Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Ver­gleich

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Die gesetz­li­che Erst­in­for­ma­ti­on infor­miert Sie über unse­re Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­mak­ler. Die Ver­mitt­lerricht­li­nie sieht vor, dass wir Ihnen die­se Erst­in­for­ma­ti­on vor der Ver­gleichs­be­rech­nung zur Ver­fü­gung stel­len. Mit der Nut­zung unse­res Ver­gleichs­rech­ners bestä­ti­gen Sie, die Erst­in­for­ma­ti­on für Ver­si­che­rungs­mak­ler gemäß §15 Vers­Ver­mV gele­sen und her­un­ter­ge­la­den zu haben.

Infor­ma­tio­nen zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

Wis­sens­wer­tes zu Leis­tun­gen, Abschluss, Kün­di­gung und für den Leis­tungs­fall

Arbeit­neh­mer:

Jeder Arbeit­neh­mer, des­sen Ein­kom­men regel­mä­ßig über der Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze (Stand 2019: EUR 60.750 brut­to) liegt, kann sich pri­vat kran­ken­ver­si­chern.

Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler:

Selb­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler kön­nen sich unab­hän­gig von ihrem Ein­kom­men jeder­zeit pri­vat ver­si­chern.

Beam­te und Beam­ten­an­wär­ter:

Beam­te und Beam­ten­an­wär­ter kön­nen sich eben­falls unab­hän­gig von ihrem Ein­kom­men pri­vat ver­si­chern.

Beam­te und Beam­ten­an­wär­ter erhal­ten grund­sätz­lich über ihren Dienst­herrn bereits einen Groß­teil ihrer Krank­heits­kos­ten erstat­tet, die soge­nann­te Bei­hil­fe. Zur Abde­ckung der rest­li­chen Krank­heits­kos­ten kann eine pri­va­te Rest­kos­ten­ver­si­che­rung abge­schlos­sen wer­den.

Stu­den­ten:

Stu­den­ten haben zu Beginn Ihres Stu­di­ums die Wahl­mög­lich­keit zwi­schen der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) und der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung.

Kin­der:

Kin­der kön­nen immer pri­vat kran­ken­ver­si­chert wer­den.

Dies ist sogar dann mög­lich, wenn bei­de Eltern­tei­le gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert sind.

Der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung fällt im Rah­men der sozia­len Siche­rung fol­gen­de Auf­ga­ben zu:

Über­nah­me des vol­len Krank­heits­kos­ten-Schut­zes für Per­so­nen die nicht gesetz­lich pflicht­ver­si­chert sind. (Durch die Krank­heits­kos­ten-Voll­ver­si­che­rung)

Über­nah­me eines ergän­zen­den Ver­si­che­rungs­schut­zes für in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) ver­si­cher­te Per­so­nen, wie bei­spiels­wei­se für Heil­prak­ti­ker­be­hand­lun­gen, Seh­hil­fen, Zahn­be­hand­lun­gen und Zahn­ersatz. (Durch die Krank­heits­kos­ten-Zusatz­ver­si­che­rung)

Absi­che­rung zusätz­li­cher Auf­wen­dun­gen, die durch einen Kran­ken­haus­auf­ent­halt ent­ste­hen. (Durch die Kran­ken­haus­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung)

Ersatz des Ver­dienst- bzw. Ein­kom­mens­aus­fal­les wegen Arbeits­un­fä­hig­keit. (Durch die Kran­ken­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung)

Ersatz der wegen aku­ter Erkran­kung bzw. Unfall im Aus­land ent­stan­de­nen Kos­ten medi­zi­nisch not­wen­di­ger Behand­lun­gen und der Mehr­kos­ten eines medi­zi­nisch not­wen­di­gen Rück­trans­ports. (Durch die Aus­lands­rei­se-Kran­ken­ver­si­che­rung)

Kei­ne Leis­tungs­pflicht besteht unter ande­rem:

…für sol­che Krank­hei­ten ein­schließ­lich ihrer Fol­gen sowie für Fol­gen von Unfäl­len und für Todes­fäl­le, die durch Kriegs­er­eig­nis­se ver­ur­sacht, oder als Wehr­dienst­be­schä­di­gung aner­kannt sind;

…für auf Vor­satz beru­hen­de Krank­hei­ten und Unfäl­le ein­schließ­lich deren Fol­gen sowie für Ent­zie­hungs­maß­nah­men ein­schließ­lich Ent­zie­hungs­ku­ren; sofern der Tarif nichts ande­res vor­sieht;

…für Behand­lun­gen durch Ärz­te, Zahn­ärz­te, Heil­prak­ti­ker und in Kran­ken­an­stal­ten, deren Rech­nun­gen der Ver­si­che­rer aus wich­ti­gem Grun­de von der Erstat­tung aus­ge­schlos­sen hat;

…für Kur- und Sana­to­ri­ums­be­hand­lun­gen sowie für Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men der gesetz­li­chen Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger, sofern der Tarif nichts ande­res vor­sieht;

…für Behand­lun­gen durch Ehe­gat­ten, Eltern oder Kin­der. Nach­ge­wie­se­ne Sach­kos­ten wer­den erstat­tet;

…für eine durch Pfle­ge­be­dürf­tig­keit oder Ver­wah­rung beding­te Unter­brin­gung.

