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Unfall­ver­si­che­rung fürs Kind: Schutz auch in der Freizeit

Aktualisiert: 26. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 27. April 2023
Familie mit Eltern, die ihren Kindern ein Dach über dem Kopf bieten

Unfall­ver­si­che­rung fürs Kind: Schutz auch in der Freizeit

Kin­der sind gesetz­lich nur in Kita, Schu­le und auf den Wegen dort­hin unfall­ver­si­chert – in der Frei­zeit, wo die meis­ten Unfäl­le pas­sie­ren, jedoch nicht. Eine pri­va­te Kin­der-Unfall­ver­si­che­rung schließt die­se Lücke. Hier erfährst Du, wor­auf es ankommt.

Aktua­li­siert am 26.06.2026
Fach­lich geprüft von Andre­as Quast
Ver­si­che­rungs­mak­ler (§ 34d GewO)


→ Zum aus­führ­li­chen Unfall­ver­si­che­rung Ratgeber

Das Wich­tigs­te in Kürze

  • Gesetz­li­che Lücke: Kin­der sind nur in Kita/Schule und auf dem Weg dort­hin geschützt – nicht beim Spie­len, beim Sport oder zu Hause.
  • Die pri­va­te Kin­der-Unfall­ver­si­che­rung zahlt 24/7 und weltweit.
  • Wich­tig: hohe Grund­sum­me + Pro­gres­si­on, da Kin­der ein lan­ges Leben vor sich haben; Leis­tung ab 1 % Invalidität.
  • Güns­tig: Kin­der-Tari­fe sind oft schon für weni­ge Euro im Monat zu haben.

War­um Kin­der eine eige­ne Unfall­ver­si­che­rung brauchen

Die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung greift bei Kin­dern nur in Kin­der­gar­ten, Schu­le und auf den direk­ten Wegen. Die über­wie­gen­de Mehr­heit der Kin­der­un­fäl­le pas­siert jedoch in der Frei­zeit – beim Toben, beim Sport oder im Haus­halt. Genau dort besteht ohne pri­va­te Vor­sor­ge kein Schutz. Eine Kin­der-Unfall­ver­si­che­rung leis­tet dage­gen unab­hän­gig davon, wo und wann der Unfall geschieht.

Wor­auf Du bei der Kin­der-Unfall­ver­si­che­rung ach­ten solltest

  • Hohe Grund­sum­me + Pro­gres­si­on: Eine blei­ben­de Inva­li­di­tät muss ein gan­zes Leben lang reichen.
  • Leis­tung ab 1 % Inva­li­di­tät und eine gute Gliedertaxe.
  • Mit­ver­si­cher­te Beson­der­hei­ten: z. B. Fol­gen von Infek­tio­nen, Ver­gif­tun­gen (gera­de bei Klein­kin­dern wichtig).
  • Ber­gungs- und Reha-Leis­tun­gen sowie kos­me­ti­sche Operationen.

Was die Kin­der-Unfall­ver­si­che­rung kostet

Kin­der las­sen sich ver­gleichs­wei­se güns­tig absi­chern – oft schon für weni­ge Euro im Monat, da das beruf­li­che Risi­ko fehlt. Wich­ti­ger als der nied­rigs­te Bei­trag ist eine aus­rei­chend hohe Ver­si­che­rungs­sum­me. Ob die pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung gene­rell sinn­voll ist und für wen, liest Du unter Unfall­ver­si­che­rung sinn­voll.

Emp­foh­le­ne Eck­wer­te für die Kinder-Unfallversicherung

Merk­mal Emp­feh­lung
Grund­sum­me hoch anset­zen (z. B. 100.000 € oder mehr)
Pro­gres­si­on 225 bis 350 %
Leis­tung ab 1 % Invalidität
Zusatz Infek­tio­nen / Ver­gif­tun­gen mitversichert

Da eine Inva­li­di­tät im Kin­des­al­ter ein gan­zes Leben absi­chern muss, ist eine hohe Sum­me mit Pro­gres­si­on wich­ti­ger als ein beson­ders nied­ri­ger Beitrag.

Ein­ga­ben blei­ben auf die­ser Sei­te – der Ver­gleich öff­net kei­nen neu­en Tab.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Kinder-Unfallversicherung

Ja, denn die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung deckt nur Kita, Schu­le und die Wege dort­hin ab. Die meis­ten Kin­der­un­fäl­le pas­sie­ren aber in der Frei­zeit. Eine pri­va­te Kin­der-Unfall­ver­si­che­rung schließt die­se Lücke rund um die Uhr.

Nur dort und auf den direk­ten Wegen. Beim Spie­len, beim Sport im Ver­ein oder zu Hau­se besteht kein gesetz­li­cher Schutz – und genau dort ver­un­glü­cken Kin­der am häufigsten.

Eine hohe Grund­sum­me mit Pro­gres­si­on, da eine blei­ben­de Inva­li­di­tät das gan­ze wei­te­re Leben absi­chern muss. Wich­tig ist außer­dem die Leis­tung ab 1 Pro­zent Invalidität.

Sie ist oft schon für weni­ge Euro im Monat zu haben, weil bei Kin­dern das beruf­li­che Risi­ko ent­fällt. Ent­schei­dend ist eine aus­rei­chend hohe Ver­si­che­rungs­sum­me, nicht der nied­rigs­te Beitrag.

Eine hohe Grund­sum­me mit Pro­gres­si­on (etwa 225 bis 350 Pro­zent) ist sinn­voll, damit bei blei­ben­der Inva­li­di­tät genug Geld für ein gan­zes Leben zur Ver­fü­gung steht. Die Höhe rich­tet sich nach dem Bud­get, soll­te aber eher groß­zü­gig gewählt werden.

Andreas Quast, Versicherungsexperte
Andre­as Quast
Fach­lich prü­fen­de Exper­ten­per­son · versicherungsvergleiche.de

Für Kin­der ist die pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung beson­ders wich­tig, weil der gesetz­li­che Schutz in der Frei­zeit fehlt. Ach­te auf eine hohe Grund­sum­me mit Pro­gres­si­on – eine Inva­li­di­tät im Kin­des­al­ter muss ein gan­zes Leben lang rei­chen.“ Aktua­li­siert und fach­lich geprüft am 26.06.2026.


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