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Exis­tenz­schutz

Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung 2026: Schwe­re-Krank­hei­ten-Vor­sor­ge im Vergleich

Aktualisiert: 04. August 2026  ·  Veröffentlicht: 21. Juli 2026

Andre­as Quast hat die­se Sei­te am 21.07.2026 fach­lich geprüft – Schwer­punk­te: ver­si­cher­te Krank­hei­ten, Kos­ten, Fris­ten und Gren­zen der Dread-Disease-Versicherung.

Aktua­li­siert am: 21.07.2026 Fach­lich geprüft durch Andre­as Quast am: 21.07.2026

Das Wich­tigs­te in Kürze

  • Die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung zahlt bei der Dia­gno­se einer schwe­ren Krank­heit (z. B. Krebs, Herz­in­farkt, Schlag­an­fall) eine steu­er­freie Ein­mal­sum­me – egal, ob du weiterarbeitest.
  • Je nach Tarif sind 50 bis 75 Krank­hei­ten ver­si­chert; typi­sche Sum­men lie­gen zwi­schen 25.000 und 300.000 €.
  • Kos­ten als Ori­en­tie­rung: ein 42-Jäh­ri­ger zahlt für 50.000 € Sum­me rund 35 € im Monat; Rau­cher zah­len 60–70 % mehr.
  • Die gro­ße Lücke: Psy­che und Rücken sind nicht ver­si­chert – die Dread-Dise­a­se ersetzt des­halb kei­ne Berufsunfähigkeitsversicherung.
  • Stark ist sie als Plan B bei Vor­er­kran­kun­gen (ver­ein­fach­te Gesund­heits­fra­gen), zur Kre­dit­ab­si­che­rung und als Key­man-Schutz für Unternehmen.

Über eine Mil­li­on Men­schen erkran­ken in Deutsch­land jedes Jahr schwer. Die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung ver­wan­delt eine erschüt­tern­de Dia­gno­se wenigs­tens finan­zi­ell in Hand­lungs­frei­heit: Geld für Kre­dit, Umbau, Spe­zia­lis­ten oder ein Jahr Kür­zer­tre­ten. Hier fin­dest du Leis­tun­gen, Kos­ten, die ehr­li­chen Gren­zen – zwei Rechen-Tools – und ein kos­ten­frei­es, unver­bind­li­ches Angebot.

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✓ Steu­er­freie Einmalzahlung ✓ Auch bei Vorerkrankungen ✓ Kin­der oft bei­trags­frei mit ✓ Unab­hän­gi­ger Vergleich

Was ist eine Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung – und wie funk­tio­niert sie?

Die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung (deutsch: Schwe­re-Krank­hei­ten-Ver­si­che­rung) zahlt dir bei der Dia­gno­se einer ver­trag­lich defi­nier­ten schwe­ren Krank­heit die ver­ein­bar­te Ver­si­che­rungs­sum­me als steu­er­freie Ein­mal­zah­lung aus. Ent­schei­dend ist allein die Dia­gno­se – nicht, ob du arbeits­un­fä­hig bist. Du kannst das Geld frei ver­wen­den und behältst es auch dann, wenn du wie­der gesund wirst.

💶 Ein­mal­zah­lung statt Rente

Eine Sum­me auf einen Schlag – meist weni­ge Wochen nach gesi­cher­ter Dia­gno­se. Kein monat­li­cher Ren­ten­an­spruch wie bei der BU.

🩺 Dia­gno­se- statt Arbeitskraftbezug

Gezahlt wird bei der defi­nier­ten Krank­heit – auch wenn du wei­ter­ar­bei­test. Die BU fragt umge­kehrt: Kannst du dei­nen Beruf noch ausüben?

🆓 Steu­er­frei & frei verwendbar

Die Leis­tung ist ein­kom­men­steu­er­frei. Ob Kre­dit­til­gung, Umbau, Aus­lands­be­hand­lung oder Fami­li­en­zeit – du entscheidest.

👨‍👩‍👧 Fami­lie oft inklusive

Bei vie­len Tari­fen sind Kin­der bei­trags­frei mit­ver­si­chert – übli­cher­wei­se bis 35.000 € je Kind.

Woher kommt die Idee?

Erfun­den hat das Pro­dukt 1983 der süd­afri­ka­ni­sche Herz­chir­urg Dr. Mari­us Bar­nard – Bru­der des berühm­ten Trans­plan­ta­ti­ons­pio­niers Chris­tia­an Bar­nard. Er erleb­te täg­lich, dass sei­ne Pati­en­ten die Ope­ra­ti­on über­leb­ten, aber finan­zi­ell rui­niert wur­den. In Deutsch­land ist die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung seit 1993 zuge­las­sen und wird heu­te von einer Hand­voll Spe­zi­al­an­bie­tern angeboten.

Ein­ord­nung im Vor­sor­ge-Bau­kas­ten: Die Dread-Dise­a­se gehört zum Exis­tenz­schutz – neben Berufs­un­fä­hig­keits-, Grund­fä­hig­keits- und Unfall­ver­si­che­rung. Wel­cher Bau­stein für dich Vor­rang hat, klärt der Weg­wei­ser unten.

Video: War­um eine Dread-Disease-Versicherung?

In gut einer Minu­te: was die Schwe­re-Krank­hei­ten-Vor­sor­ge leis­tet – und für wen sie gedacht ist.

ⓘ KI-gene­rier­tes Video – digi­ta­ler Ava­tar, syn­the­ti­sche Stim­me · Inhalt fach­lich geprüft von Andre­as Quast

  • Steu­er­freie Ein­mal­zah­lung bei der Dia­gno­se – frei verwendbar
  • Die Leis­tung bleibt auch bei Gene­sung und Weiterarbeit
  • Ergän­zung zur BU – und Plan B bei Vorerkrankungen
Tran­skript des Vide­os anzei­gen

Krebs. Herz­in­farkt. Schlag­an­fall. Mehr als eine Mil­li­on Men­schen in Deutsch­land trifft jedes Jahr eine sol­che Dia­gno­se. Und dann? Die Kran­ken­ver­si­che­rung zahlt die Behand­lung. Aber nicht Ihre Mie­te, nicht Ihren Kre­dit, nicht die Mona­te, in denen Sie kür­zer­tre­ten müs­sen. Genau hier setzt die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung an: Sie zahlt bei der Dia­gno­se einer schwe­ren Krank­heit eine steu­er­freie Ein­mal­sum­me. Auf einen Schlag. Frei ver­wend­bar. Zum Bei­spiel fünf­zig­tau­send Euro. Für die Kre­dit­ra­te, den Umbau, die Spe­zi­al­be­hand­lung. Oder ein­fach für ein Jahr Luft zum Gesund­wer­den. Und das Bes­te: Sie behal­ten das Geld auch dann, wenn Sie wie­der gesund wer­den und wei­ter­ar­bei­ten. Ein Bei­spiel: Ein Hand­wer­ker, Anfang vier­zig, erhält die Dia­gno­se Krebs. Weni­ge Wochen spä­ter über­weist sei­ne Ver­si­che­rung die vol­le Sum­me. Die Fami­lie zahlt die Raten wei­ter. Und er kon­zen­triert sich auf das, was jetzt zählt. Wich­tig zu wis­sen: Die Dread-Dise­a­se ersetzt kei­ne Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Aber sie ist ein star­ker Zusatz­bau­stein. Und oft der Plan B, wenn die BU nicht mehr mög­lich ist. Was sie kos­tet? Oft weni­ger als ein Strea­ming-Abo. Ver­glei­chen Sie jetzt kos­ten­los auf versicherungsvergleiche.de.