Der Ver­si­che­rungs­schutz beginnt zu dem im Ver­si­che­rungs­schein genann­ten Zeit­punkt, jedoch nicht vor Abschluss des Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges.

Der Ver­trag gilt als abge­schlos­sen, wenn Ihnen der Ver­si­che­rungs­schein oder eine schrift­li­che Annah­me­er­klä­rung zuge­gan­gen ist. Sind War­te­zei­ten zu durch­lau­fen, so beginnt der Ver­si­che­rungs­schutz nach deren Ablauf. War­te­zei­ten wer­den ab dem Ver­si­che­rungs­be­ginn gerech­net.

Die all­ge­mei­ne War­te­zeit beträgt drei Mona­te.

Sie ent­fällt bei Unfäl­len und für den Ehe­gat­ten einer min­des­tens seit drei Mona­ten ver­si­cher­ten Per­son, sofern eine gleich­ar­ti­ge Ver­si­che­rung inner­halb zwei­er Mona­te nach der Ehe­schlie­ßung bean­tragt wird.

Die beson­de­ren War­te­zei­ten betra­gen in der Regel für Ent­bin­dung, Psy­cho­the­ra­pie, Zahn­ersatz und Kie­fer­or­tho­pä­die acht Mona­te.

Die War­te­zei­ten ent­fal­len zumeist bei Unfäl­len bzw. unfall­be­ding­ter Behand­lun­gen.

Tipp: In der Regel kön­nen die War­te­zei­ten auf­grund beson­de­rer Ver­ein­ba­rung erlas­sen wer­den, wenn ein aktu­el­les ärzt­li­ches Zeug­nis über den Gesund­heits­zu­stand vor­ge­legt wird.

Per­so­nen, die aus einer gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung aus­schei­den bzw. wech­seln, wird die nach­weis­lich dort unun­ter­bro­chen zurück­ge­leg­te Ver­si­che­rungs­zeit auf die War­te­zei­ten ange­rech­net, so dass die­se in aller Regel ent­fal­len. Ent­spre­chen­des gilt beim Aus­schei­den aus einem öffent­li­chen Dienst mit Anspruch auf Heil­für­sor­ge.

Übli­cher­wei­se wird auch die bei einem pri­va­ten Vor­ver­si­che­rer unun­ter­bro­chen zurück­ge­leg­te Ver­si­che­rungs­zeit auf die War­te­zei­ten ange­rech­net.

Bei Antrag­stel­lung sind alle für die Beur­tei­lung des Risi­kos erheb­li­chen Umstän­de anzu­ge­ben.

Erheb­lich sind alle Umstän­de, nach denen im Ver­si­che­rungs­an­trag aus­drück­lich gefragt wird. Alle Antrags­fra­gen sind des­halb voll­stän­dig und wahr­heits­ge­mäß zu beant­wor­ten. Unrich­ti­ge Anga­ben oder ver­schwie­ge­ne Tat­sa­chen berech­ti­gen den Ver­si­che­rer vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten bzw. kei­ne Leis­tung zu erbrin­gen.

Durch die Unter­schrift auf dem Antrag erklärt sich der Ver­si­cher­te ein­ver­stan­den mit Anfra­gen sei­tens des Ver­si­che­rers bei behan­deln­den Ärz­ten, Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men und ‑trä­gern (z.B. Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten) und Behör­den. Er ent­bin­det die­se mit sei­ner Unter­schrift von der Schwei­ge­pflicht. Die Ein­wil­li­gung für die Aus­kunfts­er­tei­lung gilt für die gesam­te Ver­trags­dau­er.

Im Gegen­satz zur gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se, bei der sämt­li­che Fami­li­en­mit­glie­der in der Regel bei­trags­frei mit­ver­si­chert sind, ist in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung für jede ver­si­cher­te Per­son ein eige­ner Bei­trag zu ent­rich­ten.

Tipp: Die pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rer erbrin­gen übli­cher­wei­se kei­ne Leis­tun­gen für sta­tio­nä­re Kur­auf­ent­hal­te, da die­se in der Regel über die gesetz­li­chen Ren­ten­trä­ger abge­deckt sind. Für Per­so­nen ohne einen Anspruch an die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung emp­fiehlt sich — und wird auch von eini­gen Ver­si­che­rern ange­bo­ten — der zusätz­li­che Abschluss eines Kur­ta­ri­fes.

