Unfall­ver­si­che­rung Ver­gleich

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Die gesetz­li­che Erst­in­for­ma­ti­on infor­miert Sie über unse­re Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­mak­ler. Die Ver­mitt­lerricht­li­nie sieht vor, dass wir Ihnen die­se Erst­in­for­ma­ti­on vor der Ver­gleichs­be­rech­nung zur Ver­fü­gung stel­len. Mit der Nut­zung unse­res Ver­gleichs­rech­ners bestä­ti­gen Sie, die Erst­in­for­ma­ti­on für Ver­si­che­rungs­mak­ler gemäß §15 Vers­Ver­mV gele­sen und her­un­ter­ge­la­den zu haben.

Infor­ma­tio­nen zur Unfall­ver­si­che­rung

Wis­sens­wer­tes zu Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und für den Scha­den­fall

Im Prin­zip jeder. Egal ob Arbeit­neh­mer oder Selb­stän­di­ger — die Arbeits­kraft ist das wich­tigs­te Kapi­tal.

Beson­ders zu emp­feh­len ist die Pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung natür­lich für Per­so­nen mit gefähr­li­chen Hob­bies wie z.B. Motor­rad­fah­rer, Renn­rad­fah­rer, Tau­cher usw.

Vie­le Men­schen glau­ben, dass sie über die Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung aus­rei­chend abge­si­chert sind. Aber das ist nur zum Teil rich­tig.

So gilt der gesetz­li­che Unfall­schutz nicht für alle Per­so­nen­grup­pen wie z.B. Selb­stän­di­ge, Frei­be­ruf­ler, nicht Erwerbs­tä­ti­ge (z.B. Haus­frau­en und ‑män­ner) und Rent­ner und die Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung leis­tet aus­schließ­lich bei Berufs­krank­hei­ten und bei Arbeits­un­fäl­len, also bei Unfäl­len, die wäh­rend der Arbeits­zeit oder auf dem direk­ten Weg dort­hin oder zurück nach Hau­se pas­sie­ren.

Pas­siert der Unfall aller­dings in Ihrer Frei­zeit, kön­nen Sie kei­ne Leis­tun­gen aus der Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung erwar­ten.

Laut der Bun­des­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin pas­sie­ren aller­dings knapp drei Vier­tel aller regis­trier­ten Unfäl­le mit Ver­letz­ten nicht in der Arbeit, son­dern wäh­rend der Frei­zeit oder im Haus­halts­be­reich.

Aus die­sem Grund ist der zusätz­li­che Schutz durch eine Pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung sehr zu emp­feh­len.

Eine Pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung schließt die Lücke zur Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung und sichert Sie gegen die finan­zi­el­len Fol­gen eines pri­va­ten und beruf­li­chen Unfalls ab und das welt­weit und rund um die Uhr.

Die Pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung gilt für Unfäl­le auf der gan­zen Welt und — soweit nichts ande­res ver­ein­bart — rund um die Uhr für Unfäl­le im Beruf und in der Frei­zeit.

Die Pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung bie­tet Ver­si­che­rungs­schutz und finan­zi­el­len Aus­gleich bei Fol­gen von Unfäl­len wie Inva­li­di­tät, vor­über­ge­hen­de Beein­träch­ti­gung der Arbeits­fä­hig­keit, Tod und Kran­ken­haus­auf­ent­halt.

Als Unfall bezeich­net man ein plötz­lich von außen auf den Kör­per des Ver­si­cher­ten ein­wir­ken­des Ereig­nis, wodurch er unfrei­wil­lig eine Gesund­heits­schä­di­gung erlei­det. 

