss an die Berufs­aus­bil­dung bleibt der Ver­si­che­rungs­schutz eben­falls bestehen

Tipp:

Bei unver­hei­ra­te­ten Lebens­part­nern, wel­che in einer häuslichen/ ehe­ähn­li­chen Gemein­schaft leben, ist nur eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung erforderlich.

Hier­zu ist es not­wen­dig, den Lebens­part­ner dem Pri­vat­haft­pflicht-Ver­si­che­rer nament­lich anzu­zei­gen und in den Ver­trag ein­schlie­ßen zu lassen.

Soll­ten bei­de Part­ner bereits eine eige­ne Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung besit­zen, so kann ein Ver­trag auf­ge­löst wer­den. Hier­bei ist zu beach­ten, dass nicht der teu­re­re der bei­den Haft­pflicht­ver­trä­ge, son­dern der kür­zer bestehen­de Pri­vat­haft­pflicht-Ver­trag been­det wer­den kann.

Bei einer Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung für Sin­gles sind Part­ner und Kin­der nicht auto­ma­tisch mit­ver­si­chert. Sie kön­nen  aber in den Tarif auf­ge­nom­men werden.

Da Sie nach dem Gesetz unbe­grenzt und ein Leben lang für Schä­den auf­kom­men müs­sen, emp­fiehlt sich der Abschluss einer mög­lichst hohen Deckungs­sum­me im Rah­men Ihrer Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung. Gera­de bei Per­so­nen­schä­den kön­nen durch Ver­dienst­aus­fall, Reha­mass­nah­men, behin­der­ten­ge­rech­ten Woh­nungs- oder Haus­um­bau usw. sehr hohe Kos­ten entstehen.

Emp­feh­lens­wert sind daher Deckungs­sum­men von min­des­tens 5.000.000 EUR oder 10.000.000 EUR.

Schlie­ßen Sie mög­lichst nur Jah­res­ver­trä­ge ab und mei­den Sie die Bin­dung für 3 oder 5 Jah­re, damit Sie die Mög­lich­keit haben, jähr­lich Ihre  bestehen­de Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung kün­di­gen zu kön­nen, um even­tu­ell in eine güns­ti­ge Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung bei einem ande­ren Anbie­ter zu wechseln.

Ver­ein­ba­ren Sie jähr­li­che Zah­lungs­wei­se, da Ihnen bei halb­jähr­li­cher, vier­tel­jähr­li­cher und monat­li­cher Bei­trags­zah­lung meist ein Raten­zah­lungs­zu­schlag berech­net wird.

Jeder Pri­vat­haft­pflicht-Ver­si­che­rungs­fall ist unver­züg­lich (spä­tes­tens inner­halb einer Woche) dem Pri­vat­haft­pflicht-Ver­si­che­rer schrift­lich anzu­zei­gen. Sie sind ver­pflich­tet alles zur Abwen­dung und Min­de­rung des Scha­dens zu unter­neh­men. Die Umstän­de, die zu dem Scha­den geführt haben sind aus­führ­lich und wahr­heits­ge­mäß mitzuteilen.

Ohne Rück­spra­che mit Ihrem Pri­vat­haft­pflicht-Ver­si­che­rer sind Sie sind nicht berech­tigt, einen Scha­dens­er­satz­an­spruch ganz oder teil­wei­se anzu­er­ken­nen oder Zah­lun­gen zu leis­ten. Gegen Mahn­be­schei­de oder Ver­fü­gun­gen von Ver­wal­tungs­be­hör­den auf Scha­dens­er­satz, ist ohne Rück­spra­che mit dem Ver­si­che­rer frist­ge­recht Wider­spruch zu erhe­ben. Kommt es zu einem Pro­zess über den Haft­pflicht­an­spruch, so ist die Pro­zess­füh­rung dem Haft­pflicht­ver­si­che­rer zu überlassen.

Tipp:

Im Scha­dens­fall soll­ten Sie sich umge­hend mit Ihrem Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler bzw. Ver­si­che­rungs­mak­ler in Ver­bin­dung set­zen. Er ist Ihnen in der Regel bei der gesam­ten Scha­dens­ab­wick­lung behilf­lich. Soll­ten Sie Ihren Ver­trag bei einem Direkt­ver­si­che­rer abge­schlos­sen haben, der über kei­nen Außen­dienst ver­fügt, so wen­den Sie sich bit­te direkt an die für Sie zustän­di­ge Verwaltungsstelle.

Der Wech­sel Ihrer bestehen­den Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung ist nicht schwer.

Grund­sätz­lich ver­län­gern sich Ihre Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung, die für die Dau­er von min­des­tens einem Jahr abge­schlos­sen wur­de, auto­ma­tisch um ein wei­te­res Jahr, wenn die­se nicht frist­ge­recht durch eine ordent­li­che Kün­di­gung been­det wird.

