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Bit­te wäh­len Sie zunächst aus, ob Sie ledig­lich einen Ver­gleich für eine Ver­kehrs­rechts­schutz Ver­si­che­rung oder nur einen Ver­gleich für die pri­va­te Rechts­schutz Ver­si­che­rung oder eine Kom­bi­na­ti­on aus bei­den Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen ver­glei­chen möch­ten. Geben Sie bit­te eben­falls an, ob Sie auch einen Miet­rechts­schutz für Mie­ter oder Ver­mie­ter in Ihren Ver­si­che­rungs­ver­trag mit ein­schlie­ßen möch­ten. Geben Sie bit­te auch die Höhe der Selbst­be­tei­li­gung an, bis zu wel­cher Sie bereit sind maxi­mal die Kos­ten eines Rechts­streits sel­ber zu über­neh­men. Hin­weis: Je höher Sie die Selbst­be­tei­li­gung wäh­len, umso nied­ri­ger wird die von Ihnen zu zah­len­de Ver­si­che­rungs­prä­mie für Ihre Rechts­schutz­ver­si­che­rung aus­fal­len. Wich­tig für den Rechts­schutz­ver­si­che­rung Ver­gleich ist auch Ihre Tarif­grup­pe, also ob Sie eine Fami­lie, ein Sin­gle oder ein Senior/Rentner sind bzw. ob Sie als Beam­ter oder Ange­stell­ter im öffent­li­chen Dienst tätig sind. Auch Ihr Berufs­sta­tus (Arbeit­neh­mer, nicht berufs­tä­tig, Azu­bi) ist für den Rechts­schutz­ver­si­che­rung Ver­gleich rele­vant. Star­ten Sie gleich jetzt unse­ren kos­ten­frei­en Rechts­schutz Ver­si­che­rung Ver­gleich und fin­den Sie so inner­halb weni­ger Minu­ten, die bes­te Rechts­schutz­ver­si­che­rung, um dann ggfs. Ihre bestehen­de Rechts­schutz­ver­si­che­rung zu kün­di­gen und schnellst­mög­lich in eine neue güns­ti­ge­re und mög­li­cher­wei­se leis­tungs­stär­ke­re Rechts­schutz­ver­si­che­rung zu wechseln.

Die gesetz­li­che Erst­in­for­ma­ti­on infor­miert Sie über unse­re Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­mak­ler. Die Ver­mittl­er­richt­li­nie sieht vor, dass wir Ihnen die­se Erst­in­for­ma­ti­on vor der Ver­gleichs­be­rech­nung zur Ver­fü­gung stel­len. Mit der Nut­zung unse­res Ver­gleichs­rech­ners bestä­ti­gen Sie, die Erst­in­for­ma­ti­on für Ver­si­che­rungs­mak­ler gemäß §15 Vers­VermV gele­sen und her­un­ter­ge­la­den zu haben.

Nütz­li­che Infor­ma­tio­nen zum Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen Ver­gleich und dem Rechts­schutz­ver­si­che­rung Test

Wis­sens­wer­tes zu Rechts­schutz­ver­si­che­rung Kos­ten, Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und für den Scha­den­fall in der Rechtsschutzversicherung

Immer wenn es Streit gibt, egal ob im Ver­kehr, im Beruf, mit Nach­barn, Mie­tern oder Ver­mie­ter, spart eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung Kos­ten und Nerven.

Recht haben und auch Recht bekom­men sind nicht immer selbst­ver­ständ­lich. Oft­mals las­sen sich nur mit Hil­fe eines Anwalts die eige­nen berech­tig­ten Ansprü­che durchsetzen.

Für Anwalts‑, Gerichts‑, Sach­ver­stän­di­gen- und Zeu­gen­kos­ten kön­nen so schnell eini­ge tau­send Euro zusam­men­kom­men. Wer ver­liert, zahlt alles.

Wer eine leis­tungs­star­ke Rechts­schutz­ver­si­che­rung besitzt, ist sowohl in juris­ti­scher als auch in finan­zi­el­ler Hin­sicht gut geschützt, denn die bes­te Rechts­schutz­ver­si­che­rung über­nimmt nach einer posi­ti­ven Deckungs­zu­sa­ge die anfal­len­den Kos­ten für den Anwalt, Gerichts­ge­büh­ren, Sach­ver­stän­di­gen­kos­ten, Zeu­gen­kos­ten und auch Kos­ten für ein Mediationsverfahren

Die gän­gigs­ten Rechts­schutz­ar­ten sind:

  • Pri­vat­rechts­schutz
  • Berufsrechtsschutz
  • Ver­kehrs­rechts­schutz
  • Rechts­schutz für Mie­ter und Eigen­tü­mer von Woh­nun­gen und Grund­stü­cken.

Eine güns­ti­ge Rechts­schutz­ver­si­che­rung für die Berei­che Pri­vat, Beruf und Ver­kehr ist schon für knapp unter 200 Euro im Jahr zu bekommen.

Ein güns­ti­ger Ver­kehrs­rechts­schutz als Ein­zel­ver­trag ist bereits ab ca. 40 Euro bis 50 Euro im Jahr zu bekommen.

Ent­schei­dend für die Höhe der Rechts­schutz­ver­si­che­rung Kos­ten ist immer auch die Höhe der von Ihnen gewähl­ten Selbst­be­tei­li­gung, bis zu der Sie bereit sind Schä­den sel­ber mitzutragen.

Die Rechts­schutz­ver­si­che­rung für Senio­ren bzw. Rent­ner ver­zich­tet übli­cher­wei­se auf den Ein­schluß des Bereich Arbeits­rechts.

Daher ist die Rechts­schutz­ver­si­che­rung für Senio­ren güns­ti­ger als die Rechts­schutz­ver­si­che­rung für Arbeit­neh­mer.

Eine güns­ti­ge Rechts­schutz­ver­si­che­rung für Senio­ren ist schon ab ca. EUR 125 pro Jahr erhältlich.

Gene­rell sind in der Pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung die Kos­ten für einen Anwalt, Gerichts­kos­ten, Zeu­gen­kos­ten sowie Sach­ver­stän­di­gen­kos­ten abgedeckt.