Unfäl­len gleich­ge­stellt sind übli­cher­wei­se:

  • Ver­ren­kun­gen, Zer­run­gen und Zer­rei­ßun­gen an Glied­ma­ßen und der Wir­bel­säu­le, die durch Kraft­an­stren­gung des Ver­si­cher­ten her­vor­ge­ru­fen wur­den
  • Wund­in­fek­tio­nen bei denen der Anste­ckungs­stoff durch eine Unfall­ver­let­zung in den Kör­per gelangt ist

Fol­gen­de Leis­tun­gen las­sen sich über eine Pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung absi­chern: 

Inva­li­di­täts­leis­tung:

Kommt es auf­grund eines Unfal­les zu einer dau­er­haf­ten Beein­träch­ti­gung der kör­per­li­chen oder geis­ti­gen Leis­tungs­fä­hig­keit so wird eine ein­ma­li­ge Kapi­tal­leis­tung erbracht (Aus­nah­me: Der Ver­si­cher­te hat bereits das 65 Lebens­jahr voll­endet. In die­sen Fall wird eine Ren­ten­zah­lung erbracht). Die Höhe der Leis­tung rich­tet sich nach der ver­ein­bar­ten Inva­li­di­täts­sum­me und dem Grad der Inva­li­di­tät. 

Todes­fall­leis­tung:

Führt der Unfall inner­halb eines Jah­res zum Tode, so ent­steht Anspruch auf Leis­tung ent­spre­chend der ver­ein­bar­ten Todes­fall­sum­me.

Hin­weis: Die Todes­fall­leis­tung erfüllt eine wei­te­re Funk­ti­on. Ist bereits kurz nach einem Unfall eine Inva­li­di­tät abseh­bar, so erbringt der Ver­si­che­rer bei ver­ein­bar­ter Todes­fall­leis­tung eine Vor­aus­zah­lung 

Kran­ken­haus­ta­ge­geld:

Für jeden Kalen­der­tag an dem sich der Ver­si­cher­te unfall­be­dingt in voll­sta­tio­nä­rer Heil­be­hand­lung befin­det wird das ver­ein­bar­te Kran­ken­haus­ta­ge­geld bezahlt. (In der Regel für maxi­mal 2–3 Jah­re) 

Gene­sungs­geld:

Gene­sungs­geld wird übli­cher­wei­se in der glei­chen Höhe und für die glei­che Anzahl von Kalen­der­ta­gen wie das Kran­ken­haus­ta­ge­geld geleis­tet; jedoch ist die Leis­tung meis­tens auf eine Dau­er von max. 100 Tagen begrenzt. Der Anspruch auf Gene­sungs­geld ent­steht erst mit Ent­las­sung aus dem Kran­ken­haus.

Hin­weis: Gene­sungs­geld kann nur in Ver­bin­dung mit dem Kran­ken­haus­ta­ge­geld abge­schlos­sen wer­den 

Kos­me­ti­sche Ope­ra­tio­nen:

Wird der Kör­per der ver­si­cher­ten Per­son durch einen Unfall der­art ent­stellt, dass sich die­se zu einer kos­me­ti­schen Ope­ra­ti­on ent­schließt, so wer­den die Behand­lungs­kos­ten inkl. Neben­kos­ten bis zur Höhe der ver­ein­bar­ten Ver­si­che­rungs­sum­me erstat­tet.

Hin­weis: Die Behand­lung muss bei Erwach­se­nen inner­halb von drei Jah­ren nach dem Unfall, bei Min­der­jäh­ri­gen bis zur Voll­endung des 21. Lebens­jah­res erfol­gen 

Über­gangs­leis­tung:

Besteht nach Ablauf von drei Mona­ten nach dem Unfall noch eine Beein­träch­ti­gung von 100 %, so wer­den 50 % der ver­ein­bar­ten Über­gangs­leis­tung erbracht. Besteht nach Ablauf von sechs Mona­ten noch eine Beein­träch­ti­gung von mehr als 50 % so wird die vol­le Über­gangs­leis­tung erbracht. 

Sofort­leis­tung bei Schwerst­ver­let­zun­gen:

Die­se Leis­tung wird sofort nach einem Unfall fäl­lig bei beson­ders schwe­ren Ver­let­zun­gen wie z.B. Quer­schnitts­läh­mung, Erblin­dung etc. 

Unfall­ren­te:

Eine Unfall­ren­te wird in der Regel ab einem Inva­li­di­täts­grad von min­des­tens 50% erbracht. Sie wird übli­cher­wei­se monat­lich und lebens­lang bezahlt.

