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Wird die Kfz-Versicherung bei begleitendem Fahren teurer?

Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Nein, begleitendes Fahren führt nicht zu höheren Kfz-Versicherungsprämien – im Gegenteil. Versicherer bewerten das Fahren mit 17 Jahren unter Aufsicht sogar als sicherer und günstiger als das alleinige Fahren von Jugendlichen. Viele Anbieter gewähren spezielle Rabatte für dieses Präventivmodell, da statistisch nachgewiesen weniger Unfälle entstehen.

Nein, beglei­ten­des Fah­ren führt nicht zu höhe­ren Kfz-Ver­si­che­rungs­prä­mi­en – im Gegen­teil. Ver­si­che­rer bewer­ten das Fah­ren mit 17 Jah­ren unter Auf­sicht sogar als siche­rer und güns­ti­ger als das allei­ni­ge Fah­ren von Jugend­li­chen. Vie­le Anbie­ter gewäh­ren spe­zi­el­le Rabat­te für die­ses Prä­ven­tiv­mo­dell, da sta­tis­tisch nach­ge­wie­sen weni­ger Unfäl­le entstehen.

Beglei­ten­des Fah­ren und Ver­si­che­rungs­kos­ten: Das soll­ten Sie wissen

Das beglei­te­te Fah­ren ab 17 Jah­ren hat sich als wirk­sa­me Maß­nah­me zur Reduk­ti­on von Fahr­an­fän­ger-Unfäl­len eta­bliert. Ver­si­che­run­gen berück­sich­ti­gen die­se Tat­sa­che posi­tiv in ihrer Risi­ko­kal­ku­la­ti­on. Im Ver­gleich zu allein­fah­ren­den 17-Jäh­ri­gen zah­len Fahr­an­fän­ger mit beglei­te­ter Fahr­pra­xis oft sogar nied­ri­ge­re Bei­trä­ge oder pro­fi­tie­ren von exklu­si­ven Rabat­ten.

Wich­tig: Bei der Tarif­ab­fra­ge müs­sen Sie expli­zit ange­ben, dass das Fahr­zeug für beglei­ten­des Fah­ren genutzt wird. Dies ist kein ver­steck­tes Detail, son­dern ein stan­dard­mä­ßi­ger Para­me­ter in der Ver­si­che­rungs­be­rech­nung. Man­che Ver­si­che­rer haben spe­zi­el­le Tarif­op­tio­nen für die­ses Modell ent­wi­ckelt und berück­sich­ti­gen es bereits auto­ma­tisch in ihren Kalkulationen.

Wel­che Fak­to­ren kön­nen trotz­dem Ein­fluss auf die Prä­mie nehmen?

Wäh­rend das Kon­zept des beglei­te­ten Fah­rens selbst kos­ten­spa­rend wirkt, kön­nen ande­re Fak­to­ren die Ver­si­che­rungs­prä­mie den­noch beeinflussen:

  • Qua­li­fi­ka­ti­on der Begleit­per­son: Alter, Fah­rer­er­fah­rung und die Füh­rer­schein­his­to­rie kön­nen in der Tarif­be­rech­nung eine Rol­le spielen
  • Fahr­zeug­wahl: Moto­ri­sie­rung, Bau­jahr und Sicher­heits­aus­stat­tung des Autos sind oft aus­schlag­ge­ben­der als das Fahrerkonzept
  • Ver­si­che­rer-Unter­schie­de: Ver­schie­de­ne Gesell­schaf­ten gewich­ten das Risi­ko von Fahr­an­fän­gern unter­schied­lich – ein Ver­gleich lohnt sich
  • Selbst­be­tei­li­gung: Die­se kön­nen Sie in der Regel frei wäh­len und soll­ten nicht auto­ma­tisch höher ausfallen
  • Jah­res­ki­lo­me­ter: Die geplan­te Jah­res­fahr­leis­tung beein­flusst den Bei­trag stär­ker als die Begleitung

Check­lis­te für die opti­ma­le Ver­si­che­rung beim beglei­te­ten Fahren

  • Nut­zen Sie Ver­gleichs­por­ta­le mit der Opti­on „beglei­ten­des Fah­ren” und erhal­ten Sie sofort pas­sen­de Tarife
  • Fra­gen Sie gezielt nach Rabat­ten für die­ses Modell – nicht alle Ver­si­che­rer bewer­ben die­se aktiv
  • Geben Sie die Begleit­per­son voll­stän­dig an (Name, Geburts­da­tum, Führerscheinerwerb)
  • Ver­glei­chen Sie min­des­tens 3–5 Ange­bo­te ver­schie­de­ner Anbieter
  • Lesen Sie die Bedin­gun­gen zur zuläs­si­gen Beglei­tung genau – teil­wei­se gibt es Ein­schrän­kun­gen bei der Nachtfahrt
  • Wech­seln Sie die Ver­si­che­rung recht­zei­tig, wenn der Fahr­an­fän­ger 18 wird – neue Kon­di­tio­nen ent­ste­hen oft zu bes­se­ren Preisen
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