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Tablet-Ver­si­che­rung 2026: iPad & Android-Tablet absi­chern – Ver­gleich & Angebot

Aktualisiert: 04. August 2026  ·  Veröffentlicht: 15. Juli 2026

Fach­lich geprüft mit Fokus auf Dis­play­bruch und Dieb­stahl, Selbst­be­tei­li­gung, Zeit­wert­ab­zug und das Alter des Geräts.

Ein Tablet wan­dert durch vie­le Hän­de – vom Sofa aufs Küchen­re­gal, vom Kin­der­zim­mer in den Ruck­sack, von der Bau­stel­le ins Auto. Genau die­ser mobi­le All­tag macht es anfäl­lig für Dis­play­bruch, Flüs­sig­keit und Dieb­stahl, wäh­rend Garan­tie und Gewähr­leis­tung die­se Schä­den nicht abde­cken. Hier ver­gleichst du pri­va­te Tari­fe direkt im Rech­ner, bekommst die ehr­li­che Ein­ord­nung „lohnt sich das?” – und für Fir­men-Tablets ein indi­vi­du­el­les Angebot.

Tablet-Ver­si­che­rung sofort vergleichen
✓ Dis­play­bruch & Sturz ✓ Flüs­sig­keits­schä­den ✓ Dieb­stahl wählbar ✓ iPad, Sam­sung, Sur­face & Co.
Aktua­li­siert am: 15.07.2026 Fach­lich geprüft durch Andre­as Quast am: 15.07.2026

Video: War­um dein Tablet einen eige­nen Schutz braucht

ⓘ KI-gene­rier­tes Video – digi­ta­ler Ava­tar, syn­the­ti­sche Stim­me · Inhalt fach­lich geprüft von Andre­as Quast

  • Emp­find­li­ches Dis­play: gro­ße Flä­che, bricht beim Sturz schnell – Repa­ra­tur kos­tet oft die Hälf­te des Neupreises.
  • Offe­ne Nut­zung: liegt her­um, wird von Kin­dern genutzt und mit auf Rei­sen genom­men – anders als das Han­dy in der Hosentasche.
  • Lücke der Haus­rat­ver­si­che­rung: die zahlt nur bei Ein­bruch, nicht bei Sturz oder Dieb­stahl unter­wegs. Genau das deckt die Tablet-Ver­si­che­rung ab.
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Dein Tablet ist stän­dig im Ein­satz, auf dem Sofa, unter­wegs und im Home­of­fice. Und genau das macht es anfäl­lig. Ein Tablet hat ein gro­ßes, emp­find­li­ches Dis­play, das beim Sturz schnell bricht, und eine Repa­ra­tur kos­tet oft die Hälf­te des Neu­prei­ses. Anders als das Han­dy steckt das Tablet sel­ten in der Hosen­ta­sche, son­dern liegt offen her­um, wird von Kin­dern genutzt oder mit auf Rei­sen genom­men. Die nor­ma­le Haus­rat­ver­si­che­rung zahlt aber nur bei Ein­bruch, nicht wenn dir das Gerät her­un­ter­fällt oder unter­wegs gestoh­len wird. Eine Tablet-Ver­si­che­rung schließt genau die­se Lücke: Sie deckt Dis­play­bruch, Sturz- und Flüs­sig­keits­schä­den und je nach Tarif auch Dieb­stahl. Ob sich das lohnt, hängt vom Gerä­te­wert und dei­ner Nut­zung ab. Ver­glei­che die Tari­fe jetzt kos­ten­los auf versicherungsvergleiche.de.

Was leis­tet eine Tablet-Versicherung?

Eine Tablet-Ver­si­che­rung ist eine spe­zi­el­le Gerä­te­ver­si­che­rung – ob als iPad-Ver­si­che­rung für Apple-Gerä­te oder als Schutz für Sam­sung Gala­xy Tab und Sur­face – und über­nimmt genau die Schä­den, die Garan­tie und Gewähr­leis­tung aus­schlie­ßen: Sturz, Bruch, Flüs­sig­keit, Kurz­schluss und – als Bau­stein – Dieb­stahl. Statt den Wie­der­be­schaf­fungs­wert selbst zu tra­gen, zahlst du einen monat­li­chen Bei­trag und lässt das Gerät repa­rie­ren oder ersetzen.

Auf einen Blick

  • Schutz: Dis­play­bruch, Sturz, Flüs­sig­keit, Kurz­schluss, Bedien­feh­ler; Dieb­stahl & Ver­lust als Zusatzbaustein.
  • Kos­ten: je nach Gerä­te­wert ab ca. 2–6 € im Monat; Selbst­be­tei­li­gung oft 0–30 € je Schaden.
  • Abschluss: meist bis weni­ge Wochen/Monate nach Kauf, vie­le Tari­fe auch für gebrauch­te Geräte.
  • Wich­tigs­te Klau­sel: Neu­wert- statt Zeit­wer­ter­satz – ent­schei­det im Scha­den­fall über meh­re­re Hun­dert Euro.
  • Ehr­lich: Bei güns­ti­gen Tablets kann eine Rück­la­ge die bes­se­re Wahl sein – sie­he „Lohnt sich das?”.

Das Wich­tigs­te in Kürze

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iPad, Sam­sung Gala­xy Tab, Micro­soft Sur­face, Hua­wei, Leno­vo & Co. – WLAN- wie Mobilfunk-Modelle.

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Bruch ist Scha­den Nr. 1

Der Sturz mit gesplit­ter­tem Dis­play ist der mit Abstand häu­figs­te Tablet-Scha­den – und einer der teuersten.

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Vie­le Tari­fe gel­ten welt­weit und sind monat­lich künd­bar – kein Knebelvertrag.

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Gan­ze Gerä­te­flot­ten, Außen­dienst- und Schul-Tablets las­sen sich gebün­delt absi­chern – Ange­bot anfor­dern.

