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Welches Auto ist in der KFZ Versicherung am günstigsten?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 19. Juni 2023
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Die günstigsten Autos in der Kfz-Versicherung sind kleine, weniger motorisierte Fahrzeuge wie der VW Polo, Skoda Fabia oder Ford Fiesta. Entscheidend für niedrige Prämien sind nicht allein das Fahrzeugmodell, sondern vor allem die Typklasse, das Alter und moderne Sicherheitsausstattung. Mit dem richtigen Vergleich sparen Sie oft hunderte Euro pro Jahr.

Die güns­tigs­ten Autos in der Kfz-Ver­si­che­rung sind klei­ne, weni­ger moto­ri­sier­te Fahr­zeu­ge wie der VW Polo, Sko­da Fabia oder Ford Fies­ta. Ent­schei­dend für nied­ri­ge Prä­mi­en sind nicht allein das Fahr­zeug­mo­dell, son­dern vor allem die Typ­klas­se, das Alter und moder­ne Sicher­heits­aus­stat­tung. Mit dem rich­ti­gen Ver­gleich spa­ren Sie oft hun­der­te Euro pro Jahr.

Wel­che Fahr­zeu­ge haben die nied­rigs­ten Versicherungskosten?

Klein­wa­gen und Kom­pakt­klas­se-Model­le domi­nie­ren die Kate­go­rie der güns­ti­gen Kfz-Ver­si­che­run­gen. Fahr­zeu­ge mit nied­ri­ger Motor­leis­tung (unter 100 PS), gerin­gem Gewicht und sta­bi­len Crash­test­ergeb­nis­sen wer­den von Ver­si­che­rern als weni­ger risi­ko­reich ein­ge­stuft. Beson­ders beliebt und güns­tig sind:

  • Citro­ën C1, Peu­geot 108, Toyo­ta Aygo – typi­scher­wei­se nur ca. 400–600 € Jahresprämie
  • Dacia San­de­ro und Dacia Logan – beson­ders preis­wert in Anschaf­fung und Versicherung
  • Hyun­dai i10 und Kia Pican­to – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Älte­re Model­le wie Fiat Pan­da (gene­ra­tio­nen­über­grei­fend günstig)

Der ent­schei­den­de Fak­tor ist die Typ­klas­si­fi­zie­rung – die­se wird von der Deut­schen Aktuar­ver­ei­ni­gung (DAV) jähr­lich aktua­li­siert. Fahr­zeu­ge in der Typ­klas­se 1–3 sind deut­lich güns­ti­ger ver­si­chert als sol­che in höhe­ren Klassen.

Wich­ti­ge Ein­fluss­fak­to­ren auf die Versicherungsprämie

Neben dem Fahr­zeug­mo­dell beein­flus­sen wei­te­re Fak­to­ren die Kos­ten erheblich:

  • Sicher­heits­aus­stat­tung: Fahr­zeu­ge mit Not­brems­sys­te­men (AEB), elek­tro­ni­schem Sta­bi­li­täts­pro­gramm (ESP) und moder­nen Air­bag-Sys­te­men erhal­ten oft Rabat­te bis zu 10 %
  • Fahr­zeug­al­ter: Jun­ge Gebraucht­wa­gen (3–5 Jah­re) sind oft güns­ti­ger ver­si­chert als Neu­wa­gen, älte­re Fahr­zeu­ge kön­nen nach ca. 10 Jah­ren wie­der kos­ten­güns­ti­ger werden
  • Scha­dens­frei­heits­klas­se: Die­se per­sön­li­che Ein­stu­fung ist oft ent­schei­den­der als das Fahrzeugmodell
  • Fahr­leis­tung und Nut­zung: Weni­ger Kilo­me­ter­leis­tung senkt die Prä­mie um bis zu 20 %
  • Wohn­ort: Regio­nal kön­nen die Prä­mi­en um 30–50 % variieren

Prak­ti­sche Tipps zur Kostenersparnis

  • Nut­zen Sie einen Kfz-Ver­si­che­rungs­ver­gleich, um meh­re­re Ange­bo­te zu prü­fen – die Unter­schie­de zwi­schen Anbie­tern sind oft grö­ßer als zwi­schen Fahrzeugtypen
  • Kom­bi­nie­ren Sie Haft­pflicht, Teil­kas­ko oder Voll­kas­ko gezielt – eine höhe­re Selbst­be­tei­li­gung (ca. 500–1.000 €) senkt die Jah­res­prä­mie um 15–30 %
  • Fra­gen Sie nach Rabat­ten: Schutz­brief, Gara­gen­platz, Online-Abschluss oder Fahr­trai­ning kön­nen zusätz­li­che Erspar­nis­se bringen
  • Über­prü­fen Sie die Typ­klas­se des kon­kre­ten Modells vor dem Kauf – die­se Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der DAV-Website
  • Berück­sich­ti­gen Sie nicht nur Ver­si­che­rungs­kos­ten, son­dern auch Kraft­stoff­ver­brauch, Wartung und Ver­schleiß­tei­le bei der Gesamtkalkulation
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