Wel­che Krank­hei­ten sind ver­si­chert – und wel­che nicht?

Je nach Anbie­ter sind 50 bis 75 Krank­heits­bil­der ver­si­chert. Der Kern ist über­all gleich – die soge­nann­ten „gro­ßen Drei” machen den Groß­teil der Leis­tungs­fäl­le aus:

Kate­go­rieTypi­sche Dia­gno­senHin­weis
Die „gro­ßen Drei”Krebs, Herz­in­farkt, SchlaganfallIn jedem Tarif ent­hal­ten; ~500.000 Krebs-Neu­erkran­kun­gen, ~300.000 Herz­in­fark­te, ~270.000 Schlag­an­fäl­le pro Jahr in Deutschland
Herz-Kreis­lauf erweitertBypass-OP, Herz­klap­pen-OP, AortenerkrankungenAuch bestimm­te Ope­ra­tio­nen lösen die Leis­tung aus
Gehirn & NervensystemMul­ti­ple Skle­ro­se, Par­kin­son, Alzheimer/Demenz, Moto­neu­ron-Erkran­kun­gen (ALS), Koma, HirntumorUmfang unter­schei­det sich je Anbie­ter deutlich
Fähig­keits­ver­lus­teBlind­heit, Gehör­lo­sig­keit, Sprach­ver­lust, Läh­mung, Ver­lust von GliedmaßenAch­tung Defi­ni­tio­nen: teils erst ab zwei Glied­ma­ßen, teils Teil­leis­tung ab einer
Orga­ne & weitereNie­ren­ver­sa­gen, Organ­trans­plan­ta­ti­on, schwe­re Ver­bren­nun­gen, HIV durch Beruf/Transfusion, IntensivbehandlungNie­ren­ver­sa­gen oft nur bei bei­den Nie­ren versichert
NICHT ver­si­chertPsy­chi­sche Erkran­kun­gen, Rücken- und Gelenk­lei­den, Ver­schleißZusam­men die häu­figs­ten Ursa­chen für Berufs­un­fä­hig­keit – die zen­tra­le Lücke die­ses Produkts

Der Teu­fel steckt in der Definition

Ob gezahlt wird, ent­schei­det nicht das Wort „Krebs” im Pro­spekt, son­dern die exak­te Krank­heits­de­fi­ni­ti­on in den Bedin­gun­gen. Bei­spie­le aus der Pra­xis: Man­che Tari­fe leis­ten beim Ver­lust einer Glied­ma­ße eine Teil­zah­lung, ande­re erst ab zwei Glied­ma­ßen ober­halb von Hand- oder Fuß­ge­lenk. Gehör­lo­sig­keit zählt teils erst, wenn auch mit Hör­ge­rät kaum Hör­ver­mö­gen bleibt. Gute Tari­fe bie­ten zusätz­lich Teil­leis­tun­gen bei nied­ri­ge­ren Schwe­re­gra­den (etwa frü­her Krebs) und Boos­ter-Zah­lun­gen bei beson­ders schwe­ren Ver­läu­fen. Genau die­se Bedin­gungs­de­tails ver­glei­chen wir im Ange­bot für dich.

Tipp aus der Pra­xis: Lass dich nicht von der rei­nen Anzahl („75 Krank­hei­ten!”) blen­den. Ent­schei­dend ist, wie die häu­fi­gen Dia­gno­sen defi­niert sind – ein Tarif mit 50 sau­ber defi­nier­ten Krank­hei­ten kann im Ernst­fall mehr wert sein als einer mit 75 eng gefassten.

Video: Wel­che Krank­hei­ten sind ver­si­chert – und wel­che nicht?

Die 50 bis 75 ver­si­cher­ten Krank­hei­ten, die Über­le­bens­frist – und die ehr­li­che Lücke bei Psy­che und Rücken.

ⓘ KI-gene­rier­tes Video – digi­ta­ler Ava­tar, syn­the­ti­sche Stim­me · Inhalt fach­lich geprüft von Andre­as Quast

  • Kern über­all: Krebs, Herz­in­farkt, Schlag­an­fall – plus 50 bis 75 Dia­gno­sen je Tarif
  • Über­le­bens­frist meist 14 oder 28 Tage; Kin­der oft bei­trags­frei mitversichert
  • Nicht ver­si­chert: Psy­che und Rücken – des­halb kein BU-Ersatz
Tran­skript des Vide­os anzei­gen

Was deckt eine Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung eigent­lich ab? Und was nicht? Hier kommt die ehr­li­che Ant­wort. Ver­si­chert sind je nach Tarif fünf­zig bis fünf­und­sieb­zig schwe­re Krank­hei­ten. Der Kern ist immer gleich: Krebs, Herz­in­farkt und Schlag­an­fall. Dazu kom­men unter ande­rem Mul­ti­ple Skle­ro­se, Par­kin­son, Koma, Nie­ren­ver­sa­gen, Organ­trans­plan­ta­tio­nen, schwe­re Ver­bren­nun­gen und der Ver­lust von Glied­ma­ßen. Die Leis­tung: eine steu­er­freie Ein­mal­zah­lung. Meist zwi­schen fünf­und­zwan­zig­tau­send und drei­hun­dert­tau­send Euro. Gezahlt wird nach der Dia­gno­se, sobald Sie die soge­nann­te Über­le­bens­frist von meist vier­zehn oder acht­und­zwan­zig Tagen erlebt haben. Bei vie­len Tari­fen sind Ihre Kin­der sogar bei­trags­frei mit­ver­si­chert. Und jetzt das Wich­ti­ge, das Ihnen kaum jemand sagt: Psy­chi­sche Erkran­kun­gen und Rücken­lei­den sind nicht ver­si­chert. Aus­ge­rech­net die häu­figs­ten Grün­de für Berufs­un­fä­hig­keit. Des­halb gilt: Die Dread-Dise­a­se ersetzt kei­ne BU. Sie ergänzt sie. Ihre wah­re Stär­ke zeigt sie, wenn die BU nicht mög­lich ist. Denn die Gesund­heits­fra­gen sind deut­lich ein­fa­cher. Teils nur zwei Fra­gen bis fünf­und­sieb­zig­tau­send Euro Sum­me. Auch für Hand­wer­ker inter­es­sant: Der Beruf spielt beim Bei­trag oft kei­ne Rol­le. Wor­auf Sie ach­ten soll­ten? Nicht auf die Anzahl der Krank­hei­ten. Son­dern auf die Defi­ni­tio­nen im Klein­ge­druck­ten. Genau dabei hel­fen wir Ihnen. Jetzt kos­ten­los ver­glei­chen auf versicherungsvergleiche.de.

