Hausratversicherung Test & Testsieger: den passenden Tarif finden
Ob Stiftung Warentest, Franke & Bornberg oder Fairness-Erhebungen – Hausrattarife werden regelmäßig geprüft, doch einen Tarif, der für jeden Haushalt der beste ist, kürt keiner davon. Wie gut ein Tarif zu Dir passt, entscheidet sich an Wohnort, Wohnfläche und dem Wert Deiner Einrichtung. Hier bekommst Du die aktuellen Testergebnisse kompakt – und vergleichst anschließend gezielt die Tarife, die für Dich infrage kommen.
Fachlich geprüft von Andreas Quast
Unabhängiger Versicherungsmakler
Das Wichtigste in Kürze
- Kein pauschaler Sieger: Stiftung Warentest verglich zuletzt 237 Hausrat-Tarife von 89 Anbietern (Stand 1. Januar 2026); je nach Wohnort und Leistung schneiden mehrere Tarife sehr gut ab.
- Guter Schutz ab rund 61 Euro im Jahr – teure Tarife kosten bei vergleichbarer Leistung bis zu siebenmal so viel.
- Grobe Fahrlässigkeit ist das Schlüsselkriterium: Empfohlen werden nur Tarife, die solche Schäden voll zahlen. Knapp ein Fünftel fiel durch.
- Franke & Bornberg vergibt als Bestnote FFF+ („hervorragend“) – ein Hinweis auf besonders starke Bedingungen.
- Was für Dich der beste Tarif ist, hängt von Wohnort, Fläche und Wertsachen ab – deshalb lohnt der direkte Vergleich.
Welche Tests und Ratings gibt es?
Eine einzelne, offizielle Hausrat-Testnote gibt es nicht – stattdessen lohnt der Blick auf mehrere Quellen, die jeweils einen anderen Schwerpunkt setzen:
Stiftung Warentest (Finanztest)
Prüft Hausrattarife nach Preis und Leistung. Im Fokus stehen der Umgang mit grober Fahrlässigkeit und ein lückenloser Leistungsumfang.
Quelle: test.de
Franke & Bornberg
Das Analysehaus bewertet allein die Tarifbedingungen und vergibt Noten von FFF+ (hervorragend) bis F- (ungenügend) – die Bestnote markiert besonders starke Klauseln.
Quelle: franke-bornberg.de
Service- & Fairness-Tests
Kundenbefragungen und Fairness-Studien zeigen, wie zuverlässig Versicherer im Schadenfall regulieren – eine sinnvolle Ergänzung zur reinen Leistungsbewertung.
je nach Erhebung · jährlich wechselnd
Die wichtigsten Testergebnisse im Überblick
Der jüngste Hausrat-Vergleich von Stiftung Warentest (237 Tarife, 89 Anbieter, Stand 1. Januar 2026) liefert ein paar handfeste Erkenntnisse:
- Großer Preisunterschied: Teure Tarife kosten laut Finanztest bis zu siebenmal so viel wie günstige – bei vergleichbarem Schutz lohnt der Vergleich besonders.
- Guter Schutz ab rund 61 Euro: Top-Schutz war bereits ab etwa 61 Euro im Jahr zu haben, der teuerste vergleichbare Tarif am selben Ort kostete rund 105 Euro.
- Grobe Fahrlässigkeit ist Pflichtkriterium: Empfohlen werden nur Tarife, die auch grob fahrlässig verursachte Schäden voll zahlen. Wer hier kürzt, fiel durch.
- Knapp ein Fünftel durchgefallen: Auch teure Premium-Tarife schnitten teils mangelhaft ab – ein hoher Preis ist kein Garant für guten Schutz.
- Spitzenbedingungen erkennbar: Franke & Bornberg zeichnet besonders leistungsstarke Tarife mit der Höchstnote FFF+ aus – ein zusätzlicher Anhaltspunkt neben dem Preis.
Alle Angaben stammen aus den verlinkten Originaltests und können sich mit jeder neuen Untersuchung verschieben. Eine gute Testnote ersetzt kein konkretes Angebot – zählen tut der Tarif, der zu Deinem Haushalt passt.
Worauf gute Tarife geprüft werden
An diesen Punkten entscheidet sich im Test Spitze oder Mittelmaß – und genau darauf solltest Du auch beim eigenen Vergleich achten:
Grobe Fahrlässigkeit
Zahlt der Tarif voll, wenn der Schaden grob fahrlässig entstanden ist (z. B. Kerze unbeaufsichtigt)? Das ist das wichtigste Testkriterium.