Ber­gungs­kos­ten:

Ber­gungs­kos­ten ent­ste­hen immer dann, wenn ein Unfall ver­ur­sacht wur­de und eine Per­son aus einer schwie­ri­gen Lage geret­tet wer­den muss. 

Tipp:

Die gesam­te Inva­li­di­täts­leis­tung wird erst bei 100 % Inva­li­di­tät erbracht. (Aus­nah­me Pro­gres­si­ons-Tari­fe)

Eine pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung erbringt nicht nach jedem Unfall eine Leis­tung. Wenn Sie nach einem Unfall wie­der voll­stän­dig gene­sen sind, wer­den kei­ne Leis­tun­gen aus der Pri­va­ten Unfall­ver­si­che­rung erbracht.

Auch bei z.B. fol­gen­den Ereig­nis­sen wird kei­ne Leis­tung aus der Pri­va­ten Unfall­ver­si­che­rung erbracht:

Alko­hol- und Dro­gen­ein­fluss:

Wenn nicht anders im Ver­trag ver­ein­bart, dann sind Unfäl­le, deren Ursa­che dar­in liegt, dass Sie alko­ho­li­siert waren oder unter Dro­gen stan­den, von einer Leis­tung aus­ge­nom­men.

Je nach Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men gel­ten aller­dings unter­schied­lich hohe Pro­mil­le­gren­zen für eine Leis­tungs­frei­heit. 

Unfäl­le bei Aus­übung einer Straf­tat:

Wer eine Straf­tat ver­übt und hier­bei — oder wäh­rend der Vor­be­rei­tung – durch einen Unfall ver­letzt wird, erhält kei­ne Leis­tung aus sei­ner Pri­va­ten Unfall­ver­si­che­rung. 

Renn­sport:

Regel­mä­ßig aus­ge­schlos­sen ist die Teil­nah­me an Auto- oder Motor­rad­ren­nen.

Ohne beson­de­re Ver­ein­ba­rung sind vom Ver­si­che­rungs­schutz u.a. auch fol­gen­de Ereig­nis­se aus­ge­schlos­sen:

  • Unfäl­le durch Geis­tes- oder Bewusst­seins­stö­run­gen auch ver­ur­sacht durch Trun­ken­heit, sowie Schlag­an­fäl­le, epi­lep­ti­sche Anfäl­le oder ande­re Krampf­an­fäl­le. (Aus­nah­me: Die­se wur­den durch ein ver­si­cher­tes Unfall­ereig­nis ver­ur­sacht.)
  • Unfäl­le, die der Ver­si­cher­te bei der vor­sätz­li­chen Aus­übung einer Straf­tat erlei­det;
  • Unfäl­le, die mit­tel- oder unmit­tel­bar durch Kriegs- oder Bür­ger­kriegs­er­eig­nis­se ver­ur­sacht wer­den;
  • Unfäl­le, die durch die Benut­zung von Luft­fahr­zeu­gen ohne Motor, Motor­seg­lern, Ultra­leicht­flug­zeu­gen und Raum­fahr­zeu­gen sowie beim Fall­schirm­sprin­gen ent­ste­hen;
  • Unfäl­le, die dadurch ent­ste­hen, dass der Ver­si­cher­te an Fahrt­ver­an­stal­tun­gen teil­nimmt, bei denen es auf die Erzie­lung von Höchst­ge­schwin­dig­kei­ten ankommt;
  • Gesund­heits­schä­di­gung durch Strah­len;
  • Unfäl­le, die unmit­tel­bar oder mit­tel­bar durch Kern­ener­gie ver­ur­sacht wer­den;
  • Gesund­heits­schä­di­gun­gen durch Heil­maß­nah­men oder Ein­grif­fe, die der Ver­si­cher­te an sei­nem Kör­per vor­nimmt oder vor­neh­men lässt. (Aus­nah­me: Die­se wur­den durch ein ver­si­cher­tes Unfall­ereig­nis not­wen­dig.)
  • Infek­tio­nen (Aus­nah­me: Die­se gelang­ten durch eine Unfall­ver­let­zung in den Kör­per)
  • Ver­gif­tun­gen infol­ge Ein­nah­me fes­ter oder flüs­si­ger Stof­fe;
  • Bauch- oder Unter­leibs­brü­che (Aus­nah­me: Die­se wur­den durch ein ver­si­cher­tes Unfall­ereig­nis ver­ur­sacht)
  • Schä­di­gun­gen an Band­schei­ben sowie Blu­tun­gen aus inne­ren Orga­nen und Gehirn­blu­tun­gen;
  • Krank­haf­te Stö­run­gen infol­ge psy­chi­scher Reak­tio­nen