Sie haben meh­re­re Mög­lich­kei­ten Ihre bestehen­den Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung zu kün­di­gen:

Ordent­li­che Kündigung:

Die Kün­di­gung ist wirk­sam, wenn der Pri­vat­haft­pflicht-Ver­trag mit einer übli­chen Frist von 3 Mona­ten zum Ablauf gekün­digt wird.

Aus­ser­or­dent­li­che Kün­di­gung bei Prämienerhöhung:

Erhöht Ihr Pri­vat­haft­pflicht-Ver­si­che­rer auf Grund einer Prä­mi­en­an­glei­chung die Bei­trä­ge für Ihre Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung, ohne dass sich der Ver­si­che­rungs­um­fang ändert, so kön­nen Sie inner­halb von 1 Monat nach Ein­gang der Mit­tei­lung des Ver­si­che­rers, den Ver­trag mit sofor­ti­ger Wir­kung, frü­hes­tens jedoch zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Erhö­hung kün­di­gen.

Kün­di­gung im Schadensfall:

Hat Ihr Pri­vat­haft­pflicht-Ver­si­che­rer einen aner­kann­ten Scha­den regu­liert oder abge­lehnt, so kann der Ver­trag sowohl von Ihnen als auch von Sei­ten des Ver­si­che­rers gekün­digt werden.

Ihre Kün­di­gung muss mit einer Frist von 1 Monat nach Zah­lung oder Ableh­nung des Scha­dens durch den Ver­si­che­rer erfol­gen und kann ent­we­der mit sofor­ti­ger Wir­kung oder zum Ablauf der lau­fen­den Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode aus­ge­spro­chen werden.

Tipp:

Eine Kün­di­gung soll­te stets per Post durch ein­ge­schrie­be­nen Brief erfol­gen. Eini­ge Ver­si­che­rer akzep­tie­ren mitt­ler­wei­le auch eine Kün­di­gung per E‑Mail.

Zu beach­ten ist, dass nicht das Datum der Absen­dung, son­dern der Ein­gang der Kün­di­gung bei Ihrem Pri­vat­haft­pflicht-Ver­si­che­rer als frist­ge­recht anzu­se­hen ist.
(Dies gilt auch im Fal­le einer Kün­di­gung sei­tens des Versicherers).

Der Ver­si­che­rungs­neh­mer ver­liert den Schlüs­sel  sei­ner Miet­woh­nung.  Da sich im Haus auch meh­re­re Büros und Arzt­pra­xen befin­den, muss die zen­tra­le Schließ­an­la­ge aus­ge­tauscht wer­den. Für den Aus­tausch fal­len Kos­ten in Höhe von rd. 10.000 Euro an.

Sie beschä­di­gen mit einem Büro­stuhl auf Rol­len den Par­kett­bo­den der Miet­woh­nung. Ihr Ver­mie­ter for­dert die Kos­ten in Höhe von 700 Euro für das Abschlei­fen und neu ver­sie­geln des Par­kett­bo­dens von Ihnen zurück.

Ihr Sohn und zwei wei­te­re Kin­der spie­len im Haus. Eines der 13-jäh­ri­gen Kin­der kommt auf die Idee Fackeln zu bau­en und anzu­zün­den. Es kommt wie es kom­men muss­te. Das Feu­er geriet außer Kon­trol­le und konn­te auch von den Kin­dern nicht mehr recht­zei­tig gelöscht wer­den. Das Haus brann­te voll­stän­dig nie­der. Es ent­stand ein Scha­den von Höhe von 425.000 Euro.

Bei einem Besuch bei Freun­den ver­schüt­ten Sie ein Glas Rot­wein auf einen am Ess­tisch befind­li­chen Lap­top. Danach funk­tio­niert der Lap­top nicht mehr und muss zur Repa­ra­tur.  Die Kos­ten der Repa­ra­tur in Höhe von 200 Euro wer­den von der Pri­vat­haft­pflicht übernommen.

Beim Ski­fah­ren sto­ßen Sie aus Unacht­sam­keit mit einem ande­ren Ski­fah­rer zusam­men und ver­letz­ten die­sen schwer. Die Kos­ten für die Arzt­be­hand­lung und die Unfall­spät­fol­gen in Höhe von rd. 60.000 Euro wer­den von der Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung kom­plett übernommen.

Unser Ver­si­che­rungs­ver­gleich beinhal­tet die meis­ten bekann­ten Ver­si­che­rer, spe­zi­el­le Deckungs­kon­zep­te, die Test­sie­ger diver­ser Fach­me­di­en und mehr… Bei uns erhal­ten Sie einen der umfas­sends­ten Online-Versicherungsvergleiche!