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Ele­men­tar­ver­si­che­rung 2026: Haus & Haus­rat schützen

Eine Ele­men­tar­ver­si­che­rung ergänzt Haus­rat- oder Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung um Natur­ge­fah­ren wie Stark­re­gen, Über­schwem­mung, Rück­stau, Schnee­druck, Erd­rutsch, Erd­fall, Erd­be­ben oder Lawi­nen. Ent­schei­dend ist nicht nur, ob Ele­men­tar­schä­den grund­sätz­lich genannt sind, son­dern wel­che Gefahr, wel­ches Objekt und wel­che Aus­schlüs­se im kon­kre­ten Tarif gelten.

Die Ele­men­tar Ver­si­che­rung ist sinn­voll, wenn Du Haus, Woh­nung, Kel­ler, Haus­rat oder Gemein­schafts­ei­gen­tum gegen Natur­ge­fah­ren absi­chern möch­test, die klas­si­sche Haus­rat- oder Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­run­gen oft nicht auto­ma­tisch abde­cken. Wich­tig ist die rich­ti­ge Kom­bi­na­ti­on: Gebäu­de schützt die Immo­bi­lie, Haus­rat schützt beweg­li­che Sachen. Prü­fe vor dem Ver­gleich beson­ders Rück­stau, Selbst­be­halt, Vor­schä­den, War­te­zeit, ZÜRS-Ein­stu­fung, Kel­ler­wer­te und die genaue Defi­ni­ti­on von Überschwemmung.

Aktua­li­siert am: 13.05.2026 Fach­lich geprüft durch Andre­as Quast am: 13.05.2026

Schnell­ch­eck

Wie drin­gend soll­test Du Ele­men­tar­schutz prüfen?

Wäh­le die Punk­te aus, die zu Dei­ner Wohn­si­tua­ti­on pas­sen. So erkennst Du schnel­ler, ob Gebäu­de, Haus­rat, Rück­stau, Kel­ler, WEG, Vor­schä­den oder Risi­ko­la­ge im Ver­gleich beson­ders wich­tig sind.

Stand­ort
Kel­ler­wer­te
Rück­stau
Ver­trag
Wäh­le pas­sen­de Punk­te aus und star­te die Einschätzung.

Das Wich­tigs­te zur Ele­men­tar­ver­si­che­rung in Kürze

Eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung ist meist ein Zusatz­bau­stein zur Wohn­ge­bäu­de- oder Haus­rat­ver­si­che­rung. Für Eigen­tü­mer geht es vor allem um Schä­den am Gebäu­de, für Mie­ter um beschä­dig­ten Haus­rat. Vor dem Abschluss soll­test Du prü­fen, wel­che Natur­ge­fah­ren, Rück­stau-Regeln, Selbst­be­hal­te, War­te­zei­ten, ZÜRS-Ein­stu­fun­gen, Vor­schä­den und Aus­schlüs­se im Tarif gelten.

Natur­ge­fah­ren rich­tig zuordnen

Ele­men­tar­schä­den ent­ste­hen zum Bei­spiel durch Stark­re­gen, Über­schwem­mung, Rück­stau, Schnee­druck, Erd­rutsch, Erd­fall, Erd­be­ben, Lawi­nen oder Vul­kan­aus­bruch. Nicht jede Natur­ge­fahr ist auto­ma­tisch in jeder Poli­ce gleich geregelt.

Gebäu­de und Haus­rat trennen

Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Ele­men­tar­schä­den betrifft das Haus selbst, fes­te Gebäu­de­be­stand­tei­le und je nach Tarif wei­te­re Grund­stücks­be­stand­tei­le. Haus­rat betrifft beweg­li­che Sachen wie Möbel, Klei­dung, Tech­nik, Werk­zeu­ge, Fahr­rä­der oder Vorräte.

Rück­stau und Grund­was­ser prüfen

Rück­stau und Grund­was­ser sind beson­ders häu­fi­ge Streit­punk­te. Ent­schei­dend sind Rück­stau­si­che­rung, Wartung, Was­ser­weg, tarif­li­che Defi­ni­tio­nen und die Fra­ge, ob eine ober­ir­di­sche Über­schwem­mung oder drü­cken­des Grund­was­ser vorliegt.

Gren­zen die­ses Rat­ge­bers zur Elementarversicherung

Die­ser Rat­ge­ber erklärt die wich­tigs­ten Ent­schei­dun­gen rund um Gebäu­de­ver­si­che­rung Ele­men­tar­schä­den, Haus­rat, Natur­ge­fah­ren und Scha­den­fall. Er ersetzt kei­ne indi­vi­du­el­le Tarif­prü­fung, weil Annah­me, Bei­trag und Leis­tung von Adres­se, Vor­schä­den, Selbst­be­halt, Siche­run­gen, Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen und Scha­den­ur­sa­che abhän­gen. Nut­ze die Infor­ma­tio­nen als Vor­be­rei­tung und prü­fe anschlie­ßend kon­kre­te Angebote.

Wich­tig: All­ge­mei­ne Aus­sa­gen zu Ele­men­tar­schutz sind immer begrenzt. Ob ein Scha­den tat­säch­lich ersetzt wird, hängt vom ver­ein­bar­ten Tarif, der Scha­den­ur­sa­che, Oblie­gen­hei­ten, Aus­schlüs­sen und der kon­kre­ten Scha­den­mel­dung ab. Beson­ders bei Grund­was­ser, Rück­stau, Sturm­flut, Vor­schä­den, War­te­zei­ten, WEG-Kon­stel­la­tio­nen und bau­li­chen Ver­än­de­run­gen soll­test Du kei­ne pau­scha­le Leis­tungs­zu­sa­ge erwarten.

So bewer­ten wir Ele­men­tar­schutz vor dem Vergleich

Eine gute Ele­men­tar­ver­si­che­rung Haus erkennst Du nicht nur am Preis. Ent­schei­dend sind ver­si­cher­te Gefah­ren, Rück­stau-Rege­lung, Selbst­be­halt, Aus­schlüs­se, Annah­me­pra­xis, Scha­den­fall-Hil­fe und die pas­sen­de Zuord­nung zu Gebäu­de, Haus­rat oder WEG. Die fol­gen­de Metho­dik hilft Dir, Ange­bo­te fach­lich vor­zu­be­rei­ten, ohne einen pau­scha­len Test­sie­ger zu behaupten.

Leis­tungs­prü­fung

Geprüft wer­den ver­si­cher­te Natur­ge­fah­ren, Kos­ten­po­si­tio­nen, Neben­ge­bäu­de, Auf­räum­kos­ten, Trock­nung, Hotel­kos­ten, Rück­stau, Grund­was­ser-Abgren­zung und typi­sche Aus­schlüs­se. Ein güns­ti­ger Tarif kann teu­er wer­den, wenn zen­tra­le Risi­ken fehlen.

Risi­ko­prü­fung

Adres­se, ZÜRS-Lage, Kel­ler, Gewäs­ser­nä­he, Hang­la­ge, Stark­re­gen­his­to­rie, Vor­schä­den, Gebäu­de­wert, Haus­rat­wert und War­tungs­nach­wei­se beein­flus­sen, wel­cher Schutz sinn­voll und rea­lis­tisch erhält­lich ist.

Ent­schei­dungs­si­tua­ti­on

Neu­ab­schluss, Wech­sel, Nach­ver­si­che­rung im Bestand, WEG-Prü­fung und Scha­den­fall sind unter­schied­li­che Situa­tio­nen. Des­halb wird die Sei­te nicht nur auf Abschluss, son­dern auch auf Bestands­prü­fung und Scha­den­ver­mei­dung ausgerichtet.

Trans­pa­renz statt Testsieger

Es wird kein pau­scha­ler bes­ter Anbie­ter behaup­tet. Ziel ist eine nach­voll­zieh­ba­re Ver­gleichs­lo­gik, mit der Du Tarif­un­ter­schie­de erkennst und pas­sen­de Ange­bo­te gezielt prü­fen kannst.

Was ist eine Elementarversicherung?

Eine Ele­men­tar­ver­si­che­rung erwei­tert bestehen­den Ver­si­che­rungs­schutz um bestimm­te Natur­ge­fah­ren. Sie kann zur Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung gehö­ren, wenn das Haus betrof­fen ist, oder zur Haus­rat­ver­si­che­rung, wenn beweg­li­che Sachen beschä­digt wer­den. Für die rich­ti­ge Ent­schei­dung musst Du des­halb zuerst klä­ren, wel­ches Objekt geschützt wer­den soll und wel­che Gefahr im Tarif tat­säch­lich ein­ge­schlos­sen ist.

Im All­tag wird oft all­ge­mein von Ele­men­tar­schutz gespro­chen. Fach­lich ist aber wich­tig, ob es um das Gebäu­de, den Haus­rat, Son­der­ei­gen­tum oder Gemein­schafts­ei­gen­tum geht. Ein über­flu­te­ter Kel­ler kann Gebäu­de­tei­le, Boden­be­lä­ge, Heiz­tech­nik, Möbel, Vor­rä­te, Fahr­rä­der und Elek­tro­ge­rä­te betref­fen. Je nach beschä­dig­tem Gegen­stand kann eine ande­re Poli­ce zustän­dig sein.

