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Was ist ein Auslandsschutzbrief?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 20. Juni 2023
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Ein Auslandsschutzbrief ist eine Zusatzversicherung zur Kfz-Versicherung, die Autofahrer bei Pannen, Unfällen und anderen Notfällen im Ausland absichert. Er bietet Pannenhilfe, Abschleppdienste und Rücktransport des Fahrzeugs – oft deutlich günstiger als die Inanspruchnahme privater Pannenservices vor Ort.

Ein Aus­lands­schutz­brief ist eine Zusatz­ver­si­che­rung zur Kfz-Ver­si­che­rung, die Auto­fah­rer bei Pan­nen, Unfäl­len und ande­ren Not­fäl­len im Aus­land absi­chert. Er bie­tet Pan­nen­hil­fe, Abschlepp­diens­te und Rück­trans­port des Fahr­zeugs – oft deut­lich güns­ti­ger als die Inan­spruch­nah­me pri­va­ter Pan­nen­ser­vices vor Ort.

Leis­tun­gen des Aus­lands­schutz­briefs im Detail

Der Umfang eines Aus­lands­schutz­briefs vari­iert je nach Anbie­ter und Tarif, deckt aber typi­scher­wei­se fol­gen­de Leis­tun­gen ab:

  • Pan­nen­hil­fe vor Ort: Ein Tech­ni­ker wird zu Ihnen geschickt, um das Fahr­zeug direkt an der Unfall­stel­le zu repa­rie­ren – kos­ten­frei bis zu einem bestimm­ten Betrag.
  • Abschlepp­dienst: Ist eine Repa­ra­ti­on vor Ort unmög­lich, wird das Fahr­zeug zur nächs­ten qua­li­fi­zier­ten Werk­statt transportiert.
  • Ersatz­teil­be­schaf­fung: Nicht ver­füg­ba­re Tei­le wer­den beschafft und ver­sen­det oder die Ver­si­che­rung über­nimmt die Kos­ten für die Beschaffung.
  • Über­nach­tungs- und Wei­ter­fahrts­kos­ten: Bei län­ge­ren Repa­ra­tur­dau­ern wer­den Hotel­über­nach­tun­gen und alter­na­ti­ve Trans­port­mit­tel (Bahn, Flug­zeug, Miet­fahr­zeug) erstattet.
  • Fahr­zeug­rück­trans­port: Soll­te das Fahr­zeug nicht repa­riert oder gestoh­len wor­den sein, trägt der Aus­lands­schutz­brief die Kos­ten für den Rück­trans­port nach Deutschland.
  • 24/7‑Notfalltelefon: Mehr­spra­chi­ge Hot­lines sind rund um die Uhr erreich­bar – teils mit Fern­dia­gno­se möglich.

Wann ist ein Aus­lands­schutz­brief sinnvoll?

Ein Aus­lands­schutz­brief lohnt sich beson­ders für Viel­fah­rer und regel­mä­ßi­ge Aus­lands­rei­sen. Ohne die­sen Schutz kön­nen Pan­nen­kos­ten im Aus­land schnell in die Tau­sen­de gehen – pri­va­te Abschlepp­diens­te berech­nen oft ca. 500–2.000 Euro. Der Aus­lands­schutz­brief kos­tet in der Regel nur ca. 20–100 Euro pro Jahr als Zusatz­op­ti­on. Wich­tig: Prü­fen Sie vor Abschluss, in wel­che Län­der der Schutz gilt – euro­pa­weit, welt­weit oder nur inner­halb EU/EWR.

Prak­ti­sche Tipps zum Auslandsschutzbrief

  • Klä­ren Sie vor Rei­se­an­tritt, ob bereits ein Schutz­brief über den Pan­nen­dienst Ihrer Bank oder Kre­dit­kar­te besteht.
  • Über­prü­fen Sie die Gel­tungs­dau­er und geo­gra­fi­sche Abde­ckung – man­che Ver­trä­ge enden nach 90 Tagen Auslandsaufenthalt.
  • Ver­glei­chen Sie die Deckungs­sum­men für Abschlepp­diens­te, Rück­trans­port und Übernachtungen.
  • Spei­chern Sie die Not­fall­num­mer des Schutz­briefs im Mobiltelefon.
  • Infor­mie­ren Sie sich über Selbst­be­hal­te und Aus­schluss­klau­seln – bei­spiels­wei­se bei fahr­läs­si­gem Verhalten.
  • Kom­bi­nie­ren Sie den Aus­lands­schutz­brief mit einer umfas­sen­den Kfz-Ver­si­che­rung mit voll­kas­ko­de­ckung für opti­ma­len Schutz.
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