Was kos­tet eine Dread-Disease-Versicherung?

Der Bei­trag hängt von Ein­tritts­al­ter, Ver­si­che­rungs­sum­me, Lauf­zeit und vor allem vom Rau­cher­sta­tus ab – der Beruf spielt bei vie­len Anbie­tern dage­gen kei­ne Rol­le (anders als bei der BU!). Ori­en­tie­rungs­wer­te aus aktu­el­len Marktdaten:

Pro­filVer­si­che­rungs­sum­meMonats­bei­trag (Ori­en­tie­rung)
30 Jah­re, Nicht­rau­cher, 25 J. Laufzeit75.000 €ab ca. 27 €
42 Jah­re, Nicht­rau­cher, bis 6710.000 €ab ca. 13 €
42 Jah­re, Nicht­rau­cher, bis 6750.000 €ab ca. 35 €
42 Jah­re, Nicht­rau­cher, bis 67100.000 €ab ca. 61 €
40 Jah­re, Rau­cher, 25 J. Laufzeit75.000 €ab ca. 98 €
  • Rau­cher zah­len 60–70 % mehr – deut­lich mehr als bei der BU. Als Nicht­rau­cher giltst du übli­cher­wei­se nach 12 Mona­ten ohne Tabak und E‑Zigarette.
  • Beruf meist egal: Dach­de­cker zah­len bei vie­len Anbie­tern den­sel­ben Bei­trag wie Büro­kauf­leu­te – für kör­per­lich Arbei­ten­de ein ech­ter Kos­ten­vor­teil gegen­über der BU.
  • Bei­trags­ga­ran­tie prü­fen: Eini­ge Anbie­ter garan­tie­ren den Bei­trag über die gesam­te Lauf­zeit, ande­re arbei­ten mit Net­to-/Brut­to­bei­trag (Erhö­hung mög­lich) oder garan­tie­ren nur die ers­ten 5 Jahre.
  • Zusatz­bau­stei­ne: Bei­trags­be­frei­ung bei BU (~+5 %), zwei­te Kapi­tal­zah­lun­g/­Mul­ti-Pay (~+10–15 %), Erwerbs­un­fä­hig­keits­schutz (~+50 %).
Zum Ver­gleich: Eine voll­wer­ti­ge BU kos­tet je nach Beruf 50–300 € monat­lich. Die Dread-Dise­a­se ist mit 10–60 € deut­lich güns­ti­ger – aber sie leis­tet eben auch nur bei den defi­nier­ten Dia­gno­sen, nicht bei jeder Ursa­che. Was für dich passt, klärt der Weg­wei­ser.

Wann zahlt die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung – und wann nicht?

Vier Ver­trags­me­cha­ni­ken ent­schei­den über die Aus­zah­lung – sie soll­test du vor der Unter­schrift kennen:

1. Über­le­bens­frist (Karenz­zeit)

Die Leis­tung wird fäl­lig, wenn du die Dia­gno­se eine defi­nier­te Zeit über­lebst – markt­üb­lich sind 14 oder 28 Tage. Bei ein­zel­nen Dia­gno­sen wie Schlag­an­fall oder Koma ver­lan­gen man­che Tari­fe, dass die Beein­träch­ti­gung nach etwa 3 Mona­ten noch besteht (Leis­tungs­war­te­dau­er). Kür­ze­re Fris­ten sind besser.

2. War­te­zeit nach Abschluss

Für bestimm­te Krank­hei­ten – häu­fig Krebs – gilt nach Ver­trags­be­ginn eine War­te­zeit von 3 bis 6 Mona­ten. Dia­gno­sen in die­ser Zeit sind nicht ver­si­chert. Das ver­hin­dert Abschlüs­se „auf Ver­dacht” und ist ein wei­te­rer Grund, in gesun­den Tagen abzuschließen.

3. Teil- und Mehrfachleistungen

Gute Tari­fe zah­len bei nied­ri­ge­ren Schwe­re­gra­den (z. B. bestimm­ten frü­hen Tumo­ren) eine Teil­leis­tung – oft bis 25.000 € – ohne dass der vol­le Schutz ver­braucht wird. Pre­mi­um-Vari­an­ten bie­ten eine zwei­te Kapi­tal­zah­lung bei einer spä­te­ren wei­te­ren Erkran­kung. Stan­dard ist dage­gen: Nach Aus­zah­lung der vol­len Sum­me endet der Vertrag.

4. Was grund­sätz­lich nicht ver­si­chert ist

  • Psy­chi­sche Erkran­kun­gen – mit über einem Drit­tel die häu­figs­te BU-Ursache
  • Erkran­kun­gen von Rücken, Gelen­ken, Bewe­gungs­ap­pa­rat – die zweithäufigste
  • Vor­er­kran­kun­gen, die bei Antrag­stel­lung bekannt waren und aus­ge­schlos­sen wurden
  • Alles, was nicht exakt in den Bedin­gun­gen defi­niert ist – „schwer krank” allein genügt nicht
Ehr­li­che Ein­ord­nung: Die Dread-Dise­a­se ist ein Dia­gno­se-Lot­te­rie­los mit kla­ren Regeln – wer an einer ver­si­cher­ten Krank­heit erkrankt, bekommt schnell viel Geld; wer an einer nicht ver­si­cher­ten lei­det, bekommt nichts. Genau des­halb ist sie eine star­ke Ergän­zung, aber kein Ersatz für den Rund­um-Ein­kom­mens­schutz der BU.

Lohnt sich eine Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung für dich?

Die ehr­li­che Ant­wort hängt an drei Fra­gen: Bekommst du eine BU? Was willst du absi­chern? Und in wel­chem Beruf arbei­test du? Der Weg­wei­ser gibt dir in 30 Sekun­den eine ers­te Rich­tung – ohne per­sön­li­che Daten:

🧭 Absi­che­rungs-Weg­wei­ser: BU, Dread-Dise­a­se oder Kombination?

Drei Fra­gen, eine ehr­li­che Empfehlung.