Exper­ten­tipp von Andre­as Quast: Prü­fe Ele­men­tar­schutz nie iso­liert. Ent­schei­dend ist immer die Kom­bi­na­ti­on aus Gefahr, ver­si­cher­tem Objekt, ver­ein­bar­ter Ver­si­che­rungs­sum­me, Selbst­be­halt und den Pflich­ten im Scha­den­fall. Gera­de Rück­stau, Kel­ler­in­ven­tar, WEG-Ver­trä­ge und alte Bestands­ver­trä­ge wer­den häu­fig unterschätzt.

Wel­che Ziel­grup­pe braucht wel­chen Elementarschutz?

Ele­men­tar­schutz ist für Eigen­tü­mer, Mie­ter und Woh­nungs­ei­gen­tü­mer unter­schied­lich zu prü­fen. Haus­ei­gen­tü­mer brau­chen vor allem Schutz für das Gebäu­de, Mie­ter für ihren Haus­rat und Woh­nungs­ei­gen­tü­mer zusätz­lich Klar­heit zum Gemein­schafts­ei­gen­tum. Der nächs­te Schritt ist daher nicht irgend­ein Ver­gleich, son­dern die pas­sen­de Zuord­nung zur eige­nen Wohn- und Eigentumssituation.

Haus­ei­gen­tü­mer

Für Eigen­tü­mer steht die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Ele­men­tar­schä­den im Mit­tel­punkt. Prü­fe beson­ders Kel­ler, Hei­zungs­an­la­ge, Neben­ge­bäu­de, Auf­räum­kos­ten, Rück­stau, Selbst­be­halt, ZÜRS-Risi­ko­ein­stu­fung und die Fra­ge, ob bau­li­che Ver­än­de­run­gen den Schutz beeinflussen.

Wohn­ge­bäu­de mit Ele­men­tar­schä­den vergleichen

Mie­ter

Mie­ter müs­sen das Gebäu­de nicht selbst ver­si­chern, aber ihren Haus­rat. Wich­tig wird Ele­men­tar­schutz, wenn Kel­ler, Möbel, Tech­nik, Klei­dung, Vor­rä­te oder Fahr­rä­der durch Über­schwem­mung, Stark­re­gen oder Rück­stau beschä­digt wer­den können.

Haus­rat mit Ele­men­tar­schutz vergleichen

Woh­nungs­ei­gen­tü­mer und WEG

Bei Woh­nungs­ei­gen­tü­mern geht es um Son­der­ei­gen­tum, Haus­rat und Gemein­schafts­ei­gen­tum. Klä­re, ob die Gebäu­de­ver­si­che­rung der Gemein­schaft Ele­men­tar­schä­den ent­hält, wel­che Selbst­be­hal­te gel­ten und ob Tief­ga­ra­ge, Kel­ler, Tech­nik­räu­me oder Son­der­um­la­gen betrof­fen sein könnten.

Solo Ele­men­tar­schutz berechnen

Wel­che Ele­men­tar­schä­den sind in der Ele­men­tar­ver­si­che­rung versichert?

Eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung deckt je nach Tarif typi­scher­wei­se Natur­ge­fah­ren wie Über­schwem­mung durch Stark­re­gen oder aus­ufern­de Gewäs­ser, Rück­stau, Schnee­druck, Erd­rutsch, Erd­fall, Erd­be­ben, Lawi­nen und Vul­kan­aus­bruch ab. Ent­schei­dend ist nicht nur die Natur­ge­fahr, son­dern auch, ob Gebäu­de, Haus­rat, Neben­ge­bäu­de, Kel­ler, Tech­nik oder Gemein­schafts­ei­gen­tum betrof­fen sind.

Der Begriff Ele­men­tar­schä­den wirkt ein­deu­tig, ist in der Pra­xis aber stark tarif­ab­hän­gig. Ein Stark­re­gen­er­eig­nis kann gleich­zei­tig Gebäu­de­schä­den, Haus­rat­schä­den, Trock­nungs­kos­ten, Auf­räum­kos­ten, Rückstau­fol­gen und Nut­zungs­aus­fall aus­lö­sen. Wel­che Posi­ti­on ersetzt wird, ent­schei­det nicht das Wet­ter­ereig­nis allein, son­dern die zustän­di­ge Poli­ce und die kon­kre­te Bedingungsdefinition.

Die­se Über­sicht zeigt typi­sche Natur­ge­fah­ren und die wich­tigs­ten Prüf­punk­te vor dem Vergleich.

Gefahr Typi­sche Situation Wich­ti­ger Prüfpunkt Nächs­ter Schritt
Über­schwem­mung durch Starkregen Regen­was­ser sam­melt sich auf dem Grund­stück und dringt in Kel­ler, Erd­ge­schoss, Gara­ge oder Neben­ge­bäu­de ein. Defi­ni­ti­on von Über­schwem­mung, Kel­ler­re­ge­lung, Selbst­be­halt, Trock­nung, Auf­räu­men und Abbruch­kos­ten prüfen. Gebäu­de- und Haus­rat­bau­stein getrennt vergleichen.
Aus­ufern­des Gewässer Bach, Fluss oder See tritt über die Ufer und über­flu­tet Grund­stück oder Gebäude. ZÜRS-Ein­stu­fung, Vor­schä­den, Annah­me, Selbst­be­halt, War­te­zeit und Schutz­maß­nah­men beachten. Adres­se, Vor­schä­den und vor­han­de­ne Siche­run­gen vor dem Ver­gleich bereitlegen.
Rück­stau Was­ser drückt aus der Kana­li­sa­ti­on zurück und tritt über Boden­ab­läu­fe, Wasch­be­cken, Dusche, WC oder Wasch­ma­schi­nen­an­schluss ein. Rück­stau­klap­pe, Hebe­an­la­ge, Rück­stau­ebe­ne, War­tungs­nach­wei­se und tarif­li­che Oblie­gen­hei­ten prüfen. Siche­run­gen doku­men­tie­ren und Rück­stau­klau­sel geson­dert vergleichen.
Schnee­druck Schnee­last beschä­digt Dach, Vor­dach, Win­ter­gar­ten, Car­port, Gara­ge oder angren­zen­de Bauteile. Ver­si­cher­te Gebäu­de­be­stand­tei­le, Neben­ge­bäu­de und Kos­ten für Siche­rungs­maß­nah­men prüfen. Gebäu­de­um­fang, Neben­ge­bäu­de und Anbau­ten im Antrag kor­rekt angeben.
Erd­rutsch und Erdfall Boden­be­we­gun­gen beschä­di­gen Fun­da­ment, Wän­de, Lei­tun­gen, Wege, Ein­fahr­ten oder Außenanlagen. Ursa­che, ver­si­cher­te Kos­ten­po­si­tio­nen und Abgren­zung zu Baugrund‑, Set­zungs- oder Pla­nungs­pro­ble­men prüfen. Bau­un­ter­la­gen, frü­he­re Schä­den und Lage­infor­ma­tio­nen bereithalten.
Erd­be­ben Erschüt­te­run­gen ver­ur­sa­chen Ris­se, sta­ti­sche Schä­den oder Beschä­di­gun­gen an fes­ten Gebäudebestandteilen. Regio­na­le Rele­vanz, Selbst­be­halt, Scha­den­ur­sa­che und Gebäu­de­be­schaf­fen­heit prüfen. Tarif­de­fi­ni­ti­on und ver­si­cher­te Kos­ten­po­si­tio­nen vergleichen.
Lawi­nen und Vulkanausbruch Sel­te­ne, aber in Bedin­gun­gen häu­fig genann­te Elementargefahren. Für vie­le Adres­sen weni­ger rele­vant, aber Teil der voll­stän­di­gen Bedingungsprüfung. Nicht nur sel­te­ne Gefah­ren lesen, son­dern Stark­re­gen, Rück­stau und Kel­ler priorisieren.

Pra­xis­fall aus der Bera­tung: Nach Stark­re­gen stand ein Kel­ler unter Was­ser. Die Eigen­tü­mer prüf­ten zunächst nur die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Danach fiel auf, dass ein gro­ßer Teil des Scha­dens beweg­li­che Sachen betraf: Werk­zeu­ge, Vor­rä­te, Fahr­rä­der und ein­ge­la­ger­te Möbel. Für sol­che Fäl­le ist die Tren­nung zwi­schen Wohn­ge­bäu­de und Haus­rat entscheidend.

Exper­ten­tipp von Andre­as Quast: Fra­ge beim Ver­gleich nicht nur „Sind Ele­men­tar­schä­den ver­si­chert?“, son­dern „Wel­che Ele­men­tar­schä­den sind für mein Gebäu­de, mei­nen Haus­rat und mei­ne kon­kre­te Adres­se ein­ge­schlos­sen?“ Die­se zwei­te Fra­ge ver­hin­dert vie­le Missverständnisse.