In der pri­va­ten Unfall­ver­si­che­rung sind Art und Höhe der Ver­si­che­rungs­for­men in wei­tem Rah­men der frei­en Ver­ein­ba­rung der Ver­trags­part­ner über­las­sen.

Die Inva­li­di­täts­sum­me ist die Berech­nungs­grund­la­ge für die Ein­mal­zah­lun­gen im Scha­dens­fall. Wir emp­feh­len Ihnen als Inva­li­di­täts­grund­sum­me min­des­tens das Zwei — Drei­fa­che Ihres Brut­to­jah­res­ein­kom­mens zu ver­ein­ba­ren.

Eini­ge Regeln über das Ver­hält­nis der Ver­si­che­rungs­sum­men und Beson­der­hei­ten bei sehr hohen Sum­men sind jedoch zu beach­ten.

So müs­sen die Ver­si­che­rungs­sum­men den wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­sen — vor allem dem Ein­kom­men — des Ver­si­che­rungs­neh­mers ange­mes­sen sein.

Damit die Unfall­ver­si­che­rung mit der Infla­ti­on Schritt hal­ten kann und somit ange­mes­sen bleibt, wird sie in der Regel als dyna­mi­sche Unfall­ver­si­che­rung abge­schlos­sen.

Vor­aus­set­zung für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf im Leis­tungs­fall ist die voll­stän­di­ge und wahr­heits­ge­mä­ße Beant­wor­tung der Gesund­heits­fra­gen im Antrag.

Pfle­ge­be­dürf­ti­ge Per­so­nen sowie Geis­tes­kran­ke sind nicht ver­si­cher­bar.

Sie haben drei Mög­lich­kei­ten, das Inva­li­di­täts­ri­si­ko abzu­si­chern:

Man unter­schei­det:

Line­ar-Tarif
Je nach Inva­li­di­täts­grad wird die ent­spre­chen­de Leis­tung aus der Ver­si­che­rungs­sum­me erbracht. 

Mehr­leis­tungs-Tarif
In der Regel ver­dop­pelt, bzw. ver­drei­facht sich die Inva­li­di­täts­leis­tung ab einem Inva­li­di­täts­grad von 70 % bzw. 90 %. 

Pro­gres­si­ons-Tarif
Bei Unfall-Tari­fen mit ver­ein­bar­ter Pro­gres­si­on steigt die Leis­tung meist ab 26 % Inva­li­di­tät über­pro­por­tio­nal an. Je nach gewähl­ter Pro­gres­si­ons­stu­fe wird bei Voll­in­va­li­di­tät eine Ent­schä­di­gungs­leis­tung zwi­schen 225 % und 1000 % der ver­ein­bar­ten Inva­li­di­täts­sum­me erbracht.

Bei jedem Unfall haben Sie unver­züg­lich ein Arzt auf­zu­su­chen und den Ver­si­che­rer zu infor­mie­ren.

Sie müs­sen den Anord­nun­gen des Arz­tes Fol­ge leis­ten und Ihr Mög­lichs­tes zur Min­de­rung der Unfall­fol­gen bei­tra­gen.

Die Unfall­an­zei­ge ist wahr­heits­ge­mäß zu beant­wor­ten und ange­for­der­te Aus­künf­te sind unver­züg­lich zu ertei­len.

Bit­te beach­ten Sie unbe­dingt die nach­fol­gen­den Mel­de­fris­ten in der Pri­va­ten Unfall­ver­si­che­rung um Ihren Leis­tungs­an­spruch nicht zu ver­wir­ken:

Mel­de­frist bei Inva­li­di­tät:

Wenn Sie einen Unfall erlit­ten haben, mel­den Sie dies unver­züg­lich Ihrem Ver­si­che­rer. Unver­züg­lich bedeu­tet ohne schuld­haf­tes Ver­zö­gern.