✓ Stark ist die Dread-Dise­a­se, wenn …

  • die BU wegen Vor­er­kran­kun­gen (auch psy­chi­scher!) nicht erreich­bar oder unbe­zahl­bar ist
  • du kör­per­lich arbei­test und von der berufs­un­ab­hän­gi­gen Kal­ku­la­ti­on profitierst
  • du einen Kre­dit oder eine defi­nier­te Sum­me absi­chern willst
  • du eine bestehen­de BU um einen Sofort-Puf­fer bei Dia­gno­se ergänzt
  • ein Unter­neh­men sei­ne Schlüs­sel­kraft absi­chern will (Key­man)

✗ Schwach ist sie, wenn …

  • du dau­er­haf­ten Ein­kom­mens­er­satz brauchst – das kann nur die BU
  • dein größ­tes Risi­ko Psy­che oder Bewe­gungs­ap­pa­rat ist (nicht versichert)
  • du sie als „güns­ti­ge BU” miss­ver­stehst – sie ist ein ande­res Produkt
  • der Tarif eng defi­nier­te Krank­hei­ten mit lan­gen Fris­ten kombiniert

Dread Dise­a­se, BU, Grund­fä­hig­keit oder Mul­ti­ren­te – was passt wann?

Die vier Exis­tenz­schutz-Bau­stei­ne im direk­ten Ver­gleich – jede Zei­le eine Entscheidungsfrage:

Kri­te­ri­umDread Dise­a­seBUGrund­fä­hig­keitUnfall­ver­si­che­rung
Was löst die Leis­tung aus?Dia­gno­se einer defi­nier­ten Krankheit50 % Berufs­un­fä­hig­keit, jede UrsacheVer­lust von Fähig­kei­ten (Gehen, Grei­fen, Sehen …)Inva­li­di­tät durch Unfall
Leis­tungs­formEin­mal­zah­lung, steuerfreiMonats­ren­te bis EndalterMonats­ren­teEinmalzahlung/Rente
Psy­che versichert?NeinJaNur teils (Zusatz)Nein
Rücken/Gelenke ver­si­chert?NeinJaÜber Fähig­keits­ver­lustNur nach Unfall
Zahlt trotz Weiterarbeit?JaNeinJaJa
Gesund­heits­prü­fungSchlank (teils 2 Fra­gen bis 75.000 €)Umfang­reichMit­telMini­mal
Kos­ten (gro­be Spanne)10–60 €/Monat50–300 €/Monat20–80 €/Monat5–30 €/Monat

Unse­re Pra­xis-Rei­hen­fol­ge: Erst die BU prü­fen (sie deckt als ein­zi­ge jede Ursa­che dau­er­haft ab) – erst danach die Dread-Dise­a­se als Ergän­zung oder Plan B. Für kör­per­lich Arbei­ten­de ohne BU-Chan­ce ist die Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung die zwei­te Alter­na­ti­ve, die Unfall­ver­si­che­rung der güns­ti­ge Basis­bau­stein. Alle Details zur BU fin­dest du auf unse­rer BU-Sei­te.

Wie viel Ver­si­che­rungs­sum­me brauchst du?

Die rich­ti­ge Sum­me ist kein Bauch­ge­fühl, son­dern eine Rech­nung aus drei Bau­stei­nen: Ein­kom­mens­puf­fer, offe­ne Ver­pflich­tun­gen und Ernst­fall-Bud­get. Markt­üb­lich sind 25.000 bis 300.000 €.

🧮 Bedarfs­sum­men-Rech­ner

Rech­ne dei­ne Grö­ßen­ord­nung in 30 Sekun­den aus – ohne per­sön­li­che Daten.

Zur Ein­ord­nung: Schon eine mitt­le­re Sum­me ver­schafft im Ernst­fall Luft – ein Jahr Kür­zer­tre­ten bei 2.500 € Net­to ent­spricht 30.000 €. Wer eine Immo­bi­lie abzahlt, soll­te die Rest­schuld ein­pla­nen; Unter­neh­mer kal­ku­lie­ren zusätz­lich Ver­tre­tungs- und Fix­kos­ten. Nach oben begren­zen vie­le Anbie­ter die Sum­me abhän­gig vom Einkommen.

Indi­vi­du­el­les Ange­bot anfordern

Dread-Dise­a­se-Tari­fe unter­schei­den sich mas­siv bei Krank­heits­de­fi­ni­tio­nen, Fris­ten, Bei­trags­ga­ran­tien und Gesund­heits­fra­gen – ein Stan­dard-Rech­ner wird dem nicht gerecht. Sag uns kurz, wo du stehst: Wir ver­glei­chen die rele­van­ten Anbie­ter unab­hän­gig und du bekommst kurz­fris­tig einen kon­kre­ten Vor­schlag – bei Vor­er­kran­kun­gen auf Wunsch mit anony­mer Risi­ko­vor­anfra­ge, damit kei­ne Ableh­nung in dei­ner Akte lan­det. Kos­ten­frei und unverbindlich.

Das Anfra­ge-For­mu­lar wird geladen …

Für wen ist die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung sinnvoll?

🚫 BU abge­lehnt / Vorerkrankte

Rücken, Psy­che oder chro­ni­sche Lei­den ver­bau­en oft die BU – für die Dread-Dise­a­se sind sie meist unkri­tisch. Ver­ein­fach­te Gesund­heits­fra­gen (teils nur zwei bis 75.000 €) machen sie zum wich­tigs­ten Plan B.

🔨 Kör­per­lich Arbeitende

Dach­de­cker, Pfle­ge­kräf­te, Hand­wer­ker zah­len in der BU Höchst­sät­ze – die Dread-Dise­a­se kal­ku­liert bei vie­len Anbie­tern berufs­un­ab­hän­gig. Ide­al als bezahl­ba­rer Bau­stein, ggf. plus Grundfähigkeitsschutz.

🏠 Immo­bi­li­en­be­sit­zer

Eine schwe­re Dia­gno­se darf nicht das Zuhau­se kos­ten: Die Ein­mal­zah­lung kann die Rest­schuld til­gen oder Raten über Jah­re decken – als Ergän­zung zur Risikolebensversicherung.

💼 Selbst­stän­di­ge & Unternehmer

Ohne Lohn­fort­zah­lung zählt jeder Monat: Die Sum­me finan­ziert Ver­tre­tung, lau­fen­de Kos­ten und Gene­sung, ohne Rück­la­gen zu plündern.

🏢 Unter­neh­men (Key­man-Poli­ce)

Fällt die Schlüs­sel­kraft aus, sichert die betrieb­li­che Dread-Dise­a­se Löh­ne, Mie­te und Kre­di­te. Das Unter­neh­men ist Ver­si­che­rungs­neh­mer – im For­mu­lar ein­fach „Betrieb­lich” wählen.

👶 Fami­li­en & Kinder

Kin­der sind bei vie­len Tari­fen bei­trags­frei bis 35.000 € mit­ver­si­chert – Geld für Betreuung, Fahr­ten und Ver­dienst­aus­fall der Eltern im schlimms­ten Fall.

