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Auf einen Blick

  • Pflicht ist die Kfz-Haft­pflicht; Teil- und Voll­kas­ko schüt­zen den Trans­por­ter selbst – etwa bei Dieb­stahl, Unfall, Hagel oder Vandalismus.
  • Gewerb­li­che Nut­zung gehört gemel­det: Lie­fer­wa­gen lau­fen über Nutz­fahr­zeug-Tari­fe (Werk- oder Güter­ver­kehr), nicht über nor­ma­le Pkw-Tarife.
  • Das zuläs­si­ge Gesamt­ge­wicht ent­schei­det: bis 3,5 t leich­tes Nutz­fahr­zeug, dar­über Lkw mit eige­nen Typ­klas­sen und Prämienregeln.
  • Der Bei­trag rich­tet sich nach Typ­klas­se, Nut­zung, Fah­rer­kreis, Fahr­leis­tung und SF-Klas­se – nicht jeder Tarif passt zu jedem Einsatz.
  • Wech­seln­de Fah­rer, Be- und Ent­la­de­schä­den und hoher Ladungs- oder Auf­bau­wert spre­chen für umfas­sen­de­re Kas­ko und pas­sen­de Deckungssummen.

Was ist eine Lieferwagen-Versicherung?

Eine Lie­fer­wa­gen-Ver­si­che­rung ist eine spe­zi­ell auf Nutz­fahr­zeu­ge zuge­schnit­te­ne Kfz-Ver­si­che­rung für Fahr­zeu­ge, die pri­mär dem Trans­port von Waren, Werk­zeu­gen oder Mate­ria­li­en die­nen. Dazu zäh­len Kas­ten­wa­gen, Prit­schen­wa­gen, Klein­las­ter und Trans­por­ter mit einem zuläs­si­gen Gesamt­ge­wicht von bis zu 3,5 Ton­nen – aber auch schwe­re­re Fahr­zeu­ge wie Sprin­ter mit mehr als 3,5 Ton­nen zGG, die recht­lich als leich­te Nutz­fahr­zeu­ge oder LKW ein­ge­stuft werden.

Der Begriff Trans­por­ter-Ver­si­che­rung und Lie­fer­wa­gen-Ver­si­che­rung wer­den im Sprach­ge­brauch meist syn­onym ver­wen­det. Gemeint ist immer der geziel­te Schutz für ein Fahr­zeug, das über den klas­si­schen Pkw-Ein­satz hinausgeht.

Lie­fer­wa­gen, Trans­por­ter oder Sprin­ter? Die­se drei Begrif­fe wer­den häu­fig syn­onym genutzt. Ver­si­che­rungs­recht­lich ent­schei­dend ist das zuläs­si­ge Gesamt­ge­wicht: Bis 3,5 Ton­nen han­delt es sich um ein leich­tes Nutz­fahr­zeug, dar­über um einen LKW – mit ande­ren Typ­klas­sen und Prämienregeln. 
3,3 Mio.Trans­por­ter in Deutsch­land (2025)
ab 280 €Jah­res­bei­trag Haftpflicht
3,5 tGren­ze leich­tes / schwe­res NKW
SF 0–35Scha­dens­frei­heits­klas­sen

Wer braucht eine Lieferwagen-Versicherung?

Die Ver­si­che­rung rich­tet sich an alle Per­so­nen und Betrie­be, die ein Nutz­fahr­zeug die­ser Kate­go­rie halten:

  • Hand­werks­be­trie­be (Elek­tri­ker, Klemp­ner, Maler)
  • Lie­fer- und Kurierdienste
  • Umzugs­un­ter­neh­men
  • Ein­zel­händ­ler und Markthändler
  • Cate­rer und Mobil-Gastronomen
  • Pri­vat­per­so­nen mit gro­ßem Transportbedarf