Elementarschäden
Sind Überschwemmung, Starkregen und Rückstau einschließbar? Angesichts häufigerer Unwetter ein zentraler Baustein.
Unterversicherungsverzicht
Verzichtet der Versicherer bei korrekter Quadratmeter-Angabe auf den Unterversicherungseinwand? Das schützt vor Leistungskürzung.
Wertsachen & Außenversicherung
Wie hoch sind die Entschädigungsgrenzen für Schmuck, Bargeld und Elektronik – und gilt der Schutz auch unterwegs?
Warum „der beste Tarif“ individuell ist
Jede Testnote gilt nur für ein bestimmtes Beispielprofil. Was Du am Ende zahlst und welcher Umfang sinnvoll ist, richtet sich nach Wohnfläche, Wohnort samt Einbruch- und Schadenhäufigkeit, dem Wert Deines Hausrats und Zusatzbausteinen wie Fahrraddiebstahl oder Elementarschutz. Deshalb bringt Dich der direkte Tarifvergleich schneller zum passenden Schutz als jede allgemeine Empfehlung.
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Häufige Fragen zum Hausratversicherung Test
Die beste Hausratversicherung gibt es nicht pauschal. In aktuellen Tests schneiden Allianz (umfassende Tarife inkl. Überspannungs- und Naturgefahrenschutz), HUK-Coburg (günstiger Grundschutz ohne Qualitätsverlust) sowie AXA und CosmosDirekt (modulare Online-Tarife mit schneller Schadensabwicklung) regelmäßig gut ab; auch R+V ist mit flexiblen Tarifen empfehlenswert. Entscheidend bleibt der Abgleich mit dem eigenen Bedarf – etwa Wertsachenanteil, Elementarschutz und Fahrradklausel.
Stiftung Warentest kürt keinen einzelnen, allgemeingültigen Testsieger. Im aktuellen Vergleich (Stand 1. Januar 2026, 237 Tarife von 89 Anbietern) erhalten je nach Wohnort und Leistungsumfang mehrere Tarife gute bis sehr gute Bewertungen. Empfohlen werden nur Tarife, die Schäden auch bei grober Fahrlässigkeit voll erstatten. Die Details findest Du im Originaltest auf test.de.
Laut Finanztest gibt es Top-Schutz bereits ab rund 61 Euro im Jahr, während der teuerste vergleichbare Tarif am selben Ort etwa 105 Euro kostet. Insgesamt kosten teure Tarife bis zu siebenmal so viel wie günstige. Der konkrete Beitrag hängt von Wohnfläche, Wohnort und gewähltem Leistungsumfang ab.
Im Mittelpunkt steht der Umgang mit grober Fahrlässigkeit: Tarife, die bei Feuer, Leitungswasser oder Sturm und Hagel die Leistung kürzen, werden abgewertet. Geprüft werden außerdem der Leistungsumfang, Mindeststandards bei Vorsorge und Wertsachen sowie der Einschluss aktueller Risiken wie Elementarschäden.
Franke & Bornberg bewertet die Tarifbedingungen in einem siebenstufigen Rating. FFF+ („hervorragend“) ist die Höchstnote, die schwächste Stufe ist F- („ungenügend“). Eine FFF+-Bewertung weist auf besonders leistungsstarke Bedingungen hin – sie ist ein Anhaltspunkt neben dem Preis, aber keine Aussage über die Eignung für Deinen konkreten Bedarf.
Da der passende Schutz von Deinem Wohnort, der Wohnfläche und dem Wert Deines Hausrats abhängt, ist der Vergleich konkreter Tarife der zuverlässigste Weg. Gib Deine Angaben in den Rechner ein und stelle die verfügbaren Tarife und Anbieter mit Beitrag und Leistungsumfang gegenüber – und achte dabei auf die im Test wichtigen Punkte wie grobe Fahrlässigkeit.
„Testergebnisse sind ein guter Wegweiser – aber der entscheidende Punkt ist fast immer die grobe Fahrlässigkeit. Achte darauf, dass Dein Tarif hier voll zahlt, dann bist Du besser abgesichert als mancher teure Premiumtarif.“ Aktualisiert und fachlich geprüft am 25.06.2026.