Die Leis­tun­gen in der pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung tei­len sich in ver­schie­de­ne Berei­che auf:

Pri­vat­rechts­schutz:

Zum Pri­vat­rechts­schutz zäh­len übli­cher­wei­se Rechts­fäl­le und Strei­tig­kei­ten im Zusam­men­hang mit:

  • Ver­trags- und Sachen­recht, z.B. wenn Ver­spre­chun­gen aus einem Rei­se­ka­ta­log nicht ein­ge­hal­ten werden
  • Sozi­al-Rechts­schutz, z.B. wenn Sie einen Anspruch bei der Berufs­ge­nos­sen­schaft gel­tend machen wollen
  • Ver­wal­tungs-Rechts­schutz, z.B. wenn Sie gegen eine Auf­la­ge der Ver­wal­tungs­be­hör­de als Hun­de­be­sit­zer vor­ge­hen wollen
  • Steu­er-Rechts­schutz, z.B. wenn das Finanz­amt Ihre Wer­bung­kos­ten nicht anerkennt
  • Straf-Rechts­schutz, z.B. wenn Ihnen eine Straf­tat vor­ge­wor­fen wird
  • Opfer­rechts­schutz, z.B. wenn Sie Opfer eines Raub­über­falls gewor­den sind und als Neben­klä­ger auftreten
  • Scha­dens­er­satz-Rechts­schutz, z.B. wenn Sie Schmer­zens­geld nach einem Unfall zu bekom­men haben
  • Bera­tung im Familien‑, Lebens­part­ner­schafts- und Erbrecht, z.B. wenn sich nach einer Tren­nung Fra­gen zum Umgangs­recht der gemein­sa­men Kin­der ergeben
  • Rechts­schutz bei Ord­nungs­wid­rig­kei­ten, z.B. wenn Ihnen Lärm­be­läs­ti­gung vor­ge­wor­fen wird

Arbeits­rechts­schutz:

Ein Arbeits­rechts­schutz kann übli­cher­wei­se nur zusam­men mit einer Pri­vat­rechts­schutz­ver­si­che­rung abge­schlos­sen wer­den. Ver­si­chert sind in der Regel alle Strei­tig­kei­ten aus einem Arbeits­ver­hält­nis bei:

  • Abmah­nung
  • Kün­di­gung
  • Arbeits­zeug­nis
  • rück­stän­di­ge Gehaltszahlungen

Ver­kehrs­rechts­schutz:

Ver­si­chert ist der Ver­si­che­rungs­neh­mer als Hal­ter, Eigen­tü­mer oder Lea­sing­neh­mer aller auf ihn zuge­las­se­nen Fahr­zeu­ge sowie als Fah­rer die­ser und aller frem­den Fahrzeuge.

Ver­si­chert ist der Ver­si­che­rungs­neh­mer auch als Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer oder Fahrgast.

Mit­ver­si­chert im Ver­kehrs­rechts­schutz gel­ten alle Per­so­nen, wel­che als berech­tig­te Fah­rer oder Insas­sen ein auf den Ver­si­che­rungs­neh­mer zuge­las­se­nes Fahr­zeug benutzen.

Tipp: Mitt­ler­wei­le bie­ten die meis­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rer gegen gerin­gen Mehr­bei­trag Rechts­schutz­ta­ri­fe an, bei denen auch sämt­li­che auf mit­ver­si­cher­te Fami­li­en­mit­glie­der zuge­las­se­ne Fahr­zeu­ge ver­si­chert sind.

Ver­si­chert sind in der Regel sämt­li­che Strei­tig­kei­ten ver­kehrs­recht­li­cher Art.

Hier­zu zählen:

  • Scha­den­er­satz-Rechts­schutz, wenn Sie z.B. als Ver­kehrs­teil­neh­mer von einem Drit­ten ver­letzt wer­den und die Schuld gericht­lich geklärt wer­den muss.
  • Rechts­schutz im Ver­trags- und Sachen­recht, wenn sich z.B. nach dem Kauf eines Gebraucht­wa­gens her­aus­stellt, dass die­ser trotz gegen­tei­li­ger Zusi­che­rung ein Unfall­wa­gen ist.
  • Steu­er-Rechts­schutz, wenn es z.B. zu Unstim­mig­kei­ten über Fahrt­kos­ten­er­satz mit dem Finanz­amt kommt.
  • Ver­wal­tungs-Rechts­schutz, wenn es zu Strei­tig­kei­ten in Bezug auf die Ent­zie­hung bzw. Wie­der­erlan­gung der Fahr­erlaub­nis kommt.
  • Straf-Rechts­schutz, wenn wegen des Ver­sto­ßes gegen eine Ver­kehrs­vor­schrift ein Straf- oder Buß­geld­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet wird.
  • Ordungs­wid­rig­kei­ten-Rechts­schutz, wenn z.B. die Recht­mä­ßig­keit bzw. Höhe eines Buß­geld­ver­fah­rens unklar ist und ein Rechts­an­walt ein­ge­schal­tet wer­den muss.

 Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht u.a., wenn:

  • das Fahr­zeug bei Scha­den­ein­tritt nicht ord­nungs­ge­mäß zuge­las­sen war
  • der Fah­rer bei Scha­den­ein­tritt kei­ne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis besaß
  • der Fah­rer nicht berech­tigt zum Füh­ren des Fahr­zeu­ges war ( Diebstahl )
  • der Ver­si­che­rungs­fall vor­sätz­lich her­bei­ge­führt wurde
  • der Vor­wurf auf­grund des Ver­sto­ßes gegen Hal­te- oder Park­ver­stö­ße erho­ben wird

Miet­rechts­schutz:

Ver­si­chert sind Sie als Ver­si­che­rungs­neh­mer in Ihrer Eigen­schaft als:

  • Eigen­tü­mer
  • Mie­ter
  • Päch­ter
  • Ver­mie­ter
  • Ver­päch­ter
  • Nut­zungs­be­rech­tig­ter

von Gebäu­den, Woh­nun­gen und Grund­stü­cken, wel­che im Ver­si­che­rungs­schein ent­spre­chend bezeich­net sind.

Gara­gen und Stell­plät­ze sind mit­ver­si­chert, sofern die­se der jewei­li­gen Wohn­ein­heit (Eigen­tum oder Mie­te) zuzu­rech­nen sind.