Video: Werk­zeug & Ladung – die teu­ers­te Lücke

  • Die Kas­ko­ver­si­che­rung schützt nur das Fahr­zeug selbst – Karos­se­rie, Tech­nik und fest ver­bau­te Teile.
  • Ihre Ladung, Werk­zeug und Mate­ria­li­en im Lade­raum sind dar­über NICHT ver­si­chert. Gera­de Hand­wer­ker-Trans­por­ter sind ein belieb­tes Ziel für Auf­brü­che, und der Scha­den geht schnell in die Tausende.
  • Die Lösung: eine Inhalts- oder Werk­zeug­ver­si­che­rung für den Lade­raum, oft als Zusatz­bau­stein – nur so ist auch abge­si­chert, was Ihr Trans­por­ter transportiert.
Tran­skript anzei­gen

Ihr Trans­por­ter ist voll mit teu­rem Werk­zeug, und über Nacht wird er auf­ge­bro­chen. Zahlt die Kfz-Ver­si­che­rung? Lei­der nein. Das ist die wohl teu­ers­te Lücke bei Lie­fer­wa­gen und Trans­por­tern: Die Kas­ko­ver­si­che­rung schützt nur das Fahr­zeug selbst, also Karos­se­rie, Tech­nik und fest ver­bau­te Tei­le. Ihre Ladung, das Werk­zeug und die Mate­ria­li­en im Lade­raum sind dar­über nicht ver­si­chert. Gera­de Hand­wer­ker-Trans­por­ter sind ein belieb­tes Ziel für Auf­brü­che, und der Scha­den geht schnell in die Tau­sen­de. Die Lösung: eine Inhalts- oder Werk­zeug­ver­si­che­rung für den Lade­raum, oft als Zusatz­bau­stein. Nur so ist auch das abge­si­chert, was Ihr Trans­por­ter trans­por­tiert. Ver­glei­chen Sie die Tari­fe jetzt kos­ten­los auf versicherungsvergleiche.de.

Wel­che Ver­si­che­rungs­ar­ten gibt es?

Für Lie­fer­wa­gen und Trans­por­ter ste­hen die­sel­ben drei Ver­si­che­rungs­stu­fen wie beim Pkw zur Ver­fü­gung – mit bedeu­ten­den Unter­schie­den bei Leis­tungs­um­fang und Pflicht.

Haft­pflicht­ver­si­che­rung

Gesetz­lich vor­ge­schrie­ben. Deckt Personen‑, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den, die Sie Drit­ten zufü­gen. Schä­den am eige­nen Fahr­zeug sind ausgeschlossen.

🔒

Teil­kas­ko­ver­si­che­rung

Frei­wil­lig. Schützt vor Dieb­stahl, Brand, Sturm, Hagel, Glas­bruch, Blitz­schlag, Über­schwem­mung und Wild­schä­den. Kein Schutz bei selbst­ver­schul­de­ten Unfällen.

🛡

Voll­kas­ko­ver­si­che­rung

Frei­wil­lig. Ent­hält alle Teil­kas­ko-Leis­tun­gen plus Schutz bei selbst­ver­schul­de­ten Unfäl­len und Van­da­lis­mus­schä­den. Emp­feh­lens­wert bei neue­ren oder wert­vol­len Fahrzeugen.

Sinn­vol­le Zusatzbausteine

Über die drei Grund­bau­stei­ne hin­aus bie­ten vie­le Ver­si­che­rer spe­zi­ell für Nutz­fahr­zeu­ge rele­van­te Erwei­te­run­gen an:

  • Fah­rer­schutz­ver­si­che­rung: Ent­schä­digt den Fah­rer bei Unfäl­len, wenn kein ande­rer Schul­di­ger vor­han­den ist.
  • Schutz­brief / Pan­nen­hil­fe: Pan­nen­hil­fe, Abschlepp­dienst und Mietwagen-Ersatz.
  • Ladungs­ver­si­che­rung / Trans­port­ver­si­che­rung: Schützt die trans­por­tier­ten Waren.
  • Miet­wa­gen­er­satz: Stellt bei einem Scha­den ein Ersatz­fahr­zeug bereit.
  • GAP-Deckung: Deckt die Dif­fe­renz zwi­schen Fahr­zeug­wert und Rest­kre­dit­be­trag bei Totalschaden.