In der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung wer­den übli­cher­wei­se Tari­fe mit unter­schied­lichs­ter Selbst­be­tei­li­gung ange­bo­ten, wel­che je höher sie gewählt wer­den, den monat­li­chen Bei­trag redu­zie­ren.

Kei­ne oder nur gerin­ge Selbst­be­tei­li­gun­gen und der dar­aus resul­tie­ren­de höhe­re Monats­bei­trag rech­net sich in der Regel nur für Ange­stell­te und Arbei­ter, wel­che zwar die Hälf­te des höhe­ren Bei­tra­ges vom Arbeit­ge­ber bezahlt bekom­men, den Selbst­be­halt jedoch zu 100% allei­ne tra­gen müs­sen.

Im Gegen­satz zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, bei der die behan­deln­den Ärz­te oder Kran­ken­häu­ser direkt mit der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se abrech­nen, sind Sie als Pri­vat­ver­si­cher­ter der Ver­trags­part­ner des Arz­tes und erhal­ten von die­sem auch die ent­spre­chen­den Rech­nun­gen. Für ver­ord­ne­te Medi­ka­men­te etc. müs­sen Sie zunächst in Vor­leis­tung gehen.

Damit eine Leis­tungs­pflicht sei­tens des Ver­si­che­rers begrün­det wird, gilt es fol­gen­de Punk­te zu beach­ten:

  • die War­te­zei­ten müs­sen grund­sätz­lich erfüllt sein.
  • ein Ver­si­che­rungs­fall ist nur die medi­zi­nisch not­wen­di­ge Heil­be­hand­lung einer ver­si­cher­ten Per­son wegen Krank­heit oder Unfall­fol­gen.
  • Erstat­tungs­fä­hig sind nur die Krank­heits­kos­ten, die den ver­ein­bar­ten Selbst­be­halt über­stei­gen.
  • Rech­nun­gen — auch unbe­zahl­te — müs­sen im Ori­gi­nal vor­ge­legt wer­den und spe­zi­fi­ziert sein. Ins­be­son­de­re müs­sen Sie den Namen der behan­del­ten Per­son, die Bezeich­nung der Krank­heit, Behand­lungs­da­ten und Leis­tun­gen des Arz­tes mit Zif­fern der Gebüh­ren­ord­nung ent­hal­ten. Die even­tu­ell von einem ande­ren Ver­si­che­rer oder Kos­ten­trä­ger erbrach­ten Leis­tun­gen müs­sen von die­sem auf den betref­fen­den Rech­nungs­be­le­gen bestä­tigt sein.
  • Wird nur Kran­ken­haus­ta­ge­geld bean­sprucht, ist als Nach­weis eine Beschei­ni­gung des Kran­ken­hau­ses über die sta­tio­nä­re Heil­be­hand­lung ein­zu­rei­chen, die den Namen der behan­del­ten Per­son, die Bezeich­nung der Krank­heit sowie das Auf­nah­me- und das Ent­las­sungs­da­tum ent­hält.

Der Ver­si­che­rungs­neh­mer kann das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis mit einer Frist von drei Mona­ten zum Ablauf des Ver­si­che­rungs­jah­res kün­di­gen, frü­hes­tens jedoch nach Ablauf der ver­ein­bar­ten Min­dest­ver­trags­dau­er (üblich sind 2–3 Jah­re).

Der Ver­trag ver­län­gert sich still­schwei­gend um jeweils ein wei­te­res Jahr, sofern er nicht frist­ge­recht gekün­digt wird.

Bei Ein­tritt einer Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer den Ver­trag bin­nen zwei Mona­ten nach Ein­tritt der Ver­si­che­rungs­pflicht rück­wir­kend zum Ein­tritt kün­di­gen.

Erhöht der Ver­si­che­rer die Bei­trä­ge auf­grund der Bei­trags­an­pas­sungs­klau­sel oder ver­min­dert er sei­ne Leis­tun­gen, so kann das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis inner­halb eines Monats nach Zugang der Ände­rungs­mit­tei­lung zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Ände­rung gekün­digt wer­den.

Bei einer Bei­trags­er­hö­hung kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis auch bis und zum Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Erhö­hung kün­di­gen.

Bei Tod endet das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis auto­ma­tisch.

Tipp: Eine Kün­di­gung soll­te stets durch ein­ge­schrie­be­nen Brief erfol­gen.

Zu beach­ten ist, dass nicht das Absen­de­da­tum, son­dern der Ein­gang der Kün­di­gung beim Ver­si­che­rer als frist­ge­recht anzu­se­hen ist. (Dies gilt auch im Fal­le einer Kün­di­gung sei­tens des Ver­si­che­rers).

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