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Was tun wenn Hund Wasser im Ohr hat?

Aktualisiert: 24. Juli 2026  ·  Veröffentlicht: 24. Juni 2023
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Wasser im Ohr ist bei Hunden meist harmlos, wenn es zügig entfernt wird. Lassen Sie Ihren Hund den Kopf schütteln und trocknen Sie die Ohrmuschel vorsichtig mit einem weichen Tuch – ohne Wattestäbchen. Bleibt das Kratzen oder Kopfschütteln über Tage bestehen oder riecht das Ohr unangenehm, sollte der Tierarzt draufschauen.

Was­ser im Ohr ist bei Hun­den meist harm­los, wenn es zügig ent­fernt wird. Las­sen Sie Ihren Hund den Kopf schüt­teln und trock­nen Sie die Ohr­mu­schel vor­sich­tig mit einem wei­chen Tuch – ohne Wat­te­stäb­chen. Bleibt das Krat­zen oder Kopf­schüt­teln über Tage bestehen oder riecht das Ohr unan­ge­nehm, soll­te der Tier­arzt draufschauen.

Das Wich­tigs­te in Kürze

  • Kopf­schüt­teln las­sen – das ent­fernt den Groß­teil des Wassers.
  • Ohr­mu­schel mit wei­chem Tuch trock­nen, kei­ne Wat­te­stäb­chen.
  • Spe­zi­el­le Hun­de-Ohr­rei­ni­ger kön­nen Rest­feuch­te binden.
  • Warn­si­gna­le: anhal­ten­des Krat­zen, Rötung, Geruch, Kopf­schief­hal­tung → Tier­arzt.
  • Eine Ohr­ent­zün­dung kos­tet je nach Behand­lung ca. 50–200 €.

Ers­te Hil­fe: So trock­nen Sie das Hun­de­ohr richtig

Nach dem Baden oder Schwim­men hilft zuerst der natür­li­che Schüt­tel­re­flex – ein paar kräf­ti­ge Kopf­be­we­gun­gen ent­fer­nen den Groß­teil der Feuch­tig­keit. Tup­fen Sie anschlie­ßend Ohr­mu­schel und äuße­ren Gehör­gang mit einem wei­chen, fus­sel­frei­en Tuch ab, ohne tief in den Gehör­gang ein­zu­drin­gen. Spe­zi­el­le Ohr­rei­ni­ger für Hun­de kön­nen ver­blei­ben­de Feuch­tig­keit bin­den – aber nur nach Anlei­tung und nie bei sicht­ba­rer Rötung oder Schwellung.

Wann wird Was­ser im Ohr gefährlich?

Bleibt Feuch­tig­keit län­ger im Gehör­gang, kön­nen Bak­te­ri­en oder Hefe­pil­ze wach­sen – es droht eine Ohr­ent­zün­dung (Oti­tis). Ach­ten Sie auf die­se Warnsignale:

Sym­ptom Bedeu­tung
Kratzen/Kopfschütteln über meh­re­re Tage Rei­zung oder begin­nen­de Entzündung
Rötung oder Schwellung Ent­zün­dungs­zei­chen – kein Ohr­rei­ni­ger mehr
Dunk­les, kleb­ri­ges Sekret / Geruch Ver­dacht auf Infektion
Kopf­schief­hal­tung zügig zum Tierarzt

Die Behand­lung umfasst meist Rei­ni­gung, ent­zün­dungs­hem­men­de Trop­fen und gege­be­nen­falls Anti­bio­ti­ka – je nach Dia­gno­se etwa 50–200 Euro.

Vor­beu­gen – und die Kos­ten absichern

Trock­nen Sie die Ohren nach jedem Was­ser­kon­takt, beson­ders bei Hun­den mit Schlapp­oh­ren (Spa­ni­el, Bea­gle) oder stark behaar­ten Gehör­gän­gen. Wie­der­keh­ren­de Ohr­ent­zün­dun­gen kön­nen sich zu einem Dau­er­the­ma ent­wi­ckeln – eine Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung über­nimmt die Behand­lungs­kos­ten je nach Tarif zu 80–100 Pro­zent. Wich­tig: vor der ers­ten Erkran­kung abschlie­ßen, da Vor­er­kran­kun­gen aus­ge­schlos­sen sind. Der Ver­gleich ist kos­ten­los und unverbindlich.

Häu­fig gestell­te Fragen

Was tun, wenn mein Hund Was­ser im Ohr hat?

Kopf schüt­teln las­sen, Ohr­mu­schel mit wei­chem Tuch trock­nen und das Ohr eini­ge Tage beob­ach­ten. Kei­ne Wat­te­stäb­chen verwenden.

War­um sind Wat­te­stäb­chen tabu?

Sie schie­ben Feuch­tig­keit und Schmutz tie­fer in den Gehör­gang und kön­nen das Trom­mel­fell verletzen.

Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei anhal­ten­dem Krat­zen, Rötung, Sekret, Geruch oder Kopf­schief­hal­tung – das sind typi­sche Zei­chen einer Ohrentzündung.

Was kos­tet die Behand­lung einer Ohrentzündung?

Je nach Umfang meist 50–200 Euro für Rei­ni­gung, Trop­fen und gege­be­nen­falls Antibiotika.

Wel­che Hun­de sind beson­ders anfällig?

Ras­sen mit Schlapp­oh­ren oder behaar­ten Gehör­gän­gen, etwa Spa­ni­el und Bea­gle – hier lohnt kon­se­quen­tes Trock­nen besonders.

Zahlt die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung bei Ohrentzündungen?

Ja, je nach Tarif 80–100 Pro­zent – sofern die Erkran­kung nicht schon vor Ver­trags­ab­schluss bestand.

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