Der Ver­si­che­rungs­schutz umfasst:

  • Gebäude‑, Woh­nungs- und Grund­stücks­rechts­schutz, wenn es z.B. zu Strei­tig­kei­ten im Zusam­men­hang mit einer Eigen­be­darfs­kün­di­gung kommt
  • Steu­er-Rechts­schutz, wenn es z.B. zu Unstim­mig­kei­ten über die lau­fen­de Erhe­bung von Gebüh­ren der Grund­stücks­ver­sor­gung kommt

Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht u.a. in Zusam­men­hang mit:

  • dem Erwerb oder der Ver­äu­ße­rung eines zu Bau­zwe­cken bestimm­ten Grundstückes
  • der Pla­nung oder Errich­tung eines Gebäu­des oder Gebäu­de­tei­les, das sich im Eigen­tum oder Besitz des Ver­si­che­rungs­neh­mers befin­det oder das die­ser zu erwer­ben oder in Besitz zu neh­men beabsichtigt
  • der bau­li­chen Ver­än­de­rung eines Grund­stü­ckes, Gebäu­des oder Gebäu­de­tei­les, das sich im Eigen­tum oder Besitz des Ver­si­che­rungs­neh­mers befin­det oder das die­ser zu erwer­ben oder in Besitz zu neh­men beabsichtigt
  • der Finan­zie­rung der genann­ten Vorhaben
  • der steu­er­li­chen Bewer­tung von Grund­stü­cken oder Gebäu­de­tei­len sowie wegen — Erschlie­ßungs- und sons­ti­ger Anlie­ger­ab­ga­ben, es sei denn, dass es sich um lau­fend erho­be­ne Gebüh­ren für die Grund­stücks­ver­sor­gung handelt
  • Enteignungs‑, Planfeststellungs‑, und Flur­be­rei­ni­gungs- sowie im Bau­ge­setz­buch gere­gel­ten Angelegenheiten.

Regel­mä­ßig aus­ge­schlos­sen von der Pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung sind Strei­tig­kei­ten im Zusam­men­hang mit:

  • Erb­strei­tig­kei­ten
  • Unter­halts­zah­lun­gen
  • Pri­va­ten Baurecht
  • Kla­gen vor einem inter­na­tio­na­len Gerichts­hof oder dem Verfassungsgericht
  • Strei­tig­kei­ten mit dem eige­nen Rechtsschutzversicherer
  • Wett- oder Spekulationsgeschäften

Neben Ihnen als Ver­si­che­rungs­neh­mer selbst kön­nen auch Ihr Ehe-/Le­bens­part­ner und Ihre Kin­der über eine gemein­sa­me Pri­va­te Rechts­schutz­ver­si­che­rung mit­ver­si­chert werden.

Wich­tig für die Mit­ver­si­che­rung des Ehe-/Le­bens­part­ners ist aller­dings ein gemein­sa­mer Haus­halt.

Min­der­jäh­ri­ge Kin­der sind übli­cher­wei­se im Rah­men einer Fami­li­en-Rechts­schutz­ver­si­che­rung eben­so mitversichert.

Voll­jäh­ri­ge Kin­der gel­ten als mit­ver­si­chert sofern die­se ledig sind, noch bei den Eltern woh­nen, stu­die­ren oder eine Aus­bil­dung machen und noch kei­ner dau­er­haf­ten beruf­li­chen Tätig­keit nachgehen.

Da die Kos­ten für Rechts­strei­tig­kei­ten heu­te sehr schnell immense Sum­men ver­schlin­gen kön­nen, emp­fiehlt sich in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung der Abschluss einer mög­lichst hohen Ver­si­che­rungs­sum­me (mind. 500.000 EUR).

Für die Pri­va­te Rechts­schutz­ver­si­che­rung gel­ten übli­cher­wei­se War­te­zei­ten nach dem Abschluss bevor der Ver­si­che­rungs­schutz greift. Ereig­nis­se, die vor dem Ver­si­che­rungs­ab­schluss oder in der War­te­zeit ein­tre­ten oder zu einem Rechts­streit füh­ren, sind somit über die neu abge­schlos­se­ne Rechts­schutz­ver­si­che­rung noch nicht versichert.

Bei den meis­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rern ent­fällt die 3‑monatige War­te­zeit, wenn für das glei­che Risi­ko schon ein Rechts­schutz­ver­si­che­rung bei einem ande­ren Rechts­schutz­ver­si­che­rer bestand und der Wech­sel lücken­los erfolgt.

Ach­ten Sie dar­auf, dass der soge­nann­te “Stich­ent­scheid” und nicht das kun­den­un­freund­li­che­re “Schieds­gut­ach­ter­ver­fah­ren” akzep­tiert wird.

Bei Zwei­fel über die Erfolgs­aus­sich­ten kann es unklar sein, ob der Rechts­schutz­ver­si­che­rer leis­ten muss. Beim Stich­ent­scheid fügt sich der Rechts­schutz­ver­si­che­rer der Mei­nung des vom Kun­den beauf­trag­ten Rechts­an­walts. Beim Schieds­gut­ach­ter­ver­fah­ren dage­gen ent­schei­det ein von der Anwalts­kam­mer beauf­trag­ter Gut­ach­ter ver­bind­lich für bei­de Seiten.

Eine gute bzw. güns­ti­ge Rechts­schutz­ver­si­che­rung ist schon ab ca. EUR 190 pro Jahr zu bekommen.

Da die Prei­se für Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen je nach Anbie­ter stark unter­schied­lich aus­fal­len, ist vor dem Abschluss einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung auf jeden Fall ein Rechts­schutz­ver­si­che­rungs­ver­gleich zu empfehlen.

 

Die Deckungs­sum­me in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung ent­spricht der ver­trag­lich  ver­ein­bar­ten Versicherungssumme.

Die Rechts­schutz­ver­si­che­rung über­nimmt die Kos­ten eines Rechts­streits maxi­mal bis zur Höhe der ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me. (Deckungs­sum­me)

Die Ver­si­che­rungs­sum­me auch Deckungs­sum­me genannt, stellt in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung die maxi­ma­le Ent­schä­di­gungs­leis­tung in einem Streit­fall dar.

Da es bei Rechts­strei­tig­kei­ten auch immer wie­der um hohe Sum­men gehen kann, ist eine ent­spre­chend hohe Ver­si­che­rungs­sum­me zu empfehlen.

