Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Ver­gleich

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Mit unse­rem Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Ver­gleich fin­den Sie güns­ti­ge Bei­trä­ge für eine Absi­che­rung Ihres Wohn­ge­bäu­de mit weni­gen Klicks.

Die gesetz­li­che Erst­in­for­ma­ti­on infor­miert Sie über unse­re Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­mak­ler. Die Ver­mitt­lerricht­li­nie sieht vor, dass wir Ihnen die­se Erst­in­for­ma­ti­on vor der Ver­gleichs­be­rech­nung zur Ver­fü­gung stel­len. Mit der Nut­zung unse­res Ver­gleichs­rech­ners bestä­ti­gen Sie, die Erst­in­for­ma­ti­on für Ver­si­che­rungs­mak­ler gemäß §15 Vers­VermV gele­sen und her­un­ter­ge­la­den zu haben.

Infor­ma­tio­nen zur Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung

Wis­sens­wer­tes zu Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und für den Scha­den­fall

Grund­sätz­lich benö­tigt jeder Haus­be­sit­zer eine leis­tungs­star­ke Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung.

Das eige­ne Heim ist in der Regel der teu­ers­te Kauf des Lebens. Daher ist es selbst­ver­ständ­lich, sich gegen Gefah­ren die den “eige­nen vier Wän­den” dro­hen kön­nen, abzu­si­chern.

Bei finan­zier­ten Gebäu­den wird meis­tens von Sei­ten der Bank aus eine Gebäu­de­ver­si­che­rung für den Schutz des Hau­ses ver­langt.

Ver­si­chert sind grund­sätz­lich die im Ver­si­che­rungs­ver­trag bezeich­ne­ten Gebäu­de, Neben­ge­bäu­de sowie Gara­gen. Zube­hör, das der Instand­hal­tung oder der Nut­zung zu Wohn­zwe­cken dient, gilt eben­falls als mit­ver­si­chert.

Wei­te­res Zube­hör sowie sons­ti­ge Grund­stück­be­stand­tei­le auf dem Ver­si­che­rungs­grund­stück sind in der Regel nur auf­grund beson­de­rer Ver­ein­ba­rung ver­si­chert.

Die Ver­bun­de­ne Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung umfasst Schä­den durch:

  • Brand, Blitz­schlag, Explo­si­on (Feu­er)
  • Lei­tungs­was­ser, Rohr­bruch und Frost
  • Sturm und Hagel
  • Ele­men­tar­ereig­nis­se (nur sofern extra in den Ver­trag ein­ge­schlos­sen!)

Ver­si­chert sind infol­ge eines Ver­si­che­rungs­fal­les u.a. auch die not­wen­di­gen Kos­ten:

  • für das Auf­räu­men und den Abbruch von Sachen (Auf­räu­mungs- oder Abbruch­kos­ten)
  • die dadurch ent­ste­hen, dass ande­re Sachen bewegt, ver­än­dert oder geschützt wer­den müs­sen (Bewe­gungs- oder Schutz­kos­ten)

für Maß­nah­men, auch erfolg­lo­se, die der Ver­si­che­rungs­neh­mer zur Abwen­dung oder Min­de­rung des Scha­dens für gebo­ten hal­ten durf­te (Scha­den­ab­wen­dungs- oder Scha­den­min­de­rungs­kos­ten)

  • Schä­den, die der Ver­si­che­rungs­neh­mer vor­sätz­lich her­bei­führt
  • Schä­den, die durch Kriegs­er­eig­nis­se jeder Art, inne­re Unru­hen, Erd­be­ben oder Kern­ener­gie ent­ste­hen
  • Schä­den durch Plansch- und Rei­ni­gungs­was­ser

Häu­fig vom Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­schlos­sen sind meis­tens auch:

  • Brand­schä­den, die an ver­si­cher­ten Sachen dadurch ent­ste­hen, dass sie einem Nutz­feu­er oder Wär­me aus­ge­setzt wer­den
  • Seng­schä­den
  • Kurz­schluss- und Über­span­nungs­schä­den

Schä­den durch Ein­drin­gen von Regen, Hagel, Schnee oder Schmutz durch nicht ord­nungs­ge­mäß geschlos­se­ne Fens­ter, Außen­tü­ren oder ande­re Öff­nun­gen

Die Ver­si­che­rung von Schä­den durch wei­te­re Ele­men­tar­ge­fah­ren wie Über­schwem­mung, Schnee­druck, Erd­be­ben oder Erd­rutsch ist beson­ders zu ver­ein­ba­ren!

Die Ver­si­che­rungs­sum­me der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung soll­te der Höhe der aktu­el­len Bau- bzw. Wie­der­auf­bau­kos­ten ent­spre­chen.

Mit­zu­ver­si­chern­de Neben­ge­bäu­de, Gara­gen und Gar­ten­hüt­ten sind immer mit anzu­ge­ben und in die Ver­si­che­rungs­sum­me ein­zu­be­zie­hen.

Wenn Sie eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge an Ihrem Haus ange­bracht haben, ist dies eben­falls mit anzu­ge­ben.