Video: War­um der Trans­por­ter-Tarif oft teu­rer ist

  • Der Bei­trag hängt von Regio­nal­klas­se (Zulas­sungs­ort), Nut­zung (gewerb­lich + hohe Fahr­leis­tung ist teu­rer) und Gewicht/Nutzlast ab.
  • Fah­ren oft meh­re­re Mit­ar­bei­ter am Steu­er? Dann unbe­dingt im Ver­trag angeben.
  • Wich­tig: Ihre Scha­den­frei­heits­klas­se vom Pri­vat­au­to lässt sich meist nicht 1:1 über­tra­gen – Trans­por­ter lau­fen häu­fig in einer eige­nen Einstufung.
Tran­skript anzei­gen

War­um kos­tet die Ver­si­che­rung für einen Lie­fer­wa­gen oft mehr als fürs Auto? Der Bei­trag hängt bei Trans­por­tern von eini­gen Fak­to­ren ab, die vie­le unter­schät­zen. Ers­tens die Regio­nal­klas­se, also wo das Fahr­zeug zuge­las­sen ist. Zwei­tens die Nut­zung: Ein gewerb­lich genutz­ter Trans­por­ter, der täg­lich vie­le Kilo­me­ter fährt, ist teu­rer als ein pri­vat genutz­ter. Drit­tens spie­len Gewicht und Nutz­last eine Rol­le. Und ein wich­ti­ger Punkt: Wech­seln oft meh­re­re Mit­ar­bei­ter am Steu­er, soll­ten Sie das im Ver­trag ange­ben. Beach­ten Sie außer­dem: Ihre Scha­den­frei­heits­klas­se vom Pri­vat­au­to lässt sich meist nicht eins zu eins über­tra­gen, Trans­por­ter lau­fen häu­fig in einer eige­nen Ein­stu­fung. Ver­glei­chen Sie die Tari­fe jetzt kos­ten­los auf versicherungsvergleiche.de.

Was kos­tet die Lieferwagen-Versicherung?

Die Prä­mie für eine Lie­fer­wa­gen- oder Trans­por­ter-Ver­si­che­rung hängt von einer Viel­zahl an Fak­to­ren ab. Wäh­rend ein ein­fa­cher Klein­trans­por­ter mit rei­ner Haft­pflicht bereits ab etwa 280–350 Euro pro Jahr ver­si­cher­bar ist, kön­nen für einen voll­kas­ko­ver­si­cher­ten Sprin­ter im gewerb­li­chen Ein­satz schnell 1.500–3.000 Euro jähr­lich anfallen.

Ein­fluss­fak­to­ren auf die Prämie

  • Fahr­zeug­typ und Typ­klas­se: Her­stel­ler, Modell und sta­tis­ti­sche Scha­dens­his­to­rie des Fahrzeugtyps
  • Zuläs­si­ges Gesamt­ge­wicht: Fahr­zeu­ge über 3,5 Ton­nen wer­den teu­rer eingestuft
  • Nut­zungs­art: Gewerb­li­che Nut­zung ist i.d.R. teu­rer als private
  • Scha­dens­frei­heits­klas­se: Lang­jäh­ri­ge Scha­den­frei­heit redu­ziert die Prä­mie erheblich
  • Jähr­li­che Fahr­leis­tung: Mehr Kilo­me­ter = höhe­res Risiko
  • Fah­rer­kreis: Jun­ge Fah­rer unter 25 Jah­ren erhö­hen den Beitrag
  • Abstell­ort: Gara­ge oder bewach­ter Park­platz kann die Prä­mie senken
  • Selbst­be­tei­li­gung: Höhe­re SB senkt den Jah­res­bei­trag um 15–25 %
  • Zah­lungs­wei­se: Jähr­li­che Zah­lung ist güns­ti­ger als monat­li­che Raten

Trans­por­ter & Sprin­ter: Was gilt ab 3,5 Tonnen?