War­um Stark­re­gen auch ohne Fluss­nä­he ein Ele­men­tar­ri­si­ko ist

Stark­re­gen ist für die Ele­men­tar­ver­si­che­rung beson­ders wich­tig, weil Schä­den auch weit ent­fernt von Flüs­sen, Seen oder bekann­ten Hoch­was­ser­ge­bie­ten ent­ste­hen kön­nen. Ent­schei­dend ist, ob Regen­was­ser ober­ir­disch auf­tritt, sich auf dem Grund­stück sam­melt und in Gebäu­de oder Kel­ler ein­dringt. Des­halb soll­ten auch schein­bar unge­fähr­de­te Adres­sen Ele­men­tar­schutz prüfen.

Vie­le Nut­zer ver­bin­den Ele­men­tar­schä­den vor allem mit Hoch­was­ser an Flüs­sen. In der Pra­xis kann aber ein loka­les Stark­re­gen­er­eig­nis rei­chen, um Licht­schäch­te, Kel­ler­ab­gän­ge, Gara­gen, Boden­ab­läu­fe oder tie­fer lie­gen­de Haus­ein­gän­ge zu über­las­ten. Ver­sie­gel­te Flä­chen, Hang­la­gen, Mul­den, schlecht gewar­te­te Ent­wäs­se­rung, Nach­bar­grund­stü­cke und über­las­te­te Kana­li­sa­ti­on kön­nen das Risi­ko erhöhen.

Schein­bar siche­re Lage

Auch ohne Gewäs­ser­nä­he kann Was­ser auf dem Grund­stück ste­hen blei­ben. Beson­ders kri­tisch sind Sen­ken, enge Bebau­ung, abschüs­si­ge Zufahr­ten und tie­fer lie­gen­de Kellereingänge.

Stark­re­gen und Rückstau

Stark­re­gen kann gleich­zei­tig Ober­flä­chen­was­ser und Rück­stau aus der Kana­li­sa­ti­on aus­lö­sen. Des­halb soll­ten Über­schwem­mung und Rück­stau immer getrennt geprüft werden.

Kel­ler als Kostentreiber

Heiz­tech­nik, Wär­me­pum­pe, Haus­rat, Werk­zeug, Vor­rä­te, Fahr­rä­der oder Büro­aus­stat­tung im Kel­ler kön­nen den Scha­den deut­lich erhöhen.

Scha­den­fall-Lern­punkt: Ein Haus lag nicht am Fluss, aber am Ende einer abschüs­si­gen Stra­ße. Nach einem kur­zen Stark­re­gen lief Was­ser über die Gara­gen­zu­fahrt in Kel­ler und Tech­nik­raum. Für die Ver­si­che­rungs­prü­fung war nicht die Ent­fer­nung zum Fluss ent­schei­dend, son­dern der kon­kre­te Was­ser­weg auf dem Grundstück.

Pflicht­ver­si­che­rung und Opt-out: Was 2026 bei Ele­men­tar­schä­den wich­tig ist

Die poli­ti­sche Dis­kus­si­on über eine brei­te­re Absi­che­rung gegen Ele­men­tar­schä­den ist 2026 wei­ter­hin wich­tig, ersetzt aber kei­ne eige­ne Ver­trags­prü­fung. Für Dei­ne Ent­schei­dung zählt heu­te, ob Dei­ne Wohn­ge­bäu­de- oder Haus­rat­ver­si­che­rung Ele­men­tar­schutz tat­säch­lich ent­hält. Eine mög­li­che Pflicht‑, Opt-out- oder Zukunfts­re­ge­lung soll­te nicht als bestehen­der Schutz ver­stan­den werden.

Die Debat­te dreht sich vor allem dar­um, wie mehr Gebäu­de gegen Natur­ge­fah­ren abge­si­chert wer­den kön­nen. Für Ver­brau­cher ist ent­schei­dend: Eine Dis­kus­si­on über Pflicht­mo­del­le, Opt-out-Lösun­gen oder staat­li­che Rah­men­be­din­gun­gen ist kei­ne Leis­tungs­zu­sa­ge für den eige­nen Scha­den­fall. Wer heu­te kei­nen Ele­men­tar­bau­stein hat, soll­te sei­nen aktu­el­len Ver­trag prü­fen und nicht auf spä­te­re Rege­lun­gen warten.

Fra­ge Ein­ord­nung Was Du jetzt tun solltest
Gibt es auto­ma­tisch Elementarschutz? Nein. Ent­schei­dend ist, ob Dein Ver­trag den Ele­men­tar­bau­stein enthält. Poli­ce prü­fen und bei Unsi­cher­heit Wohn­ge­bäu­de und Haus­rat getrennt vergleichen.
Hilft eine künf­ti­ge Pflicht bei alten Schäden? Künf­ti­ge Rege­lun­gen erset­zen in der Regel kei­nen bereits feh­len­den Vertragsschutz. Bestehen­de Lücke jetzt klä­ren und nicht bis zum nächs­ten Stark­re­gen warten.
Was bedeu­tet Opt-out? Opt-out-Model­le wer­den als Mög­lich­keit dis­ku­tiert, Ele­men­tar­schutz brei­ter anzu­bie­ten und bewusst abwähl­bar zu machen. Trotz Dis­kus­si­on den kon­kre­ten aktu­el­len Ver­trag prüfen.

Exper­ten­tipp von Andre­as Quast: Poli­ti­sche Ent­wick­lun­gen sind wich­tig, aber im Scha­den­fall zählt Dein Ver­trag. Prü­fe des­halb nicht die Schlag­zei­le, son­dern die Poli­ce: Ist Ele­men­tar­schutz ein­ge­schlos­sen, wel­che Gefah­ren gel­ten und wel­che Pflich­ten musst Du erfüllen?

ZÜRS, Risi­ko­zo­nen und Adres­se: War­um die Annah­me unter­schied­lich ausfällt

Die Adres­se beein­flusst Bei­trag, Annah­me, Selbst­be­halt und Rück­fra­gen zur Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung. Ver­si­che­rer nut­zen Risi­ko­in­for­ma­tio­nen wie Über­schwem­mungs­zo­nen, Stark­re­gen­hin­wei­se, Vor­schä­den und Lage­fak­to­ren. Eine güns­ti­ge Ein­stu­fung bedeu­tet aber nicht risi­ko­frei, und eine schwie­ri­ge Lage bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass kein Schutz mög­lich ist.

ZÜRS und ande­re Risi­ko­da­ten hel­fen Ver­si­che­rern, Über­schwem­mungs- und Umwelt­ri­si­ken ein­zu­ord­nen. Für Dich ist wich­tig: Die Risi­ko­zo­ne ist ein Fak­tor, aber nicht der ein­zi­ge. Auch Bau­wei­se, Kel­ler, Rück­stau­si­che­rung, Vor­schä­den, Selbst­be­halt, Objekt­wert und gewünsch­ter Ver­si­che­rungs­um­fang kön­nen über Annah­me und Bei­trag entscheiden.

Was die Adres­se beein­flus­sen kann

  • Annah­me oder Ableh­nung des Elementarbausteins.
  • Höhe des Bei­trags und mög­li­cher Selbstbehalte.
  • Nach­fra­gen zu Vor­schä­den und Schutzmaßnahmen.
  • War­te­zeit, beson­de­re Bedin­gun­gen oder Dokumentationspflichten.

Wel­che Anga­ben zusätz­lich zählen

  • Kel­ler, Hang­la­ge, Sen­ke, Gewäs­ser­nä­he und Entwässerung.
  • Rück­stau­klap­pe, Hebe­an­la­ge und Wartung.
  • Frü­he­re Starkregen‑, Hoch­was­ser- oder Rückstauschäden.
  • Gebäu­de- und Haus­rat­wert, Neben­ge­bäu­de und Modernisierung.

Wel­che Aus­schlüs­se und Leis­tungs­gren­zen sind bei Ele­men­tar­schä­den kritisch?

Die wich­tigs­ten Gren­zen der Ele­men­tar Ver­si­che­rung lie­gen häu­fig bei Grund­was­ser, Sturm­flut, Rück­stau ohne vor­ge­schrie­be­ne Siche­rung, nicht gemel­de­ten Vor­schä­den, War­te­zei­ten, nicht ver­si­cher­ten Sachen, gro­ber Pflicht­ver­let­zung und nicht ein­ge­schlos­se­nen Neben­ge­bäu­den. Des­halb soll­test Du Aus­schlüs­se vor dem Abschluss prü­fen und nicht erst im Schadenfall.

Streit­fra­gen ent­ste­hen oft nicht, weil gar kein Ele­men­tar­bau­stein vor­han­den ist, son­dern weil die kon­kre­te Ursa­che nicht zur ver­si­cher­ten Defi­ni­ti­on passt. Ein über die Ober­flä­che ein­drin­gen­des Hoch­was­ser kann anders bewer­tet wer­den als drü­cken­des Grund­was­ser von unten. Rück­stau kann abge­si­chert sein, aber nur unter bestimm­ten Sicher­heits- und Wartungsvorgaben.