Zu emp­feh­len ist eine Rechts­schutz Ver­si­che­rungs­sum­me von min­des­tens EUR 1.000,000, bes­ser jedoch in unbe­grenz­ter Höhe, wel­che auch von vie­len Rechts­schutz Anbie­tern ange­bo­ten wird.

Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen gibt es ent­we­der ohne Selbst­be­tei­li­gung oder mit Selbst­be­tei­li­gun­gen in unter­schied­li­cher Höhe von EUR 150,00 bis meh­re­re tau­send Euro.

Je höher die gewähl­te Selbst­be­tei­li­gung aus­fällt, umso nied­ri­ger fällt der zu zah­len­de Ver­si­che­rungs­bei­trag aus.

Zu emp­feh­len sind bei der pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung Selbst­be­tei­li­gun­gen von ca. EUR 150,00 — ca. EUR 500,00.

Der Ver­si­che­rungs­schutz in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung beginnt zunächst immer zu dem im Ver­si­che­rungs­schein ange­ge­be­nen Beginndatum.

Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass der Erst­bei­trag frist­ge­recht bezahlt wurde.

Aller­dings müs­sen Sie bei den meis­ten Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen zunächst eine War­te­zeit von drei Mona­ten ab dem bean­trag­ten Ver­si­che­rungs­be­ginn durchlaufen.

Ver­si­che­rungs­fäl­le bzw. Strei­tig­kei­ten wel­che in die­sen Zeit­raum fal­len, sind dann nicht über Ihre Rechts­schutz­ver­si­che­rung abgedeckt.

 

In der Regel gel­ten in der pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung War­te­zei­ten.

Die übli­che War­te­zeit beträgt drei Mona­te nach dem Abschluß des Rechts­schutz Vertrags.

Erst nach Ablauf die­ser Frist bzw. Karenz­zeit wer­den die Kos­ten eines Rechts­streits von Ihrem Rechts­schutz Ver­si­che­rer übernommen.

Man­che Leis­tungs­ar­ten sind jedoch von der War­te­zeit ausgenommen.

In der Regel greift die Rechts­schutz­ver­si­che­rung in den Berei­chen Ver­kehrs-Rechts­schutz und Straf-und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten-Rechts­schutz sofort.

Die meis­ten Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen über­neh­men bei einer Schei­dung ledig­lich die Kos­ten einer Erst­be­ra­tung.

Damit Ihre Rechts­schutz­ver­si­che­rung auch im Fal­le einer Schei­dung zahlt, muss der soge­nann­te Ehe-Rechts­schutz in den Rechts­schutz­ver­trag mit ein­ge­schlos­sen werden.

Zu emp­feh­len ist hier u.a. der Anbie­ter ARAG Rechts­schutz­ver­si­che­rung.

Übli­cher­wei­se ent­fällt der Ver­si­che­rungs­schutz in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung, wenn wegen einer Straf­tat gegen die ver­si­cher­te Per­son ermit­telt wird, und die Straf­tat in der Regel auch nur vor­sätz­lich und nicht fahr­läs­sig began­gen wor­den sein kann.

Wird der ver­si­cher­ten Per­son eine fahr­läs­sig began­ge­ne Straf­tat vor­ge­wor­fen, wie z.B. fahr­läs­si­ge Kör­per­ver­let­zung, so über­nimmt der Rechts­schutz­ver­si­che­rer übli­cher­wei­se zunächst die Kos­ten. Soll­te es aber zu einer Ver­ur­tei­lung wegen Vor­satz kom­men, so wird der Rechts­schutz­ver­si­che­rer die Kos­ten wie­der zurückfordern.

Im Bereich des Ver­kehrs­straf­rechts über­nimmt die Rechts­schutz­ver­si­che­rung übli­cher­wei­se im Rah­men des Ver­kehrs-Rechts­schutz, die Kos­ten bei fahr­läs­si­gen und vor­sätz­li­chen Delik­ten. Dies kön­nen sein Straf­ta­ten wie z.B. Trun­ken­heit im Stra­ßen­ver­kehr oder Unfall­flucht.
Soll­te die ver­si­cher­te Per­son jedoch spä­ter wegen Vor­satz durch das Gericht ver­ur­teilt wer­den, so for­dert der Rechts­schutz­ver­si­che­rer die bereits bezahl­ten Kos­ten vom Ver­si­che­rungs­neh­mer zurück.

Ein spe­zi­el­ler Straf-Rechts­schutz, wel­cher als zusätz­li­cher Bau­stein zu Ihrer Rechts­schutz­ver­si­che­rung abge­schlos­sen wer­den kann,  sichert Sie auch bei dem Vor­wurf einer vor­sätz­lich began­ge­nen Tat ab.

Hier­zu über­nimmt der Straf­rechts­schutz u.a. fol­gen­de Kosten:

  • Anwalts­kos­ten
  • Ver­fah­rens­kos­ten
  • Rei­se- und Dolmetscherkosten 

Ja, eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung kann Leis­tungs­fäl­le bzw. die Kos­ten­über­nah­me eines Rechts­streits ableh­nen, wenn z.B. das Rechts­ge­biet nicht über den Rechts­schutz Ver­trag abge­si­chert ist.

Die Rechts­schutz­ver­si­che­rung kann die Leis­tung auch wegen man­geln­der Erfolgs­aus­sich­ten verweigern.

Übli­cher­wei­se wer­den Strei­tig­kei­ten im Erb- und Bau­recht nicht übernommen.

Geld­stra­fen und/oder Geld­bu­ßen wer­den eben­falls nicht von einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung übernommen.

 

Wenn Sie selb­stän­dig tätig sind, kön­nen Sie Ihren Fir­men-Rechts­schutz als Betriebs­aus­ga­be absetzen.

Wenn Sie ange­stellt sind, also als Arbeit­neh­mer arbei­ten, so kön­nen Sie von Ihrer Rechts­schutz­ver­si­che­rung nur den Teil des Arbeits-Rechts­schutz bei der Steu­er gel­tend machen.

Die­sen geben Sie bei den Wer­bungs­kos­ten an.

Der Straf-Rechts­schutz ist übli­cher­wei­se ein Extra-Bau­stein in der Pri­vat-Rechts­schutz­ver­si­che­rung.