✓ Typi­scher­wei­se versichert

  • Dis­play- und Bruch­schä­den nach Sturz oder Stoß
  • Flüs­sig­keits­schä­den (ver­schüt­te­ter Kaf­fee, Regen, Badewanne)
  • Bedie­nungs­feh­ler und Ungeschicklichkeit
  • Kurz­schluss, Über­span­nung, Blitz­schlag, Brand
  • Defek­te nach Ablauf der Herstellergarantie
  • Raub und Einbruchdiebstahl
  • Ein­fa­cher Dieb­stahl und teils Ver­lust – als Baustein
  • Zube­hör wie Stift oder Tas­ta­tur teils mitversichert

✗ Nicht versichert

  • Nor­ma­ler Ver­schleiß und altern­de Akkus
  • Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit (unbe­auf­sich­tigt lie­gen gelassen)
  • Rei­ne Soft­ware­pro­ble­me und Daten­ver­lust ohne Zusatzbaustein
  • Krat­zer und Schön­heits­feh­ler ohne Funktionseinschränkung
  • Schä­den, die vor Ver­trags­be­ginn ent­stan­den sind

Video: Was ist ver­si­chert – und was nicht?

ⓘ KI-gene­rier­tes Video – digi­ta­ler Ava­tar, syn­the­ti­sche Stim­me · Inhalt fach­lich geprüft von Andre­as Quast

  • Ver­si­chert: Dis­play­bruch und Bruch­schä­den, Flüs­sig­keits­schä­den, meist Kurz­schluss & Bedien­feh­ler – bes­se­re Tari­fe auch Diebstahl.
  • Nicht ver­si­chert: ein­fa­cher Ver­lust ohne Dieb­stahl, rei­ne Krat­zer ohne Funk­ti­ons­stö­rung, Verschleiß.
  • Vor dem Abschluss prü­fen: Selbst­be­tei­li­gung, Neu­wert statt Zeit­wert, War­te­zeit und bis zu wel­chem Gerä­te­al­ter der Schutz greift.
Tran­skript anzei­gen

Was zahlt eine Tablet-Ver­si­che­rung wirk­lich, und was nicht? Ver­si­chert sind typi­scher­wei­se Dis­play­bruch und sons­ti­ge Bruch­schä­den, etwa wenn dir das Tablet vom Tisch fällt. Eben­so Flüs­sig­keits­schä­den, wenn Kaf­fee oder Was­ser ins Gerät läuft. Vie­le Tari­fe zah­len auch bei Kurz­schluss und Bedien­feh­ler, und die bes­se­ren Tari­fe decken zusätz­lich Dieb­stahl, aber nur, wenn du das Gerät nicht unbe­auf­sich­tigt lie­gen lässt. Nicht ver­si­chert sind dage­gen der ein­fa­che Ver­lust ohne Dieb­stahl, rei­ne Krat­zer ohne Funk­ti­ons­stö­rung und Schä­den durch nor­ma­len Ver­schleiß. Wich­tig: Ach­te auf die Selbst­be­tei­li­gung und ob im Scha­den­fall der Neu­wert oder nur der nied­ri­ge­re Zeit­wert ersetzt wird. Prü­fe außer­dem, ob eine War­te­zeit gilt und bis zu wel­chem Gerä­te­al­ter der Schutz greift. Ver­glei­che die pas­sen­den Tari­fe jetzt kos­ten­los auf versicherungsvergleiche.de.

Wel­che Schä­den sind ver­si­chert – und wel­che nicht?

Nicht jeder Tarif deckt alles ab. Die­se Über­sicht zeigt, was im Basis­schutz steckt, was Auf­preis kos­tet und wo die typi­schen Lücken liegen:

Scha­den­artIm Schutz?Wor­auf du ach­ten musst
Dis­play­bruch & SturzBasisKern­leis­tung jeder Poli­ce – hier ent­schei­det sich, ob sich der Schutz lohnt.
Flüs­sig­keits­scha­denBasisAuch bei „was­ser­dich­ten” Gerä­ten – die IP-Anga­be ist kei­ne Garantiezusage.
Kurz­schluss, Über­span­nung, BrandBasisMeist ein­ge­schlos­sen; Blitz­scha­den über Lade­ge­rät zählt dazu.
Bedie­nungs­feh­lerBasisEige­ne Unge­schick­lich­keit ist gedeckt – das unter­schei­det die Poli­ce von der Garantie.
Raub & EinbruchdiebstahlBasisWeg­nah­me mit Gewalt oder aus ver­schlos­se­nem Raum – fast immer enthalten.
Ein­fa­cher DiebstahlBau­steinTaschen­dieb­stahl kos­tet Auf­preis; Oblie­gen­heit „beauf­sich­tigt tra­gen” beachten.
Ver­lustSel­tenNur weni­ge Tari­fe (z. B. Flot­ten-/Schul­po­li­cen) decken schlich­tes Liegenlassen.
Akku-Ver­schleißNeinNach­las­sen­de Akku­leis­tung ist Ver­schleiß – nur Akku­de­fekt durch ver­si­cher­tes Ereig­nis zählt.
Soft­ware­feh­ler & DatenverlustNeinRei­ne Soft­ware ist außen vor; Daten­ret­tung teils als Zusatz buchbar.
Tipp aus der Pra­xis: Der teu­ers­te Irr­tum ist der Akku. Dass ein Tablet nach drei Jah­ren schlapp macht, ist Ver­schleiß und nie ver­si­chert. Ein Akku, der nach einem Sturz oder Kurz­schluss aus­fällt, dage­gen schon – der Unter­schied liegt in der Ursa­che, nicht im Bauteil.

Was kos­tet eine Tablet-Versicherung?

Der Bei­trag rich­tet sich vor allem nach dem Kauf­preis des Tablets, dem Gerä­te­al­ter bei Abschluss und den gewähl­ten Bau­stei­nen. Als gro­be Ori­en­tie­rung aus dem Marktvergleich:

Gerä­te­wertBei­spiel-Gerä­teBei­trag (Ori­en­tie­rung)
bis 300 €Gala­xy Tab A, Ein­stei­ger-Android, Fire-Tabletab ca. 2–3 € / Monat
300 – 700 €iPad (Stan­dard), Gala­xy Tab S FEab ca. 3–5 € / Monat
700 – 1.200 €iPad Air, Gala­xy Tab S, Sur­face Goab ca. 5–7 € / Monat
über 1.200 €iPad Pro, Sur­face Pro, Top-Konfigurationenab ca. 7–11 € / Monat

Was kos­tet eine Dis­play-Repa­ra­tur ohne Versicherung?