Prüf­punkt War­um kritisch? Was Du vor­ab klä­ren solltest
Grund­was­ser Rei­nes Drü­cken von Grund­was­ser durch Boden­plat­te oder Kel­ler­wand ist häu­fig nicht wie eine ober­ir­di­sche Über­schwem­mung versichert. Wie defi­niert der Tarif Über­schwem­mung und was gilt, wenn Grund­was­ser erst an die Ober­flä­che tritt?
Sturm­flut Sturm­flut ist in vie­len Bedin­gun­gen aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen oder beson­ders geregelt. Ob Küs­ten­la­ge, Fluss­mün­dung oder gefähr­de­te Gebie­te beson­de­re Aus­schlüs­se auslösen.
Rück­stau Ohne Rück­stau­si­che­rung, Wartung oder kor­rek­tes Ver­hal­ten kann die Leis­tung gefähr­det sein. Wel­che Rück­stau­klap­pe oder Hebe­an­la­ge ver­langt wird und wie Wartung nach­zu­wei­sen ist.
Vor­schä­den Ver­schwie­ge­ne oder unkla­re Vor­schä­den kön­nen Annah­me, Bei­trag oder Leis­tung beeinflussen. Wel­che Ereig­nis­se der letz­ten Jah­re im Antrag voll­stän­dig anzu­ge­ben sind.
War­te­zeit Bei man­chen Tari­fen greift Ele­men­tar­schutz nicht sofort nach Abschluss. Ob eine War­te­zeit gilt und ob es Aus­nah­men bei naht­lo­sem Wech­sel gibt.
Nicht ver­si­cher­te Sachen Bar­geld, Wert­sa­chen, gewerb­lich genutz­te Sachen, Fahr­zeu­ge, Außen­an­la­gen oder nicht gemel­de­te Neben­ge­bäu­de kön­nen begrenzt sein. Wel­che Gegen­stän­de, Räu­me, Neben­ge­bäu­de und Außen­an­la­gen wirk­lich ein­ge­schlos­sen sind.
Gro­be Fahrlässigkeit Bei ver­letz­ten Pflich­ten oder ver­meid­ba­ren Scha­den­ver­schär­fun­gen kann es je nach Tarif schwie­rig werden. Wie der Tarif gro­be Fahr­läs­sig­keit regelt und wel­che Oblie­gen­hei­ten gelten.

Modell­fall Rück­stau: Ein Wasch­raum im Kel­ler wird über einen Boden­ab­lauf geflu­tet. Der Tarif ent­hält Rück­stau zwar grund­sätz­lich, ver­langt aber eine funk­ti­ons­fä­hi­ge und gewar­te­te Rück­stau­si­che­rung. Ohne War­tungs­nach­weis kann aus einem schein­bar klar ver­si­cher­ten Scha­den ein schwie­ri­ger Leis­tungs­fall werden.

Rück­stau rich­tig prü­fen: War­um Siche­run­gen und Wartung ent­schei­dend sind

Rück­stau ist einer der wich­tigs­ten Prüf­punk­te in der Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung. Ver­si­chert ist nicht auto­ma­tisch jeder Was­ser­ein­tritt aus Abflüs­sen. Vie­le Tari­fe ver­lan­gen geeig­ne­te Rück­stau­si­che­run­gen, eine funk­ti­ons­fä­hi­ge Hebe­an­la­ge, regel­mä­ßi­ge Wartung und kor­rek­tes Ver­hal­ten. Ohne Nach­wei­se kann die Scha­den­re­gu­lie­rung deut­lich schwie­ri­ger werden.

Rück­stau ent­steht, wenn Abwas­ser aus der Kana­li­sa­ti­on nicht abflie­ßen kann und über tie­fer lie­gen­de Abläu­fe zurück in das Gebäu­de gedrückt wird. Beson­ders betrof­fen sind Kel­ler, Sou­ter­rain­räu­me, Wasch­kü­chen, Hob­by­räu­me, Gara­gen, Boden­ab­läu­fe, Duschen, Wasch­be­cken, Toi­let­ten und Wasch­ma­schi­nen­an­schlüs­se unter­halb der Rückstauebene.

Rück­stau­klap­pe

Wich­tig sind Ein­bau­ort, Eig­nung, Funk­ti­ons­fä­hig­keit und Wartung. Eine vor­han­de­ne Klap­pe allein reicht nicht immer, wenn sie nicht rich­tig genutzt oder gewar­tet wird.

Hebe­an­la­ge

Bei dau­er­haft genutz­ten Ent­wäs­se­rungs­stel­len unter­halb der Rück­stau­ebe­ne kann eine Hebe­an­la­ge erfor­der­lich oder fach­lich sinn­voll sein.

War­tungs­nach­wei­se

Nach­wei­se über Wartung, Ein­bau und Funk­ti­ons­prü­fung kön­nen im Scha­den­fall hel­fen, Oblie­gen­hei­ten nach­voll­zieh­bar zu erfüllen.

Exper­ten­tipp von Andre­as Quast: Wenn ein Kel­ler regel­mä­ßig genutzt wird, soll­te Rück­stau nicht nur ange­kreuzt, son­dern tech­nisch ver­stan­den wer­den. Fra­ge kon­kret: Wel­che Siche­rung ver­langt der Tarif und wel­che Nach­wei­se kann ich im Scha­den­fall vorlegen?

Grund­was­ser oder Über­schwem­mung: Wo die Ele­men­tar­ver­si­che­rung Gren­zen hat

Grund­was­ser ist bei Ele­men­tar­schä­den beson­ders kri­tisch. Vie­le Tari­fe unter­schei­den zwi­schen ober­ir­di­scher Über­schwem­mung und Was­ser, das von unten durch Boden­plat­te oder Kel­ler­wand drückt. Rei­nes drü­cken­des Grund­was­ser ist häu­fig nicht wie eine Über­schwem­mung ver­si­chert. Ent­schei­dend sind Was­ser­weg, Scha­den­ur­sa­che und Tarifdefinition.

Für die Scha­den­prü­fung ist wich­tig, ob Was­ser zunächst an die Erd­ober­flä­che gelangt ist und anschlie­ßend in das Gebäu­de ein­ge­drun­gen ist oder ob Feuch­tig­keit bezie­hungs­wei­se Was­ser von unten oder seit­lich durch Bau­tei­le drückt. Die­se Unter­schei­dung kann dar­über ent­schei­den, ob ein Scha­den unter Ele­men­tar­schutz fällt oder als nicht ver­si­cher­ter Feuchte‑, Bau­werks- oder Grund­was­ser­scha­den behan­delt wird.

Situa­ti­on Mög­li­che Einordnung Wich­ti­ge Nachweise
Was­ser steht ober­ir­disch auf dem Grund­stück und läuft in Kel­ler oder Haus. Kann je nach Tarif als Über­schwem­mung rele­vant sein. Fotos vom Was­ser­stand, Außen­be­reich, Ein­tritts­stel­len, Datum, Uhr­zeit und Wetterereignis.
Was­ser drückt durch Boden­plat­te oder Kel­ler­wand ohne ober­ir­di­sche Überflutung. Häu­fig kri­tisch oder aus­ge­schlos­sen, wenn es als Grund­was­ser oder Feuch­tig­keit gilt. Gut­ach­ter­li­che Ursa­che, Bau­teil­zu­stand, Was­ser­weg und Abgren­zung zur Überschwemmung.
Kel­ler ist feucht, aber kein kon­kre­tes Stark­re­gen- oder Über­schwem­mungs­er­eig­nis dokumentiert. Eher kein klas­si­scher Ele­men­tar­scha­den, son­dern mög­li­che Bauwerks‑, Abdich­tungs- oder Feuchtigkeitsfrage. Zeit­ver­lauf, Feuch­tig­keits­bild, Bau­sub­stanz, Wartung und mög­li­che Schadenursachen.

Haus­rat oder Wohn­ge­bäu­de: Wel­che Ele­men­tar­ver­si­che­rung zahlt?

Ob Haus­rat- oder Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zustän­dig ist, hängt davon ab, was beschä­digt wur­de. Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Ele­men­tar­schä­den betrifft das Haus und fes­te Bestand­tei­le. Die Haus­rat­ver­si­che­rung betrifft beweg­li­che Sachen. In vie­len Scha­den­fäl­len sind bei­de Berei­che betrof­fen, des­halb soll­te Ele­men­tar­schutz nicht nur in einer Poli­ce geprüft werden.

Die wich­tigs­te Ent­schei­dung lau­tet: Was wäre nach einem Scha­den finan­zi­ell wirk­lich belas­tend? Bei Eigen­tü­mern kön­nen Trock­nung, Mau­er­werk, Est­rich, Hei­zungs­an­la­ge oder Boden­auf­bau teu­er wer­den. Bei Mie­tern kann bereits ein über­flu­te­ter Kel­ler mit Fahr­rä­dern, Werk­zeu­gen, Möbeln oder Vor­rä­ten erheb­li­che Kos­ten auslösen.