Belieb­te Fahr­zeug­mo­del­le wie der Mer­ce­des-Benz Sprin­ter, der VW Craf­ter oder der Ive­co Dai­ly sind in ver­schie­de­nen Gewichts­klas­sen erhält­lich. Ent­schei­dend für die Ver­si­che­rungs­ein­stu­fung ist das zuläs­si­ge Gesamt­ge­wicht (zGG):

🚚

Bis 3,5 Ton­nen zGG

Leich­tes Nutz­fahr­zeug. Ver­si­che­rung wie ein Pkw. Füh­rer­schein Klas­se B aus­rei­chend. Güns­ti­ge­re Typklassen.

🚛

Über 3,5 bis 7,5 Tonnen

Leich­ter LKW. Ande­re Typ­klas­sen­be­rech­nung, höhe­re Deckungs­sum­men emp­foh­len, Füh­rer­schein C1 oder C erforderlich.

🚜

Über 7,5 Tonnen

Schwe­rer LKW. Deut­lich ande­re Regeln, Maut­pflicht, Fahr­ten­schrei­ber­pflicht. Sepa­ra­te LKW-Poli­ce erforderlich.

Wich­tig bei Sprin­ter-Model­len: Ein Mer­ce­des Sprin­ter ist in Aus­füh­run­gen bis 3,5 Ton­nen und über 3,5 Ton­nen erhält­lich. Prü­fen Sie Ihren Fahr­zeug­schein (Feld F.2) und tei­len Sie dem Ver­si­che­rer das kor­rek­te zGG mit – feh­ler­haf­te Anga­ben kön­nen zur Leis­tungs­ver­wei­ge­rung führen. 

Typ­klas­sen für Nutzfahrzeuge

Wie beim Pkw wer­den Lie­fer­wa­gen und Trans­por­ter in Typ­klas­sen ein­ge­teilt, die auf der sta­tis­ti­schen Scha­dens­häu­fig­keit und ‑schwe­re des jewei­li­gen Modells basie­ren. Nut­zen Sie unse­ren Rech­ner, um für Ihr kon­kre­tes Modell den bes­ten Tarif zu ermitteln.

Lie­fer­wa­gen gewerb­lich versichern

Wer sei­nen Lie­fer­wa­gen oder Trans­por­ter gewerb­lich nutzt, muss dies dem Ver­si­che­rer kor­rekt ange­ben. Eine fal­sche oder unvoll­stän­di­ge Zweck­an­ga­be gilt als arg­lis­ti­ge Täu­schung und kann zur voll­stän­di­gen Leis­tungs­ver­wei­ge­rung im Scha­den­fall führen.

Pri­vat vs. gewerb­lich: Die wich­tigs­ten Unterschiede

  • Gewerb­li­che Nut­zung führt i.d.R. zu höhe­ren Prä­mi­en (mehr Fahr­leis­tung, mehr Risiko)
  • Meh­re­re Fah­rer im Betrieb: Fah­rer­kreis muss kor­rekt ange­ge­ben werden
  • Flot­ten­ver­trä­ge ab 3–5 Fahr­zeu­gen ermög­li­chen Mengenrabatte
  • Spe­zi­el­le Bran­chen­ta­ri­fe für Hand­werk, Kurier oder Lebens­mit­tel­trans­port verfügbar

Zusatz­be­darf für Gewerbetreibende

  • Trans­port­ver­si­che­rung / Fracht­füh­rer­haft­pflicht: Schutz für trans­por­tier­te Waren
  • Betriebs­un­ter­bre­chungs­ver­si­che­rung: Absi­che­rung bei Aus­fall des Lieferwagens
  • Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung: Deckt Schä­den, die Ihr Betrieb Drit­ten verursacht
Flot­ten­ver­si­che­rung: Betrei­ben Sie drei oder mehr Fahr­zeu­ge, lohnt sich der Abschluss einer Flot­ten­ver­si­che­rung. Alle Fahr­zeu­ge wer­den unter einer Poli­ce zusam­men­ge­fasst – das ver­ein­facht die Ver­wal­tung und bringt oft Prä­mi­en­vor­tei­le von 10–20 %.

