Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung Ver­gleich

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Mit unse­rem Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung Ver­gleich fin­den Sie güns­ti­ge Bei­trä­ge für eine Absi­che­rung Ihres Bau­we­sen mit weni­gen Klicks.

Die gesetz­li­che Erst­in­for­ma­ti­on infor­miert Sie über unse­re Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­mak­ler. Die Ver­mitt­lerricht­li­nie sieht vor, dass wir Ihnen die­se Erst­in­for­ma­ti­on vor der Ver­gleichs­be­rech­nung zur Ver­fü­gung stel­len. Mit der Nut­zung unse­res Ver­gleichs­rech­ners bestä­ti­gen Sie, die Erst­in­for­ma­ti­on für Ver­si­che­rungs­mak­ler gemäß §15 Vers­Ver­mV gele­sen und her­un­ter­ge­la­den zu haben.

Infor­ma­tio­nen zur Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung

Wis­sens­wer­tes zu Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und für den Scha­den­fall

Als Bau­herr tra­gen Sie das Risi­ko, das Schä­den an dem ent­ste­hen­den Bau­werk unvor­her­ge­se­hen ein­tre­ten kön­nen.

Eine Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung ( frü­her auch Bau­we­sen­ver­si­che­rung genannt ) ist ver­gleich­bar mit einer Kas­ko­ver­si­che­rung für das ent­ste­hen­de Bau­werk. Sie umfasst alle Beschä­di­gun­gen und Zer­stö­run­gen an Bau­leis­tun­gen und Bau­ma­te­ri­al, die wäh­rend der Bau­zeit auf der Bau­stel­le unvor­her­ge­se­hen ein­tre­ten.

Unvor­her­ge­se­hen bedeu­tet, dass der Scha­den für den Bau­her­ren als Auf­trag­ge­ber und die beauf­trag­ten Unter­neh­mer oder deren Reprä­sen­tan­ten trotz dem jewei­li­gen Fach­wis­sen nicht vor­her­ge­se­hen wer­den konn­ten. Schä­den durch Dieb­stahl von Sachen, die mit dem Gebäu­de bereits fest ver­bun­den sind und Brand, Blitz­schlag, Explo­si­on kön­nen ein­ge­schlos­sen wer­den. Das Glas­bruch­ri­si­ko nach Ein­satz der Schei­ben ist eben­falls ver­si­cher­bar.

Die häu­figs­ten Scha­den­ur­sa­chen sind unge­wöhn­li­che oder außer­ge­wöhn­li­che Natur­er­eig­nis­se, Konstruktions‑, Material‑, und Aus­füh­rungs­feh­ler, unbe­kann­te Eigen­schaf­ten des Bau­grunds, sowie fahr­läs­si­ge, bös­wil­li­ge und vor­sätz­li­che Hand­lung Drit­ter.

Wuss­ten Sie auch, dass Sie als Bau­herr auch gegen­über den Hand­wer­kern haf­ten?
Laut §7,VOB,Teil B (Ver­din­gungs­ord­nung für Bau­leis­tun­gen) hat der Bau­hand­wer­ker für das nicht abge­nom­me­ne Gewerk nach einem Scha­den erneu­ten finan­zi­el­len Anspruch für die erneu­te Erstel­lung.

Nicht der Hand­wer­ker hat das finan­zi­el­le Pro­blem des Scha­dens, son­dern Sie als Bau­herr!

Tipp:

Der Bei­trag für die Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung kann antei­lig auf alle am Bau betei­lig­ten Hand­wer­ker umge­legt wer­den, eben­so wie z.B. auch der Bau­strom. Im Übri­gen ist der Bei­trag als Wer­bungs­kos­ten abzugs­fä­hig.

Resü­mee: 
Kein Bau ohne Abschluss einer Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung und einer Bau­her­ren­haft­pflicht!

Die Ver­si­che­rung umfasst Schä­den, wel­che wäh­rend der Bau­zeit an den Bau­leis­tun­gen und je nach Scha­den­ur­sa­che auch auf gela­ger­te Bau­ma­te­ria­li­en und Bau­tei­le ein­tre­ten. Dabei ist wich­tig, dass der Bau­un­ter­neh­mer und der Bau­herr den Scha­den nicht vor­her­se­hen konn­ten.

Ver­si­chert im Rah­men einer Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung sind ins­be­son­de­re:

  • Schä­den durch mut­wil­li­ge Zer­stö­rung Drit­ter (Van­da­lis­mus)
  • Schä­den durch höhe­re Gewalt, z.B. Sturm, Hagel und Unwet­ter
  • Schä­den durch Kon­struk­ti­ons- und Mate­ri­al­män­gel
  • Schä­den durch unbe­kann­te Boden- und Bau­grund­ei­gen­schaf­ten
  • Schä­den durch Dieb­stahl bereits ver­bau­ter Mate­ria­li­en und Bau­tei­le
  • Schä­den an der Ver­gla­sung im Zeit­raum der Fer­tig­stel­lung des Bau­werks
  • Schä­den durch undich­te Stel­len

Je nach Anbie­ter und Ver­ein­ba­rung gilt der Ver­si­che­rungs­schutz in der Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung auch für:

  • Bau­bo­den- und Bau­grund­mas­sen
  • Bau­hilfs­stof­fe und Hilfs­bau­ten
  • Beson­de­re Bau­aus­füh­run­gen wie z.B. Wan­nen­grün­dun­gen oder „wei­ße Wan­ne“

Nicht ver­si­chert sind:

 