Beschä­dig­ter Bereich Typi­sche Beispiele Meist rele­van­te Police Prüf­fra­ge
Gebäu­de Mau­er­werk, Est­rich, Dach, Hei­zungs­an­la­ge, fest ver­bau­te Lei­tun­gen, fest ver­kleb­te Bodenbeläge. Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung mit Elementarbaustein. Sind Gebäu­de, Neben­ge­bäu­de, Auf­räum­kos­ten, Trock­nung und Hotel­kos­ten aus­rei­chend geregelt?
Haus­rat Möbel, Klei­dung, Elek­tro­ge­rä­te, Vor­rä­te, Werk­zeu­ge, Fahr­rä­der im Keller. Haus­rat­ver­si­che­rung mit Elementarbaustein. Ist der Kel­ler mit­ver­si­chert und passt die Ver­si­che­rungs­sum­me zum tat­säch­li­chen Wert?
Gemein­schafts­ei­gen­tum Trep­pen­haus, Tief­ga­ra­ge, Dach, Fas­sa­de, gemein­schaft­li­che Technikräume. Gebäu­de­ver­si­che­rung der Wohnungseigentümergemeinschaft. Ent­hält die WEG-Poli­ce Ele­men­tar­schutz und wel­che Selbst­be­hal­te gelten?
Son­der­ei­gen­tum und eige­ne Sachen Ein­bau­ten, Möbel, Tech­nik, Kel­ler­ab­teil, pri­va­te Lagerflächen. Kom­bi­na­ti­on aus WEG-Gebäu­de­ver­si­che­rung und eige­ner Hausratversicherung. Wo endet Gemein­schafts­schutz und wo beginnt eige­ner Versicherungsbedarf?

Exper­ten­tipp von Andre­as Quast: Bei Eigen­tums­woh­nun­gen soll­te nicht nur die pri­va­te Haus­rat­ver­si­che­rung geprüft wer­den. Lass Dir auch bestä­ti­gen, ob die Gebäu­de­ver­si­che­rung der Gemein­schaft Gebäu­de­ver­si­che­rung Ele­men­tar­schä­den ent­hält und wel­che Selbst­be­hal­te im Scha­den­fall auf die Gemein­schaft zukom­men können.

Unter­ver­si­che­rung ver­mei­den: War­um Gebäu­de- und Haus­rat­wer­te stim­men müssen

Ele­men­tar­schutz hilft nur dann zuver­läs­sig, wenn Ver­si­che­rungs­sum­men, Gebäu­de­wert und Haus­rat­wert zur tat­säch­li­chen Situa­ti­on pas­sen. Nach Umbau, Kel­ler­auf­wer­tung, Wär­me­pum­pe, Pho­to­vol­ta­ik, hoch­wer­ti­gem Haus­rat oder neu­er Nut­zung kann ein alter Ver­trag zu nied­rig oder unpas­send sein. Des­halb gehört die Bestands­prü­fung zur Ele­men­tar­ver­si­che­rung zwin­gend dazu.

Unter­ver­si­che­rung bedeu­tet, dass der ver­si­cher­te Wert nicht mehr zum tat­säch­li­chen Wert passt. Bei Ele­men­tar­schä­den kann das beson­ders rele­vant wer­den, weil Schä­den oft meh­re­re Berei­che gleich­zei­tig betref­fen: Gebäu­de, Tech­nik, Est­rich, Boden, Möbel, Elek­tro­ge­rä­te, Werk­zeu­ge, Vor­rä­te, Fahr­rä­der und Sanierungskosten.

Wann Du neu prü­fen solltest

  • Nach Haus­kauf, Moder­ni­sie­rung oder ener­ge­ti­scher Sanierung.
  • Nach Kel­ler­um­bau, Hob­by­raum, Home­of­fice oder neu­er Haustechnik.
  • Nach Ein­bau von Wär­me­pum­pe, Pho­to­vol­ta­ik oder hoch­wer­ti­ger Elektronik.
  • Wenn der Haus­rat­wert deut­lich gestie­gen ist.

Was häu­fig ver­ges­sen wird

  • Kel­ler­in­ven­tar, Werk­zeu­ge, Vor­rä­te und Fahrräder.
  • Neben­ge­bäu­de, Gara­ge, Car­port, Tech­nik­räu­me und Außenanlagen.
  • Trock­nung, Auf­räu­men, Ent­sor­gung, Hotel­kos­ten und Sicherungsmaßnahmen.
  • Selbst­be­hal­te in WEG- oder Bestandsverträgen.

Was kos­tet Ele­men­tar­schutz und war­um kann die Annah­me schwie­rig sein?

Die Kos­ten einer Ele­men­tar­ver­si­che­rung hän­gen stark von Adres­se, Gebäu­de­wert, Haus­rat­wert, Risi­ko­la­ge, Vor­schä­den, Selbst­be­halt, Bau­art und Ver­si­che­rungs­um­fang ab. In nied­ri­ge­ren Risi­ko­la­gen ist der Zusatz­schutz oft leich­ter erhält­lich als in stark gefähr­de­ten Berei­chen. Pau­scha­le Preis­an­ga­ben sind daher nur eine gro­be Orientierung.

Ver­si­che­rer nut­zen zur Risi­ko­ein­schät­zung unter ande­rem Geo­da­ten, Über­schwem­mungs­ri­si­ken und Stark­re­gen­in­for­ma­tio­nen. Das bedeu­tet nicht, dass ein Haus in einer nied­ri­gen Risi­ko­zo­ne auto­ma­tisch risi­ko­frei ist. Umge­kehrt kann eine hohe Risi­ko­ein­stu­fung zu höhe­ren Bei­trä­gen, Selbst­be­hal­ten, Rück­fra­gen oder einer Ableh­nung führen.

Adres­se und Lage

Hang­la­ge, Sen­ke, Gewäs­ser­nä­he, frü­he­re Über­schwem­mun­gen, Boden­be­schaf­fen­heit und loka­le Ent­wäs­se­rung beein­flus­sen die Risikoprüfung.

Gebäu­de- und Hausratwert

Je höher der mög­li­che Scha­den, des­to wich­ti­ger wer­den Ver­si­che­rungs­sum­me, Unter­ver­si­che­rungs­ver­zicht, Selbst­be­halt und Kostenpositionen.

Vor­schä­den

Frü­he­re Ele­men­tar­schä­den müs­sen sau­ber ange­ge­ben wer­den. Unvoll­stän­di­ge Anga­ben kön­nen spä­te­re Leis­tungs­fra­gen verschärfen.

Siche­run­gen

Rück­stau­klap­pen, Hebe­an­la­gen, Wartung, Kel­ler­ab­dich­tung und Schutz­maß­nah­men kön­nen für Annah­me und Scha­den­re­gu­lie­rung wich­tig sein.

Selbst­be­halt

Ein höhe­rer Selbst­be­halt kann den Bei­trag sen­ken, erhöht aber die Eigen­be­las­tung im Scha­den­fall. Ent­schei­dend ist die per­sön­li­che Tragfähigkeit.

War­te­zeit

Man­che Tari­fe sehen War­te­zei­ten vor. Bei dro­hen­dem Unwet­ter kurz vor Abschluss darf kein sofor­ti­ger Schutz unter­stellt werden.

Pra­xis­fall Bestands­prü­fung: Ein Haus wur­de nach dem Kauf moder­ni­siert, der Kel­ler aus­ge­baut und eine neue Heiz­tech­nik ein­ge­baut. Die alte Poli­ce blieb unver­än­dert. Im Ver­gleich zeig­te sich, dass der Gebäu­de­wert, die Nut­zung des Kel­lers und der Ele­men­tar­bau­stein nicht mehr zur aktu­el­len Situa­ti­on passten.

Ableh­nung, War­te­zeit und Selbst­be­halt: Was vor dem Abschluss wich­tig ist

Nicht jeder Antrag auf Ele­men­tar­ver­si­che­rung wird gleich behan­delt. In erhöh­ten Risi­ko­la­gen kön­nen Ver­si­che­rer Rück­fra­gen stel­len, höhe­re Selbst­be­hal­te ver­lan­gen, Schutz ein­schrän­ken oder den Ele­men­tar­bau­stein ableh­nen. Zusätz­lich kön­nen War­te­zei­ten gel­ten. Des­halb soll­test Du Antrag, Vor­schä­den und Schutz­maß­nah­men voll­stän­dig und sorg­fäl­tig vorbereiten.

The­ma War­um es wich­tig ist Prü­fung vor dem Vergleich
Ableh­nung Bei hoher Risi­ko­la­ge, Vor­schä­den oder unkla­ren Anga­ben kann Schutz schwie­ri­ger erhält­lich sein. Meh­re­re Ange­bo­te prü­fen und Schutz­maß­nah­men nach­voll­zieh­bar dokumentieren.
War­te­zeit Ele­men­tar­schutz kann je nach Tarif nicht sofort greifen. Beginn, War­te­zeit und Aus­nah­men bei naht­lo­sem Wech­sel prüfen.
Selbst­be­halt Ein hoher Selbst­be­halt kann die Eigen­be­las­tung im Scha­den­fall deut­lich erhöhen. Nur einen Selbst­be­halt wäh­len, den Du im Ernst­fall sicher tra­gen kannst.
Vor­schä­den Unvoll­stän­di­ge Anga­ben kön­nen Annah­me und spä­te­re Leis­tung gefährden. Starkregen‑, Hochwasser‑, Rück­stau- und Feuch­tig­keits­schä­den sau­ber auflisten.

Ver­gleichs­me­tho­dik: So prüfst Du Ange­bo­te ohne fal­schen Testsieger

Ein seriö­ser Ver­gleich zur Ele­men­tar­ver­si­che­rung Haus soll­te kei­nen pau­scha­len Test­sie­ger behaup­ten. Bes­ser ist eine struk­tu­rier­te Prü­fung: Wel­che Gefahr ist ver­si­chert, wel­che Kos­ten wer­den ersetzt, wel­che Pflich­ten gel­ten, wie hoch ist der Selbst­be­halt und passt der Tarif zu Gebäu­de, Haus­rat, WEG, Miet­woh­nung oder Bestandsvertrag?