Zur Ein­ord­nung der Bei­trä­ge lohnt der Blick auf die Repa­ra­tur­kos­ten: Eine Dis­play-Repa­ra­tur kos­tet bei ein­fa­chen Android-Tablets oft ab ca. 100 Euro, bei aktu­el­len iPads lie­gen die Kos­ten für die Dis­play-Repa­ra­tur je nach Modell häu­fig zwi­schen ca. 250 und über 600 Euro – beim iPad Pro auch dar­über. Genau die­se Beträ­ge über­nimmt die Ver­si­che­rung im Scha­den­fall, abzüg­lich der ver­ein­bar­ten Selbst­be­tei­li­gung. Wer sein Tablet ver­si­chern will, soll­te den Bei­trag daher immer gegen die­se rea­lis­ti­schen Repa­ra­tur­kos­ten rech­nen – die Tablet-Ver­si­che­rung im Ver­gleich zeigt, wel­cher Tarif das bes­te Ver­hält­nis bietet.

Drei Stell­schrau­ben ver­än­dern den Bei­trag zusätzlich:

  • Dieb­stahl-Bau­stein: übli­cher­wei­se 1–4 € Auf­preis monat­lich – bei mobil genutz­ten Tablets sinn­voll, beim rei­nen Wohn­zim­mer-Tablet verzichtbar.
  • Selbst­be­tei­li­gung: Tari­fe mit SB (oft 30 € je Scha­den, teils 10 % der Sum­me) sind spür­bar güns­ti­ger; SB-freie Tari­fe kos­ten mehr Beitrag.
  • Ent­schä­di­gungs­art: Neu­wer­ter­satz kos­tet mehr als rei­ne Zeit­wer­t­er­stat­tung, macht sich ab dem zwei­ten Jahr aber bezahlt.
Faust­re­gel aus der Bera­tung: Bei­trag × 24 Mona­te plus Selbst­be­tei­li­gung soll­te klar unter den Kos­ten einer Dis­play­re­pa­ra­tur plus Rest­wert­ver­lust lie­gen. Bei einem iPad Pro geht die Rech­nung fast immer auf, bei einem 199-€-Android-Tablet fast nie. Den kon­kre­ten Bei­trag für dein Modell zeigt der Rech­ner oben.

Lohnt sich eine Tablet-Ver­si­che­rung wirklich?

Das ist die ehr­lichs­te – und wich­tigs­te – Fra­ge. Ver­brau­cher­schüt­zer sehen Gerä­te­ver­si­che­run­gen kri­tisch, und in vie­len Fäl­len zu Recht. Mach zuerst den inter­ak­ti­ven Check, dann folgt die aus­führ­li­che Einordnung:

🧮 Lohnt-sich-Check: Ver­si­che­rung oder lie­ber Rücklage?

Beant­wor­te drei Fra­gen – du bekommst sofort eine ehr­li­che Ein­schät­zung für dein Tablet, ganz ohne per­sön­li­che Daten.

✓ Der Schutz lohnt sich, wenn …

  • das Tablet neu und hoch­wer­tig ist (Kauf­preis grob ab 500–600 €)
  • du es täg­lich und mobil nutzt – unter­wegs, im Stu­di­um, auf der Baustelle
  • Kin­der es mit­be­nut­zen (die Sturz­quo­te steigt spürbar)
  • du einen Neu­wert-Tarif mit nied­ri­ger oder ohne Selbst­be­tei­li­gung wählst
  • du eine uner­war­te­te Repa­ra­tur von meh­re­ren Hun­dert Euro nicht locker aus der Por­to­kas­se zahlst

✗ Eher nicht, wenn …

  • das Tablet güns­tig war und der Rest­wert gering ist
  • es über­wie­gend zu Hau­se auf dem Sofa liegt
  • der Tarif nur den Zeit­wert zahlt und eine hohe SB hat
  • du eine Rück­la­ge bil­den kannst, die den mög­li­chen Scha­den abdeckt

Die Gegen­rech­nung, die Ver­brau­cher­schüt­zer aufmachen

Der Kern­kri­tik­punkt: Über die Jah­re sum­mie­ren sich die Bei­trä­ge häu­fig auf einen erheb­li­chen Teil des Gerä­te­werts – bei man­chen Tari­fen liegt die Jah­res­prä­mie bei rund einem Zehn­tel bis einem Drit­tel des Kauf­prei­ses. Kommt eine Selbst­be­tei­li­gung von rund 100 € pro Scha­den dazu und zahlt der Tarif nur Zeit­wert, bleibt im Scha­den­fall wenig übrig. Ein ein­ma­li­ger Repa­ra­tur­be­trag ist dann oft güns­ti­ger als die Sum­me aller Prämien.

Die­se Alter­na­ti­ven soll­test du zuerst prüfen

  • Gewähr­leis­tung & Garan­tie zuerst nut­zen: Bei Mate­ri­al- oder Pro­duk­ti­ons­feh­lern greift die zwei­jäh­ri­ge gesetz­li­che Gewähr­leis­tung (seit 2022 mit ein­jäh­ri­ger Beweis­last­um­kehr zu dei­nen Guns­ten) – dafür brauchst du kei­ne Versicherung.
  • Eige­ne Rück­la­ge: Wer den Monats­bei­trag statt­des­sen zurück­legt, hat nach zwei Jah­ren oft genug für eine Dis­play­re­pa­ra­tur bei­sam­men – und das Geld bleibt, wenn nichts passiert.
  • Haus­rat­ver­si­che­rung prü­fen: Sie deckt Ein­bruch­dieb­stahl und Raub, mit Außen­ver­si­che­rungs- oder Elek­tro­nik-Klau­sel teils auch mehr – aber nicht den ein­fa­chen Sturz oder Taschen­dieb­stahl (Details unten).
Unse­re ehr­li­che Emp­feh­lung: Rech­ne für dein kon­kre­tes Tablet nach. Bei einem teu­ren, mobil genutz­ten Gerät ist der Schutz sei­nen Preis meist wert – bei einem güns­ti­gen Zweit­ge­rät ist die Rück­la­ge die klü­ge­re Wahl. Der Ver­gleichs­rech­ner oben zeigt dir die ech­ten Bei­trä­ge, damit du die­se Rech­nung mit Zah­len füh­ren kannst.