Der Straf-Rechts­schutz über­nimmt die Kos­ten der Ver­tei­di­gung bei dem Vor­wurf eines fahr­läs­sig oder vor­sätz­lich began­gen Ver­ge­hens.

Er über­nimmt u.a. die Kos­ten für:

  • Anwalts­kos­ten
  • Ver­fah­rens­kos­ten
  • Reis­kos­ten
  • Dol­met­scher­kos­ten

Mit dem Zusatz­bau­stein erwei­ter­ten Straf-Rechts­schutz oder auch Spe­zi­al Straf-Rechts­schutz genannt, kön­nen Sie den Ver­si­che­rungs­um­fang Ihrer Rechts­schutz­ver­si­che­rung sinn­voll erwei­tern bzw. ergänzen.

Über den erwei­ter­ten Straf-Rechts­schutz sind Sie abge­si­chert gegen den Vor­wurf einer fahr­läs­sig oder vor­sätz­lich began­ge­nen Straf­tat.

Ja.

Für den Fall das Sie in dem Streit­fall vor Gericht unter­lie­gen, wer­den neben den Kos­ten für den eige­nen und den geg­ne­ri­schen Rechts­an­walt, auch die ange­fal­le­nen Gerichts­kos­ten von Ihrer Rechts­schutz­ver­si­che­rung übernommen.

Nach­bar­schafts­strei­tig­kei­ten sind in den meis­ten Pri­vat-Rechts­schutz-Ver­trä­gen über einen kos­ten­pflich­ti­gen Zusatz­bau­stein Woh­nungs- und Grund­stücks-Rechts­schutz versicherbar.

Die nor­ma­le Pri­vat-Rechts­schutz­ver­si­che­rung über­nimmt in der Regel kei­ne Kos­ten im Fal­le von Strei­tig­kei­ten in Bezug auf Unter­halt bzw. Kin­der­un­ter­halt.

Bei eini­gen Rechts­schutz­ver­si­che­rern kann jedoch gegen Extra-Bei­trag ein soge­nann­ter Unter­halts­rechts­schutz ein­ge­schlos­sen werden.

Wenn es um das The­ma Sor­ge­recht geht, dann unter­schei­det man grund­sätz­lich in die fol­gen­den Sor­ge­rechts­ar­ten:

  • Allei­ni­ges Sorgerecht
  • Geteil­tes oder gemein­sa­mes Sorgerecht
  • Umgangs­recht
  • Auf­ent­halts­be­stim­mungs­recht

Grund­sätz­lich sind Strei­tig­kei­ten im Zusam­men­hang mit dem Sor­ge­recht in der nor­ma­len pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung aus­ge­schlos­sen, da übli­cher­wei­se sämt­li­che Strei­tig­kei­ten in Zusam­men­hang mit dem Fami­li­en- Lebens­part­ner­schafts- und Erbrecht in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung aus­ge­schlos­sen sind.

Eini­ge Rechts­schutz­ver­si­che­rer wie z.B. die ARAG Rechts­schutz­ver­si­che­rung bie­ten in dem Bereich des Fami­li­en­rechts kos­ten­pflich­ti­ge Zusatz­ta­ri­fe im Rah­men Ihrer pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung an.

In der nor­ma­len pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung sind Strei­tig­kei­ten beim Bau in der Regel ausgeschlossen.

Eine spe­zi­el­le Rechts­schutz­ver­si­che­rung für Bau­her­ren, ein soge­nann­ter Bau­her­ren-Rechts­schutz wird aktu­ell nur von ganz weni­gen Rechts­schutz­ver­si­che­rern ange­bo­ten. Einer der füh­ren­den Anbie­ter ist in die­sem Bereich die ARAG Rechts­schutz­ver­si­che­rung.

In der Regel sind alle Strei­tig­kei­ten in Zusam­men­hang mit dem Bau/Umbau/Sanierung in der nor­ma­len Rechts­schutz­ver­si­che­rung ausgeschlossen.

Nur weni­ge Rechts­schutz­ver­si­che­rer wie z.B. Die ÖRAG Rechts­schutz­ver­si­che­rung oder die ARAG Rechts­schutz­ver­si­che­rung bie­ten über­haupt einen eigen­stän­di­gen Bau­her­ren-Rechts­schutz an.

Bei mög­li­chen Behand­lungs­feh­lern, soll­te Sie zunächst immer der Kran­ken­ver­si­che­rer unterstützen. 

Als gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­ter haben Sie die Mög­lich­keit über Ihre gesetz­li­che Kran­ken­kas­se den medi­zi­ni­schen Dienst (MDK) beauf­tra­gen zu las­sen, um eine ent­spre­chen­des Gut­ach­ten zu erstellen. 

Im Rah­men der pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung wer­den die Kos­ten in einem Streit­fall bei einem Behand­lungs­feh­ler im soge­nann­ten Pri­vat­rechts­schutz (§ 25 ARB) über­nom­men. Es wer­den sowohl die Kos­ten eines Anwalts als auch die Gerichts­kos­ten und even­tu­ell anfal­len­de Kos­ten für Gut­ach­ter übernommen.

Der Sozi­al­rechts­schutz über­nimmt man im Rah­men einer pri­va­ten Rechts­schutz­ver­si­che­rung die Über­nah­me von Kos­ten der Ver­tei­di­gung bzw. Unter­stüt­zung bei Pro­zes­sen mit Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­gern, wie z.B. Ren­ten­ver­si­che­rung, Kran­ken­ver­si­che­rung, Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung oder gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung bzw. Berufsgenossenschaft.

Wenn Sie eine pri­va­te Rechts­schutz­ver­si­che­rung mit Berufs-Rechts­schutz abge­schlos­sen haben, dann sind Strei­tig­kei­ten im Zusam­men­hang mit dem Arbeits­recht versichert.

Damit die Arbeits­rechts-Strei­tig­kei­ten jedoch über die Rechts­schutz­ver­si­che­rung abge­deckt sind, muss ein kon­kre­ter Ver­si­che­rungs­fall vorliegen.