Kri­te­ri­um War­um es zählt Gute Prüf­fra­ge
Ver­si­cher­te Gefahren Nicht jeder Tarif regelt jede Natur­ge­fahr gleich verständlich. Sind Stark­re­gen, Über­schwem­mung, Rück­stau, Schnee­druck, Erd­rutsch und Erd­be­ben aus­drück­lich pas­send eingeschlossen?
Rück­stau Rück­stau ist häu­fig rele­vant und zugleich stark an Bedin­gun­gen geknüpft. Wel­che Siche­run­gen, Rück­stau­ebe­ne und War­tungs­nach­wei­se ver­langt der Tarif?
Grund­was­ser Die Abgren­zung zwi­schen Über­schwem­mung und drü­cken­dem Grund­was­ser kann leis­tungs­ent­schei­dend sein. Wie beschreibt der Tarif den Was­ser­weg und wel­che Fäl­le sind ausgeschlossen?
Selbst­be­halt Bei Ele­men­tar­schä­den kann der Eigen­an­teil deut­lich spür­bar sein. Kann ich die­sen Selbst­be­halt im Scha­den­fall wirk­lich tragen?
Kos­ten­po­si­tio­nen Neben Repa­ra­tur­kos­ten kön­nen Trock­nung, Auf­räu­men, Abbruch, Unter­kunft oder Ent­sor­gung wich­tig sein. Wel­che Fol­ge­kos­ten sind mit­ver­si­chert und bis zu wel­cher Grenze?
Bestands­kun­den-Eig­nung Alte Poli­cen pas­sen oft nicht mehr zu moder­ni­sier­ten Gebäu­den oder geän­der­tem Hausratwert. Wur­den Umbau­ten, Kel­ler, PV-Anla­ge, Neben­ge­bäu­de und Haus­rat­wert aktualisiert?
Scha­den­fall-Pra­xis Schnel­le Erreich­bar­keit, kla­re Mel­de­we­ge und ver­ständ­li­che Unter­la­gen redu­zie­ren Fehler. Wel­che Nach­wei­se ver­langt der Ver­si­che­rer und wann darf ich mit Repa­ra­tu­ren beginnen?

Exper­ten­tipp von Andre­as Quast: Der güns­tigs­te Bei­trag ist nur dann ein Vor­teil, wenn die kri­ti­schen Scha­den­ur­sa­chen Dei­ner Wohn­si­tua­ti­on sau­ber ver­si­chert sind. Bei Ele­men­tar­schutz sind Rück­stau, Grund­was­ser-Abgren­zung, Selbst­be­halt und Aus­schlüs­se oft wich­ti­ger als ein klei­ner Beitragsunterschied.

Was ist im Scha­den­fall bei Ele­men­tar­schä­den zu tun?

Bei einem Ele­men­tar­scha­den zählt zuerst Sicher­heit, dann Doku­men­ta­ti­on und schnel­le Mel­dung. Betre­te kei­ne gefähr­de­ten Räu­me, schal­te bei Bedarf Strom ab und foto­gra­fie­re Schä­den, Was­ser­stän­de, betrof­fe­ne Gegen­stän­de und Siche­rungs­maß­nah­men. Ent­sor­ge beschä­dig­te Sachen nicht vor­schnell und beauf­tra­ge grö­ße­re Repa­ra­tu­ren mög­lichst erst nach Abstim­mung mit dem Versicherer.

Ers­te Schritte

  1. Per­so­nen schüt­zen und Gefah­ren­be­rei­che meiden.
  2. Wenn gefahr­los mög­lich: Was­ser­zu­fuhr, Strom und wei­te­re Scha­den­quel­len sichern.
  3. Fotos und Vide­os aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven erstellen.
  4. Scha­den unver­züg­lich dem Ver­si­che­rer melden.
  5. Beschä­dig­te Sachen doku­men­tie­ren, aber nicht vor­schnell entsorgen.

Typi­sche Nachweise

  • Ver­si­che­rungs­num­mer und betrof­fe­ne Police.
  • Fotos, Vide­os, Was­ser­stän­de, Datum und Uhrzeit.
  • Kauf­be­le­ge, Inven­tar­lis­ten oder Wertnachweise.
  • War­tungs­nach­wei­se für Rück­stau­klap­pe oder Hebeanlage.
  • Kos­ten­vor­anschlä­ge und Frei­ga­ben für Reparaturen.

Scha­den­fall-Lern­punkt: Nach einem über­flu­te­ten Kel­ler wur­den beschä­dig­te Gegen­stän­de sofort ent­sorgt. Spä­ter fehl­ten Fotos, Rech­nun­gen und eine nach­voll­zieh­ba­re Lis­te. Bes­ser ist: sichern, foto­gra­fie­ren, auf­lis­ten, mel­den und Ent­sor­gung erst doku­men­tiert oder abge­stimmt vornehmen.

Kün­di­gung nach Ele­men­tar­scha­den: War­um der Ver­trag danach geprüft wer­den sollte

Nach einem grö­ße­ren Ele­men­tar­scha­den kann der Ver­trag für bei­de Sei­ten beson­ders wich­tig wer­den. Bei­trä­ge, Selbst­be­hal­te, Sanie­rungs­pflich­ten, Scha­den­his­to­rie und künf­ti­ge Annah­me kön­nen sich aus­wir­ken. Des­halb soll­test Du nach einem regu­lier­ten Scha­den nicht nur die Repa­ra­tur abschlie­ßen, son­dern auch prü­fen, ob Dein wei­te­rer Schutz, Dei­ne Nach­wei­se und Dei­ne Risi­ko­si­tua­ti­on noch passen.

Ein Scha­den kann dazu füh­ren, dass Ver­si­che­rer künf­ti­ge Kon­di­tio­nen anders bewer­ten oder dass bei einem Wech­sel mehr Rück­fra­gen ent­ste­hen. Wer nach dem Scha­den kei­ne Unter­la­gen sam­melt, kei­ne Sanie­rungs­maß­nah­men doku­men­tiert oder den Ver­trag nicht prüft, erschwert sich spä­ter den Vergleich.

Scha­den­his­to­rie sichern

Bewah­re Scha­den­mel­dung, Fotos, Gut­ach­ten, Rech­nun­gen, Frei­ga­ben, Sanie­rungs­nach­wei­se und Kor­re­spon­denz struk­tu­riert auf.

Sanie­rung dokumentieren

Nach­wei­se über Trock­nung, Abdich­tung, Rück­stau­si­che­rung oder Schutz­maß­nah­men kön­nen bei künf­ti­ger Annah­me helfen.

Ver­trag neu bewerten

Prü­fe nach Abschluss des Scha­den­falls Selbst­be­halt, Aus­schlüs­se, War­te­zeit, Bei­trag und wei­te­re Schutzmaßnahmen.

Son­der­fäl­le: WEG, Kel­ler, PV-Anla­ge, Öltank, Alt­bau und Nebengebäude

Vie­le teu­re Ele­men­tar­schä­den ent­ste­hen nicht im Stan­dard­sze­na­rio, son­dern bei Son­der­fäl­len: Kel­ler­la­ge­rung, Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft, Tief­ga­ra­ge, Heiz­tech­nik, Pho­to­vol­ta­ik, Öltank, Alt­bau, Neben­ge­bäu­de oder lan­ge nicht geprüf­te Alt­ver­trä­ge. Für die­se Fäl­le reicht eine all­ge­mei­ne Aus­sa­ge zur Ele­men­tar­ver­si­che­rung nicht aus.

WEG und Tiefgarage

Woh­nungs­ei­gen­tü­mer soll­ten klä­ren, ob die Gemein­schafts­po­li­ce Ele­men­tar­schä­den ein­schließt und wel­cher Selbst­be­halt die Gemein­schaft trifft. Eine Tief­ga­ra­ge kann hohe gemein­schaft­li­che Fol­ge­kos­ten auslösen.

Kel­ler als Wertlager

Vie­le Haus­hal­te lagern Fahr­rä­der, Werk­zeu­ge, Vor­rä­te, Tech­nik oder Möbel im Kel­ler. Dann wird Haus­rat-Ele­men­tar­schutz auch für Mie­ter im Ober­ge­schoss relevant.

PV-Anla­ge und Modernisierung

Neue Anla­gen, Wär­me­pum­pen, Kel­ler­um­bau­ten oder hoch­wer­ti­ge Tech­nik ver­än­dern den Ver­si­che­rungs­be­darf. Nach Moder­ni­sie­rung soll­te der bestehen­de Ver­trag über­prüft werden.

Öltank und Gewässerschaden

Bei Heiz­öl­tanks kön­nen zusätz­lich Haf­tungs­fra­gen ent­ste­hen. Ele­men­tar­schutz ersetzt nicht auto­ma­tisch eine pas­sen­de Prü­fung von Öltank- und Gewässerschadenrisiken.