Tablet-Ver­si­che­rung vs. Hausratversicherung

Vie­le glau­ben, ihr Tablet sei über die Haus­rat­ver­si­che­rung aus­rei­chend geschützt. Das stimmt nur zum Teil – der Unter­schied ent­schei­det im Scha­den­fall über die Erstattung:

Scha­denTablet-Ver­si­che­rungHaus­rat­ver­si­che­rung
Sturz mit DisplaybruchJaNein
Flüs­sig­keits­scha­denJaNein
Ein­bruch­dieb­stahl aus der WohnungJaJa
Raub (Weg­nah­me mit Gewalt)JaJa
Ein­fa­cher Dieb­stahl unterwegsAls Bau­steinNur mit Außen­ver­si­che­rung, oft gedeckelt
Selbst­be­tei­li­gung im Hausratniedrig/keineScha­den belas­tet den Gesamt­ver­trag & Schadenfreiheit

Kurz gesagt: Die Haus­rat­ver­si­che­rung ist stark bei Ein­bruch und Raub im Zusam­men­hang mit der Woh­nung – aber blind für den All­tag mit dem Tablet. Sturz, Flüs­sig­keit und Taschen­dieb­stahl auf der Stra­ße deckt sie nicht oder nur begrenzt. Prü­fe dei­ne Poli­ce auf eine Elek­tro­nik- oder Außen­ver­si­che­rungs-Klau­sel; reicht sie nicht, schließt die spe­zi­el­le Tablet-Ver­si­che­rung genau die­se Lücke.

Neu­wert oder Zeit­wert, War­te­zeit & Gerätealter

Drei Ver­trags­de­tails, die kaum jemand liest – und die im Scha­den­fall den größ­ten Unter­schied machen:

1. Neu­wert- statt Zeitwertersatz

Zahlt der Tarif Zeit­wert, wird der Neu­preis um einen Alters­ab­schlag gekürzt – nach zwei bis drei Jah­ren bleibt davon oft nur die Hälf­te. Ein Neu­wert-Tarif ersetzt dage­gen ein gleich­wer­ti­ges neu­es oder gene­ral­über­hol­tes Gerät, teils zeit­lich begrenzt (etwa 24 Mona­te ab Kauf), danach wie­der Zeit­wert. Bei einem hoch­wer­ti­gen Tablet ist der Auf­preis für Neu­wer­ter­satz die wich­tigs­te Tarif­ent­schei­dung – er macht im Ernst­fall meh­re­re Hun­dert Euro aus.

2. War­te­zeit bei spä­te­rem Abschluss

Schließt du sofort beim Kauf oder inner­halb weni­ger Tage ab, gilt der Schutz in der Regel ohne War­te­zeit. Für älte­re Gerä­te ver­lan­gen vie­le Ver­si­che­rer eine War­te­zeit von vier bis sechs Wochen, in der nur plötz­li­che Ereig­nis­se wie ein Sturz, aber kei­ne schlei­chen­den Defek­te gedeckt sind. Das ver­hin­dert den Abschluss „nach dem Schaden”.

3. Gerä­te­al­ter und gebrauch­te Tablets

Neu gekauf­te Gerä­te sind unkom­pli­ziert ver­si­cher­bar. Für gebrauch­te und refur­bis­hed Tablets set­zen Tari­fe eine Alters­gren­ze bei Ver­trags­be­ginn – von weni­gen Mona­ten bei stren­gen Anbie­tern bis zu meh­re­ren Jah­ren bei kulan­te­ren. Ver­langt wird meist ein her­steller­ge­neral­über­hol­ter Zustand oder ein Funk­ti­ons­nach­weis. Ach­te dar­auf: Vor­schä­den sind immer aus­ge­schlos­sen, des­halb den Zustand bei Abschluss ehr­lich ange­ben und dokumentieren.

Prüf-Tipp: Ver­glei­che nicht nur den Monats­bei­trag, son­dern die­se drei Klau­seln neben­ein­an­der. Der güns­tigs­te Tarif mit Zeit­wert und hoher Selbst­be­tei­li­gung ist im Scha­den­fall oft der teuerste.

Tablet-Ver­si­che­rung für Beruf & Unternehmen

Im Betrieb sind Tablets Arbeits­ge­rä­te: der iPad-Kas­sen­bon im Laden, das Sur­face im Außen­dienst, die Gerä­te­flot­te in Lager, Pfle­ge oder Schu­le. Hier gel­ten ande­re Anfor­de­run­gen als pri­vat – oft mit Ver­lust­de­ckung, Absi­che­rung von Leih­ge­rä­ten und der Mög­lich­keit, vie­le Gerä­te in einem Ver­trag zu bün­deln. Weil Bran­che, Stück­zahl und Ein­satz stark vari­ie­ren, kal­ku­lie­ren wir Fir­men-Tari­fe indi­vi­du­ell statt über einen Standard-Rechner.

Fül­le das kur­ze For­mu­lar aus – wir mel­den uns kurz­fris­tig mit einem pas­sen­den Vor­schlag. Kos­ten­frei und unverbindlich.

Das Anfra­ge-For­mu­lar wird geladen …

Für wen lohnt sich wel­cher Schutz?

Der rich­ti­ge Tarif hängt davon ab, wie und von wem das Tablet genutzt wird. Fünf typi­sche Situa­tio­nen aus der Beratung:

🎓 Stu­di­um & Schule

Das Schul-iPad ersetzt Col­lege­block und Lehr­buch – täg­lich im Ruck­sack. Sturz- und Dieb­stahl­schutz sind hier zen­tral; die iPad-Ver­si­che­rung für die Schu­le gibt es auch als mehr­jäh­ri­gen Sam­mel­ta­rif für gan­ze Klassen.

🎨 Krea­tiv & Grafik

Wer mit Stift auf iPad Pro oder Sur­face zeich­net, hat ein teu­res Arbeits­ge­rät. Neu­wert­schutz und Absi­che­rung des Stifts als Zube­hör loh­nen sich.

👨‍👩‍👧 Fami­lie & Kinder

Das Fami­li­en-Tablet wird her­um­ge­reicht – die Sturz­quo­te ist hoch. Ein Tarif mit Bruch- und Bedien­feh­ler-Deckung ohne hohe SB passt am besten.

💼 Busi­ness & Außendienst

Tablets im Kun­den­ter­min, auf der Bau­stel­le oder im Lager. Hier zählt Robust­heit im Schutz plus Diebstahl/Verlust – meist über die Gewer­be-Poli­ce.

🛋️ Nur zu Hause

Wird das Tablet fast nur auf dem Sofa genutzt und ist nicht teu­er, reicht oft die Rück­la­ge – hier ist die ehr­li­che Ant­wort meist „kein Schutz nötig”.

