Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung Ver­gleich

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Die gesetz­li­che Erst­in­for­ma­ti­on infor­miert Sie über unse­re Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­mak­ler. Die Ver­mitt­lerricht­li­nie sieht vor, dass wir Ihnen die­se Erst­in­for­ma­ti­on vor der Ver­gleichs­be­rech­nung zur Ver­fü­gung stel­len. Mit der Nut­zung unse­res Ver­gleichs­rech­ners bestä­ti­gen Sie, die Erst­in­for­ma­ti­on für Ver­si­che­rungs­mak­ler gemäß §15 Vers­Ver­mV gele­sen und her­un­ter­ge­la­den zu haben.

Infor­ma­tio­nen zur Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung

Wis­sens­wer­tes zu Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und für den Leis­tungs­fall

Hoch­wer­ti­ger Zahn­ersatz wie z.B. Implan­ta­te, Kro­nen oder Brü­cken ist teu­er und die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen zah­len nur etwa die Hälf­te einer medi­zi­ni­schen Grund­ver­sor­gung.

Eine pri­va­te Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung schützt Sie vor den hohen Kos­ten beim Zahn­arzt.

Erstat­tet wer­den bis zu bestimm­ten Höchst­be­trä­gen die Kos­ten für medi­zi­nisch not­wen­di­gen Zahn­ersatz.

Gute Tari­fe leis­ten auch dar­über hin­aus auch für Zahn­rei­ni­gun­gen.

Für Kin­der und Jugend­li­che sind zudem Ange­bo­te anzu­ra­ten, die auch für kie­fer­or­tho­pä­di­sche Behand­lun­gen zah­len.

Bei Antrag­stel­lung sind alle für die Beur­tei­lung des Risi­kos erheb­li­chen Umstän­de anzu­ge­ben.

Erheb­lich sind alle Umstän­de, nach denen im Ver­si­che­rungs­an­trag aus­drück­lich gefragt wird. Alle Antrags­fra­gen sind des­halb voll­stän­dig und wahr­heits­ge­mäß zu beant­wor­ten. Unrich­ti­ge Anga­ben oder ver­schwie­ge­ne Tat­sa­chen berech­ti­gen den Ver­si­che­rer vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten bzw. kei­ne Leis­tung zu erbrin­gen.

Durch die Unter­schrift auf dem Antrag erklärt sich der Ver­si­cher­te ein­ver­stan­den mit Anfra­gen sei­tens des Ver­si­che­rers bei behan­deln­den Ärz­ten, Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men und ‑trä­gern (z.B. Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten) und Behör­den. Er ent­bin­det die­se mit sei­ner Unter­schrift von der Schwei­ge­pflicht. Die Ein­wil­li­gung für die Aus­kunfts­er­tei­lung gilt für die gesam­te Ver­trags­dau­er.

Im Gegen­satz zur gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se, bei der sämt­li­che Fami­li­en­mit­glie­der in der Regel bei­trags­frei mit­ver­si­chert sind, ist in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung für jede ver­si­cher­te Per­son ein eige­ner Bei­trag zu ent­rich­ten.

Tipp: Die pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rer erbrin­gen übli­cher­wei­se kei­ne Leis­tun­gen für sta­tio­nä­re Kur­auf­ent­hal­te, da die­se in der Regel über die gesetz­li­chen Ren­ten­trä­ger abge­deckt sind. Für Per­so­nen ohne einen Anspruch an die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung emp­fiehlt sich — und wird auch von eini­gen Ver­si­che­rern ange­bo­ten — der zusätz­li­che Abschluss eines Kur­ta­ri­fes.

Im Gegen­satz zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, bei der die behan­deln­den Ärz­te oder Kran­ken­häu­ser direkt mit der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se abrech­nen, sind Sie als Pri­vat­ver­si­cher­ter der Ver­trags­part­ner des Arz­tes und erhal­ten von die­sem auch die ent­spre­chen­den Rech­nun­gen. Für ver­ord­ne­te Medi­ka­men­te etc. müs­sen Sie zunächst in Vor­leis­tung gehen.

Damit eine Leis­tungs­pflicht sei­tens des Ver­si­che­rers begrün­det wird, gilt es fol­gen­de Punk­te zu beach­ten:

  • die War­te­zei­ten müs­sen grund­sätz­lich erfüllt sein.
  • ein Ver­si­che­rungs­fall ist nur die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Heil­be­hand­lung einer ver­si­cher­ten Per­son wegen Krank­heit oder Unfall­fol­gen.
  • Erstat­tungs­fä­hig sind nur die Krank­heits­kos­ten, die den ver­ein­bar­ten Selbst­be­halt über­stei­gen.
  • Rech­nun­gen — auch unbe­zahl­te — müs­sen im Ori­gi­nal vor­ge­legt wer­den und spe­zi­fi­ziert sein. Ins­be­son­de­re müs­sen Sie den Namen der behan­del­ten Per­son, die Bezeich­nung der Krank­heit, Behand­lungs­da­ten und Leis­tun­gen des Arz­tes mit Zif­fern der Gebüh­ren­ord­nung ent­hal­ten. Die even­tu­ell von einem ande­ren Ver­si­che­rer oder Kos­ten­trä­ger erbrach­ten Leis­tun­gen müs­sen von die­sem auf den betref­fen­den Rech­nungs­be­le­gen bestä­tigt sein.
  • Wird nur Kran­ken­haus­ta­ge­geld bean­sprucht, ist als Nach­weis eine Beschei­ni­gung des Kran­ken­hau­ses über die sta­tio­nä­re Heil­be­hand­lung ein­zu­rei­chen, die den Namen der behan­del­ten Per­son, die Bezeich­nung der Krank­heit sowie das Auf­nah­me- und das Ent­las­sungs­da­tum ent­hält.

Der Ver­si­che­rungs­neh­mer kann das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis mit einer Frist von drei Mona­ten zum Ablauf des Ver­si­che­rungs­jah­res kün­di­gen, frü­hes­tens jedoch nach Ablauf der ver­ein­bar­ten Min­dest­ver­trags­dau­er (üblich sind 2–3 Jah­re).

Der Ver­trag ver­län­gert sich still­schwei­gend um jeweils ein wei­te­res Jahr, sofern er nicht frist­ge­recht gekün­digt wird.

Erhöht der Ver­si­che­rer die Bei­trä­ge auf­grund der Bei­trags­an­pas­sungs­klau­sel oder ver­min­dert er sei­ne Leis­tun­gen, so kann das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis inner­halb eines Monats nach Zugang der Ände­rungs­mit­tei­lung zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Ände­rung gekün­digt wer­den.

Bei einer Bei­trags­er­hö­hung kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis auch bis und zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Erhö­hung kün­di­gen.

Bei Tod endet das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis auto­ma­tisch.

Tipp: Eine Kün­di­gung soll­te stets durch ein­ge­schrie­be­nen Brief erfol­gen.

Zu beach­ten ist, dass nicht das Absen­de­da­tum, son­dern der Ein­gang der Kün­di­gung beim Ver­si­che­rer als frist­ge­recht anzu­se­hen ist. (Dies gilt auch im Fal­le einer Kün­di­gung sei­tens des Ver­si­che­rers).

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