Dia­gno­se erhal­ten: So gehst du im Leis­tungs­fall vor

  1. Dia­gno­se doku­men­tie­ren las­senBit­te dei­nen Fach­arzt um einen ein­deu­ti­gen Befund­be­richt mit Dia­gno­se nach ICD-Klas­si­fi­ka­ti­on, Datum der Erst­dia­gno­se und Befund­un­ter­la­gen (His­to­lo­gie, Bild­ge­bung, Arztbriefe).
  2. Bedin­gun­gen zur Hand neh­menPrü­fe die Krank­heits­de­fi­ni­ti­on dei­nes Tarifs – die For­mu­lie­rung ent­schei­det. Im Zwei­fel unter­stüt­zen wir beim Abgleich zwi­schen Befund und Bedingung.
  3. Fris­ten im Blick behal­tenMel­de den Leis­tungs­fall zügig; beach­te Über­le­bens­frist (meist 14/28 Tage) und even­tu­el­le Leis­tungs­war­te­dau­ern ein­zel­ner Diagnosen.
  4. Leis­tungs­an­trag voll­stän­dig ein­rei­chenFor­mu­lar des Ver­si­che­rers plus Befund­be­richt und gefor­der­te Nach­wei­se – voll­stän­di­ge Anträ­ge wer­den oft in weni­gen Wochen reguliert.
  5. Bei Rück­fra­gen nicht allein blei­benNach­for­de­run­gen des Ver­si­che­rers sind nor­mal. Ant­wor­te prä­zi­se auf die Fra­ge – und hole dir fach­li­che Unter­stüt­zung, bevor du umfang­rei­che Selbst­aus­künf­te formulierst.
  6. Aus­zah­lung sinn­voll ein­set­zenErst Ver­pflich­tun­gen (Kre­dit), dann Gene­sung (Behand­lung, Reha, Ent­las­tung) – und den Rest als Puf­fer par­ken, bis die Lage klar ist.

Check­lis­ten: Vor dem Abschluss & für den Leistungsfall

Zwei prak­ti­sche Check­lis­ten – direkt abhak­bar (auch per Klick auf den Text), druck­bar und per Mail versendbar:

1. Vor dem Abschluss

2. Im Leistungsfall

Irr­tü­mer-Quiz zur Dread-Disease-Versicherung

Rund um die Schwe­re-Krank­hei­ten-Vor­sor­ge kur­sie­ren hart­nä­cki­ge Halb­wahr­hei­ten. Das Quiz zeigt typi­sche Irr­tü­mer und färbt nach dei­ner Aus­wahl die rich­ti­ge Ant­wort hell­grün und die fal­sche hellrot.

1. Die Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung ist eine güns­ti­ge Alter­na­ti­ve zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Rich­tig. Die bei­den Pro­duk­te beant­wor­ten ver­schie­de­ne Fra­gen: Die BU ersetzt dein Ein­kom­men monat­lich bis zur Ren­te – bei jeder Ursa­che, auch Psy­che und Rücken, die zusam­men die häu­figs­ten BU-Aus­lö­ser sind. Die Dread-Dise­a­se zahlt ein­ma­lig und nur bei den defi­nier­ten Dia­gno­sen. Sie ist güns­ti­ger, weil sie weni­ger abdeckt. Als Ergän­zung oder Plan B stark, als Ersatz eine gefähr­li­che Lücke.
Falsch. Genau die­ser Irr­tum ist der teu­ers­te am Markt: Über ein Drit­tel aller BU-Fäl­le geht auf psy­chi­sche Erkran­kun­gen zurück, ein wei­te­rer Groß­teil auf Rücken und Gelen­ke – bei­des ist in der Dread-Dise­a­se nicht ver­si­chert. Sie ist ein wert­vol­ler Bau­stein, aber kein BU-Ersatz. Prü­fe zuerst die BU, dann ergänze.

2. Wenn ich nach der Dia­gno­se wie­der gesund wer­de, muss ich die Aus­zah­lung zurückzahlen.

Rich­tig. Die Leis­tung knüpft allein an die Dia­gno­se an – nicht an dei­nen wei­te­ren Gesund­heits­ver­lauf oder dei­ne Arbeits­fä­hig­keit. Wirst du wie­der gesund und arbei­test wei­ter, behältst du die vol­le Sum­me. Genau das macht die Dread-Dise­a­se als Sofort-Puf­fer so wert­voll: Sie finan­ziert Gene­sung und Neu­start, ohne Bedin­gun­gen an dein spä­te­res Leben zu stellen.
Falsch. Es gibt kei­ne Rück­zah­lungs­pflicht: Ist die ver­si­cher­te Dia­gno­se gesi­chert und die Über­le­bens­frist erfüllt, gehört die Sum­me dir – unab­hän­gig davon, ob du wie­der gesund wirst oder durch­ge­hend wei­ter­ar­bei­test. „Wie­der bes­ser? Die Leis­tung bleibt trotz­dem” ist ein zen­tra­les Pro­dukt­ver­spre­chen die­ser Versicherung.

3. Psy­chi­sche Erkran­kun­gen wie Burn­out oder Depres­si­on sind in der Dread-Dise­a­se mitversichert.

Rich­tig. Psy­chi­sche Erkran­kun­gen feh­len in prak­tisch allen Dread-Dise­a­se-Kata­lo­gen – eben­so wie Rücken- und Gelenk­lei­den. Das ist die wich­tigs­te Gren­ze des Pro­dukts, denn genau die­se Ursa­chen füh­ren die BU-Sta­tis­ti­ken an. Umge­kehrt gilt aber: Wer wegen einer psy­chi­schen Vor­er­kran­kung kei­ne BU bekommt, wird bei der Dread-Dise­a­se häu­fig trotz­dem ange­nom­men – als Plan B ist sie also gera­de für die­se Grup­pe interessant.
Falsch. Depres­si­on, Burn­out und ande­re psy­chi­sche Erkran­kun­gen sind nicht ver­si­chert – die Kata­lo­ge decken defi­nier­te kör­per­li­che Dia­gno­sen wie Krebs, Herz­in­farkt oder MS ab. Inter­es­san­ter Neben­ef­fekt: Als Vor­er­kran­kung ist eine psy­chi­sche Dia­gno­se bei der Dread-Dise­a­se meist unkri­tisch, obwohl sie die BU oft verbaut.