Wird eine Inva­li­di­tät, also eine dau­er­haf­te Ein­schrän­kung Ihrer Gesund­heit erst zu einem spä­te­ren Zeit­punkt fest­ge­stellt, so kön­nen Sie dies auch inner­halb einer Frist von min­des­tens 12 Mona­ten (vari­iert je nach Ver­si­che­rer) nach Ein­tritt des eigent­li­chen Unfall­ereig­nis­ses mel­den. Es gibt aller­dings auch Unfall Tari­fe, die einen Mel­de­zeit­raum von 18, 24 oder sogar 36 Mona­ten vor­se­hen. Wich­tig dabei ist, dass die Inva­li­di­tät von einem Arzt dia­gnos­ti­ziert und doku­men­tiert wird.

Mel­de­frist bei einem Unfall­tod:

Die Mel­de­frist hängt von Tarif und Anbie­ter ab, beträgt aber meis­tens 48 Stun­den.

Der Wech­sel Ihrer bestehen­den Pri­va­ten Unfall­ver­si­che­rung ist nicht schwer.

Grund­sätz­lich ver­län­gern sich Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge, die für die Dau­er von min­des­tens einem Jahr abge­schlos­sen wur­den, auto­ma­tisch um ein wei­te­res Jahr, wenn die­se nicht frist­ge­recht durch eine ordent­li­che Kün­di­gung been­det wer­den.

Sie haben nach­fol­gend meh­re­re Mög­lich­kei­ten zur Been­di­gung Ihrer bestehen­den Haft­pflicht­ver­si­che­rung:

Ordent­li­che Kün­di­gung:

Die Kün­di­gung ist wirk­sam, wenn der Ver­trag mit einer übli­chen Frist von 3 Mona­ten zum Ablauf gekün­digt wird.

Außer­or­dent­li­che Kün­di­gung bei Prä­mi­en­er­hö­hung:

Erhöht Ihr Ver­si­che­rer auf Grund einer Prä­mi­en­an­glei­chung die Bei­trä­ge für Ihre Unfall­ver­si­che­rung, ohne dass sich der Ver­si­che­rungs­um­fang ändert, so kön­nen Sie inner­halb von 1 Monat nach Ein­gang der Mit­tei­lung des Ver­si­che­rers, den Ver­trag mit sofor­ti­ger Wir­kung, frü­hes­tens jedoch zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Erhö­hung kün­di­gen.

Kün­di­gung im Scha­dens­fall:

Hat Ihr Ver­si­che­rer einen aner­kann­ten Scha­den regu­liert oder abge­lehnt, so kann der Ver­trag sowohl von Ihnen als auch von Sei­ten des Ver­si­che­rers gekün­digt wer­den.

Ihre Kün­di­gung muss mit einer Frist von 1 Monat nach Zah­lung oder Ableh­nung des Scha­dens durch den Ver­si­che­rer erfol­gen und kann ent­we­der mit sofor­ti­ger Wir­kung oder zum Ablauf der lau­fen­den Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode aus­ge­spro­chen wer­den.

Tipp:

Eine Kün­di­gung soll­te stets per Post durch ein­ge­schrie­be­nen Brief erfol­gen. Eini­ge Ver­si­che­rer akzep­tie­ren mitt­ler­wei­le auch eine Kün­di­gung per E‑Mail.
Zu beach­ten ist, dass nicht das Absen­de­da­tum, son­dern der Ein­gang der Kün­di­gung beim Ver­si­che­rer als frist­ge­recht anzu­se­hen ist.
(Dies gilt auch im Fal­le einer Kün­di­gung sei­tens des Ver­si­che­rers).

Unser Ver­si­che­rungs­ver­gleich beinhal­tet die meis­ten bekann­ten Ver­si­che­rer, spe­zi­el­le Deckungs­kon­zep­te und mehr…
Bei uns erhal­ten Sie einen der umfas­sends­ten Online-Ver­si­che­rungs­ver­glei­che!