Alt­bau und Abdichtung

Bei älte­ren Gebäu­den sind Kel­ler­ab­dich­tung, Drai­na­ge, Rück­stau­si­che­rung, Boden­plat­te und frü­he­re Feuch­tig­keits­schä­den beson­ders sorg­fäl­tig zu prüfen.

Neben­ge­bäu­de und Außenanlagen

Gara­gen, Car­ports, Gar­ten­häu­ser, Zäu­ne, Wege, Ter­ras­sen oder Außen­an­la­gen sind nicht auto­ma­tisch in jedem Umfang versichert.

Check­lis­ten: Ele­men­tar­ver­si­che­rung vor Ver­gleich und Scha­den­fall prüfen

Check­lis­ten hel­fen, Ele­men­tar­schutz nicht nur über den Preis zu bewer­ten. Für den Ver­gleich brauchst Du Anga­ben zu Objekt, Haus­rat­wert, Kel­ler, Rück­stau, ZÜRS-Lage, Vor­schä­den und gewünsch­ter Poli­ce. Im Scha­den­fall brauchst Du Fotos, Mel­dung, Nach­wei­se und Frei­ga­ben. Bei­de Check­lis­ten sind getrennt nutz­bar, zurück­setz­bar, druck­bar und mailbar.

Check­lis­te vor dem Ver­gleich der Elementarversicherung

Die­se Check­lis­te hilft Dir, die wich­tigs­ten Anga­ben für einen Ver­gleich von Ele­men­tar­schutz in Wohn­ge­bäu­de- oder Haus­rat­ver­si­che­rung vorzubereiten.

Check­lis­te im Scha­den­fall durch Elementarschäden

Die­se Check­lis­te unter­stützt Dich bei der geord­ne­ten Doku­men­ta­ti­on eines Ele­men­tar­scha­dens und ent­hält aus­schließ­lich scha­den­re­le­van­te Prüfpunkte.

Irr­tü­mer-Quiz: 7 Aus­sa­gen zur Elementarversicherung

Vie­le Fehl­ent­schei­dun­gen ent­ste­hen durch ein­fa­che Miss­ver­ständ­nis­se: Stark­re­gen wird mit Hoch­was­ser gleich­ge­setzt, Rück­stau wird unter­schätzt, Grund­was­ser wird falsch ein­ge­ord­net oder Haus­rat und Gebäu­de wer­den ver­wech­selt. Das Quiz hilft Dir, zen­tra­le Irr­tü­mer zur Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung zu erkennen.

1. Wenn ich eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung habe, sind Ele­men­tar­schä­den auto­ma­tisch immer mitversichert.

2. Mie­ter im Ober­ge­schoss brau­chen nie Ele­men­tar­schutz, weil nur das Gebäu­de betrof­fen sein kann.

3. Rück­stau soll­te beson­ders geprüft wer­den, weil Siche­run­gen und Wartung eine Rol­le spie­len können.

4. Grund­was­ser ist immer ver­si­chert, sobald es im Kel­ler Schä­den verursacht.

5. Auch alte Ver­trä­ge soll­ten nach Umbau, Kel­ler­auf­wer­tung, PV-Anla­ge oder neu­er Haus­tech­nik über­prüft werden.

6. Ein nied­ri­ger Bei­trag ist bei Ele­men­tar­schutz wich­ti­ger als Aus­schlüs­se, War­te­zeit und Selbstbehalt.

7. Im Scha­den­fall soll­ten beschä­dig­te Gegen­stän­de erst doku­men­tiert und nicht vor­schnell ent­sorgt werden.

Exter­ne Ein­ord­nung und Aktualitätsquellen

Für zeit­kri­ti­sche Aus­sa­gen zur Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung wer­den Ver­brau­cher­infor­ma­tio­nen, Fach­ver­bands­da­ten und poli­ti­sche Ent­wick­lun­gen getrennt ein­ge­ord­net. Ver­brau­cher­quel­len hel­fen bei Defi­ni­tio­nen und Aus­schlüs­sen, Fach­ver­bands­da­ten bei Natur­ge­fah­ren und Scha­den­ent­wick­lung, poli­ti­sche Quel­len beim Stand der Pflicht­ver­si­che­rungs­de­bat­te. Für Dei­nen Ver­trag blei­ben aber immer die kon­kre­ten Bedin­gun­gen entscheidend.

Ele­men­tar­ver­si­che­rung berech­nen und pas­send vergleichen

Der pas­sen­de Ein­stieg zur Ele­men­tar­ver­si­che­rung hängt davon ab, was Du absi­chern möch­test. Für Gebäu­de­schä­den ist der Ver­gleich zur Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung mit Ele­men­tar­schutz wich­tig, für beweg­li­che Sachen der Haus­rat­ver­gleich. Der Solo-Ele­men­tar­schutz eig­net sich, wenn Du Natur­ge­fah­ren gezielt prü­fen möchtest.

Solo Ele­men­tar­schutz berechnen

Pas­send, wenn Du zunächst gezielt prü­fen möch­test, wie sich Ele­men­tar­schutz für Natur­ge­fah­ren ein­ord­nen lässt und ob für Dei­ne Situa­ti­on wei­te­rer Ver­gleichs­be­darf besteht.

Wohn­ge­bäu­de mit Ele­men­tar­schä­den vergleichen

Pas­send für Eigen­tü­mer, wenn Haus, Kel­ler, Heiz­tech­nik, Neben­ge­bäu­de, Trock­nung, Auf­räu­men, Rück­stau oder Gebäu­de­be­stand­tei­le geschützt wer­den sollen.

Haus­rat mit Ele­men­tar­schutz vergleichen

Pas­send für Mie­ter und Eigen­tü­mer, wenn Möbel, Klei­dung, Tech­nik, Fahr­rä­der, Werk­zeu­ge, Vor­rä­te oder Kel­ler­in­ven­tar gegen Ele­men­tar­schä­den abge­si­chert wer­den sollen.

War­um die­se Ele­men­tar­scha­den-Ein­ord­nung ver­trau­ens­wür­dig ist

Die­se Sei­te bewer­tet Ele­men­tar­schä­den nicht pau­schal, son­dern nach kon­kre­ten Ent­schei­dungs­kri­te­ri­en: ver­si­cher­te Gefahr, beschä­dig­tes Objekt, Rück­stau, Grund­was­ser-Abgren­zung, Selbst­be­halt, War­te­zeit, Vor­schä­den, WEG-Situa­ti­on, Scha­den­fall-Pra­xis und Bestands­prü­fung. So erkennst Du, wel­che Poli­ce und wel­cher Prüf­pfad zu Dei­ner Situa­ti­on passen.

Prüf­punkt 1: Gefahr

Stark­re­gen, Über­schwem­mung, Rück­stau, Schnee­druck, Erd­rutsch, Erd­fall, Erd­be­ben und Grund­was­ser-Abgren­zung wer­den getrennt betrachtet.

Prüf­punkt 2: Objekt

Gebäu­de, Haus­rat, Gemein­schafts­ei­gen­tum, Son­der­ei­gen­tum, Neben­ge­bäu­de und Außen­an­la­gen wer­den nicht vermischt.

Prüf­punkt 3: Ausschluss

Rück­stau, Sturm­flut, Grund­was­ser, Vor­schä­den, War­te­zei­ten, Selbst­be­hal­te und nicht ver­si­cher­te Sachen wer­den sicht­bar eingeordnet.

Prüf­punkt 4: Schadenfall

Die Scha­den­lo­gik zeigt, wel­che Fotos, Nach­wei­se, Frei­ga­ben, War­tungs­un­ter­la­gen und Doku­men­ta­tio­nen wich­tig werden.

Prüf­punkt 5: Bestand

Alt­ver­trä­ge, Moder­ni­sie­rung, PV-Anla­ge, Wär­me­pum­pe, Kel­ler­auf­wer­tung und geän­der­ter Haus­rat­wert wer­den berücksichtigt.

Prüf­punkt 6: Zielgruppe

Eigen­tü­mer, Mie­ter, Woh­nungs­ei­gen­tü­mer und WEG erhal­ten unter­schied­li­che Hand­lungs­pfa­de, damit der Ver­gleich zur Wohn­si­tua­ti­on passt.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Elementarversicherung

Die häu­figs­ten Fra­gen zur Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung betref­fen Pflicht, Kos­ten, Rück­stau, Grund­was­ser, Haus­rat, Wohn­ge­bäu­de, WEG, Kel­ler, War­te­zeit, Selbst­be­halt und Scha­den­fall. All­ge­mei­ne Ant­wor­ten hel­fen als Ori­en­tie­rung. Ent­schei­dend bleibt, was im kon­kre­ten Tarif für Dei­ne Adres­se, Dein Gebäu­de, Dei­nen Haus­rat und Dei­ne Scha­den­ur­sa­che ver­ein­bart ist.

Kun­den­stim­men zur Ori­en­tie­rung bei Elementarschutz

Kun­den­stim­men zei­gen, wel­che Fra­gen im All­tag beson­ders häu­fig auf­tre­ten: Haus­rat oder Gebäu­de, Kel­ler, Rück­stau, Selbst­be­halt, Bestands­prü­fung, WEG, Grund­was­ser, War­te­zeit und Schadenfall.