♻️ Gebraucht & refurbished

Für hoch­wer­ti­ge Gebraucht­ge­rä­te ist die Ver­si­che­rung oft der ein­zi­ge ver­füg­ba­re Rund­um­schutz – auf Alters­gren­ze und Zustands­nach­weis achten.

Tablet kaputt, ver­lo­ren oder gestoh­len: So gehst du vor

  1. Bei Dieb­stahl: orten & sper­renÜber „Wo ist?” (Apple) oder „Mein Gerät fin­den” (Android) den Ver­lo­ren-Modus akti­vie­ren – das Tablet wird gesperrt und für Drit­te unbrauchbar.
  2. Bei Mobil­funk-Model­len: SIM sper­renBeim Anbie­ter oder über den Sperr-Not­ruf 116 116 – ver­hin­dert teu­re Fol­ge­kos­ten über die ein­ge­bau­te SIM.
  3. Anzei­ge erstat­tenBei der Poli­zei mit der Seri­en­num­mer bzw. IMEI (bei Mobil­funk-Tablets); die Vor­gangs­num­mer ist Pflicht für die Regulierung.
  4. Pass­wör­ter sichernApple-ID bzw. Goog­le-Kon­to, Ban­king- und Mail-Zugän­ge von einem ande­ren Gerät aus absichern.
  5. Scha­den doku­men­tie­renBei Bruch/Flüssigkeit: Fotos machen, Kauf­be­leg und Seri­en­num­mer bereit­le­gen, Gerät nicht öff­nen oder selbst reparieren.
  6. Ver­si­che­rung mel­denScha­den unver­züg­lich mel­den und den Repa­ra­tur- oder Ersatz­weg abstim­men – eigen­mäch­ti­ge Repa­ra­tu­ren gefähr­den die Leistung.

Check­lis­ten: Vor dem Abschluss & für den Notfall

Zwei prak­ti­sche Check­lis­ten – direkt abhak­bar (auch per Klick auf den Text), druck­bar und per Mail versendbar:

1. Vor dem Abschluss

2. Not­fall: Tablet weg

Irr­tü­mer-Quiz zur Tablet-Versicherung

Rund um Garan­tie, Haus­rat und Gerä­te­schutz kur­sie­ren vie­le Halb­wahr­hei­ten. Das Quiz zeigt typi­sche Irr­tü­mer und färbt nach dei­ner Aus­wahl die rich­ti­ge Ant­wort hell­grün und die fal­sche hellrot.

1. Ein Dis­play­bruch nach einem Sturz ist über die Her­stel­ler­ga­ran­tie abgedeckt.

Rich­tig. Garan­tie und gesetz­li­che Gewähr­leis­tung grei­fen nur bei Defek­ten, die aus dem Gerät selbst kom­men – etwa einem Mate­ri­al­feh­ler. Ein selbst ver­ur­sach­ter Sturz­scha­den zählt aus­drück­lich nicht dazu. Genau die­se All­tags­schä­den – Bruch, Flüs­sig­keit, Bedien­feh­ler – deckt nur eine Tablet-Ver­si­che­rung. Des­halb ist die Bruch-Deckung der Kern jeder Police.
Falsch. Ein weit ver­brei­te­ter und teu­rer Irr­tum: Die Her­stel­ler­ga­ran­tie ersetzt kei­ne selbst ver­ur­sach­ten Schä­den. Ein Sturz mit Dis­play­bruch ist ein Unfall­scha­den – abge­deckt ist er nur über eine Gerä­te­ver­si­che­rung, nicht über Garan­tie oder Gewährleistung.

2. Weil mein iPad nach IP-Norm gegen Was­ser geschützt ist, zahlt der Her­stel­ler bei einem Flüssigkeitsschaden.

Rich­tig. Vie­le Tablets haben – anders als aktu­el­le Smart­phones – gar kei­ne offi­zi­el­le IP-Zer­ti­fi­zie­rung. Und selbst wo eine exis­tiert, beschreibt sie Labor­be­din­gun­gen mit Süß­was­ser und lässt mit der Zeit nach. Her­stel­ler schlie­ßen Flüs­sig­keits­schä­den von der Garan­tie regel­mä­ßig aus; Indi­ka­to­ren im Gerät zei­gen den Was­ser­kon­takt. Nur eine Ver­si­che­rung mit Flüs­sig­keits-Deckung über­nimmt sol­che Fälle.
Falsch. Die IP-Anga­be ist kei­ne Garan­tie­zu­sa­ge – und vie­le Tablets sind ohne­hin nicht spritz­was­ser­ge­schützt. Ver­schüt­te­ter Kaf­fee oder ein Sturz in die Bade­wan­ne sind klas­si­sche Ver­si­che­rungs­fäl­le, aber kein Garantiefall.

3. Mei­ne Haus­rat­ver­si­che­rung ersetzt das Tablet, wenn es mir in der Bahn aus der Tasche gestoh­len wird.

Rich­tig. Die Haus­rat­ver­si­che­rung deckt Ein­bruch­dieb­stahl aus der Woh­nung und Raub mit Gewalt – der ein­fa­che Taschen­dieb­stahl unter­wegs fällt nur mit einer Außen­ver­si­che­rungs-Klau­sel dar­un­ter, und die ist oft gede­ckelt. Sturz und Flüs­sig­keit deckt der Haus­rat gar nicht. Für den mobi­len All­tag braucht es den Dieb­stahl-Bau­stein der Tablet-Versicherung.
Falsch. Der Stra­ßen- oder Bahn­dieb­stahl ohne Gewalt ist im Haus­rat regu­lär nicht ver­si­chert – nur Ein­bruch und Raub. Genau die­se Lücke (plus Sturz und Flüs­sig­keit) schließt die Tablet-Ver­si­che­rung mit dem Bau­stein für ein­fa­chen Diebstahl.

4. Lässt mein Akku nach zwei Jah­ren spür­bar nach, zahlt die Ver­si­che­rung den Tausch.

Rich­tig. Nach­las­sen­de Akku­leis­tung ist nor­ma­ler Ver­schleiß und von jeder Gerä­te­ver­si­che­rung aus­ge­schlos­sen – wie auch von der Garan­tie, sofern der Akku noch im nor­ma­len Rah­men altert. Ver­si­chert ist ein Akku nur, wenn er durch ein plötz­li­ches ver­si­cher­tes Ereig­nis aus­fällt, etwa nach einem Sturz oder Kurz­schluss. Der Unter­schied liegt in der Ursache.
Falsch. Ver­schleiß ist nie ver­si­chert. Ein Akku, der über die Jah­re schwä­cher wird, ist ein klas­si­scher Ver­schleiß­fall – nur ein Akku­de­fekt infol­ge eines ver­si­cher­ten Ereig­nis­ses wird übernommen.