Leis­tungs­ver­gleich im Überblick

Die fol­gen­de Tabel­le zeigt, wel­che Schä­den durch die jewei­li­ge Ver­si­che­rungs­art abge­deckt sind:

Scha­dens­artHaft­pflichtTeil­kas­koVoll­kas­ko
Schä­den an Drit­ten (Per­so­nen, Sachen)
Dieb­stahl des Fahrzeugs
Sturm, Hagel, Überschwemmung
Wild­un­fall / Tierbiss
Brand und Explosion
Glas­bruch
Selbst­ver­schul­de­ter Unfall
Van­da­lis­mus am Fahrzeug
Schä­den beim Be-/Ent­la­den durch Fahrerfehler

Check­lis­te: Vor dem Abschluss beachten

Berei­ten Sie alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen vor, bevor Sie einen Tarif abschlie­ßen. So ver­mei­den Sie Fehl­ein­stu­fun­gen und stel­len sicher, dass Sie im Scha­den­fall voll­stän­dig abge­si­chert sind.

Check­lis­te: Lie­fer­wa­gen-Ver­si­che­rung abschließen

Wis­sens­quiz: Tes­ten Sie Ihr Fachwissen

Sie­ben Fra­gen zu Lie­fer­wa­gen- und Trans­por­ter-Ver­si­che­run­gen – beant­wor­ten Sie jede mit Wahr oder Falsch.

0 von 7 beant­wor­tet, 0 richtig.

1. Für gewerb­lich genutz­te Lie­fer­wa­gen ist die Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung gesetz­lich vorgeschrieben.

2. Die Teil­kas­ko­ver­si­che­rung deckt selbst­ver­schul­de­te Unfäl­le mit dem Lie­fer­wa­gen ab.

3. Über­schrei­tet ein Sprin­ter die 3,5‑Tonnen-Grenze (zGG), wird er ver­si­che­rungs­recht­lich als LKW eingestuft.

4. Eine höhe­re Selbst­be­tei­li­gung bei der Trans­por­ter-Ver­si­che­rung senkt den Jah­res­bei­trag spürbar.

5. Schä­den an der Ladung im Lie­fer­wa­gen sind auto­ma­tisch durch die Fahr­zeug­kas­ko­ver­si­che­rung abgedeckt.

6. Nach einem Unfall mit dem Lie­fer­wa­gen haben Sie grund­sätz­lich eine Woche Zeit, den Scha­den zu melden.

7. Eine Werk­statt­bin­dungs­klau­sel kann die Ver­si­che­rungs­prä­mie für Trans­por­ter und Sprin­ter deut­lich senken.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Lieferwagen-Versicherung

