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Fach­lich geprüft mit Blick auf den für Fami­li­en wich­ti­gen Schutz – Pri­vat­haft­pflicht mit Kin­dern, Risi­ko­le­ben, Berufs­un­fä­hig­keit und Kinderabsicherung.

Familie mit Kindern – Versicherungen für Familien

Für Fami­li­en zäh­len vor allem die Ver­si­che­run­gen, die vor dem finan­zi­el­len Ruin schüt­zen: eine Pri­vat­haft­pflicht im Fami­li­en­ta­rif, die Absi­che­rung des Ein­kom­mens über eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung und – sobald jemand von Ihnen abhän­gig ist – eine Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung. Dazu kommt der Schutz der Kin­der, etwa über eine Kin­der­un­fall­ver­si­che­rung. Die­ser Rat­ge­ber zeigt, wel­che Ver­si­che­run­gen eine Fami­lie wirk­lich braucht und in wel­cher Rei­hen­fol­ge Sie vor­ge­hen sollten.

Das Wich­tigs­te in Kürze

  • Die Pri­vat­haft­pflicht im Fami­li­en­ta­rif ver­si­chert Eltern und Kin­der gemein­sam – meist ohne Mehrbeitrag.
  • Die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung sichert das Fami­li­en­ein­kom­men, wenn ein Ver­die­ner ausfällt.
  • Die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung schützt die Fami­lie finan­zi­ell beim Tod eines Eltern­teils – wich­tig bei Kin­dern und lau­fen­dem Kredit.
  • Kin­der las­sen sich zusätz­lich über eine Kin­der­un­fall- oder Inva­li­di­täts­ver­si­che­rung absichern.
  • Faust­re­gel: zuerst die exis­ten­zi­el­len Risi­ken (Haft­pflicht, Ein­kom­men, Todes­fall), dann die situativen.

Ver­si­che­run­gen für Fami­li­en – im Überblick

Ver­si­che­rung Für Fami­li­en War­um
Pri­vat­haft­pflicht (Fami­li­en­ta­rif) unver­zicht­bar ver­si­chert Eltern + Kin­der gemeinsam
Berufs­un­fä­hig­keit sehr wich­tig sichert das Familieneinkommen
Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung sehr wich­tig Schutz der Fami­lie im Todesfall
Kin­der­un­fall­ver­si­che­rung sinn­voll Kin­der rund um die Uhr abgesichert
Kran­ken-Zusatz / Hausrat sinn­voll je nach Bedarf

Pri­vat­haft­pflicht: Reicht eine Poli­ce für die gan­ze Familie?

Die Pri­vat­haft­pflicht ist die wich­tigs­te Ver­si­che­rung für jede Fami­lie. Im Fami­li­en­ta­rif sind Ehe- oder Lebens­part­ner und die Kin­der gemein­sam ver­si­chert – meist ohne höhe­ren Bei­trag als für eine Ein­zel­per­son. Ach­ten Sie dar­auf, dass auch delikt­un­fä­hi­ge Kin­der (unter sie­ben Jah­ren) mit­ver­si­chert sind: Ver­ur­sacht ein klei­nes Kind einen Scha­den, müs­sen Sie recht­lich nicht haf­ten – gute Tari­fe zah­len trotz­dem, damit das Ver­hält­nis zu Nach­barn oder Freun­den nicht leidet.

Wie sichern Fami­li­en das Ein­kom­men ab? Berufsunfähigkeit

Fällt ein Ver­die­ner durch Krank­heit oder Unfall dau­er­haft aus, gerät das Fami­li­en­bud­get schnell in Schief­la­ge. Die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zahlt dann eine monat­li­che Ren­te. Sinn­voll ist sie für bei­de Eltern­tei­le – auch für den, der die Kin­der betreut, denn des­sen Aus­fall müss­te sonst teu­er ersetzt werden.

Übri­gens: Wie viel Eltern­geld Ihnen in der Baby­pau­se zusteht, zeigt vor­ab unser Eltern­geld-Rech­ner – die Lücke zum bis­he­ri­gen Net­to ist das bes­te Argu­ment, die Absi­che­rung früh zu regeln.

Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung: Schutz im Todesfall

Stirbt ein Eltern­teil, sichert eine Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung die Hin­ter­blie­be­nen ab – sie zahlt eine ver­ein­bar­te Sum­me an die Fami­lie. Beson­ders wich­tig ist sie, wenn Kin­der zu ver­sor­gen sind oder ein Immo­bi­li­en­kre­dit läuft. Der Bei­trag ist im Ver­hält­nis zur Absi­che­rung sehr niedrig.

Die finan­zi­el­le Basis dazu lie­fert der Staat: 259 € Kin­der­geld je Kind und Monat – ob bei Ihnen die Kin­der­frei­be­trä­ge sogar mehr brin­gen, zeigt unser Kin­der­geld-Rech­ner mit Güns­ti­ger­prü­fung in einer Minute.

Wie sichern Sie Ihre Kin­der rich­tig ab?

  • Kin­der­un­fall­ver­si­che­rung: Kin­der sind nur in Kita und Schu­le gesetz­lich unfall­ver­si­chert – eine pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung schützt rund um die Uhr, auch in der Freizeit.
  • Zahn­zu­satz für Kin­der: deckt spä­te­re Kos­ten für Zahn­span­ge und Behandlungen.
  • Aus­bil­dungs-/In­va­li­di­täts­schutz: sichert das Kind bei blei­ben­der Beein­träch­ti­gung finan­zi­ell ab.

Wei­te­re sinn­vol­le Bausteine

Umzug in eine grö­ße­re Woh­nung: Wächst die Fami­lie, steht oft ein Woh­nungs­wech­sel an – und damit die Kau­ti­on. Zuläs­sig sind bis zu drei Monats­mie­ten ohne Betriebs­kos­ten­vor­aus­zah­lung, zahl­bar in drei Raten. Das fällt meist zeit­gleich mit Umzugs­kos­ten und neu­er Ein­rich­tung an. Wer die­ses Geld nicht bin­den möch­te, kann die Kau­ti­on über eine Miet­kau­ti­ons­ver­si­che­rung als Bürg­schaft stel­len. Der Ver­mie­ter muss dem zustim­men, und der lau­fen­de Bei­trag fließt nicht zurück – bei län­ge­rer Miet­dau­er bleibt die klas­si­sche Kau­ti­on des­halb meist günstiger.

Häu­fig gestell­te Fragen

Wel­che Ver­si­che­run­gen braucht eine Fami­lie wirklich?

Unver­zicht­bar ist die Pri­vat­haft­pflicht im Fami­li­en­ta­rif. Sehr wich­tig sind außer­dem die Berufs­un­fä­hig­keits- und die Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung. Für Kin­der ist eine pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung sinnvoll.

Sind Kin­der in der Pri­vat­haft­pflicht der Eltern mitversichert?

Ja. Im Fami­li­en­ta­rif sind Part­ner und Kin­der gemein­sam ver­si­chert – meist ohne Mehr­bei­trag. Ach­ten Sie dar­auf, dass auch delikt­un­fä­hi­ge Kin­der unter sie­ben Jah­ren ein­ge­schlos­sen sind.

Braucht auch der nicht ver­die­nen­de Eltern­teil eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Ja, denn auch der Aus­fall der Kin­der­be­treu­ung müss­te teu­er ersetzt wer­den. Eine Absi­che­rung bei­der Eltern­tei­le ist daher sinnvoll.

Wann ist eine Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung wichtig?

Sobald jemand finan­zi­ell von Ihnen abhängt – also vor allem bei Kin­dern oder einem lau­fen­den Immo­bi­li­en­kre­dit. Der Bei­trag ist gering, der Schutz für die Fami­lie groß.

Sind Kin­der nicht über die Schu­le unfallversichert?

Nur wäh­rend Kita, Schu­le und auf dem direk­ten Weg dort­hin. Die meis­ten Unfäl­le pas­sie­ren in der Frei­zeit – dort greift die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung nicht, eine pri­va­te schon.

In wel­cher Rei­hen­fol­ge soll­ten Fami­li­en vorgehen?

Zuerst die exis­ten­zi­el­len Risi­ken absi­chern: Pri­vat­haft­pflicht, Ein­kom­men (Berufs­un­fä­hig­keit) und Todes­fall (Risi­ko­le­ben). Danach fol­gen situa­ti­ve Bau­stei­ne wie Kin­der­un­fall, Haus­rat oder Zusatzversicherungen.

Gemäß §60 VVG weisen wir auf eine eingeschränkte Versicherer- und Tarifauswahl hin.

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