5. Auch ein gebraucht gekauf­tes oder refur­bis­hed Tablet lässt sich noch versichern.

Rich­tig. Vie­le Ver­si­che­rer neh­men gebrauch­te und refur­bis­hed Tablets an – üblich sind eine Alters­gren­ze bei Ver­trags­be­ginn und teils ein Funk­ti­ons­nach­weis oder her­steller­ge­neral­über­hol­ter Zustand. Gera­de für hoch­wer­ti­ge Gebraucht­ge­rä­te ist die Ver­si­che­rung damit oft der ein­zi­ge ver­füg­ba­re Rund­um­schutz. Wich­tig: Vor­schä­den ehr­lich ange­ben, sie blei­ben ausgeschlossen.
Falsch gera­ten – die Aus­sa­ge stimmt. Gebrauch­te Tablets sind bei vie­len Anbie­tern ver­si­cher­bar, meist mit Alters­gren­ze und Zustands­nach­weis. Anders als eine rei­ne Neu­ge­rä­te-Garan­tie ist die Ver­si­che­rung damit auch für Second-Hand-Gerä­te verfügbar.

6. Las­se ich mein Tablet sicht­bar auf dem Café­tisch lie­gen und es wird gestoh­len, zahlt der Dieb­stahl-Bau­stein trotzdem.

Rich­tig. Das unbe­auf­sich­tig­te Lie­gen­las­sen ist der häu­figs­te Ableh­nungs­grund beim Dieb­stahl-Bau­stein. Die Bedin­gun­gen ver­lan­gen, dass du das Gerät beauf­sich­tigst oder sicher ver­wahrst. Wer den Tisch ver­lässt und das Tablet offen lie­gen lässt, ver­letzt die­se Oblie­gen­heit – die Ver­si­che­rung darf die Leis­tung kür­zen oder ver­wei­gern. „Ver­lust” durch schlich­tes Lie­gen­las­sen deckt nur ein spe­zi­el­ler Zusatzbaustein.
Falsch. Genau die­ses Sze­na­rio ist typi­scher­wei­se NICHT gedeckt: Ein offen und unbe­auf­sich­tigt zurück­ge­las­se­nes Gerät ver­letzt die Sorg­falts­pflicht. Der Dieb­stahl­schutz greift, wenn das Tablet beauf­sich­tigt oder sicher ver­staut war – nicht bei sicht­bar lie­gen gelas­se­ner Beute.

7. Für jedes Tablet lohnt sich eine Ver­si­che­rung – egal wie teu­er es war.

Rich­tig. Bei einem güns­ti­gen Tablet mit gerin­gem Rest­wert ste­hen Bei­trä­ge und Selbst­be­tei­li­gung schnell in kei­nem Ver­hält­nis zur mög­li­chen Ent­schä­di­gung – hier ist eine Rück­la­ge oft die klü­ge­re Wahl. Je teu­rer, neu­er und mobi­ler das Gerät, des­to eher rech­net sich der Schutz. Die­se ehr­li­che Abwä­gung nimmt dir kein Tarif ab; rech­ne mit dem Ver­gleichs­rech­ner kon­kret nach.
Falsch. Pau­schal lohnt sich der Schutz nicht. Bei einem 199-€-Tablet über­stei­gen Bei­trä­ge plus Selbst­be­tei­li­gung über die Jah­re schnell den Gerä­te­wert – da ist eine Rück­la­ge sinn­vol­ler. Der Schutz rech­net sich vor allem bei teu­ren, mobil genutz­ten Geräten.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Tablet-Versicherung