4. Die Aus­zah­lung erfolgt sofort am Tag der Diagnose.

Rich­tig. Zwi­schen Dia­gno­se und Geld ste­hen zwei Mecha­nis­men: die Über­le­bens­frist (markt­üb­lich 14 oder 28 Tage nach Dia­gno­se) und bei ein­zel­nen Krank­hei­ten wie Schlag­an­fall eine Leis­tungs­war­te­dau­er von etwa 3 Mona­ten, in der die Beein­träch­ti­gung fort­be­stehen muss. Danach geht es aber zügig – voll­stän­di­ge Anträ­ge wer­den oft bin­nen weni­ger Wochen aus­ge­zahlt. Kur­ze Fris­ten sind ein ech­tes Qua­li­täts­merk­mal beim Tarifvergleich.
Falsch. Ganz so schnell geht es nicht: Üblich ist eine Über­le­bens­frist von 14 oder 28 Tagen nach der Dia­gno­se, bei ein­zel­nen Dia­gno­sen zusätz­lich eine Leis­tungs­war­te­dau­er. Rea­lis­tisch fließt das Geld weni­ge Wochen nach voll­stän­di­gem Antrag – immer noch um Grö­ßen­ord­nun­gen schnel­ler als eine BU-Prü­fung, die Mona­te dau­ern kann.

5. Mit Vor­er­kran­kun­gen habe ich bei der Dread-Dise­a­se bes­se­re Chan­cen als bei der BU.

Rich­tig. Die Gesund­heits­prü­fung ist deut­lich schlan­ker: Eini­ge Anbie­ter stel­len bis 75.000 € Sum­me nur zwei Gesund­heits­fra­gen, Rücken- und psy­chi­sche Vor­er­kran­kun­gen sind meist unkri­tisch, und die Fami­li­en­ana­mne­se wird häu­fig gar nicht abge­fragt – ein Vor­teil für erb­lich Vor­be­las­te­te. Wich­tig bleibt: Fra­gen wahr­heits­ge­mäß beant­wor­ten und bei rele­van­ten Vor­er­kran­kun­gen mit anony­mer Risi­ko­vor­anfra­ge arbei­ten, damit kei­ne Ableh­nung akten­kun­dig wird.
Falsch gera­ten – die Aus­sa­ge stimmt. Genau hier liegt eine Stär­ke des Pro­dukts: schlan­ke­re Gesund­heits­fra­gen (teils nur zwei bis 75.000 €), unkri­ti­scher Umgang mit Rücken- und Psy­che-His­to­rie und oft kei­ne Fami­li­en­ana­mne­se-Abfra­ge. Des­halb ist die Dread-Dise­a­se der wich­tigs­te Plan B, wenn die BU an der Gesund­heits­prü­fung scheitert.

6. Je mehr Krank­hei­ten ein Tarif ver­si­chert, des­to bes­ser ist er.

Rich­tig. Die Anzahl ist Mar­ke­ting – die Defi­ni­ti­on ist Ver­trag. Ob ein Tarif beim Glied­ma­ßen­ver­lust schon ab einer Extre­mi­tät teil­zahlt oder erst ab zwei, ob frü­her Krebs eine Teil­leis­tung aus­löst und wie lang die Fris­ten sind, wiegt schwe­rer als zehn zusätz­li­che Exo­ten-Dia­gno­sen, die sta­tis­tisch kaum je ein­tre­ten. Ver­glei­che die Defi­ni­tio­nen der häu­fi­gen Krank­hei­ten, nicht die Katalog-Länge.
Falsch. Ein Kata­log mit 75 eng defi­nier­ten Krank­hei­ten kann im Ernst­fall weni­ger wert sein als einer mit 50 kun­den­freund­li­chen Defi­ni­tio­nen. Ent­schei­dend sind die Bedin­gun­gen der häu­fi­gen Dia­gno­sen (Krebs, Herz­in­farkt, Schlag­an­fall), Teil­leis­tun­gen und Fris­ten – nicht die Län­ge der Liste.

7. Die Aus­zah­lung der Dread-Dise­a­se-Ver­si­che­rung muss ver­steu­ert werden.

Rich­tig. Die Ver­si­che­rungs­leis­tung an eine Pri­vat­per­son ist in der Regel ein­kom­men­steu­er­frei – 100.000 € Sum­me bedeu­ten 100.000 € auf dem Kon­to. Die Bei­trä­ge las­sen sich im Gegen­zug nicht als Son­der­aus­ga­ben abset­zen. Anders kann es bei betrieb­li­chen Kon­struk­tio­nen (Key­man-Poli­ce) aus­se­hen, bei denen das Unter­neh­men Ver­si­che­rungs­neh­mer ist – das gehört in die steu­er­li­che Beratung.
Falsch. Für Pri­vat­per­so­nen ist die Ein­mal­zah­lung regu­lär steu­er­frei – es gibt kei­nen Abzug wie beim Brut­to­ge­halt. Nur bei betrieb­li­chen Vari­an­ten (Key­man) gel­ten eige­ne steu­er­li­che Regeln. Die Steu­er­frei­heit ist neben der frei­en Ver­wen­dung einer der größ­ten Plus­punk­te der Einmalzahlung.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Dread-Disease-Versicherung