Mir war vor­her nicht klar, dass mein Kel­ler­in­halt eher zur Haus­rat­ver­si­che­rung gehört. Die Tren­nung zwi­schen Gebäu­de und Haus­rat hat mir beim Ver­gleich sehr geholfen.“

Mar­kus B. aus Heidelberg

Der Rück­stau-Hin­weis war für uns ent­schei­dend. Wir haben danach erst die Wartung der Rück­stau­klap­pe geprüft, bevor wir den Tarif gewech­selt haben.“

Sabi­ne K. aus Münster

Als Woh­nungs­ei­gen­tü­mer hat­te ich nur mei­ne eige­ne Poli­ce im Blick. Danach habe ich auch die Gebäu­de­ver­si­che­rung der WEG beim Ver­wal­ter angefragt.“

Tho­mas R. aus Leipzig

Die Check­lis­te war prak­tisch, weil ich Vor­schä­den, Kel­ler und Haus­rat­wert vor­her sor­tie­ren konn­te. Dadurch war der Ver­gleich deut­lich verständlicher.“

Danie­la S. aus Augsburg

Ich fand hilf­reich, dass nicht ein­fach ein bes­ter Tarif genannt wur­de. Die Erklä­rung zu Selbst­be­halt und Aus­schlüs­sen war für unse­re Ent­schei­dung wichtiger.“

Jan P. aus Kiel

Nach dem Haus­kauf haben wir gemerkt, dass die alte Poli­ce nicht zu unse­rem aus­ge­bau­ten Kel­ler pass­te. Die Bestands­prü­fung war der rich­ti­ge Anstoß.“

Clau­dia M. aus Regensburg

Die Grund­was­ser-Abgren­zung war neu für mich. Jetzt weiß ich, dass man die Bedin­gun­gen genau­er lesen muss und nicht jedes Was­ser im Kel­ler gleich bewer­tet wird.“

Ste­fan L. aus Bremen

Wir woh­nen nicht direkt am Fluss und hat­ten Ele­men­tar­schä­den unter­schätzt. Der Hin­weis auf Stark­re­gen abseits von Gewäs­sern war für uns wichtig.“

Nadi­ne F. aus Dortmund

Die Gegen­über­stel­lung von Wohn­ge­bäu­de und Haus­rat hat mir gehol­fen, zwei getrenn­te Ver­glei­che vor­zu­be­rei­ten, statt alles in eine Poli­ce zu denken.“

Oli­ver H. aus Mainz

Für unse­re Eigen­tums­woh­nung war der WEG-Teil beson­ders hilf­reich. Ich habe danach erst­mals nach Selbst­be­hal­ten in der Gemein­schafts­po­li­ce gefragt.“

Mela­nie T. aus Nürnberg

Der Scha­den­fall-Plan hat mir gezeigt, wie wich­tig Fotos, Lis­ten und Frei­ga­ben sind. Das ist etwas, wor­an man im Ernst­fall sonst kaum denkt.“

Robert W. aus Essen

Ich habe den Selbst­be­halt vor­her nur als Bei­trags­he­bel gese­hen. Jetzt prü­fe ich, ob ich die­sen Betrag im Scha­den­fall wirk­lich tra­gen könnte.“

Bir­git A. aus Freiburg

Die Hin­wei­se zu PV-Anla­ge und neu­er Haus­tech­nik waren für uns rele­vant, weil unser Ver­trag seit der Moder­ni­sie­rung nicht mehr über­prüft wurde.“

Micha­el G. aus Potsdam

Als Mie­te­rin dach­te ich, Ele­men­tar­schä­den sei­en Sache des Ver­mie­ters. Für mei­nen Haus­rat im Kel­ler war die Ein­ord­nung sehr hilfreich.“

Lau­ra E. aus Köln

Der Ver­gleich wur­de für mich nach­voll­zieh­ba­rer, weil nicht nur Preis, son­dern Rück­stau, Aus­schlüs­se, War­te­zeit und Scha­den­pra­xis erklärt wurden.“

Andre­as N. aus Dresden
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Wei­ter­füh­ren­de Ver­si­che­rungs­the­men rund um Haus, Eigen­tum und Haftung

Ele­men­tar­schutz ist Teil eines grö­ße­ren Ver­si­che­rungs­clus­ters. Je nach Wohn­si­tua­ti­on kön­nen Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung, Haus­rat­ver­si­che­rung, Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung, Glas­ver­si­che­rung, Pho­to­vol­ta­ik Ver­si­che­rung oder Haus- und Grund­be­sit­zer­haft­pflicht rele­vant wer­den. Die fol­gen­den The­men hel­fen Dir, Anschluss­fra­gen gezielt zu klären.

Aktua­li­tät, fach­li­che Prü­fung und Änderungsjournal

Ele­men­tar­schutz ist ein The­ma mit hohem Aktua­li­täts­be­darf, weil Natur­ge­fah­ren, poli­ti­sche Debat­ten, Annah­me­pra­xis, Selbst­be­hal­te und Tarif­be­din­gun­gen Ver­än­de­run­gen unter­lie­gen kön­nen. Des­halb wer­den Aktua­li­sie­rungs­da­tum, fach­li­che Prü­fung und inhalt­li­che Ände­run­gen sicht­bar aus­ge­wie­sen. Rei­ne Datums­än­de­run­gen ohne fach­li­che Prü­fung wer­den nicht als inhalt­li­che Aktua­li­sie­rung dargestellt.

Aktua­li­tät

Aktua­li­siert am: 13.05.2026

Die Inhal­te wur­den auf Ent­schei­dungs­hil­fe, Ele­men­tar­scha­den-Logik, Ziel­grup­pen­füh­rung, Scha­den­fall-Hin­wei­se, Pflicht­de­bat­te, Rück­stau, ZÜRS, Grund­was­ser, Bestands­prü­fung und Ver­gleichs­vor­be­rei­tung ausgerichtet.

Fach­li­che Prüfung

Fach­lich geprüft durch Andre­as Quast am: 13.05.2026

Die Prü­fung bezieht sich auf fach­li­che Ein­ord­nung, Gren­zen all­ge­mei­ner Aus­sa­gen, Ziel­grup­pen­lo­gik und typi­sche Ver­si­che­rungs­fra­gen rund um Elementarschäden.

Ände­rungs­jour­nal

  • 13.05.2026: Ziel­grup­pen­lo­gik für Eigen­tü­mer, Mie­ter und Woh­nungs­ei­gen­tü­mer erweitert.
  • 13.05.2026: Aus­schlüs­se zu Rück­stau, Grund­was­ser, Vor­schä­den und War­te­zei­ten aus­führ­li­cher eingeordnet.
  • 13.05.2026: Scha­den­fall-Check­lis­te und Ver­gleichs-Check­lis­te inhalt­lich ergänzt.
  • 13.05.2026: Bestands­prü­fung nach Moder­ni­sie­rung, Kel­ler­auf­wer­tung, Pho­to­vol­ta­ik und neu­er Haus­tech­nik ergänzt.
  • 13.05.2026: Pflicht­de­bat­te, ZÜRS-Risi­ko­lo­gik und Stark­re­gen­ri­si­ko inhalt­lich erweitert.

Fach­li­che Ein­ord­nung durch Andre­as Quast

Andreas Quast, Versicherungsexperte

Andre­as Quast

Ver­si­che­rungs­exper­te nach § 34d GewO, IHK-Reg.-Nr. D‑3L74-BQI3F-65. Die fach­li­che Ein­ord­nung auf die­ser Sei­te kon­zen­triert sich auf ver­ständ­li­che Ent­schei­dungs­hil­fe, trans­pa­ren­te Gren­zen all­ge­mei­ner Infor­ma­tio­nen und pra­xis­na­he Prü­fung von Elementarschäden.

Fach­lich geprüft durch Andre­as Quast am: 13.05.2026

Prüf­punkt von Andre­as Quast: Wenn Du nur eine Fra­ge stellst, soll­te sie lau­ten: Wel­che kon­kre­te Scha­den­ur­sa­che ist für mein Objekt ver­si­chert und wel­che Pflich­ten muss ich dafür erfüllen?

Erfah­rung aus typi­schen Bera­tungs­si­tua­tio­nen: Vie­le Schutz­lü­cken ent­ste­hen nicht durch feh­len­den Wil­len zum Abschluss, son­dern durch fal­sche Zuord­nung: Gebäu­de statt Haus­rat, Rück­stau ohne Nach­weis, Grund­was­ser falsch ein­ge­ord­net oder alter Ver­trag nach Modernisierung.

Fazit: Ele­men­tar­ver­si­che­rung gezielt statt pau­schal vergleichen

Eine Ele­men­tar­ver­si­che­rung ist dann beson­ders wert­voll, wenn sie zur eige­nen Wohn­si­tua­ti­on passt und nicht nur for­mal als Zusatz­bau­stein vor­han­den ist. Prü­fe zuerst, ob Gebäu­de, Haus­rat oder WEG betrof­fen sind. Danach zäh­len Rück­stau, Grund­was­ser-Abgren­zung, Selbst­be­halt, War­te­zeit, Vor­schä­den, ZÜRS-Lage und Schadenfall-Praxis.

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