Der Bei­trag hängt vom Kauf­preis des Tablets, dem Gerä­te­al­ter bei Abschluss und den gewähl­ten Bau­stei­nen ab. Als Ori­en­tie­rung: Güns­ti­ge Android-Tablets sind ab etwa 2 bis 3 Euro im Monat ver­si­cher­bar, ein Stan­dard-iPad ab rund 3 bis 5 Euro, ein iPad Pro oder Sur­face Pro ab etwa 7 bis 11 Euro. Der Dieb­stahl-Bau­stein kos­tet meist 1 bis 4 Euro Auf­preis, Tari­fe mit Selbst­be­tei­li­gung (oft 30 Euro je Scha­den) sind güns­ti­ger als SB-freie. Den kon­kre­ten Bei­trag für dein Modell zeigt der Ver­gleichs­rech­ner oben, über den du auch direkt abschlie­ßen kannst.
Das hängt vom Gerät und dei­ner Nut­zung ab – und die ehr­li­che Ant­wort ist nicht immer „ja”. Bei einem teu­ren, mobil genutz­ten Tablet, das täg­lich im Ruck­sack lan­det oder von Kin­dern mit­be­nutzt wird, ist der Schutz meist sei­nen Preis wert, beson­ders mit Neu­wert-Tarif und nied­ri­ger Selbst­be­tei­li­gung. Bei einem güns­ti­gen Zweit­ge­rät, das über­wie­gend zu Hau­se liegt, sum­mie­ren sich die Bei­trä­ge dage­gen schnell auf einen erheb­li­chen Teil des Gerä­te­werts – hier ist eine eige­ne Rück­la­ge oft die klü­ge­re Wahl. Prü­fe außer­dem, ob dei­ne Haus­rat­ver­si­che­rung Tei­le abdeckt. Rech­ne für dein kon­kre­tes Tablet nach, statt pau­schal abzuschließen.
Im Basis­schutz sind in der Regel Dis­play­bruch und Sturz­schä­den, Flüs­sig­keits­schä­den, Kurz­schluss, Über­span­nung und Brand sowie Bedie­nungs­feh­ler ent­hal­ten; Raub und Ein­bruch­dieb­stahl meist eben­falls. Der ein­fa­che Dieb­stahl (Taschen­dieb­stahl unter­wegs) ist ein auf­preis­pflich­ti­ger Bau­stein, ech­ter Ver­lust durch Lie­gen­las­sen decken nur weni­ge Spe­zi­al­ta­ri­fe. Nicht ver­si­chert sind dage­gen nor­ma­ler Ver­schleiß und nach­las­sen­de Akkus, rei­ne Soft­ware­pro­ble­me, Krat­zer ohne Funk­ti­ons­ein­schrän­kung sowie Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit – etwa das unbe­auf­sich­tig­te Lie­gen­las­sen. Auch Schä­den, die vor Ver­trags­be­ginn ent­stan­den sind, blei­ben außen vor.
Nur teil­wei­se. Die Haus­rat­ver­si­che­rung ersetzt dein Tablet bei Ein­bruch­dieb­stahl aus der Woh­nung und bei Raub mit Gewalt. Der All­tag mit dem Tablet – Sturz mit Dis­play­bruch, ver­schüt­te­ter Kaf­fee, Taschen­dieb­stahl in der Bahn – ist dage­gen nicht oder nur mit einer Außen­ver­si­che­rungs-Klau­sel abge­deckt, die zudem oft betrags­mä­ßig gede­ckelt ist. Ein Scha­den belas­tet außer­dem dei­nen Haus­rat­ver­trag und kann die Scha­den­frei­heit kos­ten. Prü­fe dei­ne Poli­ce auf eine Elek­tro­nik- oder Außen­ver­si­che­rungs-Klau­sel; reicht sie für dei­nen mobi­len All­tag nicht, schließt die spe­zi­el­le Tablet-Ver­si­che­rung genau die­se Lücke.
Das regelt der Tarif – und es ist die wich­tigs­te Klau­sel über­haupt. Güns­ti­ge Tari­fe erset­zen den Zeit­wert, also den Neu­preis abzüg­lich eines Alters­ab­schlags; nach zwei bis drei Jah­ren bleibt davon oft nur die Hälf­te. Bes­se­re Tari­fe bie­ten Neu­wer­ter­satz oder eine trans­pa­ren­te Staf­fel, teils zeit­lich begrenzt auf etwa 24 Mona­te ab Kauf, teils ein gleich­wer­ti­ges Aus­tausch- oder gene­ral­über­hol­tes Gerät. Bei einem hoch­wer­ti­gen Tablet lohnt sich der Auf­preis für Neu­wert- oder Staf­fel­er­stat­tung fast immer – ver­glei­che die­se Klau­sel gezielt, sie macht im Scha­den­fall meh­re­re Hun­dert Euro aus.
Ja, vie­le Tari­fe neh­men gebrauch­te und refur­bis­hed Tablets an. Üblich sind eine Alters­gren­ze bei Ver­trags­be­ginn – von weni­gen Mona­ten bei stren­gen bis zu meh­re­ren Jah­ren bei kulan­te­ren Anbie­tern – sowie teils ein her­steller­ge­neral­über­hol­ter Zustand oder ein Funk­ti­ons­nach­weis mit Fotos. Die Ent­schä­di­gung ist häu­fig gestaf­felt oder als Zeit­wert gere­gelt. Für hoch­wer­ti­ge Gebraucht­ge­rä­te ist die Ver­si­che­rung damit oft der ein­zi­ge ver­füg­ba­re Rund­um­schutz. Wich­tig beim Abschluss: den Gerä­te­zu­stand ehr­lich ange­ben, den Kauf­be­leg des Gebraucht­kaufs auf­be­wah­ren und vor­han­de­ne Vor­schä­den doku­men­tie­ren – sie sind vom Schutz ausgenommen.
Ja. Schließt du sofort beim Kauf oder inner­halb weni­ger Tage ab, gilt der Schutz in der Regel ohne War­te­zeit. Für älte­re Gerä­te ver­lan­gen vie­le Ver­si­che­rer eine War­te­zeit von etwa vier bis sechs Wochen, in der nur plötz­li­che Ereig­nis­se wie ein Sturz gedeckt sind, aber kei­ne schlei­chen­den Defek­te – das ver­hin­dert den Abschluss „nach dem Scha­den”. Vor­aus­set­zung ist, dass das Gerät die Alters­gren­ze des Tarifs nicht über­schrei­tet, voll funk­ti­ons­fä­hig ist und kei­ne Vor­schä­den hat. Man­che Anbie­ter ver­lan­gen bei spä­te­rem Abschluss Fotos oder einen Funk­ti­ons­nach­weis. Schä­den vor Ver­trags­be­ginn blei­ben immer ausgeschlossen.
Das hängt vom Tarif ab. Eini­ge Ver­si­che­rer schlie­ßen fest zuge­hö­ri­ges Zube­hör wie Apple Pen­cil, Tas­ta­tur-Cover oder Stylus in den Schutz ein, oft bis zu einer bestimm­ten Wert­gren­ze und nur, wenn das Zube­hör gemein­sam mit dem Tablet beschä­digt oder gestoh­len wird. Ande­re Tari­fe ver­si­chern aus­schließ­lich das Gerät selbst. Gera­de für Krea­ti­ve, die mit einem teu­ren Stift arbei­ten, oder für Nut­zer eines Tas­ta­tur-Cases lohnt der Blick in die Bedin­gun­gen. Wenn Zube­hör wich­tig ist, soll­te es beim Abschluss aus­drück­lich als mit­ver­si­chert bestä­tigt und mit sei­nem Wert ange­ge­ben werden.
Bei Bruch- oder Flüs­sig­keits­schä­den gilt: Gerät nicht selbst öff­nen oder eigen­mäch­tig repa­rie­ren las­sen, son­dern den Scha­den mit Fotos, Kauf­be­leg und Seri­en­num­mer doku­men­tie­ren und der Ver­si­che­rung mel­den, die den Repa­ra­tur­weg vor­gibt. Bei Dieb­stahl sofort die Ortung akti­vie­ren und den Ver­lo­ren-Modus set­zen, bei Mobil­funk-Model­len die SIM sper­ren (Sperr-Not­ruf 116 116), Anzei­ge bei der Poli­zei mit Seri­en­num­mer bzw. IMEI erstat­ten und die Vor­gangs­num­mer notie­ren – ohne sie regu­liert kein Ver­si­che­rer. Danach Apple-ID- oder Goog­le-Kon­to sowie Ban­king- und Mail-Pass­wör­ter von einem ande­ren Gerät aus ändern und den Scha­den unver­züg­lich mel­den. Unse­re Not­fall-Check­lis­te oben führt Schritt für Schritt durch.
Das hängt davon ab, wie mobil du das Tablet nutzt. Wer es täg­lich mit­nimmt – ins Büro, an die Uni, auf Rei­sen – für den ist der ein­fa­che Dieb­stahl ein rea­les Risi­ko, das der Basis­schutz nicht abdeckt: Stan­dard­ta­ri­fe decken nur Raub und Ein­bruch­dieb­stahl, der Taschen­dieb­stahl ist der auf­preis­pflich­ti­ge Bau­stein. Wer das Tablet dage­gen fast nur zu Hau­se nutzt, kann dar­auf ver­zich­ten und spart Bei­trag. Wich­tig sind die Oblie­gen­hei­ten: Das Gerät muss beauf­sich­tigt oder sicher ver­staut gewe­sen sein, und für die Regu­lie­rung brauchst du die poli­zei­li­che Anzei­ge mit Seri­en­num­mer. Ver­lust durch schlich­tes Lie­gen­las­sen deckt selbst der Dieb­stahl-Bau­stein meist nicht – dafür gibt es nur weni­ge Spezialtarife.
Für Fir­men-Tablets, Gerä­te­flot­ten im Außen­dienst oder Klas­sen­sät­ze in Schu­len gibt es eige­ne gewerb­li­che Tari­fe, die sich von der Pri­vat­po­li­ce unter­schei­den. Sie bün­deln vie­le Gerä­te in einem Ver­trag, decken häu­fig auch Ver­lust und Leih­ge­rä­te ab und las­sen sich auf die Insti­tu­ti­on oder das Unter­neh­men aus­stel­len. Weil Bran­che, Stück­zahl, Gerä­te­wert und Ein­satz stark vari­ie­ren, wer­den sol­che Tari­fe indi­vi­du­ell kal­ku­liert statt über einen Stan­dard-Rech­ner. Das gilt auch für die iPad-Ver­si­che­rung in der Schu­le: Schul-iPads las­sen sich ein­zeln über die Eltern oder als Klas­sen­satz über den Schul­trä­ger ver­si­chern, oft mit mehr­jäh­ri­gem Ein­mal­bei­trag. Über unser For­mu­lar im Abschnitt „Tablet-Ver­si­che­rung für Beruf und Unter­neh­men” kannst du kos­ten­frei und unver­bind­lich ein Ange­bot anfor­dern und dei­ne Tablets ver­si­chern las­sen – wir mel­den uns kurz­fris­tig mit einem Vorschlag.