Als Ori­en­tie­rung: Ein 42-jäh­ri­ger Nicht­rau­cher zahlt für 10.000 € Ver­si­che­rungs­sum­me ab etwa 13 € monat­lich, für 50.000 € rund 35 € und für 100.000 € etwa 61 €; jun­ge Nicht­rau­cher sichern 75.000 € schon ab rund 27 € ab. Die größ­ten Preis­trei­ber sind Ein­tritts­al­ter, Sum­me, Lauf­zeit und der Rau­cher­sta­tus – Rau­cher zah­len 60 bis 70 Pro­zent mehr, deut­lich mehr Auf­schlag als bei der BU. Der Beruf spielt bei vie­len Anbie­tern dage­gen kei­ne Rol­le. Zusatz­bau­stei­ne wie eine zwei­te Kapi­tal­zah­lung (~+10–15 %) oder Bei­trags­be­frei­ung bei BU (~+5 %) erhö­hen den Bei­trag moderat.
Je nach Tarif sind 50 bis 75 defi­nier­te Krank­heits­bil­der ver­si­chert. Der Kern ist über­all gleich: Krebs, Herz­in­farkt und Schlag­an­fall – ergänzt um Mul­ti­ple Skle­ro­se, Par­kin­son, Alz­hei­mer, Koma, Nie­ren­ver­sa­gen, Organ­trans­plan­ta­tio­nen, schwe­re Ver­bren­nun­gen, Blind­heit, Gehör­lo­sig­keit, Läh­mun­gen und den Ver­lust von Glied­ma­ßen. Auch bestimm­te Ope­ra­tio­nen wie Bypass- oder Herz­klap­pen-OPs lösen die Leis­tung aus. Ent­schei­dend ist immer die exak­te Defi­ni­ti­on in den Bedin­gun­gen, nicht die Kata­log-Län­ge – und nicht ver­si­chert sind grund­sätz­lich psy­chi­sche Erkran­kun­gen sowie Rücken- und Gelenkleiden.
Nein – und das ist der wich­tigs­te Punkt auf die­ser Sei­te. Die BU zahlt eine monat­li­che Ren­te bis zum Ren­ten­al­ter, sobald du dei­nen Beruf zu 50 Pro­zent nicht mehr aus­üben kannst, unab­hän­gig von der Ursa­che – auch bei psy­chi­schen Erkran­kun­gen (über ein Drit­tel aller BU-Fäl­le) und Rücken­lei­den. Genau die­se bei­den häu­figs­ten Ursa­chen sind in der Dread-Dise­a­se nicht ver­si­chert, und sie zahlt nur ein­ma­lig statt dau­er­haft. Die rich­ti­ge Rei­hen­fol­ge: erst BU prü­fen, dann Dread-Dise­a­se als Ergän­zung oder – wenn die BU nicht erreich­bar ist – als Plan B abschließen.
Die Leis­tung wird fäl­lig, wenn eine ver­si­cher­te Krank­heit gemäß der Ver­trags­de­fi­ni­ti­on dia­gnos­ti­ziert wird und du die Über­le­bens­frist – markt­üb­lich 14 oder 28 Tage nach Dia­gno­se – erlebst. Bei ein­zel­nen Dia­gno­sen wie Schlag­an­fall oder Koma ver­lan­gen man­che Tari­fe zusätz­lich, dass die Beein­träch­ti­gung nach rund 3 Mona­ten fort­be­steht. Nach Ver­trags­be­ginn gilt für bestimm­te Krank­hei­ten, häu­fig Krebs, eine War­te­zeit von 3 bis 6 Mona­ten. Sind Dia­gno­se und Unter­la­gen voll­stän­dig, zah­len die Ver­si­che­rer in der Regel bin­nen weni­ger Wochen – die Sum­me ist steu­er­frei und frei verwendbar.
Oft ja – und das ist eine der größ­ten Stär­ken des Pro­dukts. Die Gesund­heits­prü­fung ist schlan­ker als bei der BU: Eini­ge Anbie­ter stel­len bis 75.000 € Ver­si­che­rungs­sum­me nur zwei Gesund­heits­fra­gen, Rücken- und psy­chi­sche Vor­er­kran­kun­gen sind meist unkri­tisch, und die Fami­li­en­ana­mne­se wird häu­fig nicht abge­fragt. Kri­tisch blei­ben schwe­re Herz-Kreis­lauf-Vor­er­kran­kun­gen oder frü­he­re Krebs­dia­gno­sen. Wich­tig: Beant­wor­te die Fra­gen immer wahr­heits­ge­mäß und arbei­te bei rele­van­ten Vor­er­kran­kun­gen mit einer anony­men Risi­ko­vor­anfra­ge – so erfährst du die Annah­me­chan­cen, ohne dass eine Ableh­nung akten­kun­dig wird. Genau das über­neh­men wir für dich.
Rech­ne in drei Bau­stei­nen: Ers­tens ein Ein­kom­mens­puf­fer von 12 bis 36 Monats­net­tos, um Kür­zer­tre­ten und Gene­sung zu finan­zie­ren. Zwei­tens offe­ne Ver­pflich­tun­gen, allen vor­an die Rest­schuld einer Immo­bi­lie. Drit­tens ein Ernst­fall-Bud­get für Umbau, Spe­zi­al­be­hand­lun­gen oder Haus­halts­hil­fe – je nach Situa­ti­on 25.000 bis 50.000 €. Markt­üb­lich sind Gesamt­sum­men zwi­schen 25.000 und 300.000 €; nach oben begren­zen vie­le Anbie­ter abhän­gig vom Ein­kom­men. Unser Bedarfs­sum­men-Rech­ner oben lie­fert dir dei­ne per­sön­li­che Grö­ßen­ord­nung in 30 Sekunden.
Die Ver­si­che­rungs­leis­tung an Pri­vat­per­so­nen ist in der Regel ein­kom­men­steu­er­frei – 100.000 € Ver­si­che­rungs­sum­me kom­men als 100.000 € an. Im Gegen­zug kannst du die Bei­trä­ge nicht als Son­der­aus­ga­ben abset­zen. Du kannst frei über das Geld ver­fü­gen: Kre­dit til­gen, Behand­lun­gen finan­zie­ren, umbau­en oder ein­fach ein Jahr kür­zer­tre­ten. Anders liegt der Fall bei betrieb­li­chen Kon­struk­tio­nen wie der Key­man-Poli­ce, bei der das Unter­neh­men Ver­si­che­rungs­neh­mer und Bezugs­be­rech­tig­ter ist – dort gel­ten eige­ne steu­er­li­che Regeln, die in die Bera­tung mit Steu­er­be­ra­ter gehören.
Bei vie­len Tari­fen ja – und zwar bei­trags­frei. Üblich ist eine auto­ma­ti­sche Mit­ver­si­che­rung ab Geburt bzw. ab dem 30. Lebens­tag bis zum 18. Geburts­tag, mit einer Leis­tung von 50 Pro­zent der Ver­si­che­rungs­sum­me, gede­ckelt meist bei 35.000 € je Kind. Eini­ge Anbie­ter ver­si­chern zusätz­lich spe­zi­el­le Kin­der-Krank­hei­ten ab Geburt und bie­ten den Kin­dern spä­ter einen Anschluss­ver­trag ohne neue Gesund­heits­prü­fung an. Die Aus­zah­lung hilft Eltern, Betreuung, Fahr­ten zu Spe­zi­al­kli­ni­ken und den eige­nen Ver­dienst­aus­fall zu stem­men – ein oft unter­schätz­ter Bau­stein der Familienabsicherung.
Bei der Key­man-Poli­ce (Schlüs­sel­kraft­ver­si­che­rung) schließt das Unter­neh­men die Dread-Dise­a­se auf den Kopf einer unver­zicht­ba­ren Per­son ab – Inha­ber, Geschäfts­füh­rer oder den einen Spe­zia­lis­ten, ohne den der Betrieb steht. Erkrankt die Schlüs­sel­kraft schwer, erhält das Unter­neh­men die Ein­mal­sum­me und finan­ziert damit Ver­tre­tung, Per­so­nal­su­che, lau­fen­de Löh­ne, Mie­te und Kre­di­te. Schon ein mehr­wö­chi­ger Aus­fall des Unter­neh­mers kann einen klei­nen Betrieb in Exis­tenz­not brin­gen. Im Ange­bots­for­mu­lar wählst du dafür ein­fach „Betrieb­lich” – wir kal­ku­lie­ren auf das Unter­neh­men als Versicherungsnehmer.
Im Stan­dard­fall ja: Mit der Aus­zah­lung der vol­len Ver­si­che­rungs­sum­me endet der Ver­trag – ein zwei­ter schwe­rer Krank­heits­fall wäre dann nicht mehr ver­si­chert. Es gibt aber zwei wich­ti­ge Aus­nah­men: Teil­leis­tun­gen bei nied­ri­ge­ren Schwe­re­gra­den (etwa bestimm­ten frü­hen Tumo­ren) ver­brau­chen den Schutz nicht voll­stän­dig, und Pre­mi­um-Tari­fe mit Mul­ti-Pay-Bau­stein zah­len bei einer spä­te­ren wei­te­ren Erkran­kung ein zwei­tes Mal – gegen einen Mehr­bei­trag von etwa 10 bis 15 Pro­zent. Man­che Kon­zep­te bie­ten auch die Fort­füh­rung mit hal­ber Sum­me an. Wer das Wie­der­ho­lungs­ri­si­ko absi­chern will, soll­te gezielt danach vergleichen.
Die Span­nen sind erfreu­lich breit: Je nach Anbie­ter ist der Abschluss ab dem 1. Lebens­jahr (eigen­stän­di­ge Kin­der-Tari­fe) bis etwa zum 70. Geburts­tag mög­lich. Die Lauf­zeit endet je nach Kon­zept mit einem ver­ein­bar­ten End­al­ter – oft 67 bis 75 –, ein­zel­ne Tari­fe bie­ten sogar lebens­lan­gen Schutz bis 100 oder Ver­län­ge­rungs­op­tio­nen ohne neue Gesund­heits­prü­fung. Grund­sätz­lich gilt: Je frü­her der Ein­stieg, des­to güns­ti­ger der Bei­trag und des­to unkom­pli­zier­ter die Gesund­heits­prü­fung. Der bes­te Zeit­punkt ist in gesun­den Tagen – nach einer ers­ten Ver­dachts­dia­gno­se ist es zu spät.