Auf die Mit­ver­si­che­rung u.a. fol­gen­der Leis­tungs­ein­schlüs­se in der Wohn­ge­bäu­de Ver­si­che­rung soll­ten Sie beson­ders ach­ten:

  • Gro­be Fahr­läs­sig­keit
  • Schä­den durch Frost oder Bruch an Ablei­tungs­roh­ren auf dem Grund­stück
  • Schä­den durch Frost oder Bruch an Ablei­tungs­roh­ren außer­halb des Grund­stücks
  • Über­span­nungs­schä­den
  • Kos­ten für die Besei­ti­gung umge­stürz­te Bäu­me erstat­tet
  • Auf­räum­kos­ten
  • Ent­sor­gungs­kos­ten

Jeder Ver­si­che­rungs­fall ist unver­züg­lich (spä­tes­tens inner­halb einer Woche) dem Ver­si­che­rer schrift­lich anzu­zei­gen. Sie sind ver­pflich­tet alles zur Abwen­dung und Min­de­rung des Scha­dens zu unter­neh­men. Die Umstän­de, die zu dem Scha­den geführt haben sind aus­führ­lich und wahr­heits­ge­mäß mit­zu­tei­len.

Tipp:

Im Scha­dens­fall soll­ten Sie sich umge­hend mit Ihrem Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler bzw. Ver­si­che­rungs­mak­ler in Ver­bin­dung set­zen. Er ist Ihnen in der Regel bei der gesam­ten Scha­dens­ab­wick­lung behilf­lich. Soll­ten Sie Ihren Ver­trag bei einem Direkt­ver­si­che­rer abge­schlos­sen haben, der über kei­nen Außen­dienst ver­fügt, so wen­den Sie sich bit­te direkt an die für Sie zustän­di­ge Ver­wal­tungs­stel­le.

Der Wech­sel einer bestehen­den Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung ist nicht schwer.

Grund­sätz­lich ver­län­gern sich Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge, die für die Dau­er von min­des­tens einem Jahr abge­schlos­sen wur­den, auto­ma­tisch um ein wei­te­res Jahr, wenn die­se nicht frist­ge­recht durch eine ordent­li­che Kün­di­gung been­det wer­den.

Sie haben nach­fol­gend meh­re­re Mög­lich­kei­ten zur Been­di­gung Ihrer bestehen­den Haft­pflicht­ver­si­che­rung:

Ordent­li­che Kün­di­gung:

Die Kün­di­gung ist wirk­sam, wenn der Ver­trag mit einer übli­chen Frist von 3 Mona­ten zum Ablauf gekün­digt wird.

Aus­ser­or­dent­li­che Kün­di­gung bei Prä­mi­en­er­hö­hung:

Erhöht Ihr Ver­si­che­rer auf Grund einer Prä­mi­en­an­glei­chung die Bei­trä­ge für Ihre Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, ohne dass sich der Ver­si­che­rungs­um­fang ändert, so kön­nen Sie inner­halb von 1 Monat nach Ein­gang der Mit­tei­lung des Ver­si­che­rers, den Ver­trag mit sofor­ti­ger Wir­kung, frü­hes­tens jedoch zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Erhö­hung kün­di­gen.
Das Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Son­der­kün­di­gungs­recht ist nicht anwend­bar, wenn Sie bei Ver­trags­ab­schluss eine glei­ten­de Neu­wert­ver­si­che­rung abge­schlos­sen haben und sich all­jähr­lich der Bau­preis­in­dex oder der glei­ten­de Neu­wert erhöht und allein dadurch eine Preis­an­pas­sung begrün­det wird.

Kün­di­gung im Scha­dens­fall:

Hat Ihr Ver­si­che­rer einen aner­kann­ten Scha­den regu­liert oder abge­lehnt, so kann der Ver­trag sowohl von Ihnen als auch von Sei­ten des Ver­si­che­rers gekün­digt wer­den.

Ihre Kün­di­gung muss mit einer Frist von 1 Monat nach Zah­lung oder Ableh­nung des Scha­dens durch den Ver­si­che­rer erfol­gen und kann ent­we­der mit sofor­ti­ger Wir­kung oder zum Ablauf der lau­fen­den Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode aus­ge­spro­chen wer­den.

Hauskauf/Hauserbe:

Bei einem Haus­kauf geht der bestehen­de Wohn­ge­bäu­de­ver­trag auto­ma­tisch auf den neu­en Eigen­tü­mer über. Bei einem Haus­kauf mit bestehen­der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung haben Sie als neu­er Eigen­tü­mer ab dem Zeit­punkt der Grund­buch­ein­tra­gung ein Son­der­kün­di­gungs­recht von 1 Monat.

Haben Sie ein Gebäu­de mit einer bestehen­der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung geerbt, so haben Sie kein Son­der­kün­di­gungs­recht!

Tipp:

Eine Kün­di­gung soll­te stets per Post durch ein­ge­schrie­be­nen Brief erfol­gen. Eini­ge Ver­si­che­rer akzep­tie­ren mitt­ler­wei­le auch eine Kün­di­gung per E‑Mail.
Zu beach­ten ist, dass nicht das Absen­de­da­tum, son­dern der Ein­gang der Kün­di­gung beim Ver­si­che­rer als frist­ge­recht anzu­se­hen ist.
(Dies gilt auch im Fal­le einer Kün­di­gung sei­tens des Ver­si­che­rers).

Unser Ver­si­che­rungs­ver­gleich beinhal­tet die meis­ten bekann­ten Ver­si­che­rer, spe­zi­el­le Deckungs­kon­zep­te und mehr…
Bei uns erhal­ten Sie einen der umfas­sends­ten Online-Ver­si­che­rungs­ver­glei­che!