Dies ist z.B. nicht der Fall, wenn der Arbeit­ge­ber “nur” mit einer Kün­di­gung droht oder es sich nur um ein anwalt­li­ches Bera­tungs­ge­spräch han­delt, zur Klä­rung ob der Arbeit­ge­ber bestimm­te Din­ge tun darf die er tut bzw. ange­kün­digt hat.

Sie als Ver­si­che­rungs­neh­mer kön­nen einen Anwalt Ihres Ver­trau­ens mit der Wahr­neh­mung Ihrer Rech­te beauf­tra­gen. Die­ser wird zunächst eine Deckungs­zu­sa­ge sei­tens des Rechts­schutz­ver­si­che­rers ein­ho­len und in der Regel auch die wei­te­re Kor­re­spon­denz mit dem Rechts­schutz­ver­si­che­rer füh­ren. Die Umstän­de, die zu dem Ver­si­che­rungs­fall geführt haben sind von Ihnen mög­lichst aus­führ­lich und wahr­heits­ge­mäß zu schildern.

Sofern in der jewei­li­gen Rechts­schutz­ver­si­che­rung nicht ver­trag­lich eine Anwalts­bin­dung ver­ein­bart ist, kann der Anwalt frei gewählt werden.

Ach­tung!

Bit­te klä­ren Sie im Vor­feld Ihrer Anwalts­wahl immer mit die­sem ab, ob er nach dem übli­chen Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz also der nor­ma­len Gebüh­ren­ord­nung für Anwäl­te abrech­net, da Sie ansons­ten die über­stei­gen­den Gebüh­ren aus eige­ner Tasche tra­gen müssen.

Mit dem Eigen­tü­mer-Rechts­schutz bzw. dem Woh­nungs- und Grund­stücks-Rechts­schutz sind Sie als Eigen­tü­mer eines Hau­ses, einer Woh­nung oder eines Grund­stücks abge­si­chert gegen Strei­tig­kei­ten mit z.B. Nach­barn oder Eigentümergemeinschaften.

Der Rechts­schutz für Eigen­tü­mer und Mie­ter sichert Sie gegen typi­sche Strei­tig­kei­ten in Zusam­men­hang mit Ihrer Immo­bi­lie oder Ihrem Grund­stück ab.

Grund­sätz­lich kön­nen Sie ihre Rechts­schutz­ver­si­che­rung immer dann nut­zen, wenn Sie Rechts­strei­tig­kei­ten haben oder Ihnen eine Strei­tig­keit droht.

Bei zu vie­len Scha­dens­fäl­len in einem Jahr oder in zwei auf­ein­an­der fol­gen­den Jah­ren, kün­di­gen jedoch die Rechts­schutz­ver­si­che­rer häu­fig den Rechts­schutz Ver­trag wegen Scha­den­häu­fig­keit auf.

Die Anzahl der Scha­dens­fäl­le, wel­che zu einer Kün­di­gung durch die Rechts­schutz­ver­si­che­rung füh­ren kön­nen ist bei den Rechts­schutz­ver­si­che­rern aller­dings nicht einheitlich.

So kön­nen bei man­chem Rechts­schutz­ver­si­che­rer schon 2 Rechts­schutz­fäl­le in einem Jahr zu einer Kün­di­gung füh­ren oder wenn die Scha­dens­fäl­le bzw. Strei­tig­kei­ten immer in einem bestimm­ten Bereich, z.B. Ver­kehrs­be­reich anfallen.

Der rück­wir­ken­de Abschluss einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung, also im Nach­hin­ein,  ist in der Regel nicht möglich.

Es gibt jedoch ca. 1–2 Rechts­schutz­ver­si­che­rer, wel­che im Bereich des Ver­kehrs-Rechts­schutz einen rück­wir­ken­den Abschluss anbieten.

Die­ser ist aber rela­tiv teu­er und von den Leis­tun­gen sehr ein­ge­schränkt, so dass man sich den ent­spre­chen­den Abschluss vor­ab sehr genau über­le­gen sollte.

Wenn Ihre Rechts­schutz­ver­si­che­rung die Kos­ten­über­nah­me eines Rechts­streits ablehnt, so muss sie dies übli­cher­wei­se aus­führ­lich begründen.

Häu­fi­ge berech­tig­te Ableh­nungs­grün­de sind u.a., wenn die War­te­zeit in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung noch nicht abge­lau­fen ist oder das Rechts­ge­biet im Rechts­schutz Ver­trag nicht abge­si­chert ist oder wenn die Strei­tig­keit schon bereits vor dem Ver­trags­ab­schluss bestan­den hat.

Ein wei­te­rer häu­fi­ger Ableh­nungs­grund ist die Argu­men­ta­ti­on der “man­geln­den Erfolgs­aus­sich­ten” bzw. “feh­len­de Erfolgs­aus­sich­ten”, wel­che aller­dings detail­liert durch den Rechts­schutz­ver­si­che­rer dar­ge­legt wer­den müssen.

Die­se oft­mals schnell vor­ge­scho­be­ne Ableh­nung soll­ten Sie in kei­nem Fal­le so ein­fach akzeptieren.

Wenn die Rechts­schutz­ver­si­che­rung die Kos­ten­über­nah­me ablehnt, so soll­ten Sie auf jeden Fall Wider­spruch ein­le­gen und eine erneu­te Über­prü­fung des Sach­ver­halts fordern.

Im Fal­le eine Ableh­nung durch Ihren Rechts­schutz­ver­si­che­rer haben Sie auch die Mög­lich­keit, sich an den Ver­si­che­rungs­om­buds­mann zu wen­den, der den Recht­schutz­ver­si­che­rer zu einer Deckungs­über­nah­me ver­pflich­ten kann.

 

Die Kos­ten­er­stat­tung des Rechts­schutz­ver­si­che­rers im Fal­le eines Ver­gleichs statt eines Urteils, ist in § 5 Abs. 3 der ARB (All­ge­mei­ne Rechts­schutz­be­din­gun­gen) geregelt.

Hier­über ist gere­gelt, dass die Rechts­schutz­ver­si­che­rung im Fal­le eines Ver­gleichs immer nur die Kos­ten antei­lig im Ver­hält­nis des Unter­lie­gens übernimmt.

Bei­spiel:

Die Kla­ge­par­tei for­dert von der Gegen­sei­te einen Zahl­be­trag in Höhe von EUR 5.000. In einem Ver­gleich eini­gen sich die Par­tei­en auf die Zah­lung eines Betrags von EUR 3.500.