Die Kos­ten vari­ie­ren stark je nach Fahr­zeug­typ, Nut­zungs­art und per­sön­li­chen Fak­to­ren. Eine rei­ne Haft­pflicht­ver­si­che­rung für einen Klein­trans­por­ter bis 3,5 Ton­nen beginnt ab etwa 280–350 Euro pro Jahr. Mit Teil­kas­ko sind es häu­fig 500–900 Euro, mit Voll­kas­ko 900–2.500 Euro jähr­lich. Nut­zen Sie den Rech­ner auf die­ser Sei­te für ein indi­vi­du­el­les Angebot.
Ja, die Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung ist für alle im Stra­ßen­ver­kehr genutz­ten Kraft­fahr­zeu­ge gesetz­lich vor­ge­schrie­ben – auch für Lie­fer­wa­gen und Trans­por­ter. Ohne gül­ti­gen Ver­si­che­rungs­schutz darf das Fahr­zeug nicht auf öffent­li­chen Stra­ßen bewegt wer­den. Eine Fahrt ohne Pflicht­ver­si­che­rung ist straf­bar und kann zu einer Haf­tung mit dem Pri­vat­ver­mö­gen führen.
Im Ver­si­che­rungs­we­sen gibt es kei­nen for­ma­len Unter­schied – bei­de Begrif­fe bezeich­nen die Kfz-Ver­si­che­rung für leich­te Nutz­fahr­zeu­ge. Ent­schei­dend ist das zuläs­si­ge Gesamt­ge­wicht (zGG): Bis 3,5 Ton­nen gel­ten ein­heit­li­che Regeln für leich­te Nutz­fahr­zeu­ge, unab­hän­gig davon, ob das Fahr­zeug als Lie­fer­wa­gen, Trans­por­ter, Kas­ten­wa­gen oder Klein­trans­por­ter bezeich­net wird.
Ein Sprin­ter oder Craf­ter mit mehr als 3,5 Ton­nen zGG wird ver­si­che­rungs­recht­lich als leich­ter LKW behan­delt. Das bedeu­tet ande­re Typ­klas­sen, häu­fig höhe­re Min­dest­de­ckungs­sum­men in der Haft­pflicht und eine ange­pass­te Prä­mi­en­be­rech­nung. Für vie­le Ver­si­che­rer ist eine geson­der­te Poli­ce für schwe­re Nutz­fahr­zeu­ge not­wen­dig. Unser Rech­ner berück­sich­tigt auch die­se Fahrzeugklasse.
Ja, eine gemisch­te Nut­zung ist mög­lich und muss dem Ver­si­che­rer als sol­che gemel­det wer­den. Vie­le Ver­si­che­rer bie­ten ent­spre­chen­de Tari­fe für gemischt genutz­te Fahr­zeu­ge an. Wird ein pri­vat ver­si­cher­ter Lie­fer­wa­gen regel­mä­ßig gewerb­lich ein­ge­setzt, ohne dass der Ver­si­che­rer infor­miert wur­de, ris­kie­ren Sie den Ver­lust des Ver­si­che­rungs­schut­zes im Schadenfall.
Die Voll­kas­ko deckt alle Leis­tun­gen der Teil­kas­ko (Dieb­stahl, Brand, Ele­men­tar­schä­den, Glas­bruch, Wild­schä­den) plus selbst­ver­schul­de­te Unfäl­le und Van­da­lis­mus­schä­den. Schä­den am eige­nen Fahr­zeug wer­den unab­hän­gig von der Schuld­fra­ge erstat­tet. Die Voll­kas­ko ist beson­ders sinn­voll bei neu­en oder finan­zier­ten Fahr­zeu­gen sowie bei häu­fig genutz­ten Trans­por­tern mit hohem Wiederbeschaffungswert.
Ja, in den meis­ten Fäl­len. Gera­de für Betrie­be, die auf einen funk­ti­ons­fä­hi­gen Trans­por­ter ange­wie­sen sind, ist der Schutz vor Dieb­stahl, Sturm oder Glas­bruch essen­zi­ell. Die Teil­kas­ko hat kei­ne Scha­den­frei­heits­klas­se – ein Scha­den erhöht also nicht den Bei­trag. Der Mehr­auf­wand gegen­über der rei­nen Haft­pflicht beträgt häu­fig nur 200–400 Euro jährlich.
Mel­den Sie den Scha­den unver­züg­lich – tele­fo­nisch oder online – bei Ihrem Ver­si­che­rer. Hal­ten Sie Ihre Ver­si­che­rungs­num­mer, das Kenn­zei­chen des Fahr­zeugs, Datum und Ort des Scha­dens sowie eine ers­te Scha­dens­be­schrei­bung bereit. Foto­gra­fie­ren Sie alle Schä­den vor einer Repa­ra­tur. Bei Unfäl­len mit Drit­ten: immer poli­zei­li­chen Unfall­be­richt erstel­len lassen.
Beson­ders emp­feh­lens­wert sind: Fah­rer­schutz­ver­si­che­rung (Absi­che­rung des Fah­rers bei Eigen­un­fäl­len), Schutz­brief (Pan­nen­hil­fe, Abschlepp, Miet­wa­gen), Trans­port­ver­si­che­rung (Schutz der Ladung), und bei finan­zier­ten Fahr­zeu­gen eine GAP-Deckung. Für Betrie­be mit meh­re­ren Fahr­zeu­gen kann eine Flot­ten­po­li­ce zusätz­li­che Erspar­nis­se bringen.
Fol­gen­de Maß­nah­men sen­ken die Prä­mie wirk­sam: höhe­re Selbst­be­tei­li­gung wäh­len (500–1.000 €), Werk­statt­bin­dungs­klau­sel akzep­tie­ren, jähr­li­che statt monat­li­che Zah­lung, Fah­rer­kreis auf Per­so­nen über 25 Jah­re beschrän­ken, Abstell­ort in Gara­ge oder auf bewach­tem Park­platz ange­ben, Tele­ma­tik-Tari­fe prü­fen, und regel­mä­ßig Tari­fe ver­glei­chen – Wechs­ler erhal­ten oft deut­lich bes­se­re Konditionen.