Das sagen unse­re Kunden

★★★★★

Nach zwei BU-Ableh­nun­gen wegen mei­ner Rücken-His­to­rie dach­te ich, Exis­tenz­schutz sei für mich erle­digt. Die Dread-Dise­a­se wur­de ohne Pro­ble­me angenommen.”

Micha­el T.Sie­gen
★★★★★

Die anony­me Risi­ko­vor­anfra­ge war Gold wert – so wuss­te ich vor­her, wel­cher Anbie­ter mich nimmt, ohne eine Ableh­nung in der Akte zu riskieren.”

San­dra L.Ful­da
★★★★★

Als Dach­de­cker war die BU für mich kaum bezahl­bar. Dass die Dread-Dise­a­se mei­nen Beruf gar nicht ein­preist, hat mir end­lich einen bezahl­ba­ren Schutz ermöglicht.”

Frank W.Ems­land
★★★★★

Der Weg­wei­ser hat mir ehr­lich gesagt: erst BU, dann Dread-Dise­a­se als Ergän­zung. Genau so haben wir es umge­setzt – bei­des zusam­men war güns­ti­ger als gedacht.”

Julia K.Bay­reuth
★★★★★

Beim Ver­gleich der Krebs-Defi­ni­tio­nen lagen Wel­ten zwi­schen den Anbie­tern. Ohne die Bera­tung hät­te ich schlicht den mit der größ­ten Zahl genommen.”

Tho­mas B.Lands­hut
★★★★★

Unse­re Rest­schuld von 180.000 € war mei­ne größ­te Sor­ge. Jetzt weiß ich: Bei einer schwe­ren Dia­gno­se ist das Haus sicher – das lässt mich ruhi­ger schlafen.”

Anja M.Ravens­burg
★★★★★

Für unse­re GmbH haben wir den tech­ni­schen Lei­ter als Schlüs­sel­kraft ver­si­chert. Die Key­man-Vari­an­te war ein­fa­cher umzu­set­zen als gedacht.”

Robert S.Reut­lin­gen
★★★★★

Dass die Kin­der bei­trags­frei mit­ver­si­chert sind, gab am Ende den Aus­schlag. Hof­fent­lich brau­chen wir es nie – aber es beru­higt ungemein.”

Nadi­ne H.Güters­loh
★★★★★

Als Rau­cher hat mich der Auf­schlag geschockt – die ehr­li­che Ansa­ge inklu­si­ve: Erst zwölf Mona­te rauch­frei, dann abschlie­ßen. Hat sich dop­pelt gelohnt.”

Dirk P.Salz­git­ter
★★★★★

Der Sum­men-Rech­ner hat aus mei­nem Bauch­ge­fühl eine kla­re Zahl gemacht: 24 Mona­te Puf­fer plus Kre­dit ergab 130.000 € – damit sind wir ins Ange­bot gegangen.”

Chris­ti­na E.Aschaf­fen­burg
★★★★★

Mir war nie klar, dass Psy­che und Rücken nicht ver­si­chert sind. Die­se ehr­li­che Auf­klä­rung vor­ab hat Ver­trau­en geschaf­fen – gewählt habe ich am Ende die Kombination.”

Ste­fan G.Bocholt
★★★★★

Nach dem Herz­in­farkt mei­nes Bru­ders woll­te ich vor­sor­gen. Wegen der fami­liä­ren Vor­be­las­tung war wich­tig: Hier wird kei­ne Fami­li­en­ana­mne­se abgefragt.”

Petra J.Lünen
★★★★★

Als Selbst­stän­di­ge ohne Kran­ken­geld brauch­te ich einen Sofort-Puf­fer. Die Ein­mal­zah­lung passt bes­ser zu mir als eine Ren­te, die erst nach Mona­ten Prü­fung fließt.”

Miri­am D.Offen­burg
★★★★★

Der Unter­schied zwi­schen 14 und 28 Tagen Über­le­bens­frist war mir neu. Sol­che Details sieht man erst, wenn jemand die Bedin­gun­gen nebeneinanderlegt.”

Hol­ger F.Neu­wied
★★★★★

Ange­bot ange­for­dert, zwei Tage spä­ter kam ein ver­ständ­li­cher Ver­gleich mit kla­rer Emp­feh­lung – inklu­si­ve dem Hin­weis, wel­cher Bau­stein für mich unnö­tig ist.”

Kat­rin R.Gör­litz

Wei­ter­füh­ren­de Themen

Autor und fach­li­che Verantwortung

Andreas Quast, Versicherungskaufmann

Andre­as Quast

Ver­si­che­rungs­kauf­mann und Ver­si­che­rungs­mak­ler nach § 34d GewO, Ver­mitt­ler­re­gis­ter-Nr. D‑3L74-BQI3F-65. Andre­as Quast ist seit 1993 im Ver­si­che­rungs­markt tätig und berät seit vie­len Jah­ren zu Exis­tenz­schutz und Arbeits­kraft­ab­si­che­rung. Er hat die fach­li­che Rich­tig­keit die­ser Sei­te am 21.07.2026 geprüft. Mehr über unse­ren Experten


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