Der Rechts­schutz­ver­si­che­rer muss in die­sem Bei­spiel nur 30% der Kos­ten übernehmen.

Soll­ten im Ver­gleich unab­hän­gig von der pro­zen­tua­len Zah­lungs­ei­ni­gung abwei­chen­de Kos­ten­ver­tei­lungs­quo­ten beschlos­sen wer­den, wie z.B. üblich die Kos­ten wer­den je zur Hälf­te, also 50% durch die Par­tei­en getra­gen, so bleibt der Ver­si­che­rungs­neh­mer in dem vor­ge­nann­ten Bei­spiel auf 20% Kos­ten sit­zen, da die Rechts­schutz­ver­si­che­rung nur die Kos­ten im Ver­hält­nis von Obsie­gen zu Unter­lie­gen übernimmt.

Die Kos­ten für einen Rechts­schutz für Ver­mie­ter, also dem soge­nann­ten Ver­mie­ter­rechts­schutz lie­gen je nach Rechts­schutz­an­bie­ter bei ca. EUR 100 pro Jahr.

Ein Ver­si­che­rungs­ver­gleich bzw. ein Rechts­schutz­ver­si­che­rung Ver­gleich ist auf jeden Fall immer vor Abschluß zu empfehlen.

Lei­der Nein!

Da der Ver­si­che­rungs­bei­trag für einen Rechts­schutz für Ver­mie­ter nicht zu den umla­ge­fä­hi­gen Neben­kos­ten zählt, ist die­ser weder nach § 2 Zif­fer 13 noch nach Zif­fer 17 Betriebs­kos­ten­VO umleg­bar (OLG Düs­sel­dorf WuM 1995, 203).

Ein Bau­her­ren-Rechts­schutz über­nimmt die Kos­ten für Strei­tig­kei­ten, wel­che bei einem pri­va­ten Haus­bau oder einer pri­va­ten  Sanie­rung auf­tre­ten können.

Eine Bau­her­ren-Rechts­schutz­ver­si­che­rung bie­ten aktu­ell nur weni­ge Rechts­schutz­ver­si­che­rer wie z.B. die ARAG Rechts­schutz­ver­si­che­rung an.

Zu beach­ten ist, dass War­te­zei­ten von bis zu 6 Mona­ten für Ihre Bau­her­ren-Rechts­schutz­ver­si­che­rung anfal­len können.

Wird die Leis­tung sei­tens des Rechts­schutz­ver­si­che­rers z.B. wegen man­geln­der Erfolgs­aus­sich­ten ver­wei­gert, so kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer im Rah­men des soge­nann­ten Stich­ent­scheid Ver­fah­rens  einen Anwalt sei­nes Ver­trau­ens damit beauf­tra­gen die Erfolgs­aus­sich­ten eben­falls zu prü­fen und beurteilen.

Die Ent­schei­dung des Anwalts ist dann ver­bind­lich sowohl für den Ver­si­che­rungs­neh­mer als auch den Versicherer.

Die­ses Prüf­ver­fah­ren durch den Anwalt bezeich­net man in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung als Stich­ent­scheid.

Wenn der Rechts­schutz­ver­si­che­rer die Kos­ten­über­nah­me eines Streit­fal­les ablehnt, so kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer ein soge­nann­tes Schieds­gut­ach­ter-Ver­fah­ren verlangen.

Beim Schieds­gut­ach­ter-Ver­fah­ren beauf­tragt die Anwalts­kam­mer einen unab­hän­gi­gen Rechts­an­walt mit der erneu­ten Prü­fung der Erfolgs­aus­sich­ten für den vom Rechts­schutz­ver­si­che­rer abge­lehn­ten Streitfall.

Die Ent­schei­dung ist dann für den Rechts­schutz­ver­si­che­rer bindend.

Unter der Vor­ver­trag­lich­keit in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung ver­steht man, dass Rechts­strei­tig­kei­ten, deren Anlass bereits vor dem Ver­trags­ab­schluss lag, vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­schlos­sen sind.

In der Rechts­schutz­ver­si­che­rung besteht in der Regel immer nur dann Ver­si­che­rungs­schutz, wenn die Rechts­strei­tig­keit nach dem Abschluss der Ver­si­che­rung entsteht.

Damit die Rechts­schutz­ver­si­che­rung auch die Kos­ten in einem Streit­fall über­nimmt, muss man sich vor­ab immer eine Bestä­ti­gung des Ver­si­che­rers für die Kos­ten­über­nah­me einholen.

Die Bestä­ti­gung der Kos­ten­über­nah­me des Rechts­schutz­ver­si­che­rers nennt man Deckungs­zu­sa­ge.

Der Wech­sel Ihrer bestehen­den Rechts­schutz­ver­si­che­rung ist rela­tiv einfach.

Grund­sätz­lich ver­län­gert sich Ihre Rechts­schutz­ver­si­che­rung, die für die Dau­er von min­des­tens einem Jahr abge­schlos­sen wur­de, auto­ma­tisch um ein wei­te­res Jahr, wenn die­se nicht frist­ge­recht durch eine ordent­li­che Kün­di­gung been­det wurde.

Sie haben nach­fol­gend noch wei­te­re Mög­lich­kei­ten zur Been­di­gung bzw Kün­di­gung Ihrer bestehen­den Rechts­schutz­ver­si­che­rung:

Ordent­li­che Kündigung:

Die Kün­di­gung ist wirk­sam, wenn Ihre Rechts­schutz­ver­si­che­rung mit einer übli­chen Frist von 3 Mona­ten zum Ablauf gekün­digt wird.

Aus­ser­or­dent­li­che Kün­di­gung bei Prämienerhöhung:

Erhöht Ihr Rechts­schutz­ver­si­che­rer auf Grund einer Prä­mi­en­an­glei­chung die Bei­trä­ge für Ihre Rechts­schutz­ver­si­che­rung, ohne dass sich der Ver­si­che­rungs­um­fang ändert, so kön­nen Sie inner­halb von 1 Monat nach Ein­gang der Mit­tei­lung des Ver­si­che­rers, den Rechts­schutz­ver­trag mit sofor­ti­ger Wir­kung, frü­hes­tens jedoch zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Erhö­hung kündigen.

