Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung Lexikon

Wich­ti­ge Ein­schlüs­se und Begrif­fe zur Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung ver­ständ­lich erklärt!

A

Gemeint ist die Mit­ver­si­che­rung von All­mäh­lich­keits­schä­den in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung. Unter einem All­mäh­lich­keits­scha­den ver­steht man Sach­schä­den die durch all­mäh­li­che Ein­wir­kung von Tem­pe­ra­tur, Gasen, Dämp­fen, Feuch­tig­keit oder Nie­der­schlä­gen entstehen.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung von Ansprü­chen aus im Aus­land vor­kom­men­den Scha­de­n­er­eig­nis­sen, anläss­lich eines vor­über­ge­hen­den Auslandsaufenthalts.

B

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung eines bei­trags­frei­en Ver­si­che­rungs­schut­zes bei Arbeits­lo­sig­keit.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung eines bei­trags­frei­en Ver­si­che­rungs­schut­zes bei Arbeits­un­fä­hig­keit.

E

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die per­sön­li­che, gesetz­li­che Haft­pflicht des Ehe­gat­ten oder des nach dem Lebens­part­ner­schaft­ge­setz ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ner des Versicherungsnehmers. 

F

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung von Flur­schä­den. Ein Flur­scha­den ist ein Scha­den, der durch das Pferd an Fel­dern, Wei­den, Fors­ten oder sons­ti­gen land­wirt­schaft­lich oder gar­ten­bau­lich genutz­ten Flä­chen ent­steht. z.B. wenn ein Pferd aus einer Kop­pel aus­bricht und über das neben­an lie­gen­de Feld mit Salat­pflan­zen rennt und die­se beschädigt.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung des Frem­drei­ter­ri­si­ko. Unter Frem­drei­ter­ri­si­ko ver­steht man die unent­gelt­li­che, gele­gent­li­che Über­las­sung des Pfer­des an frem­de Reittiernutzer.

 

Gemeint ist die Erwei­te­rung des Ver­si­che­rungs­schut­zes in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung auch auf eige­ne Scha­den­er­satz­an­sprü­che gegen haft­ba­re frem­de Tier­be­sit­zer, gegen die ein gesetz­li­cher Haft­pflicht­an­spruch nicht durch­ge­setzt wer­den kann, weil der Schä­di­ger z.B. kei­ne eige­ne Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung besitzt, die für den Scha­den auf­kom­men könnte.

G

Gemeint ist die Mit­ver­si­che­rung in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung der gesetz­li­chen Haft­pflicht des Ver­si­che­rungs­neh­mers für mit­tel­ba­re oder unmit­tel­ba­re Fol­gen von Ver­än­de­run­gen der phy­si­ka­li­schen, che­mi­schen oder bio­lo­gi­schen Beschaf­fen­heit eines Gewäs­sers ein­schließ­lich des Grundwassers.

I

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung der soge­nann­ten Inno­va­ti­ons­klau­sel. Unter der Inno­va­ti­ons­klau­sel ver­steht man die ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung, nach der künf­ti­ge, bei­trags­neu­tra­le Bedin­gungs­ver­bes­se­run­gen auch immer für bereits bestehen­de Ver­trä­ge gelten.

K

Gemeint ist die Mit­ver­si­che­rung von pri­va­ten Kutsch­fahr­ten in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung. Bedin­gungs­ge­mä­ße In der Regel aber aus­ge­schlos­sen vom Ver­si­che­rungs­schutz blei­ben Schä­den an frem­den Kut­schen und gewerb­li­che bzw. auf Erwerb gerich­te­te Verwendung.

L

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die gesetz­li­che Haft­pflicht des nicht­ehe­li­chen Lebens­part­ners des Ver­si­che­rungs­neh­mers, also Ansprü­che, die gegen den Lebens­ge­fähr­ten an Stel­le des Ver­si­che­rungs­neh­mers gestellt werden.

M

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung der gesetz­li­chen Haft­pflicht aus der Beschä­di­gung von Wohn­räu­men. Regel­mä­ßig aus­ge­schlos­sen sind aller­dings Schä­den z.B. durch über­mä­ßi­ge Bean­spru­chung oder Abnut­zung eben­so wie auch Schä­den an Hei­zungs- und ähn­li­chen Anla­gen sowie Schä­den durch Schim­mel. Schä­den an Ver­gla­sun­gen, die über eine sepa­ra­te Glas­ver­si­che­rung ver­si­chert wer­den kön­nen, sind übli­cher­wei­se eben­falls vom Ver­si­che­rungs­schutz  ausgeschlossen.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die bei­trags­freie und auto­ma­ti­sche Mit­ver­si­che­rung neu­ge­bo­re­ner, beim Mut­ter­tier ver­blei­ben­der Foh­len für einen ver­trag­lich vor­be­stimm­ten Zeitraum.