Im Scha­den­fall rich­tig handeln

Ein Unfall oder Scha­den am Lie­fer­wa­gen kos­tet Zeit und Geld. Wer die rich­ti­gen Schrit­te kennt, mini­miert Fol­ge­schä­den und stellt sicher, dass der Ver­si­che­rer voll­stän­dig leistet.

  1. Sicher­heit her­stel­len: Warn­drei­eck auf­stel­len, Warn­wes­te anle­gen, Gefah­ren­be­reich absi­chern. Bei Ver­letz­ten sofort Not­ruf (112) wählen.
  2. Poli­zei alar­mie­ren: Bei Per­so­nen­schä­den, Fah­rer­flucht oder Unklar­heit über die Schuld­fra­ge immer die Poli­zei rufen (110).
  3. Bewei­se sichern: Fotos und Vide­os von allen Schä­den, Unfall­po­si­ti­on, Kenn­zei­chen und Umge­bung machen – vor jeder Bewe­gung der Fahrzeuge.
  4. Daten aus­tau­schen: Name, Adres­se, Kenn­zei­chen, Ver­si­che­rer und Ver­si­che­rungs­num­mer der ande­ren Betei­lig­ten notie­ren. Zeu­gen erfassen.
  5. Scha­den unver­züg­lich mel­den: Ver­si­che­rer so schnell wie mög­lich infor­mie­ren – tele­fo­nisch oder über die App. Ver­si­che­rungs­num­mer und Scha­dens­da­ten bereithalten.
  6. Repa­ra­tur abstim­men: Vor Repa­ra­tur­be­ginn Rück­spra­che mit dem Ver­si­che­rer hal­ten. Bei Werk­statt­bin­dungs­klau­sel nur die Ver­trags­werk­statt nutzen.
  7. Bele­ge auf­be­wah­ren: Alle Rech­nun­gen, Kos­ten­vor­anschlä­ge, Poli­zei­be­rich­te und Kor­re­spon­denz sorg­fäl­tig archivieren.
Wich­tig: Ver­las­sen Sie nie­mals den Unfall­ort, bevor alle Daten aus­ge­tauscht und die Poli­zei infor­miert wur­de – sofern gesetz­lich vor­ge­schrie­ben. Uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort ist eine Straf­tat und kann zum Ver­lust des Ver­si­che­rungs­schut­zes führen. 
★★★★★

Als Elek­tri­ker bin ich täg­lich mit mei­nem Kas­ten­wa­gen unter­wegs. Über versicherungsvergleiche.de habe ich eine Voll­kas­ko gefun­den, die genau mei­nen Anfor­de­run­gen ent­spricht – und das zu einem Preis, der mich wirk­lich über­rascht hat.”

Klaus H., München
★★★★★

Ich fah­re täg­lich Pake­te aus und mein Trans­por­ter ist mein wich­tigs­tes Arbeits­mit­tel. Der Ver­gleich hat mir gehol­fen, in unter 10 Minu­ten eine Poli­ce abzu­schlie­ßen. Abso­lut empfehlenswert!”

San­dra M., Hamburg
★★★★★

Unser Umzugs­be­trieb hat drei Sprin­ter. Über den Ver­gleich habe ich erst­mals alle Fahr­zeu­ge in einer Flot­ten­lö­sung zusam­men­ge­führt – deut­lich güns­ti­ger als vor­her ein­zeln versichert.”