Das sagen unse­re Kunden

★★★★★

Das iPad mei­ner Toch­ter ist vom Küchen­tisch gefal­len, Dis­play hin. Repa­ra­tur lief über die Ver­si­che­rung, nur die klei­ne Selbst­be­tei­li­gung blieb.”

Kat­rin H.Bie­le­feld
★★★★★

Als Stu­den­tin habe ich alle Mit­schrif­ten auf dem iPad. Der Ver­gleich hat mir einen Tarif mit Dieb­stahl­schutz für die Uni gezeigt – beruhigend.”

Lena S.Müns­ter
★★★★★

Kaf­fee übers Sur­face – ich dach­te, das war’s. Die Ver­si­che­rung hat den Flüs­sig­keits­scha­den anstands­los übernommen.”

Mar­kus T.Augs­burg
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Ehr­li­che Bera­tung: Für mein altes Android-Tablet hat man mir abge­ra­ten und zur Rück­la­ge gera­ten. So etwas schafft Vertrauen.”

Petra W.Kas­sel
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Ich zeich­ne beruf­lich auf dem iPad Pro. Der Neu­wert-Tarif hat sich gelohnt, als das Gerät nach einem Sturz getauscht wur­de – inklu­si­ve Pencil.”

Jonas R.Leip­zig
★★★★★

Der Ver­gleich hat mir gezeigt, dass mein alter Tarif nur Zeit­wert zahl­te. Gewech­selt – ähn­li­cher Bei­trag, deut­lich bes­se­re Leistung.”

San­dra K.Dort­mund
★★★★★

Gala­xy Tab in der Bahn aus dem Ruck­sack gezo­gen. Dank Dieb­stahl-Bau­stein und Anzei­ge lief die Erstat­tung reibungslos.”

Deniz A.Frank­furt
★★★★★

Für unse­re klei­ne Fir­ma haben wir zehn Außen­dienst-Tablets über das Ange­bots­for­mu­lar ver­si­chert – ein Ver­trag, fai­rer Beitrag.”

Micha­el B.Nürn­berg
★★★★★

Die Check­lis­te vor dem Abschluss hat mir die rich­ti­gen Fra­gen gestellt. Am Ende ein Tarif ohne Selbst­be­tei­li­gung, genau passend.”

Anja P.Bre­men
★★★★★

Refur­bis­hed iPad gekauft – bei ande­ren gab es kei­nen Schutz mehr. Hier wur­de es mit Alters­nach­weis pro­blem­los angenommen.”

Tho­mas E.Frei­burg
★★★★★

Mein Sohn nimmt das Schul-iPad täg­lich mit. Der mehr­jäh­ri­ge Tarif war güns­ti­ger als ich dach­te und deckt auch Bruch ab.”

Clau­dia M.Han­no­ver
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Auf Rei­sen woll­te ich welt­wei­ten Schutz. Der Tarif hat den Scha­den in Ita­li­en ohne Dis­kus­si­on reguliert.”

Robert H.Stutt­gart
★★★★★

End­lich ver­ständ­lich erklärt, war­um die Haus­rat­ver­si­che­rung beim Sturz nicht zahlt. Danach war die Ent­schei­dung klar.”

Sabi­ne L.Köln
★★★★★

Der Akku-Hin­weis hat mich vor einem Fehl­kauf bewahrt – ich dach­te, Ver­schleiß sei mit­ver­si­chert. Ist er eben nicht.”

Flo­ri­an D.Dres­den
★★★★★

Monat­lich künd­bar, trans­pa­ren­ter Bei­trag, schnel­le Abwick­lung. Genau so stel­le ich mir eine fai­re Gerä­te­ver­si­che­rung vor.”

Nadi­ne V.Kiel

Wei­ter­füh­ren­de Themen

Geprüft von unse­rem Experten

Andreas Quast, Versicherungsexperte

Andre­as Quast

Ver­si­che­rungs­fach­mann nach § 34d GewO (IHK-Reg.-Nr. D‑3L74-BQI3F-65). Andre­as Quast berät seit vie­len Jah­ren zu Gerä­te- und Spe­zi­al­ver­si­che­run­gen und hat die fach­li­che Rich­tig­keit die­ser Sei­te am 15.07.2026 geprüft.


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