P

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung der Teil­nah­me an Pfer­de­ren­nen ein­schließ­lich zuge­hö­ren­der Vor­be­rei­tung im Rah­men der pri­va­ten (nicht auf Erwerb gerich­te­ten) Tierhaltung.

R

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung der gesetz­li­chen Haft­pflicht des berech­tig­ten Rei­ters in die­ser Eigenschaft. 

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die gesetz­li­che Haft­pflicht der benann­ten Reit­be­tei­lig­ten in die­ser Eigen­schaft. Als Reit­be­tei­li­gung gilt übli­cher­wei­se  auch eine auf Dau­er ange­leg­te Nut­zungs­ver­ein­ba­rung, soge­nann­te Mit­halt­er­ei­gen­schaft.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung von Reit­be­tei­li­gung. Als Reit­be­tei­li­gung bezeich­net man eine auf Dau­er ange­leg­te Nut­zungs­ver­ein­ba­rung bzw. Mit­halt­er­ei­gen­schaft an einem Pferd.  In der Regel vom Ver­si­che­rungs­schutz in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung aus­ge­schlos­sen blei­ben übli­cher­wei­se Ansprü­che von Ange­hö­ri­gen, bei ent­gelt­li­che Über­las­sung und beim Reitunterricht.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung der Teil­nah­me an Reit­tur­nie­ren oder ähn­li­chen Ver­an­stal­tun­gen. Nicht ver­si­chert gel­ten jedoch Pfer­de­ren­nen, bei denen es im Wett­be­werb auf die Geschwin­dig­keit ankommt. 

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung einer Klau­sel, die den Ver­si­che­rungs­um­fang ohne klare/abschließende Aus­schluss­de­fi­ni­ti­on begrenzt, z.B. hin­sicht­lich des Ver­wen­dungs­zwecks des Tie­res oder eine For­mu­lie­rung, nach der aus­ge­schlos­sen ist, was nicht aus­drück­lich im Deckungs­um­fang ange­ge­ben ist oder was nach den soge­nann­ten „Beson­de­ren Bedin­gun­gen“ oder der Risi­ko­be­schrei­bung nicht aus­drück­lich mit­ver­si­chert gilt.

T

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die gesetz­li­che Haft­pflicht des nicht gewerbs­mä­ßi­gen Tier­hü­ters. Ein Tier­hü­ter bezeich­net man die Per­son, die die Auf­sicht und die selb­stän­di­ge Gewalt über ein Tier hat.

U

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die die Mit­ver­si­che­rung von Sach­schä­den durch unge­woll­ten Deck­akt.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die gesetz­li­che Haft­pflicht der allein­ste­hen­den, unver­hei­ra­te­ten Kin­der des Ver­si­che­rungs­neh­mers, sofern sich die­se noch in einer Erst­aus­bil­dung befin­den. Gemeint sind damit Ansprü­che, die gegen die Kin­der gestellt wer­den, an Stel­le des Ver­si­che­rungs­neh­mers, in ihrer Eigen­schaft als Hal­ter oder Mit­hal­ter des ver­si­cher­ten Tieres.

V

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung von Schä­den aus der Zur­ver­fü­gung­stel­lung des Reit­tiers zu Ver­eins­zwe­cken oder pri­va­ten Veranstaltungen.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung von Ver­mö­gens­schä­den. Unter einem Ver­mö­gens­scha­den ver­steht man einen Scha­den, der nicht ein Sach- oder Per­so­nen­scha­den ist.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung einer die Ver­ein­ba­rung, nach der Ver­si­che­rungs­schutz auch bei ver­se­hent­li­cher Nicht­an­zei­ge von risi­kore­le­van­ten Umstän­den besteht. Das Ver­se­hen ist aller­dings vom Ver­si­che­rungs­neh­mer nach­zu­wei­sen und die Mel­dung ist unver­züg­lich nach­zu­ho­len, sobald dem Ver­si­che­rungs­neh­mer das Ver­se­hen bewusst gewor­den ist.

Gemeint ist in der Pfer­de­haft­pflicht­ver­si­che­rung die Mit­ver­si­che­rung von Schä­den in Zusam­men­hang mit einem Ver­stoß gegen Hal­ter­pflich­ten.

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