Tho­mas R., Berlin
★★★★★

Ich trans­por­tie­re täg­lich Blu­men und Pflan­zen. Die Bera­tung hier hat mich auf die Trans­port­ver­si­che­rung als Zusatz­bau­stein hin­ge­wie­sen – das hät­te ich sonst glatt übersehen.”

Maria K., Frank­furt am Main
★★★★★

Für mei­nen Lie­fer­dienst war es wich­tig, einen Ver­si­che­rer mit schnel­ler Scha­den­ab­wick­lung zu fin­den. Durch den Ver­gleich habe ich genau das bekom­men – und spa­re 340 Euro pro Jahr gegen­über mei­ner alten Police.”

Peter S., Köln
★★★★☆

Wir betrei­ben einen Cate­ring­ser­vice und brau­chen zuver­läs­si­gen Schutz für unse­ren Küchen­van. Die Über­sicht hier war klar und ver­ständ­lich – Abschluss in weni­gen Minuten.”

Anke B., Stuttgart
★★★★★

Als Bau­un­ter­neh­mer ist mein VW Craf­ter mein täg­lich genutz­tes Werk­zeug. End­lich eine Poli­ce, die gewerb­li­che Nut­zung ohne über­trie­be­ne Auf­schlä­ge berück­sich­tigt. Sehr fair.”

Mar­kus W., Düsseldorf
★★★★★

Als mobi­le Tier­ärz­tin bin ich auf mei­nen Trans­por­ter ange­wie­sen. Der Ver­gleich hat mir eine Poli­ce mit Schutz­brief und Fah­rer­schutz emp­foh­len – genau das Rich­ti­ge für mei­ne Situation.”

Sabi­ne L., Leipzig
★★★★★

Mein Elek­tri­ker­be­trieb hat zwei Kas­ten­wa­gen. Über den Ver­gleich habe ich bei­de in einem Ver­trag gebün­delt und zah­le jetzt weni­ger als vor­her für einen ein­zi­gen. Sehr empfehlenswert!”

Frank G., Hannover
★★★★★

Ich hat­te Angst, dass die Ver­si­che­rung für unse­ren Kühl­lie­fer­wa­gen sehr teu­er wird. Der Rech­ner hat mir meh­re­re Ange­bo­te in mei­nem Bud­get gezeigt – Abschluss in unter 5 Minuten.”

Chris­ti­ne N., Nürnberg
★★★★★

Als Kurier bin ich 200 Kilo­me­ter täg­lich unter­wegs. Der Ver­gleich hat mir einen Tele­ma­tik-Tarif emp­foh­len, der sich durch mein siche­res Fahr­ver­hal­ten von Monat zu Monat vergünstigt.”

Ralf O., Bremen
★★★★★

Der Ver­gleich hat mir nicht nur den güns­tigs­ten Tarif gezeigt, son­dern mich auch auf einen wich­ti­gen Unter­schied bei der Glas­bruch­de­ckung hin­ge­wie­sen. Das hät­te ich sonst übersehen.”

Jana P., Dresden
★★★★★

Als Klemp­ner kom­me ich nicht ohne mei­nen Trans­por­ter aus. Jetzt bin ich mit Voll­kas­ko und Schutz­brief opti­mal abge­si­chert – und spa­re dabei noch 280 Euro gegen­über mei­nem alten Vertrag.”

Ste­fan T., Dortmund
★★★★☆

Mein Wäsche­ser­vice-Trans­por­ter ist Mon­tag bis Sams­tag im Ein­satz. Der Ver­gleich war schnell und über­sicht­lich – ich hat­te bin­nen Minu­ten mei­nen neu­en, güns­ti­ge­ren Vertrag.”

Bir­git U., Essen
★★★★★

Ich trans­por­tie­re Fahr­rä­der und E‑Bikes zum Ver­kauf und zu Repa­ra­tu­ren. End­lich eine Poli­ce, die mei­nen Klein­trans­por­ter kor­rekt als gewerb­lich ein­stuft – trans­pa­rent und fair kalkuliert.”

Andre­as V., Münster

Gemäß §60 VVG weisen wir auf eine eingeschränkte Versicherer- und Tarifauswahl hin.

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