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Wie oft muss man bei Katzen Krallen schneiden?

Aktualisiert: 14. Juni 2026  ·  Veröffentlicht: 26. Juni 2023
Von Andreas Quast Aktualisiert:
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Katzen brauchen nicht regelmäßig Krallenschneiden, wenn sie ausreichend Kratzmöglichkeiten haben und aktiv sind. Bei Wohnungskatzen, älteren oder weniger aktiven Tieren sollten die Krallen jedoch alle 10 bis 14 Tage überprüft und bei Bedarf gekürzt werden, da zu lange Krallen zu Schmerzen und Bewegungsproblemen führen.

Kat­zen brau­chen nicht regel­mä­ßig Kral­len­schnei­den, wenn sie aus­rei­chend Kratz­mög­lich­kei­ten haben und aktiv sind. Bei Woh­nungs­kat­zen, älte­ren oder weni­ger akti­ven Tie­ren soll­ten die Kral­len jedoch alle 10 bis 14 Tage über­prüft und bei Bedarf gekürzt wer­den, da zu lan­ge Kral­len zu Schmer­zen und Bewe­gungs­pro­ble­men führen.

Wann müs­sen Kat­zen-Kral­len geschnit­ten werden?

Der Zeit­punkt des Kral­len­schnei­dens hängt stark vom Lebens­stil Ihrer Kat­ze ab. Frei­gän­ger nut­zen ihre Kral­len durch natür­li­che Abnut­zung an Bäu­men, Stei­nen und ande­ren rau­en Ober­flä­chen ab und benö­ti­gen meist kei­ne Pfle­ge. Anders sieht es bei rei­nen Woh­nungs­kat­zen aus: Sie haben weni­ger Mög­lich­kei­ten, ihre Kral­len natür­lich zu wetzen.

Ein prak­ti­sches Erken­nungs­zei­chen ist das Geräusch beim Gehen auf glat­ten Böden oder Flie­sen. Kli­cken­de Sounds deu­ten dar­auf hin, dass die Kral­len zu lang sind. Zusätz­lich kön­nen ein­ge­wach­se­ne Kral­len ent­ste­hen, beson­ders bei älte­ren Kat­zen oder sol­chen mit gerin­ger Mobi­li­tät, was erheb­li­che Schmer­zen verursacht.

So schnei­den Sie Kat­zen­kral­len sicher

Beim Schnei­den ist Vor­sicht ent­schei­dend: Die Kral­le besteht aus einem har­ten, durch­schei­nen­den äuße­ren Teil und dem soge­nann­ten „Quick” – einem rosa gefärb­ten Bereich mit Ner­ven und Blut­ge­fä­ßen. Schnei­den Sie nie­mals in die­se Zone, da dies blu­ten und schmer­zen wird. Ent­fer­nen Sie nur die spit­ze, wei­ße oder trans­pa­ren­te Spit­ze der Kralle.

Spe­zi­el­le Kral­len­schnei­der für Kat­zen sind deut­lich bes­ser geeig­net als mensch­li­che Nagel­sche­re. Begin­nen Sie lang­sam und beloh­nen Sie Ihre Kat­ze mit Lecker­lis. Soll­te Ihre Kat­ze das Schnei­den ableh­nen oder Sie unsi­cher sein, zahlt sich ein Besuch beim Tier­arzt oder Kat­zen­pfle­ger aus – auch im Hin­blick auf mög­li­che Komplikationen.

Prä­ven­ti­on durch rich­ti­ge Ausstattung

  • Kratz­bäu­me und Kratz­bret­ter: Meh­re­re Kratz­mög­lich­kei­ten redu­zie­ren die Häu­fig­keit des Kral­len­schnei­dens erheblich
  • Regel­mä­ßi­ge Kon­trol­le: Über­prü­fen Sie die Kral­len wöchent­lich, um Pro­ble­me früh­zei­tig zu erkennen
  • Pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung: Bei Unsi­cher­heit oder bei Kat­zen, die sich weh­ren, lie­ber einen Fach­mann aufsuchen
  • Beson­de­re Auf­merk­sam­keit für älte­re Kat­zen: Die­se haben oft gerin­ge­re Mobi­li­tät und benö­ti­gen häu­fi­ge­re Kontrollen

Hin­weis zur Kran­ken­ver­si­che­rung: Rou­ti­ne-Kral­len­schnit­te wer­den von Kat­zen­kran­ken­ver­si­che­run­gen in der Regel nicht abge­deckt, da die­se Pfle­ge zur nor­ma­len Gesund­heits­pfle­ge gehört. Aller­dings kön­nen Kos­ten für Kral­len­ver­let­zun­gen oder medi­zi­ni­sche Kom­pli­ka­tio­nen durch den Ver­si­che­rungs­schutz gedeckt sein.

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