Kün­di­gung im Scha­dens­fall:

Hat Ihr Rechts­schutz­ver­si­che­rer einen aner­kann­ten Scha­den regu­liert oder abge­lehnt, so kann der Ver­trag sowohl von Ihnen als auch von Sei­ten des Ver­si­che­rers gekün­digt werden.

Ihre Kün­di­gung muss mit einer Frist von 1 Monat nach Zah­lung oder Ableh­nung des Scha­dens durch den Ver­si­che­rer erfol­gen und kann ent­we­der mit sofor­ti­ger Wir­kung oder zum Ablauf der lau­fen­den Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode aus­ge­spro­chen werden.

Tipp:

Eine Kün­di­gung soll­te stets per Post durch ein­ge­schrie­be­nen Brief erfol­gen. Vie­le Ver­si­che­rer akzep­tie­ren mitt­ler­wei­le auch eine Kün­di­gung per E‑Mail.
Zu beach­ten ist, dass nicht das Absen­de­da­tum, son­dern der Ein­gang der Kün­di­gung beim Ver­si­che­rer als frist­ge­recht anzu­se­hen ist.
(Dies gilt auch im Fal­le einer Kün­di­gung sei­tens des Versicherers).

Ja!

Der Rechts­schutz­ver­trag kann von bei­den Sei­ten ordent­lich zum jewei­li­gen Ver­trags­ab­lauf gekün­digt werden.

Dar­über hin­aus kann der Ver­si­che­rer die Rechts­schutz­ver­si­che­rung auch außer­or­dent­lich kün­di­gen. Von dem recht einer außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung macht der Rechts­schutz Ver­si­che­rer übli­cher­wei­se dann Gebrauch, wenn sich die Scha­dens­fäl­le zu sehr häufen.

Wenn die alte  Rechts­schutz­ver­si­che­rung den Ver­trag gekün­digt hat, ist es oft­mals sehr schwer einen neu­en Rechts­schutz­ver­si­che­rer zu fin­den, der das Risi­ko über­neh­men möchte.

Zu emp­feh­len ist, Kon­takt mit dem alten, bestehen­den Rechts­schutz­ver­si­che­rer auf­zu­neh­men und über eine Ver­trags­fort­füh­rung zu verhandeln.

Die­se kann z.B. durch eine Erhö­hung des Bei­trags oder durch Ver­ein­ba­rung einer höhe­ren Selbst­be­tei­li­gung in dem bestehen­den Rechts­schutz Ver­trag erfolgen.

Soll­te es dies­be­züg­lich zu kei­ner Ver­ein­ba­rung kom­men, bit­ten Sie Ihren Rechts­schutz­ver­si­che­rer dar­um, dass Sie den Ver­trag von Ihrer Sei­te aus kün­di­gen kön­nen und die Kün­di­gung sei­tens des Rechts­schutz­ver­si­che­rers zurück­ge­nom­men wird.

So ver­mei­den Sie die Anga­be und nega­ti­ven Fol­gen über die Kün­di­gung sei­tens des Ver­si­che­rers bei Abschluss einer neu­en Rechts­schutz­ver­si­che­rung.

 

Der Abschluss einer neu­en Rechts­schutz­ver­si­che­rung ist bei einer Kün­di­gung durch den Rechts­schutz­ver­si­che­rer schwierig.

Eine kon­kre­te Emp­feh­lung für einen neu­en Rechts­schutz­ver­si­che­rer,  kann man bei einer Kün­di­gung durch den Ver­si­che­rer nicht abgeben.

Hier spie­len ver­schie­de­ne Fak­to­ren eine Rol­le wie z.B.:

Wur­de die Rechts­schutz­ver­si­che­rung wegen Nicht­zah­lung der Bei­trä­ge gekün­digt?

Wur­de die Rechts­schutz­ver­si­che­rung wegen Scha­den­häu­fig­keit gekün­digt?

Ein über­leg­tes aber ehr­li­ches Vor­ge­hen mit Hil­fe eines Ver­si­che­rungs­mak­lers ist in die­sem Fall immer anzuraten.

Ein Rechts­schutz­kun­de ist wie­der­holt zu schnell gefah­ren und es soll ihm der Füh­rer­schein ent­zo­gen wer­den.  Der Kun­de hält dies für unbe­rech­tigt, da sei­ner Mei­nung nach eini­ge Punk­te im Ver­kehrs­zen­tral­re­gis­ter nicht ord­nungs­ge­mäß gelöscht wur­den. Er zieht vor das Ver­wal­tungs­ge­richt, ver­liert dort aber. Die Kos­ten wer­den von sei­ner Rechts­schutz­ver­si­che­rung übernommen.

Ein Rechts­schutz­kun­de kauft bei einem Gebraucht­wa­gen­händ­ler ein 5 Jah­re altes Fahr­zeug zu einem ver­meint­li­chen Schnäpp­chen­preis und ist auch zunächst mit dem Fahr­zeug zufrie­den. Eini­ge Wochen nach dem Kauf stel­len sich aller­dings gra­vie­ren­de Män­gel an dem Fahr­zeug her­aus und der Kun­de möch­te den Ver­trag rück­ab­wi­ckeln. Der Ver­käu­fer ver­wei­gert die Rück­ab­wick­lung und ver­weist auf den ver­ein­bar­ten Gewähr­leis­tungs­aus­schluss unter Pri­vat­leu­ten. Da der Kun­de der Mei­nung ist, einen gewerb­li­chen Kauf­ver­trag mit ent­spre­chen­der Gewähr­leis­tung bei dem Händ­ler abge­schlos­sen zu haben, zieht er vor Gericht, wo er letzt­end­lich auch Recht bekommt. Hät­te er den Pro­zess ver­lo­ren, so hät­te sein Rechts­schutz­ver­si­che­rer die gesam­ten ange­fal­le­nen Kos­ten übernommen.

Bei der Kün­di­gung Ihres Arbeit­ge­bers kommt es zu Strei­tig­kei­ten über noch nicht genom­me­ne Urlaubs­ta­ge und Ihr Arbeits­zeug­nis. Die Kos­ten für den Rechts­streit mit dem Ex-Arbeit­ge­ber wer­den von der Rechts­schutz­ver­si­che­rung übernommen.

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