  • Schä­den durch Feu­er, Blitz­schlag oder Explo­sio­nen (Die­ses Risi­ko kann über den zusätz­li­chen Ein­schluss einer Feu­er­roh­bau­ver­si­che­rung abge­si­chert wer­den!)
  • rei­ne Leis­tungs­män­gel (z.B. Pfu­sch­ar­beit)
  • Dieb­stahl oder Ein­bruch­dieb­stahl lagern­der Mate­ria­li­en
  • Schä­den durch nor­ma­le Wit­te­rungs­ein­flüs­se, mit denen wegen der Jah­res­zeit und der ört­li­chen Ver­hält­nis­se gerech­net wer­den muss

Schä­den durch Kriegs­er­eig­nis­se

Beim Abschluss einer Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung ist es erfor­der­lich die Ver­si­che­rungs­sum­me kor­rekt anzu­ge­ben.

Die Ver­si­che­rungs­sum­me in der Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung ent­spricht den vor­aus­sicht­li­chen Bau­kos­ten für das Bau­werk.

In die Bau­kos­ten­er­mitt­lung gehö­ren:

  • die Her­stel­lungs­kos­ten der ver­si­cher­ten Leis­tun­gen und mit­ver­si­cher­ten Sachen unter Ein­be­zie­hung der Stun­den­lohn­ar­bei­ten,
  • die Neu­wer­te der gelie­fer­ten oder zur Ver­fü­gung gestell­ten Bau­tei­le und Bau­stof­fe
  • die Neu­wer­te von Hilfs­bau­ten und Bau­hilfs­stof­fen
  • bei Eigen­leis­tun­gen, der Wert der zu erbrin­gen­den Eigen­leis­tung

Nicht ein­be­zo­gen in die für die Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung maß­geb­li­che Ver­si­che­rungs­sum­me wer­den Grund­stücks- und Erschlie­ßungs­kos­ten, Kos­ten für Gar­ten­an­la­gen sowie wei­te­re Neben­kos­ten wie Mak­ler­ge­büh­ren, Archi­tek­ten- und Inge­nieur­ho­no­ra­re usw.

Wenn sich wäh­rend der Bau­pha­se Ände­run­gen bei der Ver­si­che­rungs­sum­me erge­ben, soll­te der Ver­si­che­rer umge­hend ent­spre­chend infor­miert wer­den. Gege­be­nen­falls ist dann auch eine Anpas­sung des Ver­si­che­rungs­schut­zes sinn­voll.

Der Bei­trag bezieht sich als Ein­mal­be­trag übli­cher­wei­se auf die gesam­te Ver­si­che­rungs­dau­er. Die Lauf­zeit einer Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung beträgt in der Regel max. 18 bis 24 Mona­te und erlischt dann auto­ma­tisch mit der Fer­tig­stel­lung des Gebäu­des.

Da das Risi­ko von Schä­den durch Feu­er und Blitz­schlag im übli­chen Rah­men einer Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung nicht ver­si­chert ist, soll­ten Sie die­ses Risi­ko sepa­rat über eine Feu­er­roh­bau­ver­si­che­rung ver­si­chern.

Die Feu­er­roh­bau­ver­si­che­rung sichert – wie der Name schon sagt — Ihren Roh­bau und die Bau­stel­le selbst mit den dort lagern­den Mate­ria­li­en ab. Sie schließt auch Schä­den durch Rauch und sogar Schä­den bei Lösch­ar­bei­ten ein.

Als Ein­schluss in die Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung kos­tet Sie das einen klei­nen Zuschlag.

Tipp:

Schlie­ßen Sie bereits bei Bau­be­ginn eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung ab, wel­che dann nach Fer­tig­stel­lung des Bau­werks ein­tritt, so bekom­men Sie die Feu­er­roh­bau­ver­si­che­rung bei den meis­ten Ver­si­che­rungs­an­ge­bo­ten bei­trags­frei im Rah­men Gebäu­de­ver­si­che­rung.

Jeder Scha­den­fall ist unver­züg­lich dem Ver­si­che­rer Ihrer Bau­leis­tungs­ver­si­che­rung zu mel­den. Sie sind ver­pflich­tet alles zur Abwen­dung und Min­de­rung des Scha­dens zu unter­neh­men. In jedem Fall ist eine genaue Doku­men­ta­ti­on des Scha­dens not­wen­dig. Machen Sie mög­lichst Fotos von dem Scha­den, am bes­ten aus unter­schied­li­chen Sich­ten.

Wenn der Scha­den auf­grund einer ver­mut­li­chen Straf­tat durch Drit­te ent­stan­den ist (z.B. Van­da­lis­mus oder Dieb­stahl) infor­mie­ren Sie bit­te auch unbe­dingt die Poli­zei.

Tipp:

Im Scha­dens­fall soll­ten Sie sich umge­hend mit Ihrem Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler bzw. Ver­si­che­rungs­mak­ler in Ver­bin­dung set­zen. Er ist Ihnen in der Regel bei der gesam­ten Scha­dens­ab­wick­lung behilf­lich. Soll­ten Sie Ihren Ver­trag bei einem Direkt­ver­si­che­rer abge­schlos­sen haben, der über kei­nen Außen­dienst ver­fügt, so wen­den Sie sich bit­te direkt an die für Sie zustän­di­ge Ver­wal­tungs­stel­le.

Unser Ver­si­che­rungs­ver­gleich beinhal­tet die meis­ten bekann­ten Ver­si­che­rer, spe­zi­el­le Deckungs­kon­zep­te und mehr…
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